…sich für den Bw. eine Zwangsläufigkeit der (endgültigen) Zahlung des angeführten Begräbniskostenrestbetrags ergeben würde. Im vorliegenden Fall könnten daher nur sittliche Gründe in Betracht kommen, die die Übernahme des verbleibenden Beerdigungskostenrestbetrages in Höhe von € 1.015,17 durch den Bw. als zwangsläufig erwachsen erscheinen…
…Kosten auf Grund sittlicher Verpflichtung übernehmen würden, sei sogar gleichheits- und somit verfassungswidrig. Laut Doralt, 10. Auflage, EStG, § 34 Tz 78, treffe die sittliche Verpflichtung zur Begleichung von Begräbniskosten in "erster Linie" die Erben, schließe damit aber einen weiteren Kreis nicht aus, wobei der Bw…
…werden könnten. Dazu müsse der Bw. feststellen, dass das Vermögen laut Nachlassbescheid ausschließlich in Form des Hauses bestehe und die Schwiegertochter des Bw. über keinerlei Geldmittel verfügt habe. Es sei ihr daher nicht möglich gewesen, auch nur einen Teil der Begräbniskosten zu übernehmen. Im Gegenteil…
…die Übernahme der Begräbniskosten keine Gegenleistung erhalten habe, die bei Ermittlung der Höhe der außergewöhnlichen Belastung abzuziehen wäre, da sie auch vor dem Tod des Ehemannes im jenem Haus wohnte, an dem sie nunmehr als Vermächtnisnehmerin das Wohnrecht hat. § 758 ABGB ordnet an: "Sofern der…
…hat er nach Ausschlagung des Erbes durch seine Kinder durch die Übernahme der Aktiva an Zahlungs statt nach Zahlung der Verbindlichkeiten die Aktivwerte des Nachlasses in Höhe von € 11.667,58 übertragen erhalten. Der Bw. war daher durch die Zahlung der Begräbniskosten nicht belastet…
…für die Begräbniskostendeckung sehr wohl ausreichend war, wäre die Schwiegermutter des Bw. als "Alleinerbin" auch auf Grund ihrer unbedingt (freiwillig) abgegebenen Erbsantrittserklärung rechtlich (gesetzlich) zur Kostentragung derselben verpflichtet gewesen. Eine gesetzliche Verpflichtung des Bw. für die Übernahme bzw. Tragung der in Rede stehenden Begräbnis- und…
…habe die Begräbniskosten der Eltern zu übernehmen. Die Krankheitskosten in Höhe von € 603,34 wurden mittels Arztrechnungen belegmäßig nachgewiesen. Betreffend die Telefonkosten verwies die Bw. erneut auf das Erkenntnis VwGH 28.5.2008, 2006/15/0125 und die Unzumutbarkeit genauerer Aufzeichnungen. Der Notariatsakt vom…
…Namen und Geburtsdaten der Kinder des Bw. sowie der Kinder seiner Schwester bekannt gegeben werden. G) Mit Schreiben vom 6. Juli 2005 wurde das Ergänzungsersuchen laut Abschnitt F) wie folgt beantwortet: Für den Bw. bestehe die moralische Verpflichtung zur Übernahme der Begräbniskosten für seinen Neffen…
…zu verteilen. Auf Grundlage der Überlassung des Nachlasses an Zahlungs statt konnte die Bw. daher nicht verpflichtet werden, für die Exhumierungen aus einem Grab des Großvaters aufzukommen. Nach Ansicht des VwgH 31.5.2011, 2008/15/0009, zählt die Übernahme der Begräbniskosten zur Unterhaltsverpflichtung. Eine…
…für die Begräbniskostendeckung sehr wohl ausreichend war, wäre die Tochter des Bw. als "Alleinerbin" auch auf Grund ihrer unbedingt abgegebenen Erbsantrittserklärung rechtlich zur Kostentragung derselben verpflichtet gewesen. Eine gesetzliche Verpflichtung des Bw. für die Übernahme bzw. Tragung der in Rede stehenden Begräbniskosten ist für den…
…von der Abgabe einer unbedingten Erbserklärung Abstand nehmen können, sodass die unbedingte Annahme der Erbschaft als freiwillige Handlung anzusehen und keine rechtliche Verpflichtung zur Übernahme der Kosten gegeben ist. Aufgrund der Tatsache, dass die Höhe der Nachlassaktiva mit € 24.472,75 die beantragten Begräbniskosten…
…samt Errichtung und Erhaltung der Familiengrabstätte vereinbart. Im Notariatsakt wird das Vertragsobjekt in Entsprechung des Einheitswertes vom 1. Jänner 1983 mit ATS 425.000 (€ 30.885,96) bewertet. Die Übernahme der Begräbniskosten durch den Bw. erfolgte somit als Gegenleistung für die Übertragung der Liegenschaften…
…Gesamtrechtsnachfolger der am 8.6.2007 verstorbenen Frau MJ sind und deshalb die alleinige persönliche Haftung von 2 Krediten auf Sie übergegangen ist. Ist es richtig, dass Sie Alleinerbe sind und auch die Liegenschaft EZ XY geerbt haben? Bei der Übernahme der strittigen Begräbniskosten im…
…für die Übernahme der Liegenschaft verpflichtet, die Begräbniskosten zu tragen. Das erforderliche Merkmal der Zwangsläufigkeit im Sinne des § 34 EStG sei daher nicht gegeben. Mit Schriftsatz vom 7. Juli 2008 (eingelangt beim Finanzamt am 9. Juli 2008) beantragte die Bw. die Vorlage der Berufung an…
…Übergabe haben die Übernehmer zugunsten der Übergeberin und über deren Anweisung an auch zugunsten ihres Ehegatten G [...] nachstehende Leistungen zu erbringen [...]: [...] e) die Bezahlung der Kosten des künftigen ortsüblichen Begräbnisses und des standesgemäßen Grabsteines [...]"). Die Bezahlung der Begräbniskosten stellte somit eine der Gegenleistungen für die…
…Fall erfolgte vor der Übernahme von Begräbniskosten (Dezember 2011) eine Übertragung von Wirtschaftsgütern (Übergabsvertrag vom 22.2.2007), daher ist eine Auswirkung auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu verneinen und es liegt keine Belastung im Sinne des § 34 EStG vor. Die bisher berücksichtigten Begräbniskosten waren aus…
…2008 geltend gemacht hat. Über abgabenbehördliches Ersuchen vom 24. November 2009 um Vorlage der Originalbelege betreffend der beantragten Begräbniskosten in Höhe von € 6.225,74 und sonstigen außergewöhnlichen Belastungen in Höhe von € 4.926,65, geordnet nach einer detaillierten Aufstellung sowie eines Gerichtsbeschlusses…
…kein Nachlassvermögen vorhanden. Als Gegenleistung für die Übertragung von Wirtschaftsgütern (Übergabsvertrag) wäre einerseits die Übernahme der Begräbniskosten sowie der Kosten des Grabmals für den Übergeber und für die Übergeberin vereinbart worden. Über die Art und Höhe der Kosten wie in der Bescheidbegründung angeführt (ortsüblich, standesgemäß…
…zum Todeszeitpunkt des Schwiegervaters des Bw. höher als der 1990 mit S 252.000,- festgestellte Einheitswert war, und die Übernahme der Begräbniskosten - wie sich aus den Angaben der Tochter des Bw. ergibt - als Gegenleistung für die Übertragung der Liegenschaft erfolgte, ist im vorliegenden Fall die…
…zwischen Übertragung der Liegenschaft und Übernahme der Begräbniskosten besteht. In Anbetracht dessen, dass Ihnen von Ihrem im Juni 2008 verstorbenen Vater ein Grundstück in St. mit Übergabsvertrag vom 7. September 2005 übergeben wurde, dessen Einheitswert von rund € 21.000,00 ein Vielfaches der nunmehr…