Findok · BFG-Entscheidungen
BFG RV/5101015/2020
1. Verschiedene Feststellungen betreffend verdeckter Gewinnausschüttungen 2. Berechnung des gemeinen Wertes nach dem Wiener Verfahren
geltende FassungBescheidbeschwerde - Einzel - ErkenntnisRV/5101015/2020vom 13.03.2026Teil 1 von 6
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.
Wortlaut laut Findok
IM NAMEN DER REPUBLIK
Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin ***R*** in der Beschwerdesache ***Bf1***, ***Bf1-Adr*** vertreten durch ***GF***, ***Bf1-Adr*** und Dr. Michael Kotschnigg, Stadlauer Straße 39/1/Top12, 1220 Wien, über die Beschwerde vom 20.11.2012, 21.02.2013, 29.11.2013, 04.12.2014, 20.01.2020, 17.02.2020 und vom 24.02.2020 gegen die Bescheide des ***FA*** bzw. des Finanzamtes Österreich vom 22.10.2012, 22.11.2013, 24.11.2014, 27.11.2014, 16.12.2019, 18.12.2019, 19.12.2019, 13.01.2020, 14.1.2020 und vom 16.01.2020 betreffend Umsatzsteuer 2012 bis 2016, Körperschaftsteuer 2010, 2011, 2013 bis 2017 sowie Haftung für Kapitalertragsteuer 1-12/2010 bis 1-12/2017, Steuernummer ***BF1StNr1***, nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 04.02.2026 zu Recht erkannt:
I. Der Beschwerde betreffend Haftung für Kapitalertragsteuer 2017 wird gemäß § 279 BAO Folge gegeben, der Bescheid vom 19.12.2019 wird aufgehoben.
II. Den Beschwerden betreffend Umsatzsteuer 2012 bis 2015, Körperschaftsteuer 2011, 2013 bis 2015 sowie den Bescheiden betreffend Haftung für Kapitalertragsteuer 2010 bis 2016 wird gemäß § 279 BAO teilweise Folge gegeben.
Die Bemessungsgrundlagen und die Höhe der festgesetzten Abgaben sind dem Ende der Entscheidungsgründe den als Beilage angeschlossenen Berechnungsblättern zu entnehmen und bilden einen Bestandteil des Spruches dieses Erkenntnisses.
III. Die Beschwerde betreffend Körperschaftsteuer 2016 wird als unbegründet abgewiesen. Der Bescheid wird gemäß § 279 BAO abgeändert.
Die Bemessungsgrundlage und die Höhe der festgesetzten Abgabe sind dem Ende der Entscheidungsgründe dem als Beilage angeschlossenen Berechnungsblatt zu entnehmen und bilden einen Bestandteil des Spruches dieses Erkenntnisses.
IV. Die Beschwerden betreffend Umsatzsteuer 2016, Körperschaftsteuer 2010 und 2017 werden gemäß § 279 BAO als unbegründet abgewiesen.
IIV. Gegen dieses Erkenntnis ist eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig.
Entscheidungsgründe
I. Verfahrensgang
Im gegenständlichen Verfahren sind folgende Bescheide angefochten (vgl. Vorlagebericht vom 14.08.2020 "Folgende Bescheide sind angefochten"):
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Abgabenart
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Bescheid
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Beschwerde
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BVE
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Vorlageantrag
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Umsatzsteuer 2012
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22.11.2013
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29.11.2013
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16.12.2019
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20.01.2020
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Umsatzsteuer 2013
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27.11.2014
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04.12.2014
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16.12.2019
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20.01.2020
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Umsatzsteuer 2014
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18.12.2019
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20.01.2020
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09.06.2020
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29.06.2020
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Umsatzsteuer 2015
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13.01.2020
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17.02.2020
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09.06.2020
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29.06.2020
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Umsatzsteuer 2016
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14.01.2020
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17.02.2020
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30.04.2020
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08.06.2020
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Umsatzsteuer 2017 *)
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16.01.2020
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24.02.2020
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30.04.2020
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08.06.2020
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Körperschaftsteuer 2010
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16.12.2019
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20.01.2020
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31.03.2020
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08.06.2020
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Körperschaftsteuer 2011
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22.10.2012
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22.11.2012
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16.12.2019
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20.01.2020
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Körperschaftsteuer 2013
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27.11.2014
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04.12.2014
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16.12.2019
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20.01.2020
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Körperschaftsteuer 2014
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16.12.2019
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20.01.2019
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09.06.2020
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29.06.2020
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Körperschaftsteuer 2015
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13.01.2020
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17.02.2020
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30.04.2020
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08.06.2020
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Körperschaftsteuer 2016
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14.01.2020
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17.02.2020
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30.04.2020
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08.06.2020
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Körperschaftsteuer 2017
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16.01.2020
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24.02.2020
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30.04.2020
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08.06.2020
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Haftung für KESt 1-12/2010
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19.12.2019
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20.01.2020
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07.04.2020
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19.06.2020
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Haftung für KESt 1-12/2011
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19.12.2019
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20.01.2020
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19.12.2019
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20.05.2020
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Haftung für KESt 1-12/2012
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19.12.2019
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20.01.2020
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28.05.2020
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01.07.2020
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Haftung für KESt 1-12/2013
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19.12.2019
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20.01.2020
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29.05.2020
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01.07.2020
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Haftung für KESt 1-12/2014
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19.12.2019
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20.01.2020
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04.06.2020
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29.06.2020
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Haftung für KESt 1-12/2015
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19.12.2019
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20.01.2020
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05.06.2020
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19.06.2020
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Haftung für KESt 1-12/2016
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19.12.2019
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20.01.2020
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29.04.2020
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20.05.2020
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Haftung für KESt 1-12/2017
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19.12.2019
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20.01.2020
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29.04.2020
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20.05.2020
*) wurde mit Beschluss vom 21.09.2023, RV/5101053/2020, als gegenstandslos erklärt.
1. Bescheide, BP-Bericht
Im Rahmen der Veranlagung der Umsatzsteuer 2012 (Bescheid vom 22.11.2013) und 2013 (Bescheid vom 27.11.2014) wurden die Vermietungsumsätze in Zusammenhang mit der Firma ***A*** GmbH der Beschwerdeführerin zugeordnet. Die 20%igen Umsätze wurden daher um 60.000,00 € erhöht, die 10%igen um 6.000,00 €.
Im Bericht vom 19.12.2019 wurden - soweit beschwerderelevant - folgende Feststellungen getroffen, wobei darauf hingewiesen wird, dass in zahlreichen Feststellungen darauf hingewiesen wurde, dass am 02.05.2018 an den Geschäftsführer der Beschwerdeführerin, ***GF***, ein Fragenkatalog übermittelt worden sei. Mit Schreiben vom 26.06.2018 habe der steuerliche Vertreter der Beschwerdeführerin das Ende der Mitwirkungspflicht erklärt.
Tz 2a) Beteiligungsverkauf an ***Sohn1GF*** 2013 - verdeckte Ausschüttung
Mit Notariatsakt vom 01.10.2013 trat die Beschwerdeführerin ihren im Betriebsvermögen befindlichen Geschäftsanteil an der ***B*** GmbH, Wien, der 100 % des Gesellschaftsvermögens entsprach, um den Abtretungspreis von 1,00 € an ***Sohn1GF*** ab.
Da der Abtretungspreis von 1,00 € nicht dem Fremdvergleich entsprechen würde, gehe der Betriebsprüfer von einer verdeckten Ausschüttung aus. Mit Hilfe des Wiener Verfahrens habe der Prüfer den Fremdvergleich mit 616.460,79 € ermittelt.
Begünstigter sei ***Sohn1GF***, der Sohn des Gesellschafters ***GF*** (75 %) und Bruder des Gesellschafters ***Sohn4GF*** (25 %) und somit eine nahestehende Person zu den beiden Gesellschaftern. Mit Notariatsakt vom 01.10.2013 habe ***Sohn1GF*** über den Geschäftsanteil verfügen können, wodurch diese verdeckte Ausschüttung an die beiden Gesellschafter mit 01.10.2013 zugeflossen sei.
Tz 3 ER 20242 von Notar ***Notar1*** 2010
Der Beleg 20242 sei von der Notariatspartnerschaft ***Notar1*** & ***Notar2*** an Herrn ***GF*** ausgestellt worden und nicht an die Beschwerdeführerin. Als Leistungsbeschreibung sei zusammengefasst ausgeführt worden, dass ein Abtretungsvertrag vom 26.08.2010 betreffend Geschäftsanteil an der Beschwerdeführerin und ein Vertrag vom 26.08.2010 betreffend Liegenschaft ***A*** erstellt worden seien.
Der Betriebsprüfer gehe von einer verdeckten Ausschüttung aus, da die Beschwerdeführerin Kosten des Anteilsinhabers ***GF*** (75 %) ohne Rechtsgrund bzw. nicht nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Zum 12.10.2010 habe Frau ***Schwester*** ihren Geschäftsanteil von 2 % treuhändig für Herrn ***GF*** gehalten. Dieses Treuhandverhältnis sei mit einem Schreiben von der ***C*** GmbH vom 29.11.2011 an den Unabhängigen Finanzsenat (Abtretungsangebot) offengelegt worden. ***GF*** habe einen Anteil von 73 % gehalten.
Der Empfänger der verdeckten Ausschüttung sei der zu diesem Zeitpunkt 75%ige Gesellschafter ***GF*** gewesen. Als Zuflusszeitpunkt werde die Einbuchung des Belegs, somit der 12.10.2010, angesehen.
Tz 6 Rechtsstreit Ausgedinge ***D*** 2012/2013
In der Buchhaltung der Beschwerdeführerin wurden Rechnungen der Rechtsanwaltskanzlei ***RA1*** (5.000,00 € und 1.275,58 € netto) und Kosten der Republik Österreich (894,00 € netto) verbucht, die durch den Rechtsstreit ***D*** (klagende Partei) gegen ***Ehefrau*** (beklagte Partei) veranlasst worden seien. Grundlage des Rechtsstreites sei die Nichtbezahlung des Ausgedinges von Frau ***Ehefrau*** an Frau ***D*** gewesen.
Diese Ausgaben seien von Frau ***Ehefrau*** im Einkommensteuerbescheid 2011 bei der Ermittlung der sonstigen Einkünfte (Spekulationsgewinn) als Werbungskosten angesetzt worden.
Der Betriebsprüfer nahm eine verdeckte Gewinnausschüttung an, da die Beschwerdeführerin die angeführten Aufwendungen von Frau ***Ehefrau*** ohne Rechtsgrund bzw. ohne nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Begünstigte dieses Vorganges sei Frau ***Ehefrau***, die Nichte, damals Lebensgefährtin, nunmehr Ehefrau, somit eine nahe Angehörige des Anteilsinhabers ***GF***. Als Zuflusszeitpunkt beim Gesellschafter werde der Zeitpunkt der Bezahlung angesehen.
Da es sich um Privataufwendungen von Frau ***Ehefrau*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (417,12 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 8 Beleg 210 aus 2013 ER von ***RA2***
Am 28.02.2013 wurde in der Buchhaltung der Beschwerdeführerin ein Beleg von ***RA2***, Rechtsanwalt, iHv 4.750,80 € netto verbucht. Die Rechnung vom 20.12.2012 habe ***RA2*** aufgrund eines Auskunftsersuchens des Betriebsprüfers zur Verfügung gestellt. ***RA2*** habe ***GF*** im Verfahren ***123*** vertreten und die angefallenen Kosten (Klagebeantwortung, Teilnahme an der Streitverhandlung etc.) mit dieser Rechnung verrechnet.
Der Betriebsprüfer nahm eine verdeckte Ausschüttung an, da die Beschwerdeführerin private Kosten des Anteilsinhabers (75 %) ohne Rechtsgrund bzw. ohne nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Empfänger der verdeckten Ausschüttung sei der zu diesem Zeitpunkt 75%ige Gesellschafter ***GF***. Als Zuflusszeitpunkt werde die Einbuchung, somit der 28.02.2013, angesehen.
Da es sich um Privataufwendungen von ***GF*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (417,12 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 14 Beleg 53 aus 2014 von Rechtsanwälte ***RA3*** & Partner
Der Buchung vom 22.04.2014 würde eine Rechnung der Rechtsanwälte ***RA3*** & Partner an die Beschwerdeführerin (3.582,50 € netto) zugrunde liegen. Die Leistungserbringung sei zwischen 08.02.2010 und 27.07.2010 gewesen. Aus den Leistungsbeschreibungen sei die betriebliche Veranlassung für die Beschwerdeführerin nicht erkennbar. In der Leistungsbeschreibung werde mehrmals angeführt "Email an ***GF***". ***GF*** sei zum Leistungszeitraum nicht Geschäftsführer der Beschwerdeführerin gewesen. Der Leistungszeitraum hänge unmittelbar mit der Trennung ***Lebensgefährtin*** und ***GF*** zusammen.
Der Betriebsprüfer nahm eine verdeckte Ausschüttung an, da die Beschwerdeführerin private Kosten des Anteilsinhabers (75 %) ohne Rechtsgrund bzw. nicht nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Empfänger der verdeckten Ausschüttung sei der zu diesem Zeitpunkt 2%ige Gesellschafter ***GF***. Als Zuflusszeitpunkt werde die Bezahlung, somit der 08.05.2014, angesehen.
Da es sich um Privataufwendungen von ***GF*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (716,50 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 15 Beleg 38 aus 2015 von ***RA1***
Der Buchung vom 12.02.2015 liege eine Rechnung von Rechtsanwalt ***RA1*** an die Beschwerdeführerin zugrunde. Im Betreff werde ein Grundstückstausch ***E*** angeführt. Weder aus dem GRIUS noch aus der Gebührendatenbank sei ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin einen Grundstückstausch vorgenommen habe.
Da die betriebliche Veranlassung der angeführten Betriebsausgabe iSd § 4 Abs. 4 EStG 1988 iVm § 11 Abs. 1 KStG 1988 trotz zweimaliger Aufforderung nicht nachgewiesen worden sei, werde diese durch das Finanzamt nicht anerkannt. Es würde eine außerbilanzielle Hinzurechnung erfolgen.
Da die sonstige Leistung nicht für das Unternehmen ausgeführt worden sei, stehe gemäß § 12 Abs. 1 Z 1 lit. a UStG 1994 kein Vorsteuerabzug zu.
Tz 16 Beleg 20033 aus 2016 von RA ***RA4***
In der Rechnung vom 11.04.2016 des Rechtsanwaltes ***RA4*** über den Betrag von netto 6.004,80 € werde unter anderem Folgendes ausgeführt: Betreff: Sanierungsverfahren ***F** BeteiligungsGmbH, Leistungszeitraum: 15.12.2015 - 07.04.2016, Leistungsbeschreibung: Korrespondenz mit Dr. ***G***
Aus den bei der Hausdurchsuchung vorgefundenen Unterlagen gehe eindeutig hervor, dass keine betriebliche Veranlassung seitens der Beschwerdeführerin für diesen Aufwand vorliege.
Der Betriebsprüfer nahm eine verdeckte Ausschüttung vor, da die Beschwerdeführerin private Aufwendungen von ***GF*** ohne Rechtsgrundlage bzw. nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Gesellschafter der Beschwerdeführerin seien zum 09.06.2016 gewesen:
49 % ***B*** GmbH, Wien
49 % ***Name1*** ***GF***
2 % ***Ehefrau***
Die Gesellschafterin der ***B*** GmbH, Wien, sei seit 18.08.2014 zu 100 % Frau ***Ehefrau***.
Die Zuwendung eines Vorteiles an einen Anteilsinhaber könne auch darin gelegen sein, dass eine dem Anteilshaber nahestehende Person begünstigt werde. Empfänger des Vorteiles sei ***GF***. Die Gesellschafterin ***Ehefrau*** sei die Ehefrau von ***GF*** und der Gesellschafter ***Name1*** ***GF*** sei der Sohn von ***GF***. Auch bei der ***B*** GmbH liege eine Nahebeziehung zum Vorteilsempfänger ***GF*** vor, da ***Ehefrau*** zu 100 % Gesellschafterin sei.
Als Zuflusszeitpunkt werde die Bezahlung der Rechnung am 09.06.2016 angesehen.
Da es sich um Privataufwendungen von ***GF*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (1.200,96 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 17 Beleg 20029 aus 2016 von ***RA5*** an ***GF***
Der Buchung vom 10.05.2016 liege eine Rechnung ***RA5*** & Partner RA GmbH an ***GF*** zugrunde. Die Rechnung würde den Leistungszeitraum 31.03.2016 bis 30.04.2016 umfassen und eine Hausdurchsuchung betreffen. Aus der Leistungsaufstellung gehe hervor, dass eine Beschwerde und ein Einspruch gegen die Anordnung der Hausdurchsuchung erstellt worden seien.
Der Betriebsprüfer nahm eine verdeckte Ausschüttung an, da die Beschwerdeführerin private Kosten von Herrn ***GF*** ohne Rechtsgrund bzw. nicht nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Gesellschafter der Beschwerdeführerin seien zum 09.06.2016 gewesen:
49 % ***B*** GmbH, Wien
49 % ***Sohn2GF***
2 % ***Ehefrau***
Die Gesellschafterin der ***B*** GmbH, Wien, sei seit 18.08.2014 zu 100 % Frau ***Ehefrau***.
Die Zuwendung eines Vorteiles an einen Anteilsinhaber könne auch darin gelegen sein, dass eine dem Anteilshaber nahestehende Person begünstigt werde. Empfänger des Vorteiles sei ***GF***. Er sei der Ehemann von ***Ehefrau*** und der Vater von ***Sohn2GF***.
Als Zuflusszeitpunkt werde die Bezahlung der Rechnung am 03.06.2016 angesehen.
Da es sich um Privataufwendungen von ***GF*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (975,00 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 18 Stromaufwand 2012 - 2015 in Zusammenhang mit ***Adresse***
In den Jahren 2012 bis 2015 seien in der Buchhaltung der Beschwerdeführerin Buchungen (Details lt. Beilage des SB-Programmes) vorgenommen worden, welche den Stromaufwand der Liegenschaft ***Adresse*** betreffen würden. Die Liegenschaft werde bei der ***H*** GmbH bilanziert. Lt. Auskunft des steuerlichen Vertreters im Rahmen des BP-Verfahrens bei der ***H*** GmbH sei ***GF*** seit 28.12.2012 außerbücherlicher Eigentümer dieser Liegenschaft, da er ein schriftliches Verkaufsangebot vom 20.12.2010 angenommen habe.
Laut Auskunft der Energie AG liege kein schriftlicher Energieliefervertrag mit der Beschwerdeführerin vor. Die Anmeldung der Energieanlage sei mit 01.10.2012 erfolgt. Der Betriebsprüfer gehe davon aus, dass mit diesem Datum auch der Einzug der Familie ***GF*** (***GF***, ***Ehefrau*** und das gemeinsame Kind ***Tochter1***) in die neu renovierte Liegenschaft ***Adresse*** erfolgt sei.
Der Betriebsprüfer nahm eine verdeckte Ausschüttung an, da die Beschwerdeführerin private Kosten von Herrn ***GF*** ohne Rechtsgrund bzw. nicht nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Bis zum 01.10.2013 sei ***GF*** mit 73 % an der Beschwerdeführerin beteiligt gewesen und mit 2 % über ***Schwester*** (siehe Tz 3).
Von 02.10.2013 bis 31.12.2015 sei ***GF*** über ***Schwester*** mit 2 % beteiligt gewesen.
Als Zuflusszeitpunkt werde die Einbuchung der jeweiligen Belege (Beilage 4) angesehen.
Da es sich um Privataufwendungen von ***GF*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (2012: 352,80 €, 2013: 2.390,81 €, 2014: 328,13 € und 2015: 128,53 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 19 außerordentlicher Aufwand 2013
Aus den vorliegenden Belegen gehe hervor, dass zwischen Rechtsanwalt ***RA6*** (Insolvenzverwalter der ***J*** GmbH) als Gläubiger und ***Sohn3GF*** als Gesamtschuldner am 18.01.2012 eine Vereinbarung getroffen worden sei. Dem Beleg sei noch ein DIN-A4-Blatt angeheftet, aus dem hervorgehe, dass der Beklagte dem Kläger 50.000,00 € zu zahlen habe. 45.000,00 € seien auf "Kto. 3301 Abgrenzung Lieferverbindlichkeiten" verbucht worden. Es liege keine Rechnung vor.
Dem Finanzamt liege das Urteil des Landesgerichtes ***LG1*** vom 27.05.2014 vor, in dem Herr ***GF*** als Beklagter verurteilt worden sei, 50.000,00 € nebst 5 % Zinsen ab 02.06.2012 und die Kosten des Rechtsstreites an den Kläger, ***RA6***, als Insolvenzverwalter über das Vermögen der ***J*** GmbH, zu bezahlen.
Der Betriebsprüfer ging betreffend der 95.000,00 € von einer verdeckten Ausschüttung aus, da die Beschwerdeführerin private Aufwendungen von ***GF*** ohne Rechtsgrund bzw. nicht nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Von 02.10.2013 bis 31.12.2015 sei ***GF*** über ***Schwester*** mit 2 % beteiligt gewesen. Empfänger der Vorteilsgewährung sei der Gesellschafter ***GF*** (2 %).
Als Zuflusszeitpunkt werde die Einbuchung der beiden Belege, 31.12.2013, angesehen.
Tz 20 Kosten für beigestelltes Personal, Empfängernennung iSd § 162 (1) BAO iVm § 22 (3) KStG 2011
Im Rahmen der Vorprüfung habe ***GF*** als Auskunftsperson in der Niederschrift vom 06.12.2011 bekannt gegeben, dass Fremdleistungen von der deutschen Firma "***K***" an die Beschwerdeführerin erbracht worden seien. Allerdings seien bis dato keine Rechnungen gelegt worden. Die bezogenen Fremdleistungen seien jedoch bereits weiterverrechnet worden.
In der Niederschrift über die Schlussbesprechung am 20.01.2012 sei ausgeführt worden, dass eine Rechnung nicht nachgereicht werden könne, weil Herr ***K*** inzwischen verstorben sei. Die Firma ***K*** sei daher nicht mehr erreichbar. Es bestehe auch keine Verbindlichkeit mehr an die Firma ***K***, weil bei einem anderen Unternehmen (***L*** GmbH - Deutschland) eine Forderung an die Firma ***K*** bestanden habe. Diese Forderung sei durch die erbrachte Leistung durch die Firma ***K*** ausgeglichen worden.
Der Beleg Nr. 231 bestehe aus 3 DIN-A4-Blättern: Buchungsmitteilung vom 29.12.2011 -***L*** GmbH-Deutschland an die Beschwerdeführerin - Übertragung des Saldos, Seite 1 der Niederschrift über die Schlussbesprechung vom 24.01.2012 und Antwort der Tz 10 von der Niederschrift über die Schlussbesprechung vom 24.01.2012.
Trotz zweimaliger Aufforderung zur Bekanntgabe der genauen Bezeichnung des Empfängers/der Empfänger des Betrages von Seiten des Finanzamtes sei dies unbeantwortet geblieben. Es erfolge daher eine Streichung der Betriebsausgaben iSd § 162 Abs. 1 BAO und ein Zuschlag iSd § 22 Abs. 3 KStG 1988.
Tz 21 Schwimmbadabdeckung für Schacht 2014
Unter dem Titel Instandhaltung Gebäude sei von der Beschwerdeführerin ein Beleg der ***M*** GmbH über netto 2.094,85 € verbucht worden. Es handle sich dabei um eine Schwimmbadschachtabdeckung, welche beim Besteller lt. Rechnung, ***Sohn5GF***, verbaut worden sei.
Am 15.07.2014 sei mit Beleg 92 das Kreditorenkonto 300807 ***M*** GmbH durch eine Umbuchung auf das Verrechnungskonto ***GF*** ausgeglichen und somit das Kreditorenkonto 300807 auf null gestellt worden.
Der Betriebsprüfer gehe von einer verdeckten Ausschüttung aus, da die Beschwerdeführerin private Aufwendungen von ***Sohn5GF*** ohne Rechtsgrund bzw. nachgewiesener betrieblicher Veranlassung übernommen habe.
Die Gesellschafter der Beschwerdeführerin seien ab 02.10.2013 bis 31.12.2015 gewesen:
49 % ***B*** GmbH, Wien
49 % ***Sohn2GF***
2 % ***Name*** ***Schwester***
Der Gesellschafter der ***B*** GmbH, Wien, sei ab 02.10.2013 bis 17.08.2014 zu 100 % ***AF*** gewesen.
Frau ***Schwester*** habe zu diesem Zeitpunkt ihren Anteil treuhänderisch für ***GF*** gehalten (siehe oben).
Empfänger des Vorteils sei ***Sohn5GF***. Der Gesellschafter ***GF*** sei der Vater von ***Sohn5GF***, der Gesellschafter ***Name1*** ***GF*** dessen Bruder.
Als Zuflusszeitpunkt werde die Bezahlung der Rechnung am 15.07.2014 angesehen.
Auf ***Name1*** ***GF*** würden 49 % der verdeckten Ausschüttung entfallen, auf die ***B*** GmbH 49 % und auf ***GF*** 2 %.
Da es sich um Privataufwendungen von ***GF*** handle, stehe der Vorsteuerabzug (418,97 €) gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit a UStG 1994 nicht zu.
Tz 22 verdeckte Ausschüttung der ***A*** GmbH 2010 - 2017
Betreffend Sachverhaltsdarstellung zu den einzelnen verdeckten Ausschüttungen werde auf den BP-Bericht (Beilage 2 des SB-Programmes vom 09.10.2019) der ***A*** GmbH vom 19.11.2018 verwiesen.
Die bei der ***A*** GmbH festgestellten verdeckten Ausschüttungen würden bei der Beschwerdeführerin (100 % Gesellschafterin der ***A*** GmbH) Beteiligungserträge darstellen, welche gemäß § 10 Abs. 1 Z 1 KStG 1988 von der Körperschaftsteuer befreit seien.
Die ***A*** GmbH habe aufgrund des § 94 Z 2 EStG 1988 keine Kapitalertragsteuer für die angeführten verdeckten Ausschüttungen abzuziehen.
Bei der Beschwerdeführerin würden in selber Höhe verdeckte Ausschüttungen vorliegen, die der Kapitalertragsteuer unterliegen würden.
Tz 23 verdeckte Ausschüttungen der ***B*** GmbH 2010
Betreffend Sachverhaltsdarstellung zu den verdeckten Ausschüttungen werde auf Tz 5 des BP-Berichtes der ***B*** GmbH (Beilage 5 des SB-Programmes vom 09.10.2019) vom 11.07.2019 verwiesen.
Die bei der ***B*** GmbH festgestellte verdeckte Ausschüttung würde bei der Beschwerdeführerin (100 % Gesellschafterin der ***A*** GmbH) einen Beteiligungsertrag darstellen, welcher gemäß § 10 Abs. 1 Z 1 KStG 1988 von der Körperschaftsteuer befreit sei.
Die ***B*** GmbH habe aufgrund des § 94 Z 2 EStG 1988 keine Kapitalertragsteuer für die angeführten verdeckten Ausschüttungen abzuziehen.
Bei der Beschwerdeführerin würden in selber Höhe verdeckte Ausschüttungen vorliegen, die der Kapitalertragsteuer unterliegen würden.
Tz 24 Forderungsabtretung an ***Sohn3GF*** 2013
Am 11.03.2008 sei folgende Buchung vorgenommen worden: 300113 - Sparbuch ***N*** an 2803 - ***Bank*** 75.000,00 €. Grundlage dieser Buchung sei einerseits der am 11.03.2008 abgeschlossene Pfandvertrag über Sparurkunden mit der ***Bank*** AG und andererseits der am gleichen Tag abgeschlossene Treuhandvertrag zwischen der Beschwerdeführerin als Treugeber und der ***N*** GmbH als Treuhänder.
Mit Schreiben vom 13.02.2013 von der Beschwerdeführerin an die ***Bank*** AG habe die Beschwerdeführerin die Auszahlung der 75.000,00 € zzgl der angefallenen Zinsen gefordert.
Am 14.03.2013 seien auf das betriebliche Konto der Beschwerdeführerin 56.927,97 € eingegangen. In der Kreditorenliste sei zum 31.12.2013 ein Saldo von 18.072,03 € (75.000,00 € - 56.927,97 €) ausgewiesen worden. Dieser Saldo würde gleichbleibend auch in den Folgejahren bestehen.
Mit Schreiben vom 26.03.2013 von der Beschwerdeführerin an die ***Bank*** AG habe die Beschwerdeführerin die Überweisung der noch zustehenden 22.500,00 € gefordert.
Mit Schreiben vom 02.04.2013 von der Beschwerdeführerin an die ***Bank*** AG habe die Beschwerdeführerin bekannt gegeben, dass zwischen ihr und ***Sohn3GF*** am 28.03.2013 ein Abtretungsvertrag abgeschlossen worden sei, mit dem die Beschwerdeführerin (Zedent) die Forderung gegenüber der ***Bank*** AG iHv 22.500,00 € an ***Sohn3GF*** (Zessionar) abtreten würde.
Der Betriebsprüfer ging von einer verdeckten Ausschüttung aus, da die Beschwerdeführerin ihre werthaltige Forderung gegenüber der ***Bank*** AG an ***Sohn3GF*** abgetreten und dadurch eine Forderung gegenüber ***Sohn3GF*** erworben habe, welche aufgrund der nicht vorhandenen Bonität des ***Sohn3GF*** zum Zeitpunkt des Abtretungsvertrages als uneinbringlich abzusehen gewesen wäre und die Beschwerdeführerin mit einem Ausfall der Forderung rechnen müsste.
Die Zuwendung eines Vorteils an den Anteilsinhaber könne auch darin gelegen sein, dass eine dem Anteilsinhaber nahestehende Person begünstigt werde. Für die Annahme der verdeckten Ausschüttung sei erforderlich festzustellen, wer Empfänger der Zuwendung sei. Sei diese Person nicht Anteilsinhaber, sei auch eine sachverhaltsmäßige Feststellung über das Naheverhältnis zu einem/mehreren Anteilinhaber/n notwendig. Als nahestehende Personen seien primär solche anzusehen, die mit dem/den Anteilsinhaber/n persönlich verbunden seien. Aber auch in diesem Fall sei die verdeckte Ausschüttung im Allgemeinen dem/n jeweiligen Anteilsinhaber/n der Körperschaft zuzurechnen.
Begünstigter sei ***Sohn3GF***, der Sohn des Gesellschafters ***GF*** (75 %) und der Bruder des Gesellschafters ***Sohn2GF*** (25 %) und somit eine nahestehende Person zu den beiden Gesellschaftern. Mit Abtretungsvertrag vom 28.03.2013 konnte ***Sohn3GF*** über die Forderung verfügen, wodurch diese Ausschüttung an die beiden Gesellschafter mit 28.03.2013 zugeflossen sei.
Tz 28 ***Lebensgefährtin*** 80 % Schulderlass 2012 und 2013
Im Sanierungsverfahren der Beschwerdeführerin habe ***Lebensgefährtin*** eine Forderung iHv 107.934,97 € angemeldet, die vom Masseverwalter bestritten worden sei. ***Lebensgefährtin*** habe keine Prüfungsklage erhoben.
Zur Eröffnung des Sanierungsverfahrens habe das Kreditorenkonto ***Lebensgefährtin*** einen Saldo von 73.075,32 € aufgewiesen. Dieser Saldo sei am 11.09.2015 auf das Konto Landwirtschaft ***GF*** umgebucht worden.
Mit Beschluss des ***LG2*** vom tt.02.2012 sei der Sanierungsplan bestätigt worden.
Gemäß § 156 Abs. 1 IO werde durch den rechtskräftig bestätigten Sanierungsplan der Schuldner von der Verbindlichkeit befreit, seinen Gläubigern den Ausfall, den sie erleiden würden, nachträglich zu ersetzen oder für die sonst gewährten Begünstigungen nachträglich aufzukommen, gleichviel ob sie am Insolvenzverfahren oder an der Abstimmung über den Sanierungsplan teilgenommen oder gegen den Sanierungsplan gestimmt hätten oder ob ihnen ein Stimmrecht überhaupt nicht gewährt worden sei.
Der Nachlass und die sonstigen Begünstigungen, die der Sanierungsplan gewähren würde, würden gemäß § 156a Abs. 1 IO für denjenigen Gläubiger hinfällig, gegenüber welchen der Schuldner mit der Erfüllung des Sanierungsplans in Verzug geraten würde.
Ein solcher Verzug sei erst anzunehmen, wenn der Schuldner eine fällige Verbindlichkeit trotz einer vom Gläubiger unter Einräumung einer mindestens vierzehntätigen Nachfrist an ihn gerichteten schriftlichen Mahnung nicht gezahlt habe.
Die zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aushaftende Verbindlichkeit gegenüber ***Lebensgefährtin*** iHv 73.075,32 € sei somit von der Begünstigung des Sanierungsplanes iSd § 156 Abs. 1 IO erfasst.
Selbst die Nichtentrichtung der Sanierungsquote durch die Beschwerdeführerin würde daran nichts ändern. Ein Verzug iSd § 156a IO sei vom Prüfer nicht festgestellt worden.
Nach Ansicht des Prüfers liege für 80 % der Verbindlichkeit ein betrieblich veranlasster Schuldnachlass vor, welcher in dem Jahr anfallen würde, in dem die Sanierungsquote zu bezahlen gewesen wäre, und von ***Lebensgefährtin*** keine Maßnahme gegenüber der Beschwerdeführerin gesetzt worden sei. Die restlichen 20 % der Verbindlichkeit würden weiter bestehen.
Der Schuldnachlass würde 58.460,26 € (80 % von 73.075,32 €) betragen, der je zur Hälfte in den Jahren 2012 und 2013 angefallen sei.
Tz 29 ***GF*** Forderungsverzicht causa societatis 2012 und 2013
Mit ***Datum3*** sei auf Antrag der Beschwerdeführerin ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Mit Beschluss des ***LG2*** vom tt.02.2012 sei der Sanierungsplan bestätigt worden. Die Insolvenzgläubiger sollten eine 20%ige Quote erhalten. Davon 4 % sofort, 6 % bis 31.07.2012 und 10 % bis 20.01.2013.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung des Sanierungsverfahrens hätte ***GF*** eine Verrechnungsforderung gegenüber der Beschwerdeführerin in Höhe von 423.868,40 € gehabt. Diese Forderung habe er im Insolvenzverfahren nicht angemeldet. Zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung sei ***GF*** mit 75 % an der Beschwerdeführerin beteiligt gewesen.
Hinsichtlich der gesetzlichen Grundlagen siehe Tz 28.
Nach Ansicht des Prüfers liege ein Forderungsverzicht causa societatis vor, da die Beschwerdeführerin keine Bezahlung der Quote an ***GF*** getätigt habe und ***GF*** keine Maßnahme gesetzt habe, um ein relatives Wiederaufleben der Forderung zu bewirken.
Der gesellschaftsrechtlich veranlasste Verzicht eines Gesellschafters auf eine Forderung gegenüber seiner Gesellschaft stelle hinsichtlich des werthaltigen Teils der Forderung eine verdeckte Einlage dar und hinsichtlich des nicht werthaltigen Teiles der Forderung einen steuerlichen Gewinn iSd § 8 Abs. 1 letzter Satz KStG 1988, welcher vom Prüfer als Sanierungsgewinn gewertet werde. Der werthaltige Teil der Forderung sei die 20%ige Quote, der nicht werthaltige Teil betrage 80 %.
Die Erfassung des steuerlichen Gewinnes und der (verdeckten) Einlage liege sowohl im Jahr 2012 als auch im Jahr 2013, da sich der Verzicht daraus ergeben würde, dass einerseits die Quoten des rechtskräftig bestätigten Sanierungsplanes nicht bezahlt worden seien und andererseits von ***GF*** keine schriftliche Mahnung mit Setzung einer Nachfrist erfolgt sei.
Zur verdeckten Ausschüttung: Der Zufluss der verdeckten Ausschüttung iHv 80 % der Verrechnungsforderung (432.868,40 €) beim Gesellschafter ***GF*** sei dadurch bewirkt worden, dass einerseits ***GF*** zu den Fälligkeiten der drei Raten keine Maßnahmen gesetzt habe, wodurch ein Forderungsverzicht causa societatis initiiert worden sei und andererseits die Verrechnungsforderungen von ***GF*** in voller Höhe auch nach den Fälligkeiten betreffend der drei Ratentermine in der Buchhaltung der Beschwerdeführerin ausgewiesen worden seien.
Tz 30 Verbindlichkeit ***O*** GmbH - Umbuchung auf ***Ehefrau*** 2015
Die ***O*** Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs GmbH hätte gegenüber der ***GF***-Gruppe (einschließlich der Familie ***GF***) umfangreiche Forderungen aus der Beratungstätigkeit, deren Bezahlung nicht möglich/gewollt gewesen sei. Es sei vereinbart worden, dass die ***O*** GmbH dafür Grundstücke von ***Ehefrau*** bekommen sollte. Der Kaufpreis habe 279.912,00 € betragen, wovon lediglich 129.912,00 € durch die ***O*** GmbH bezahlt worden seien. 150.000,00 € seien mit den Forderungen der ***O*** GmbH verrechnet worden.
In der Folge sei ein Rechtsstreit entstanden. Es seien die Forderung nur mehr in Höhe von 100.000,00 € anerkannt worden, die Gegenverrechnung sei um 50.000,00 € (1/3) verringert worden. Am 25.11.2015 sei noch ein Restpreis an ***Ehefrau*** überwiesen worden.
Die dadurch wieder auflebende Forderung iHv 50.000,00 € sei seitens der ***O*** GmbH als uneinbringlich ausgebucht worden. Die Beschwerdeführerin sei mit ursprünglich 14.640,00 € von der Gegenverrechnung betroffen gewesen. Durch die Reduktion habe sich die Verrechnung vermindert, sodass lediglich 9.760,00 € durch die Kaufpreisverrechnung beglichen worden sei. Der Rest iHv 4.880,00 € stehe damit wieder bei der ***O*** GmbH als Forderung zu Buche und sei schließlich ausgebucht worden.
Seitens der Beschwerdeführerin sei die gesamte Verbindlichkeit gegenüber der ***O*** GmbH auf ***Ehefrau*** umgebucht worden, da diese eine Zahlung iHv ursprünglich 150.000,00 € in Form der Hingabe ihrer Grundstücke geleistet habe. Aufgrund der Einigung im Rechtsstreit, der zufolge nur 100.000,00 € gegenverrechnet worden seien, habe sich die Höhe der Verbindlichkeit, welche durch ***Ehefrau*** übernommen worden sei, vermindert.
Richtigerweise hätten von der ***O***-Verbindlichkeit nur 9.760,00 € auf das Konto ***Ehefrau*** übertragen werden müssen. Der Rest iHv 9.652,40 € (19.412,40 € abzüglich 9.760,00 €) wäre gewinnmindernd auszubuchen gewesen (bei gleichzeitiger Korrektur der Vorsteuer). Dieser "Gewinn" aus der Ausbuchung der Verbindlichkeit sei aus der Sphäre der Beschwerdeführerin in jene der ***Ehefrau*** verschoben und ihr dadurch ein Vorteil zugewendet worden.
Der Prüfer gehe von einer verdeckten Ausschüttung aus, da ***Ehefrau*** aus gesellschaftsrechtlichen Gründen ein Vorteil zugewendet worden sei.
Gesellschafter der Beschwerdeführerin siehe Tz 21.
Empfängerin des Vorteiles sei ***Ehefrau***. Der Gesellschafter ***GF*** sei deren Ehemann, der Gesellschafter ***Sohn2GF*** deren Stiefsohn. Auch bei der ***B*** GmbH liege eine Nahebeziehung zur Vorteilsempfängerin ***Ehefrau*** vor, da sie deren alleinige Gesellschafterin sei.
Als Zuflusszeitpunkt des Vorteils werde der 13.11.2015 angesehen, da hier mit dem Beleg 330613 die gesamte ***O***-Verbindlichkeit auf das Konto ***Ehefrau*** umgebucht worden sei.
Weiters sei noch der ursprüngliche Vorsteuerabzug zu korrigieren.
Tz 31 Verrechnungskonto ***L*** GmbH Zinsen 2010
Im BP-Bericht vom 26.01.2012 sei unter der Tz 5 ausgeführt worden, dass eine Verzinsung des Verrechnungskontos der ***L*** GmbH iHv 2,5 % vorzunehmen sei. Es seien dem Bilanzgewinn Zinsen iHv 21.910,41 € hinzugerechnet worden.
Aufgrund dieses BP-Berichtes sei vom Finanzamt ein Bescheid über die Wiederaufnahme des Verfahrens betreffend Körperschaftsteuer 2010 und ein neuer Körperschaftsteuerbescheid 2010 (07.02.2012) erlassen worden. Vom damals zuständigen Masseverwalter sei gegen den Körperschaftsteuerbescheid 2010 hinsichtlich der Tz 7 und 8 Berufung eingebracht worden. Die Tz 5 sei akzeptiert worden.
Aufgrund der BFG-Entscheidung vom 28.05.2014, RV/5100710/2012, sei der Körperschaftsteuerbescheid vom 07.02.2012 aufgehoben worden, wodurch der Körperschaftsteuerbescheid 2010 vom 10.10.2011 wieder in Rechtskraft erwachsen sei und somit die Zinsen iHv 21.910,41 € unberücksichtigt geblieben seien.
Nunmehr werde vom Prüfer die Verzinsung des Verrechnungskontos ***L*** GmbH für das Jahr 2010 im neu zu erlassenden Körperschaftsteuerbescheid 2010 als Erlös (21.910,41 €) angesetzt.
Das Finanzamt trug den Feststellungen der Betriebsprüfung Rechnung und erließ die nunmehr angefochtenen Bescheide.
2. Beschwerden
Umsatz- und Körperschaftsteuer 2011:
Mit Schriftsatz vom 20.11.2012 wurden gegen die Bescheide vom 22.10.2012 das Rechtsmittel der Berufung (nunmehr: Beschwerde) eingebracht. Begründend wurde vorgebracht, dass der Liegenschaftsverkauf "***A***" entgegen der von der Behörde vertretenen Rechtsauffassung sehr wohl anzuerkennen sei. Es werde Bezug genommen auf das Berufungsvorbringen gegen den Bescheid über die Festsetzung der Umsatzsteuer 08/2011 vom 30.01.2012. Daraus würde sich ergeben, dass dieser derzeit noch beim UFS Linz anhängigen Berufung stattzugeben sei und folglich - zwingend - auch die Begründungen unter den jeweils einschlägigen konkreten Ziffern der beiden nunmehr angefochtenen verfahrensgegenständlichen Bescheiden, da aus der falschen behördlichen Prämisse abgeleitet, rechtsfehlerhaft seien und keinen Bestand haben könnten.
Umsatzsteuer 12/2012:
Mit Schreiben vom 21.02.2013 wurde gegen den Bescheid vom 18.02.2013 das Rechtsmittel der Berufung (nunmehr: Beschwerde) eingebracht. Es werde beantragt, den Bescheid abzuändern und entsprechend der Erklärung festzusetzen. Begründend werde wegen des gleichen Sachverhaltes ausdrücklich und vollinhaltlich auf das Vorbringen in der Berufung vom 20.11.2012 gegen den Umsatzsteuerbescheid 2011 verwiesen.
Umsatzsteuerbescheid 2012:
Mit Schreiben vom 29.11.2013 wurde gegen den Bescheid vom 22.11.2013 das Rechtsmittel der Berufung (nunmehr: Beschwerde) eingebracht und die nachträgliche Ansetzung und Anerkennung eines Abzugsbetrages von 456,96 € unter der Kennzahl 067 (Berichtigung gemäß § 16) beantragt. Diese Position sei bei der Erstellung der Umsatzsteuerjahreserklärung 2012 übersehen worden. Nach Korrektur würde sich keine Nachzahlung ergeben.
Umsatz- und Körperschaftsteuer 2013:
Mit Schreiben vom 04.12.2014 wurde gegen die Bescheide vom 27.11.2014 das Rechtsmittel der Berufung (nunmehr: Beschwerde) eingebracht. Zutreffend halte das Finanzamt die Voraussetzungen der Vorläufigkeit gemäß § 200 Abs. 1 BAO für erfüllt, da im Zeitpunkt der Erlassung des Bescheides hinsichtlich der Tatsache oder des Umfanges der Abgabenpflicht im Bereich des Sachverhaltes Ungewissheiten bestehen würden. Der Umfang der Abgabenpflicht würde von den Ergebnissen eines Rechtsmittelverfahrens abhängen. Auf das dortige Vorbringen werde ausdrücklich verwiesen.
Erst nach Ergehen der rechtskräftigen Entscheidung in diesem offenen Rechtsmittel und der dadurch erfolgenden Beseitigung der Ungewissheit sei die verfahrensgegenständliche vorläufige Veranlagung durch eine endgültige Abgabenfestsetzung zu ersetzen.
Körperschaftsteuer 2010 samt Wiederaufnahme, Körperschaftsteuer 2014, Umsatzsteuer 2014, Haftung Kapitalertragsteuer 2010 - 2017:
Gegen diese Bescheide wurde mit Schriftsatz vom 20.01.2020 das Rechtsmittel der Beschwerde erhoben. Es wurde die ersatzlose Aufhebung der Bescheide beantragt und darauf verwiesen, dass eine ausführliche Begründung nachgereicht werde.
Mit Schreiben vom 27.02.2020 wurde klargestellt, dass Gegenstand des weiteren Verfahrens folgende Tz des BP-Berichtes seien: 1, 2a, 3, 6, 8, 14, 15, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 28, 29, 30, 31, 35, 36, 37, 38 und 50.
Soweit für das gegenständliche Verfahren wesentlich ausgeführt wurde, dass sich ein nicht unerheblicher Teil der Feststellungen darauf beziehen würde, dass der Aufwand nicht bei der Beschwerdeführerin steuermindernd berücksichtigt werden könne sondern bei ***GF***. Dass er nicht dort geltend gemacht worden sei, habe den Grund darin, dass die Behörde ***GF*** die UID-Nummer leichtfertig und vorschnell aberkannt habe und er um den Vorsteuerabzug umgefallen wäre. Es hätte sich von selbst verstanden, dass bei ihm die gebotene Gegenberichtigung amtswegig durchgeführt werde, dh der Aufwand und die Vorsteuern dort zu seinen Gunsten berücksichtigt würden. Das sei jedoch unterblieben, weil vermutlich das Gesamtergebnis sonst nicht mehr zur eigenen Zufriedenheit ausgefallen wäre. Daher sei dort wie hier abzugfähiger Aufwand im großen Stil unter den Tisch gefallen. Es biete sich folgende praktikable Lösung an:
Diese Abzugsposten würden bei Herrn ***GF*** steuermindernd voll berücksichtigt (also auch bei der Umsatzsteuer). Die problemlos mögliche, aber aufwendige und mühsame Rechnungsberichtigung würde unterbleiben. Ein Nachspiel nach dem FinStrG werde mangels strafbaren Verschuldens erst gar nicht in Betracht gezogen. Die ersten Säumniszuschläge betreffend USt und KESt würden von Amts wegen wieder abgeschrieben. Im Gegenzug würden diese Feststellungen im gegenständlichen Verfahren unbekämpft bleiben.
Sollte das Finanzamt dazu nicht bereit sein, würden die Feststellungen so lange bestritten bleiben, bis dieser Aufwand bei ***GF*** steuermindernd berücksichtigt werde. Das würde eine Erweiterung des Vorbringens bedeuten.
Die (behaupteten) verdeckten Ausschüttungen seien angesichts grundlegend fehlender Zuwendungsabsicht unhaltbar. Die KESt sei (ersatzlos) aufhebungsreif. Es werde auf den Beschluss des VwGH vom 19.04.2018, Ra 2017/15/0039 Rz 15 und 16 verwiesen. Gegenständlich habe niemand niemanden bereichern wollen. Es gehe vielmehr um ein Ausweichverhalten angesichts der gesetzlosen Aberkennung der UID-Nummer an Herrn ***GF***. Davon betroffen seien jedenfalls (aber nicht nur) die angefochtenen Feststellungen Tz 8 bis 17.
Zu den einzelnen angefochtenen und gegenständlich beschwerderelevanten Textziffern wurde Folgendes vorgebracht:
Tz 2a) Beteiligungsverkauf an ***Sohn1GF*** 2013 - verdeckte Ausschüttung
Die Begründung der Behörde würde nicht zutreffen. Gemäß § 13 Abs. 2 erster Satz BewG 1955 sei der gemeine Wert von GmbH-Anteilen in erster Linie aus Verkäufen abzuleiten. Da die Geschäftsanteile an der Beschwerdeführerin mehrfach abgetreten worden seien, hätte die Wertermittlung selbst dann auf diese Weise erfolgen müssen, wenn einzelne Verkäufe "nicht stichtagsnahe" gewesen sein sollten.
Der Erlass des BMF vom 13.11.1996, 08 1037/1-IV/8/96 ("Wiener Verfahren 1996"), sei zur Bewertung der ***B*** GmbH völlig ungeeignet. Zur Vermeidung von Wiederholungen werde auf deren Beschwerdeschrift vom 13.08.2017 verwiesen.
In diesem Punkt werde eine vollinhaltliche Stattgabe erwartet. Zumal auch diese Feststellung mit der Darstellung der Beteiligungsverhältnisse auf Seite 2 des BP-Berichtes nicht in Einklang zu bringen und solcherart § 94 Z 2 EStG 1988 zu Unrecht unberücksichtigt geblieben sei. Das würde für einige weitere behauptete verdeckte Ausschüttungen gelten.
Tz 3 ER 20242 von Notar ***Notar1*** 2010
Diese Begründung würde nicht zutreffen. Der Aufwand sei sehr wohl steuermindernd zu berücksichtigen.
Tz 6 Rechtsstreit Ausgedinge ***D*** 2012/2013
Die Beschwerdeführerin habe im Insolvenzverfahren des Herrn ***DEhemann*** den Zuschlag an seinem Grundbesitz erhalten und solcherart "die Hand darauf gehabt". Mangels Eigeninteresse wollte sie diese Liegenschaften gewinnbringend weiterverkaufen. Mit Unterstützung der ***TD*** GmbH sei dieser Grundbesitz an diverse Interessenten verkauft worden, so auch an die (damals) zur ***GF***-/***B***-Gruppe gehörenden ***N***
Die Beschwerdeführerin habe daraus Nutzen im Form von steuerpflichtigen Erträgen gezogen.
Angesichts des klar erkennbaren Bezugs zur Beschwerdeführerin verstehe sich die steuerliche Geltendmachung besagter Eingangsrechnungen bei ihr von selbst.
Tz 8 Beleg 210 aus 2013 ER von ***RA2***
Die besagte Honorarnote würde ***GF*** ad personam betreffen. Sie sei aber nicht bezahlt worden, sie sei nie zahlungswirksam geworden. Es handle sich dabei definitiv um keinen privaten (außersteuerlichen), sondern um einen betrieblichen (unternehmerischen) Aufwand.
Tz 14 Beleg 53 aus 2014 von Rechtsanwälte ***RA3*** & Partner
Die besagte Honorarnote würde am Ende folgenden Satz enthalten: "Die Vertretung erfolgte ausdrücklich auch im Namen der ***Bf1***." Der Prüfer habe nicht nur diese Textstelle negiert, sondern auch die Beteiligungsverhältnisse iVm § 94 Z 2 EStG 1988. Zudem handle es sich nicht um einen Privataufwand des ***GF***, sondern um betriebliche (unternehmerische) Kosten. Es fehle außerdem an der Zuwendungsabsicht. Dies gelte im Kern für sämtliche (behauptete) verdeckte Ausschüttungen.
Tz 15 Beleg 38 aus 2015 von ***RA1***
Besagte Honorarnote würde sehr wohl den Grundbesitz der Beschwerdeführerin betreffen, sodass die betriebliche Veranlassung nicht strittig sei.
Tz 17 Beleg 20029 aus 2016 von ***RA5*** an ***GF***
Von der Hausdurchsuchung sei nicht nur ***GF*** ad personam betroffen gewesen, sondern auch diverse Gesellschaften der ***GF***-/***B***-Gruppe. Eine davon sei die Beschwerdeführerin. Außerdem mangle es an der Zuwendungsabsicht. Daher hätte eine Gegenberichtigung von ***GF*** längst erfolgen müssen, was jedoch unterblieben sei.
Tz 18 Stromaufwand 2012 - 2015 in Zusammenhang mit ***Adresse***
Ein Minderheitsgesellschafter scheide wegen seiner zu geringen Beteiligungsquote als Empfänger einer verdeckten Ausschüttung aus.
Die Abrechnung sei über das Verrechnungskonto des ***GF*** erfolgt.
Tz 19 außerordentlicher Aufwand 2013
Rechtsanwalt ***RA6*** habe als Insolvenzverwalter der ***Hotel*** GmbH im damaligen Sanierungsverfahren der Beschwerdeführerin eine Forderung iHv 327.032,86 € angemeldet, nachdem bzw. weil sie zwischen dem 2.6 und 2.9.2010 an die Beschwerdeführerin insgesamt Zahlungen in eben dieser Höhe geleistet habe, denen keine (adäquate) Gegenleistung gegenüber gestanden sei.
Anwalt ***RA6*** habe besagte Forderung wieder zurückgezogen, weil es außergerichtlich zu einer Einigung auf Basis einer Einmalzahlung iHv 50.000,00 € gekommen sei. Der Konnex zur Beschwerdeführerin sei eindeutig und klar.
Entgegen der Behauptung des Prüfers liege sehr wohl eine Leistungsbeziehung mit der ***Hotel*** GmbH vor, aus der die Beschwerdeführerin Gewinn gemacht habe: Sie habe sich dieser Verbindlichkeit von 327.000,00 € durch Zahlung von 50.000,00 € entledigt und so einen Buchgewinn von 227.000,00 € erzielt, um den ihr Vermögen erhöht worden sei.
50.000,00 € seien nachweislich an einen fremden Dritten geflossen (RA ***RA6***) und auch dort verblieben.
Der Differenzbetrag von 45.000,00 € sei eine nie zahlungswirksam gewordene Fehlbuchung, die bereits im Vorjahr (2019) gewinnerhöhend ausgebucht worden sei. Eine verdeckte Ausschüttung sei völlig ausgeschlossen: Zum einen stehe ihr ein weitaus höherer Buchgewinn gegenüber. Zum anderen fehle es an der Bereicherungsabsicht.
Tz 20 Kosten für beigestelltes Personal, Empfängernennung iSd § 162 (1) BAO iVm § 22 (3) KStG 2011
Einwendungen auf der Ermittlungs- und Tatsachenebene:
Der EU-Raum sei erweitertes Inland. Solcherart würden amtswegige Ermittlungsmöglichkeiten nach DBA- und nach EU-Recht bestehen. Diese seien auch in den Fällen des § 162 BAO vorrangig auszuschöpfen (VwGH 22.03.1995, 93/13/0076).
Die Auskunftspflicht des § 162 Abs. 1 BAO sei Teil der umfassenden Mitwirkungspflicht des Abgabepflichtigen, der Grenzen gesetzt seien: Es dürfe nichts Unmögliches, Unzumutbares oder Unnötiges verlangt werden. Dem liege der Gedanke zugrunde, dass jede öffentlich-rechtliche Pflicht nur innerhalb gewisser Grenzen bestehe. Einer dieser Grenzen sei die Möglichkeit, eine andere die Verhältnismäßigkeit. Das Auskunftsersuchen sei jedenfalls unzumutbar bzw. objektiv unzumutbar: Nicht nur, dass Herr ***K*** längst verstorben sei und diese Geschäftsbeziehung mittlerweile neun Jahre zurückliege, sei der Geschäftspartner namentlich bekannt und solcherart unstrittig. Es werde auch auf entsprechende Erkenntnisse des VwGH verwiesen.
§ 162 BAO als totes Recht, Abschnittsbesteuerung
Der KöSt-Anspruch würde mit Ablauf des 31.12. des jeweiligen Jahres entsprechen, das auf § 162 BAO gestützte Mehrergebnis hingegen zeitversetzt während der Prüfung (irgendwann nach dem 19.04.2016 = Beginn der Prüfung). Der OGH habe diese zeitliche Diskrepanz erkannt und zutreffend gelöst. Dasselbe würde § 4 Abs. 1 BAO meinen, wonach der Abgabenanspruch erst und nur dann entstehen würde, wenn der steuerauslösende Tatbestand auf der Sachverhaltsebene verwirklicht worden sei. Das setze in den Fällen des § 162 BAO bei retrograder Betrachtung die unzureichende (oder unterbliebene) Erledigung eines Benennungsverlangens voraus. Dieser Sachverhalt spiele sich in einer Folgeperiode ab, weil eine solche Aufforderung erst bei der Überprüfung der (frühestens) erst im Folgejahr eingereichten Steuererklärung erfolgen würde. Eine Rechtsprechung des VwGH zum Zeitpunkt des Entstehens des Abgabenanspruches eines auf § 162 BAO gestützten Mehrergebnisses liege noch nicht vor. Doch enthalte das zu § 4 Abs. 1 BAO ergangene Erkenntnis vom 25.04.2016, Ro 2015/16/0031, folgende richtungsweisende Aussage:
"Das Entstehen der Steuerschuld ist eine Rechtsfolge und setzt voraus, dass der die Rechtsfolge auslösende Tatbestand erfüllt ist. Erst wenn der Tatbestand erfüllt ist, tritt die (allenfalls auf einen zurückliegenden Zeitpunkt bezogene) Rechtsfolge des Entstehens der Steuerschuld ein (vgl. auch das hg Erkenntnis vom 09.09.2015, Ro 2014/16/0031). Gemäß § 4 Abs. 1 BAO entsteht der Abgabenanspruch zwar, sobald der Tatbestand verwirklicht ist, an den das Gesetz die Abgabenpflicht knüpft, doch bleiben gemäß § 4 Abs. 3 leg.cit. in Abgabenvorschriften enthaltene Bestimmungen über den Zeitpunkt der Entstehung des Abgabenanspruches (der Steuerschuld) unberührt. Der Tatbestand der jeweiligen Steuer wäre im Revisionsfall mit der widerrechtlichen Verwendung eines Fahrzeuges (§ 1 Abs. 1 Z 3 KfzStG und § 1 Z 3 NoVAG) erfüllt. Ist dieser Tatbestand erfüllt, so knüpft das Gesetz daran die Rechtsfolge des Entstehens einer Steuerschuld zu einem zurückliegenden Zeitpunkt."
Würde man die dortigen Gesetzeszitate § 1 Abs. 1 Z 3 KfzStG und § 1 Z 3 NoVAG durch § 162 BAO ersetzen, so werde ersichtlich, dass und warum der OGH mit seinem sehr überzeugenden Urteil vom 23.03.2006, 12 Os 94/05y, richtig liege. Dies auch im Hinblick auf die Abschnittsbesteuerung. Aus technischen Erwägungen werde der Besteuerung nicht eine Mehrjahres- oder Lebensbesteuerung zugrunde gelegt, sondern das Einkommen eines Kalenderjahres. Daher seien nur die im jeweiligen Steuerjahr verwirklichten Sachverhalte zu berücksichtigen. Dies sei in den Fällen des § 162 BAO ausgeschlossen (VwGH 18.12.1996, 94/15/0150; 28.01.1997, 93/14/0113; 26.11.1997, 95/13/0081; VwSlg 7239/F).
Für den vorliegenden Fall würde sich daraus Folgendes ergeben:
§ 162 BAO sei aus den Gründen des § 4 Abs. 1 BAO totes Recht. Ein solcher Anspruch entstehe erst mit der Nichtbefolgung eines (wirksamen) Auskunftsersuchens, das logischerweise erst in einer späteren Periode gestellt werde. Ein auf § 162 BAO gestütztes Auskunftsersuchen sei immer ein periodenfremdes Ereignis, das nicht nur wegen § 4 Abs. 1 BAO sondern auch aus den Gründen der Abschnittsbesteuerung unberücksichtigt zu bleiben habe. Im Steuerjahr 2010 seien nur die dort verwirklichten Sachverhalte zu berücksichtigen. Das würde für ein ab 19.04.2016 gestelltes Benennungsverlangen nicht zutreffen.
Es wäre Aufgabe des Finanzamtes, sich die Anschrift des namentlich bekannten und als solchen unstrittigen damaligen Geschäftspartner amtswegig zu besorgen. Zudem fehle es an einem wirksamen Auskunftsverlangen, welches überhaupt auf § 22 Abs. 3 KStG gestützt sei. Das Abzugsverbot des § 162 Abs. 2 BAO hänge somit völlig in der Luft.
Tz 21 Schwimmbadabdeckung für Schacht 2014
Es werde auf die Bescheidbeschwerde der ***B*** GmbH vom 20.01.2020 verwiesen. Dort werde auf Seite 3 oben ausgeführt, dass die Bezahlung über das Verrechnungskonto ***GF*** erfolgt sei.
Tz 22 verdeckte Ausschüttung der ***A*** GmbH 2010 - 2017
In der Sache selbst sei auf die Beschwerdeschrift der ***A*** GmbH vom 18.12.2018 verwiesen. Das dort erstattete Vorbringen würde sich für die Zwecke der KESt erst hier auswirken.
Die bei der ***A*** GmbH verhängten Sicherheitszuschläge seien gesetzlos. Grundvoraussetzung dafür wären nachgewiesene Schwarzumsätze gewesen, die es nicht geben würde.
Zum selben Ergebnis gelange man auch über die höchstgerichtliche Judikatur zur Schätzung.
Die angefochtenen Sicherheitszuschläge seien ein Musterfall der Strafbesteuerung.
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Normen und Schlagworte
- § 4 Abs. 4 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- § 23a KStG 1988, Körperschaftsteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 401/1988
- § 162 BAO, Bundesabgabenordnung, BGBl. Nr. 194/1961
- § 156 Abs. 1 IO, Insolvenzordnung, RGBl. Nr. 337/1914
- § 93 Abs. 2 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- § 12 Abs. 1 Z 1 UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
- § 7 KStG 1988, Körperschaftsteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 401/1988
- § 93 Abs. 1 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- § 12 Abs. 2 Z 2 UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
- § 12 Abs. 10 UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
- § 8 Abs. 2 KStG 1988, Körperschaftsteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 401/1988
- § 10 BewG 1955, Bewertungsgesetz 1955, BGBl. Nr. 148/1955
- § 13 Abs. 2 BewG 1955, Bewertungsgesetz 1955, BGBl. Nr. 148/1955
- § 22 Abs. 3 KStG 1988, Körperschaftsteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 401/1988
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- BFG-Entscheidungen
- Dokumenttyp
- Bescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis
- Geschäftszahl
- RV/5101015/2020
- ECLI
- ECLI:AT:BFG:2026:RV.5101015.2020
- Stammnummer
- 151194
- Gültig
- 13.03.2026 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:13
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF