…Nach geltender Rechtsprechung sind Unfallkosten (Reparaturkosten) dann nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig, wenn der Unfall im alkoholisierten Zustand verursacht wurde (bspw. VwGH 14.12.1979, 1716/79). Da die Alkoholisierung nicht dem Betriebsbereich, sondern dem Privatbereich zuzurechnen ist, sind die Unfallkosten nicht durch den Betrieb veranlasst…
…vertritt das Finanzamt betreffend die Unfallkosten die Rechtsansicht, dass die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels für die Strecke Wohnung-Arbeitsstätte zumutbar sei und dass die Fahrgeschwindigkeit laut Unfallbericht als grob fahrlässig einzuordnen sei, weshalb die Aufwendungen nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen seien. Rechtliche Erwägungen Betriebsausgaben Nach …
…ereigneten, als Werbungskosten geltend gemacht werden könnten. Bei Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sei eine berufliche Verwendung nur gegeben, wenn die Benutzung eines Massenverkehrsmittels unzumutbar sei. Mangels Unzumutbarkeit würden die Unfallkosten nicht berücksichtigt. Gegen diesen Bescheid wurde Berufung eingebracht. Der Bw brachte darin vor, dass…
…entstandene Ausgaben (Regressansprüche der Versicherung) sind keine Betriebsausgaben (VwGH vom 14. Dezember 1979, 1716,1734/79). Auch der erkennende Senat gelangt zur Ansicht, dass die Ziffer 8 des § 16 Abs. 1 EStG 1988 (Absetzungen für Abnutzung und Substanzverringerung) keine Aussage über eine verschuldensabhängige Anerkennung dieser…
…Insassenunfall- und Rechtsschutzversicherung), Mitgliedsbeiträge an Autofahrerclubs (z.B. ÖAMTC, ARBÖ) sowie Finanzierungskosten abgegolten (vgl. UFS 30.10.2003, RV/2271-W/02; Doralt, EStG-Kommentar, Tz 220 zu § 16; LRL 2002, Rz 372). Liegt eine Reise vor, stellen die Mehraufwendungen für Verpflegung und Unterkunft Betriebsausgaben…
…Schreiben vom 23. März 2012 richtete das Finanzamt ein Ergänzungsersuchen betreffend Einkommensteuererklärung 2010 an den Bw folgenden Inhalts: "Hinsichtlich der als Werbungskosten geltend gemachten Kosten des Totalschadens Kfz ergeben sich folgende Fragen: - Der Abzug von Unfallkosten als Betriebsausgaben ist zunächst daran geknüpft, dass der Unfall…
…Betriebs)unfälle" und vergleicht die vorliegenden Schadenfälle mit der Judikatur zum Verschulden bei zum Abzug beantragten Unfallkosten, wo strafwürdiges oder verbotenes Verhalten nicht ohne weiteres der Privatsphäre zuzurechnen sei. Nach Ansicht des Bw. erfolgte die Verweigerung der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen als Betriebsausgaben durch die Betriebsprüfung…
…am 29. Jänner 2000 Berufung (S 37 f./96 Veranlagungsakt (im Folgenden kurz: V-Akt)); darin wurde die Nichtberücksichtigung der Unfallkosten des Pkw in Höhe von 375.000,00 S als Betriebsausgabe bekämpft und die antragsgemäße Veranlagung begehrt. Begründend führte der steuerliche Vertreter aus, im…
…machte n der Steuererklärung für 1997 als Betriebsausgaben ua. einen Buchwertabgang eines Fahrzeuges iHv. ATS 431.876 sowie Rechtsanwaltskosten iHv. ATS 56.480 geltend, die im Bescheid über die einheitliche und gesonderte Feststellung entsprechend berücksichtigt wurden. (2) Im Zuge einer auch das berufungsgegenständliche Jahr umfassenden…
…um im "Hausanteil" nicht enthaltene Betriebsausgaben, ist ihm entgegenzuhalten, dass der Oberste Gerichtshof im angesprochenen Urteil lediglich erkannt hat, dass Ärztehonorare für Sonderklassepatienten nicht unter den Begriff des Monatsbezuges im Sinne des § 133 des Vorarlberger Landesbedienstetengesetzes fallen und daher nicht in die Bemessungsgrundlage bei der…
…wenn sie die Betriebsausgaben dem Grunde nach für erwiesen erachtet, gem. § 184 BAO ihre Höhe schätzen. Bei überwiegend betrieblicher Nutzung eines zum Betriebsvermögen gehörenden Kfz ist die Schätzung jedoch nicht anhand des Kilometergeldes vorzunehmen, weil die AfA entsprechend den tatsächlichen Anschaffungskosten und nicht mit den…
…1998) erging, diese Betriebsausgabe nicht an. Dies wurde in Tz 16 des Prüfungsberichtes mit der steuerrechtlichen Würdigung begründet, dass es sich um einen Schadensfall an einem PKW des Privatvermögens gehandelt habe und dass ein unmittelbarer Zusammenhang mit einer betrieblich veranlassten Fahrt nicht erblickt werden könne;…
…gedeckt ist. Eine berufliche Verwendung auf Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist nur im Fall der Unzumutbarkeit der Benutzung eines Massenverkehrsmittels gegeben. Dabei ist auf die Verhältnisse des jeweiligen Arbeitstages abzustellen. Mangels Voraussetzungen waren die beantragten Unfallkosten nicht zu berücksichtigen." Mit Eingabe vom 22. Juli…
…von € 200,-- an Herrn Ing. HS rücküberwiesen, dieser dient der Autoversicherung und der Rückzahlung der Unfallkosten." Ein Dauerauftrag für die Laufzeit vom 1. Februar 2007 bis unbegrenzt über den Betrag von monatlich 200,00 € für "Auto-Versicherung" (Empfänger: HS; Auftraggeber: Bw.) wurde vorgelegt…
…Aufwendungen der Lebensführung, auch wenn sie beruflich mitveranlasst sind (Abs 1 Z 2 lit a). Letzteres gilt auch für den Erwerb von Wirtschaftsgütern im Bereich der Betriebsausgaben. Nach einhelliger Lehre und Rechtsprechung sind gemischt veranlasste Aufwendungen grundsätzlich zur Gänze nicht abzugsfähig (s Doralt, EStG, Kommentar…
…€ | 11.256,25 Der Bw. legte zur Untermauerung seines Vorbringens Kopien des Kauf- und Verkaufsvertrages sowie des Versicherungsstornos infolge der Abmeldung des KFZ vor. Weiters teilte er über Vorhalt des Finanzamtes schriftlich mit, dass an dem Unfall kein zweiter Verkehrsteilnehmer beteiligt gewesen sei…
…vom Vorstellungsgespräch stattgefunden habe, würden die Aufwendungen für die Autoreparatur als Werbungskosten nicht anerkannt werden. Der Bw. erhob gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 Berufung und beantragte die Absetzung der Unfallkosten des PKW als Werbungskosten. Der Unfall habe auf dem Nachhauseweg von der Fa. O nach einem…
…das Fahrzeug laut einer im Akt erliegenden Kaufpreisvereinbarung um einen Betrag von 4.800 € (der Zeitwert des Fahrzeuges vor dem Unfall betrug nach einer vom Berufungswerber vorgelegten Schätzung 6.500 €) und erwarb ein anderes. Der Arbeitgeber bestätigte dem Berufungswerber mit Schreiben vom 11…
…stellte, weil er den Vertretungsauftrag von der GÖD nicht erhalten habe. Die Versicherung der Gegnerin stellt im Zuge des weiteren Verfahrens Ansprüche an die Bw. und es wurde dem Rechtsanwalt mitgeteilt, dass die Unfallgegnerin an dem Unfall keine Schuld trage. Daraufhin habe die Bw. die…
…bringen, im Namen des oben genannten Klienten innerhalb offener Frist das Rechtsmittel der Berufung gegen den oben genannten Bescheid ein und begründen dies wie folgt: Werbungskosten (Unfallkosten - Totalschaden einer betrieblich veranlassten Fahrt) sind grundsätzlich abzüglich allfälliger Ersätze durch Dritte neben dem KM Geld absetzbar. Im…