…sei eine Berufausbildung nur dann anzunehmen, wenn sie ein ordentliches Studium ernsthaft und zielstrebig betreiben. Das Ziel einer Berufsausbildung sei die fachliche Qualifikation für die Ausübung des angestrebten Berufes zu erlangen. Es müsse das ernstliche und zielstrebige nach außen erkennbare Bemühen um den Ausbildungserfolg gegeben…
…die Tochter der Berufungswerberin, Name , geb. am TT.MM.JJJJ, ihr Studium mit Ende des Wintersemesters 2009/10 abgebrochen hat und sich seither nicht mehr in Berufsausbildung befand. Dem Überprüfungsschreiben wurde von Seiten der Berufungswerberin ein Schreiben, datiert mit 27. September 2010, beigelegt in dem…
…dass ab November 2005 kein ernsthaftes und zielstrebiges Bemühen der Tochter nachgewiesen werden konnte, um das Studium zu beenden. Die dauernde Erwerbsunfähigkeit wurde hingegen erst mit 1.1.2007 bescheinigt, zu diesem Zeitpunkt war K allerdings schon 24 Jahre alt und befand sich nicht in…
…dass mangels relevanter Befunde eine genaue Beurteilung des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit nicht möglich sei. Mit dem nunmehr angefochtenen Bescheid hat das Finanzamt den Antrag der Berufungswerberin unter Hinweis auf diese Bescheinigung des Bundessozialamtes und die bestehende Rechtslage abgewiesen. In der dagegen fristgerecht eingebrachten Berufung wird…
…Die im Februar 1983 geborene, volljährige Berufungswerberin (Bw.) bezog bis einschließlich September 2004 erhöhte Familienbeihilfe. Da die Bw. ihre Berufsausbildung (Studium der Musikwissenschaften) im September 2004 abbracht, erlosch der Anspruch auf Familienbeihilfe und der damit verbundene Anspruch auf erhöhte Familienbeihilfe. Die Familienbeihilfe wurde per 1…
…2008, mit dem ihr eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, der Behinderungsgrad mit 50 v.H. festgesetzt und eine voraussichtlich dauernde Erwerbsunfähigkeit rückwirkend ab Oktober 2000 bescheinigt wurde, von März 2006 bis Februar 2011 erhöhte Familienbeihilfe (Eigenbezug). Mit Schreiben vom 1. April 2011 ersuchte die Bw. das…
…die Bestellung eines Sachwalters zu folgen oder ob ihr Wahl bei Anwesenheit in der Verhandlung gefährdet würde. Dieses Gutachten gründet sich auf Studium des gegenständlichen Gerichtsaktes und die eigene Untersuchung der Frau AB am 14.02.2010 von 15h bis 15.42h an ihrer Wohnadresse.…
…dauernden Erwerbsunfähigkeit auf Grund der hier angeführten Befunde und Unterlagen eine Änderung ergibt, übermittelt. Im Gutachten vom 23. September 2009 wurde von Seiten des Bundessozialamtes ausgeführt: "Die AW kommt alleine ohne Hilfsmittel zur Untersuchung. Anamnese: Realgymnasium mit der Matura im 06/1992 abgeschlossen. Danach Studium…
…Richtsatzposition 578. Eine voraussichtlich dauernde Erwerbsunfähigkeit wurde nicht bescheinigt. Mit Berufungsvorentscheidung vom 5.8.2009 wurde die Berufung vom Finanzamt als unbegründet abgewiesen. Dabei wurde jedoch das von der Berufungswerberin nachgereichte psychologische Gutachten vom 22.7.2009 nicht berücksichtigt. Mit Schreiben vom 25.8.2009…
…Sollte das Bundessozialamt nunmehr, wenn auch nach der Aktenlage unwahrscheinlich, eine Erwerbsunfähigkeit des Berufungswerbers feststellen, möge auch der Zeitpunkt des Eintritts festgestellt werden. Die sodann vom Bundessozialamt erstellte Bescheinigung möge der Vertreterin des Berufungswerbers zu Stellungnahme übermittelt werden, und dabei auf das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs…
…Eine Inkontinenz ist eine Behinderung, die in ihrem Fall 60% bedeutet. Dies muss per se nicht die Erwerbsfähigkeit massiv mindern und hängt stark mit den Arbeitsbelastungen des Berufs/Arbeitsplatzes zusammen. Bei einer Arbeit in einem Nassbereich mit teilweise kalten Böden, bei der auch ein Heben…
…dies wäre vom Finanzamt nicht berücksichtigt worden. Bezüglich der Erwerbsunfähigkeit keine neuen Erkenntnisse zum Vorgutachten. Fachschule und Aufbaulehrgang positiv abgeschlossen (Matura 2004) -dabei jeweils ein Jahr wiederholen müssen. Ab 2004 Studium der Rechtswissenschaften; Erste Vorstellung Ambulanz A- im Jahr 2006- damals auch einmal die Studiengebühren…
…Tochter aufgrund ihrer psychischen Krankheit (Depression, die auch ärztlich bestätigt worden sei) nicht in der Lage gewesen wäre, das Studium weiter zu machen und im Juli und August auch nicht in der Lage gewesen wäre, sich selbst den Unterhalt zu verschaffen. Seit Juli sei F…
…nicht erbracht. Der Sohn der Bw. beendete sein Studium am p am 30 Juni 2006. Nach diesem Zeitpunkt wurde dieser nicht mehr für einen Beruf ausgebildet. Somit befand sich der Sohn der Bw. zum Zeitpunkt des Eintrittes der Erwerbsunfähigkeit - 1. Jänner 2007 - nicht in Berufsausbildung…
…relevanten medizinischen Befunde aus diesem Zeitraum vorliegen und die in der Krankengeschichte des evangelischen Krankenhauses aus dem Jahr 1983 angeführten Diagnosen nicht ausreichen, um eine voraussichtlich dauernde Erwerbsunfähigkeit zu bestätigen. Auch dass das Studium im 24. Lebensjahr abgebrochen wurde und anschließend kein Arbeitsverhältnis aufgenommen wurde…
…Berufung eingebracht. Der Sohn der Berufungswerberin habe aus gesundheitlichen Gründen eine "normale" schulische Laufbahn vor Abschluss abbrechen müssen. Er habe die Handelsakademie besucht und hätte danach ein Studium machen wollen. Leider sei es aufgrund einer "AV-Malformation" in seinem Gehirn nicht dazu gekommen. Um nach…
…besteht. Das Finanzamt führt in der Vorlage der Berufung an den UFS aus, dass laut zwei Sachverständigengutachten die dauernde Erwerbsunfähigkeit nach dem 21. Lebensjahr eingetreten ist. Folgender Psychiatrischer Befund und Gutachten vom 24.1.1996 sind aktenkundig (erstellt durch eine Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie…
…2004 | UA, UE | 22.11.2004-22.12.2004 | Krankengeldbezug, GS Nach einem Vermerk des Finanzamtes plante der Bw. die Aufnahme eines Studiums an der UK. Im Ergänzungsersuchen vom 12. Mai 2005 ersuchte das Finanzamt um Vorlage des Studienblattes (Studienbuchblatt), um Mitteilung…
…Psychiater (Dr). Seit der Trennung der Eltern (Maturazeit) hätte er sich immer mehr zurückgezogen, auch die Leistungen im Studium wären schlechter gewesen (nach sehr gutem Erfolg im Gymnasium). Der FA für Psychiatrie hätte dann die Dg eines depressiven Syndroms und schizoiden Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Therapieversuche mit…
…Sachverständigen den Eintritt einer dauernden Erwerbsunfähigkeit - ohne Dokumentation durch entsprechende Befunde - zu einem weit davor liegenden Zeitpunkt festgestellt hätten. Der in der Berufung zur Untermauerung eines früheren Beginns der Behinderung dargestellte Lebenslauf A s (mehrere Klassenwiederholungen, Nachholung der Matura, Abbruch des Studiums wegen fortgeschrittener Symptomatik…