…VwGH v. 22.IV.2014, 2004/15/0043. Auf Grund des unmissverständlich geäußerten Parteiwillens würden im Anlassfall aber Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, mithin die Bewirtschaftung von Privatvermögen, also außerbetriebliche Einkünfte vorliegen. Ein periodenübergreifender Abzug der Werbungskostenüberschüsse wäre demnach ausgeschlossen. Wenn der Bf. nun in…
…Tz 53, Ruppe, a.a.O., § 2 Tz 49). Verkäufe von Privatvermögen erfüllen das Kriterium der Nachhaltigkeit nicht, wenn sie nur gelegentlich erfolgen und es am "inneren Zusammenhang" solcher gleichartiger Tätigkeiten fehlt (siehe etwa das hg. Erkenntnis vom 31. März 1992, 90/15/0124, sowie…
…die Verkäufer der Liegenschaft, dem Bf. DDr. X. je € 50.000,- somit € 150.000,00 für seinen Verzicht auf die Ausübung des Optionsrechtes überwiesen. Strittig ist, ob die Zahlungen von je € 50.000,00 (insgesamt € 150.000,00) im Jahr 2008…
…aufzuteilen wären, ist zu erwidern, dass es diesbezüglich keinerlei Anhaltspunkte gibt, dass der BF im Büro in W seiner Tätigkeit aus den Verkäufen von N bzw. dem Spekulieren mit Fremd- und Kryptowährungen nachgegangen wäre. Vor diesem Hintergrund durfte das Bundesfinanzgericht die obigen Sachverhaltsfeststellungen gem. § 167…
…oder die Fortsetzung einer gewerblichen Tätigkeit hinweisen. Der begriffliche Gegensatz zur Nachhaltigkeit ist die Gelegentlichkeit. Verkäufe von Privatvermögen erfüllen das Kriterium der Nachhaltigkeit nicht, wenn sie nur gelegentlich erfolgen und es am "inneren Zusammenhang" solcher gleichartiger Tätigkeiten fehlt (VwGH 31.03.1992, 90/15/0124)…
…gebe es nur mehr Großmärkte und das Downloading der Musik. Die Bareinlagen habe er durch Verkauf von Privatvermögen finanziert, z.B. habe er Autos und Briefmarken verkauft. Es habe damals bei ihm eine Hausdurchsuchung durch die Finanzbehörde stattgefunden, er sei aber niemals befragt worden. Mit…
…VwGH vom 24.02.2004, GZ 99/14/0250). Soweit nach den vorstehenden Ausführungen Verbindlichkeiten nicht zur Finanzierung von ins Privatvermögen überführten Vermögensgegenständen gedient haben und sie auch nicht mit Aktiva des Betriebes bzw. Erlösen aus dem Verkauf abgedeckt werden konnten, führen die nach Betriebsaufgabe…
…wenn nach den tatsächlichen Umständen • Bloß gelegentliche Verkäufe von Gegenständen des Privatvermögens vorliegen • es am inneren Zusammenhang solcher gleichartiger Tätigkeiten fehlt • die Umstände eine solche Wiederholungsabsicht objektiv nicht erkennen lassen • wenn nur das Sammeln nachhaltig war oder wenn nur der Erlös fraktioniert zufließt • keine aktiven…
…bzw. ein Loft um diesen Betrag erwerben. Zur Entnahme der Wohnung in das Privatvermögen müsse zuerst festgestellt werden, dass der Ausdruck Grünbereich aus den Verkaufsprospekten der Bf. entnommen und nicht vom Prüfer erfunden wurde. Der Ausdruck "an eine Slowakin verkauft" stamme von Name-StB, der…
…veräußerungen (§ 30) und aus Spekulationsgeschäften (§ 31). Spekulationsgeschäfte sind gemäß § 31 Abs. 1 bis 3 EStG 1988 Veräußerungsgeschäfte von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens, wenn die Einkünfte nicht gemäß § 27 oder § 30 zu erfassen sind und der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr beträgt…
…Soweit für den Anleger eine Unterscheidung nicht möglich ist, sind die ältesten Wirtschaftsgüter als zuerst verkauft anzusehen (FIFO-Methode) (s. zB Gruber in SWK 28/2007, S 761; Quantschnigg/Schuch, ESt-HB, § 30 Tz 25; Kirchmayr, Besteuerung von Beteiligungserträgen, 109f.). Ausschlaggebend ist sohin die Individualisierbarkeit…
…Jahren erfolgte Verkäufe von Liegenschaften steuerlich deutlich besser gestellt werden, weil die daraus entstehenden Gewinne statt nach dem Einkommensteuertarif nur mit dem im Regelfall deutlich günstigsten Steuersatz von 5 Prozent belastet werden. Nach der bisherigen Rechtslage wurden Einkünfte aus Wertsteigerungen von Gegenständen des Privatvermögen nur…
… 12 Abs. 10 UStG. Hinsichtlich der im Streitzeitraum verkauften Gebäude wurde von der Bf. kein einziger Mietvertrag einer dauernden Vermietung für Wohnzwecke vorgelegt und auch nicht auf andere Weise das Erzielen eines dauerhaften steuerpflichtigen Umsatzes mit diesen Bauwerken nachgewiesen. Die einzige nachgewiesene Vermietung betrifft das…
…Vermögen Umlaufwerte sieht (vgl. Peth/Wanke/Wiesner in Wiesner/Grabner/Wanke, EStG 17. EL § 23 Anm 48). Ob Vermögensnutzung von Privatvermögen (bloße Vermögensverwaltung) oder gewerbliche Vermögensverwertung vorliegt, ist immer eine Sachverhaltsfrage, die nach dem jeweiligen Gesamtbild des Einzelfalles zu prüfen ist (VwGH 13. 5. 1988…
…Jahren angekauft hatte. Die Gesamtheit der angeschafften Wertpapiere hatte sich, wie sich anlässlich der Betriebsprüfung herausstellte, aus einer Fülle von unterjährig durchgeführten Umsätzen (An- und Verkäufen) ergeben, woraus insgesamt die als Betriebsausgaben geltend gemachten Verluste entstanden waren. Die jeweiligen Wertpapierstände zum 31.12. der Jahre…
…dass die Veranlagung endbesteuert war, was nahelegt, dass der Beschwerdeführer selbst von Privatvermögen ausgegangen war. Die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Autor, Herausgeber und Gutachter ist per se nicht investitionsintensiv. Wie festgestellt hat der Beschwerdeführer dementsprechend selbst in Jahren mit sehr hohen Einkünften aus selbständiger Tätigkeit…
…zukünftig nur mehr die Dauervermietung von Wohnungen anzubieten und den Betrieb der Frühstückspension einzustellen. Im Rahmen der AP sei das Gebäude anlässlich der Betriebsaufgabe zum Stichtag 31.12.2014 in das Privatvermögen übergeführt worden. Wie der Bf dies gegenüber der Abgabenbehörde im Rahmen der AP…
…kein Kommentar abgegeben werden, da der Bf. die Umstände nicht bekannt seien. Dieser Verkauf sei somit auch nicht von Relevanz für das gegenständliche Beschwerdeverfahren. Allein schon aufgrund der umfangreichen "Rechtssache XY" heraus, sei im Jahr 2016 Rückstellungsbedarf für die "Widmungsproblematik" gegeben gewesen. Der Behörde sei…
…im Jahr 2008 Grundstücke an das Land Niederösterreich verkauft. Bei der AG handelt es sich um eine Körperschaft öffentlichen Rechts (vgl § 46 NÖ Flurverfassungs-Landesgesetz 1975 - NÖ FLG, LGBl 6650-0) in den Angelegenheiten der Bodenreform, von der agrargemeinschaftliche Grundstücke auf der Rechtsgrundlage des NÖ…
…er mit seinem Privatvermögen für die KESt der Agrargemeinschaft hafte. Man könne daher mit Fug und Reg behaupten, dass die Bezahlung durch eine falsche Rechtsauskunft und Druck rechtswidrig zu Stande gekommen sei. Die Hauptfragen im Steuerverfahren seien gewesen, wer der Eigentümer der verkauften Grundstücke und…