…Emissionskurs) erfolgt, liegen negative Einkünfte aus Kapitalvermögen vor. Die in der Beschwerdevorentscheidung aufgezeigten „ungleichen“ steuerlichen Konsequenzen verschiedener Fallgestaltungen ergeben sich aus dem bis zum BBG 2011 geltenden dualistisehen Besteuerungssystem für Kapitalanlagen. Danach war zwischen quellenorientiert definierten Kapitalerträgen und idR steuerneutralen Substanzgewinnen zu differenzieren. Dieses Besteuerungssystem…
…Einkünfteerzielung. Über den gesamten Zeitraum 2005 bis 2014 hätten keine Steuern von den Substanzgewinnen aus ausländischen Investmentfonds und keine Steuern von Kapitalerträgen aus ausländischen Kapitalanlagen angesetzt werden dürfen. Die Beschwerden der Jahre 2005 - 2009 wurden dem Bundesfinanzgericht am 19.01.2016 zur Entscheidung vorgelegt. II…
…nicht zulässig. Entscheidungsgründe Der Beschwerdeführer (Bf.) erzielte im Streitjahr (jeweils) negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb sowie aus Vermietung und Verpachtung. Mit dem angefochtenen Bescheid brachte das Finanzamt jedoch eine Steuer für Einkünfte aus Kapitalvermögen (besonderer Steuersatz von 25%) iHv. € 21.609,22 zur Vorschreibung…
…verstorbenen L.HD. über Aufforderung des Finanzamtes Einkommensteuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2014 (für das Jahr 2012 eine berichtigte Einkommensteuererklärung) ein, in denen die Besteuerung der Substanzgewinne aus der Veräußerung von Grundstücken nach dem allgemeinen Steuertarif (Regelbesteuerungsoption gemäß § 30a Abs 2 Einkommensteuergesetz 1988, EStG)…
…ob negative Stückzinsen bei der Anschaffung von Obligationen entsprechend der alten Rechtslage vor BBG 2011 zu einer Kapitalertragssteuergutschrift führen als Ausgleich dafür, dass im folgenden Besteuerungszeitraum die gesamten Zinsen der Besteuerung unterliegen. Weiters war strittig, ob bei der Besteuerung von ausschüttungsgleichen Erträge und Substanzgewinnen gem…
…den Einkommensteuerbescheid 2011 mit 6. Juli 2016 gem. § 293b BAO und brachte die "Einkünfte aus Spekulationsgeschäften ohne Substanzgewinne aus Investitionsfonds" ohne Abzug der 2008 angefallenen negativen Spekulationseinkünfte in Ansatz. Als Begründung verwies es auf den Außenprüfungsbericht, in dem es ausführte, dass die Übernahme des Spekulationsverlustes…
…Jahren zwar die laufenden Aufwendungen der Wohnung (insb AfA und Betriebskosten) zu tragen gehabt hätte, diesen jedoch keinerlei Einnahmen gegenüber gestanden hätten. Es seien somit negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung entstanden. In weiterer Folge seien die offenen Mieten erfolgreich von der Bf. eingeklagt worden…
…6143 der Einkommensteuerrichtlinien in der Fassung vom 6. Mai 2021 enthält diesbezüglich folgende Aussage: "Unter dem Oberbegriff "Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen von Kapitalvermögen" werden grundsätzlich sämtliche positive wie negative Einkünfte aus der tatsächlichen und fiktiven Veräußerung, der Einlösung und der sonstigen Abschichtung erfasst ("Substanzgewinne", "Substanzverluste")…
…rückerstattet. Hierbei müssen nicht alle Kapitaleinkünfte veranlagt werden, es ist ausreichend, positive Einkünfte in derselben Höhe wie negative Einkünfte zu veranlagen. Dass es sich im gegenständlichen Fall um einen Antrag gemäß § 97 Abs 2 EStG 1988 handelt, ergibt sich aus Antrag und Beschwerde selbst, wurde…
…10/m2 usw., als Richtwerte ausweisen. Ein allfälliger Veräußerungserlös des Mobiliars sei nicht zu berücksichtigen, da es sich um Privatvermögen handle. Ebenso wenig seien Substanzgewinne, welche im Rahmen der Veräußerung der ETWs anfallen ***Land1***, zu berücksichtigen. Der steuerliche Vertreter wandte ein, dass deshalb keine Instandhaltungskosten…
…10/m2 usw., als Richtwerte ausweisen. Ein allfälliger Veräußerungserlös des Mobiliars sei nicht zu berücksichtigen, da es sich um Privatvermögen handle. Ebenso wenig seien Substanzgewinne, welche im Rahmen der Veräußerung der ETWs anfallen könnten, zu berücksichtigen. Der steuerliche Vertreter wandte ein, dass deshalb keine Instandhaltungskosten…
…2. In § 27 Abs. 3 sollen künftig Substanzgewinne aus Finanzvermögen unabhängig von Behaltedauer oder Beteiligungshöhe erfasst werden. Unter dem Oberbegriff "realisierte Wertsteigerungen" sollen positive wie negative Einkünfte aus der Veräußerung, Einlösung und der sonstigen Abschichtung erfasst werden. Hinsichtlich des erfassten Finanzvermögens erscheint es zweckmäßig, auf…
…nur zu für Gewinnanteile aufgrund einer Beteiligung und nicht etwa für Zinsen oder Substanzgewinne. Auch dieser eindeutige Wortlaut des Gesetzes kann nicht mit einer teleologischen Interpretation umgangen werden. Es trifft zwar zu, dass mögliche negative Auswirkungen durch den Wechsel auch von der Literatur aufgezeigt wurden…
…27; VfGH 1.12.2006, B 242/06 zur Mehrbedarfsrente). Da der erlittene Währungsverlust die persönliche Leistungsfähigkeit iZm der Veräußerung der Immobilie massiv negativ beeinflusst habe, sei davon auszugehen, dass auch die Verlusttangente Gegenstand der Besteuerung im Sinne einer Steuerentlastung sein muss. Unter Berücksichtigung der…
…Auffassung fällt das zivilrechtliche und wirtschaftliche Eigentum nur dann - ausnahmsweise - auseinander, wenn ein anderer als der zivilrechtliche Eigentümer die positiven Befugnisse auszuüben in der Lage ist und wenn er zugleich den negativen Inhalt des Eigentumsrechtes, nämlich den Ausschluss Dritter von der Einwirkung auf die Sache…
…Abs. 2 Z 3 sowie des § 93 Abs. 3. 4. Ausschüttungsgleiche Erträge ausländischer Kapitalanlagefonds gemäß § 42 Abs. 1 des Investmentfondsgesetzes 1993, einschließlich Substanzgewinne, die im Sinne des § 40 Abs. 1 des Investmentfondsgesetzes 1993 Einkünfte gemäß § 30 darstellen. 5. Ausschüttungsgleiche Erträge ausländischer Immobilienfonds gemäß § 42 Abs…
…negative Einkünfte, die aus dem Verkauf, der Einlösung oder sonstiger Abwicklung der Substanz selbst stammen (Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen wie z.B. Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, GmbH Anteilen und Forderungswertpapieren). Entsprechend ist bis zur Rechtslage vor BudBG 2011 zwischen laufenden Kapitalerträgen und Substanzgewinnen…
…negative Einkünfte, die aus dem Verkauf, der Einlösung oder sonstiger Abwicklung der Substanz selbst stammen (Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen wie z.B. Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, GmbH Anteilen und Forderungswertpapieren). Entsprechend ist bis zur Rechtslage vor BudBG 2011 zwischen laufenden Kapitalerträgen und Substanzgewinnen…
…negative Einkünfte, die aus dem Verkauf, der Einlösung oder sonstiger Abwicklung der Substanz selbst stammen (Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen wie z.B. Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, GmbH Anteilen und Forderungswertpapieren). Entsprechend ist bis zur Rechtslage vor BudBG 2011 zwischen laufenden Kapitalerträgen und Substanzgewinnen…
…negative Einkünfte, die aus dem Verkauf, der Einlösung oder sonstiger Abwicklung der Substanz selbst stammen (Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen wie z.B. Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, GmbH Anteilen und Forderungswertpapieren). Entsprechend ist bis zur Rechtslage vor BudBG 2011 zwischen laufenden Kapitalerträgen und Substanzgewinnen…