…Für den Prüfungszeitraum wurden bei der Bf im Rahmen freier Dienstverträge einerseits Personen mit der Durchführung von Interviews als Grundlage für diverse Marktforschungsprojekte beauftragt (Interviewer) sowie andererseits Personen im Rahmen von freien Dienstverträgen mit der Durchführung von Telefongesprächen im Zusammenhang mit Telefonmarketingprojekten (Outbound-Callcenter-Agents)…
…hat oder nicht. Eine Kontrollmöglichkeit ist im gegenständlichen Fall sowohl aufgrund der Zeiterfassung als auch aufgrund des Umstandes, dass die Auftragnehmer am Firmensitz gearbeitet hatten (laut Einvernahme der beiden Geschäftsführer der Bf: Homeoffice-Möglichkeit von Callcenter-Agents nicht genutzt, von Interwievern zu 10 %), als gegeben…
…um ein Direktwerbe- und Adressunternehmen. Die Bw. unterhält an ihrem Standort in X. ein Callcenter, in welchem eine sogenannte "outbound-Telefonie" betrieben wird. Von den als "Tele-Agents" bezeichneten Mitarbeitern der Bw. werden aufgrund bestehender Aufträge (Projekte) Kunden telefonisch kontaktiert. Es standen den Dienstnehmern zunächst…
…wurden bei der Bf. im Rahmen freier Dienstverträge einerseits Personen mit der Durchführung von Interviews als Grundlage für diverse Marktforschungsprojekte beauftragt (Interviewer) sowie andererseits Personen im Rahmen von freien Dienstverträgen mit der Durchführung von Telefongesprächen im Zusammenhang mit Telefonmarketingprojekten (Outbound-Callcenter-Agents). Hingegen wurden von…
…vom 22.03.2010, 2009/15/0200 verwiesen, wonach bei Call Center-Agents im Outbound-Bereich das Vorliegen eines Dienstverhältnisses bejaht wurde. Das Finanzamt übermittelte der belangten Behörde auch eine Zusammenstellung der von der Nachverrechnung betroffenen Personen in 2008 und 2009. Die Beträge seien der…
…welchen unterschiedliche Dienstverträge im Streitzeitraum behauptet werden. Folgender Sachverhalt wird der Entscheidung zu Grunde gelegt: Die Bf. betreibt und betrieb auch im Streitzeitraum ein Call Center mit welchem sie einerseits Marketing- und Werbedienstleistungen (Outbound Anrufe) als auch Service und Assistenzdienstleistungen (Inbound Anrufe) erbringt bzw. erbrachte…
…Verfügung gestellt worden. Als rechtliche Würdigung der Dienstverhältnisse als Outbound-Callcenter-Mitarbeiter wurde nach allgemeinen Ausführungen zu den Merkmalen eines Dienstverhältnisses unter Zitierung der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes zu den einzelnen Merkmalen folgendes festgehalten: Betreffend organisatorische Eingliederung: Für die Callcenter-Agents stünden eingerichtete Arbeitsplätze zur Verfügung…
…Schlussbesprechung). Aktenkundig sind gleich lautende Muster der geschlossenen freien Dienstverträge, mit dem sich der jeweilige freie Arbeitnehmer zu „Callcenter Outbound“ Leistungen in einem genannten maximalen Stundenausmaß verpflichtete. Die hier interessierenden Punkte dieses Vertrags lauten: „2. Der freie Arbeitnehmer ist bei Erbringung der vereinbarten Leistung weisungsfrei…
…ergänzend argumentiert, dass die vom Bw. entwickelte Software (Call-Center Outbound Software mit dem Schwerpunkt Zeitungsverkauf) genau auf die Bedürfnisse der CT-GmbH abgestellt sei. Für Call-Center in Tageszeitungen sei diese Software nicht geeignet, da Zeitungen eine wesentlich hochwertigere Systemdatenbank benötigen würden. Der Bw…
…zumal die "outbound-agents" ohnedies keine Arbeitsverpflichtung getroffen hat (vgl VwGH 28.05.2009, 2007/15/0163). Daraus erschließt sich, dass der vereinbarten Vertretungsbefugnis kein tatsächliches Gewicht zukam. Für die organisatorische Eingliederung der Call Center-Agents spricht die Bereitstellung der Infrastruktur an der Dienststelle (Telefonarbeitsplätze…
… Entscheidungsgründe Bei der Beschwerdeführerin (idF Bf.) handelte es sich um ein als Call Center für Telefonmarketing geführtes Unternehmen. Mit Bericht vom 1. Oktober 2013 wurde eine für die Zeiträume 1.1.2008 bis 31.12.2010 durchgeführte GPLA-Außenprüfung (AP) abgeschlossen. Die AP betraf…
…der Konkursmasse seien zahlreiche "Outbound Agents" beschäftigt gewesen, die im Vorunternehmen, aber auch in der Branche allgemein nicht als Dienstnehmer angesehen worden seien. Dem Beschwerdeführer liege eine Studie aus dem Jahr 2005 vor, wonach 80 % der Beschäftigten bei einem Call-Center freie Dienstnehmer gewesen seien…