IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. az dk über die Beschwerde vom 11.2.2013 der Bf GmbH gegen den Haftungsbescheid des Finanzamtes Stadt vom 11.12.2012 betreffend KESt 2011 zu Recht erkannt: Der Beschwerde wird stattgegeben. Der bekämpfte…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Vorsitzenden und die weiteren Senatsmitglieder in der Beschwerdesache Bf, vertreten durch Vertreter, gegen die Bescheide des Finanzamtes vom 14.10.2011 betreffend Haftung für Kapitalertragsteuer für die Jahre 2007 bis 2009 in der Sitzung am 18…
…€ 520.565,43 festgestellt. Der Saldo auf dem Verrechnungskonto entstand durch Zahlungen an den Gesellschafter, die in der Buchhaltung über Jahre wie "Entnahmen" auf dem Gesellschafterverrechnungskonto erfasst wurden, sodass sich der Forderungssaldo im Laufe der Jahre kontinuierlich erhöht hat. Es wurden zwar Zinsen i…
…dass der Bf. seine grundsätzliche Rückzahlungsverpflichtung gegenüber dem belangten Verband kannte und er weiter die Überentnahmen auf seinem Gesellschafterverrechnungskonto offengelegt hat, so kann ihm aus Sicht des erkennenden Senates ein gegen das Gesetz gerichteter mangelnder Rückzahlungswille nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden. Subjektive Tatseite…
…300.000,00 angewachsen seien. Im Einzelnen stellten sich die Entnahmen durch den Bf. als Geschäftsführer, ersichtlich aus dem Gesellschafterverrechnungskonto, die somit bei richtiger Betrachtung der Kapitalertragssteuer zu unterwerfen gewesen wären, wie folgt dar: | Jahr | 2011 | 20012 | 2013 | 2014 |…
Es kann nach Ansicht des Bundesfinanzgerichtes nicht als erwiesen angenommen werden, dass der Bf. nicht die Bonität gehabt hätte, die aus der GmbH über das Verrechnungskoto entnommenen Gelder wieder zurückzuzahlen. Aufgrund der in der Beschwerde dargestellten wirtschaftlichen Situation des Bf., des über die hier relevanten…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Dr. R in der Beschwerdesache PS, vertreten durch Enzinger + Mosser StB KG, Frauengasse 5, 8720 Knittelfeld, gegen den Bescheid des FA Judenburg Liezen vom 4. Juni 2012, betreffend Festsetzung der Kapitalertragsteuer für das Jahr 2008…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin R in der Beschwerdesache A und B als ehemalige Gesellschafter der atypisch stillen Gesellschaft A und Mitgesellschafter, beide Adr1, vertreten durch STB-GmbH, Adr2, betreffend die Beschwerde vom 12.07.2012 gegen den Bescheid des…
(3) Beim gegenständlichen Betrieb handelt es sich um ein Unternehmen im Bereich Werbe- und Messewesen, dessen "Aktiva" sich vornehmlich im Personal und den erbrachten Leistungen niederschlagen. In der Bilanz zum 31.12.2005 betrug das ausgewiesene Anlagevermögen 6.671,43 €. Die wichtigsten Posten des…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. G.T in der Beschwerdesache AR.B, vertreten durch KWI Gesellschaft m.b.H., F Straße 27, A.L, über die Beschwerde vom 19.03.2014 gegen den Abrechnungsbescheid gemäß § 216 Bundesabgabenordnung (BAO) des…
Grundsatzvereinbarungen zum Gesellschafterverrechnungskonto (eingeräumter Rahmen, Rückzahlungsmodalitäten, Verzinsung, Sicherheiten,...) lagen im Zeitraum der Außenprüfung nicht vor, die Forderungen wurden angemessen verzinst, die Zinsen dem Verrechnungskonto angelastet. In der mit 3.4.2017 datierten "verbindlichen Vereinbarung", abgeschlossen zwischen dem Bf. und der ***3*** wird vereinbart, dass der…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter A in der Beschwerdesache B KG, Straße, Ort, vertreten durch GF, Straße1, Ort gegen den Bescheid des Finanzamt Salzburg-Land vom 05.09.2014, betreffend die Feststellung der Einkünfte § 188 BAO zu Recht erkannt: Der…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin***Ri*** in der Beschwerdesache ***Bf1***, ***Bf1-Adr***, vertreten durch CSG Wirtschaftstreuhand- u. Steuerberatungs GmbH, Münchner Bundesstraße 105, 5020 Salzburg, über die Beschwerde vom 2. April 2013 gegen den Bescheid des FA Salzburg-Stadt (nunmehr Finanzamt…
…der A-GmbH. Punkt Zweitens des Treuhandvertrages hält zur Form der bereits erfolgten Bezahlung fest, dass die (von Dkfm. I iHv 330.000,00 € in die A-GmbH einbezahlte) Stammeinlage im Verrechnungswege durch das Gesellschafterverrechnungskonto Dkfm. I belastet bzw. gutgeschrieben wurde. Tatsächlich gebucht wurde…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. H.L in der Beschwerdesache Arge M.L, vertreten durch BR m.b.H., O.Str 27, 12sd S.L, über die Beschwerde vom 19.03.2014 gegen den Abrechnungsbescheid des Finanzamtes S.L…
…wenn sie dem Gesellschafter zufließe und nicht rückerstattet werde. Im vorliegenden Fall sei jedoch kein Zufluss an die Gesellschafterin erfolgt, da die Ausschüttung lediglich dem Gesellschafterverrechnungskonto zugeschrieben worden sei, wodurch eine unmittelbare Rück-Einlage der Ausschüttung erfolgt sei. Die Antragsberechtigung sei daher nicht verletzt worden…
…Zeitpunkt der Unterzeichnung des Darlehensvertrages verwirklicht worden, da zu diesem Zeitpunkt die Bonität des Gesellschafters zu beurteilen sei. Der BF brachte zusammengefasst folgendes vor: Der BF sei Alleingesellschafter und Geschäftsführer der Gesellschaft und besitze aufgrund dieser Funktion ein Gesellschafterverrechnungskonto. Der privatrechtliche Rahmen für diese Transaktionen…
…die zukünftige Gewinnausschüttung sei erst nach Vorliegen des Jahresabschlusses und Beschlussfassung durch die Gesellschafter als gegeben anzusehen. Dies entspricht auch der bisherigen kontokorrentmäßigen Verbuchung der Beträge auf dem Gesellschafterverrechnungskonto als konkrete werthaltige Forderung gegen den Gesellschafter. Geldforderungen gegen einen Gesellschafter seien marktkonform zu verzinsen (vgl…
…ist die Steuer auf Kapitalerträge aus in- und ausländischen Kapitalanlagen mit € 116.708,36 ausgewiesen. In der Bescheidbegründung wird dazu ausgeführt: Als Geschäftsführer der Firma ***GmbH1*** wurde ein Gesellschafterverrechnungskonto mit einem Stand von mindestens € 424.386,77 aufgebaut. Es wurde kein Nachweis erbracht…
…Mailverkehr vom 9.5.2012 wird ausgeführt, der Betriebsprüfer habe die Bf mehrmals um Empfängerbenennung zu (1.) ersucht, in der Buchhaltung schienen nur Akontozahlungen auf als Umbuchungen mit Gegenbuchung Gesellschafterverrechnungskonto. Die Telefonkosten hätten insgesamt 2.280 Euro betragen. Weder der Gesellschafter noch seine Gattin oder…