…es Aufgabe des Unternehmers, sich mit den einschlägigen Vorschriften vertraut zu machen und im Zweifel bei der Behörde anzufragen oder sich bei einem befugten Parteienvertreter kundig zu machen. Dass der Bf. dem Steuerberater nicht alle Unterlagen zur Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldungen übergeben hätte, ist weder dem…
…Erstbeschwerdeführer stellte dem Steuerberater sämtliche Unterlagen und Informationen, wie vom Steuerberater ersucht, vollständig und richtig zur Verfügung und vertraute auf die Kompetenz dieser Kanzlei und auf die Richtigkeit der vom Steuerberater erstellten Erklärungen. Herr L war immer darauf bedacht, dass der Steuerberater über sämtliche Informationen…
…seit ca. 15 Jahren Steuerberatern übergeben. Dies wurde auch in seiner Stellungnahme im Jahr 2018 erwähnt, wobei der Beschuldigte hier versehentlich annahm, dass es sich wieder um dieselbe Angelegenheit handelt. Er vertraute daher auf die Erfüllung sämtlicher finanzrechtlicher Verpflichtungen durch diese. Festgehalten wird, dass es…
…2000, 2002 und 2003 beim VwGH anhängig waren. Sie vertraute auf die Aussage der Vertreter des Finanzamtes sowie des UFS (dieselben Personen hatten auch in den anderen Jahren entschieden), dass an der tatsächlichen Leistungserbringung des Subunternehmers in allen Jahren keine Zweifel mehr bestünden und man…
…zum Schluss, dass dem Beschuldigten insoweit kein Verschulden vorzuwerfen ist, als er bei der Meldung bzw. Registrierung der Sicherheitseinrichtung über FinanzOnline seinem Steuerberater vertraute. Das Bundesfinanzgericht ist nicht der Ansicht, dass es der Beschuldigte ernstlich für möglich gehalten und sich damit abgefunden hat, dass die…
…da er auf die Leistung und nicht auf die Identität der Vertragspartnergesellschaft geachtet habe. Er sei davon ausgegangen, dass die ***1*** ihre Umsatzsteuer abführe, so wie er es tue. Der Bf. war der Meinung, dass eine langjährig vertraute Firma der ***17*** ***5*** KG ausgeholfen habe…
…der Abgaben für die aus diesem Vermögen erzielten Erträge erkennen. Ferner ist der Einwand des Bf, der Verstorbene sei vermutlich davon ausgegangen, dass auf Grund des beträchtlichen Quellensteuerabzugs keine weitere Steuerpflicht bestanden habe, bzw. es könne dem Verstorbenen nicht vorgeworfen werden, wenn er darauf vertraute…
…der Firma erfüllt würden, entsprechende aufrechte Vereinbarungen mit dem Finanzamt und der ÖGK getroffen worden seien und habe zudem auch der zuständige Steuerberater der Bf versichert, dass Umsatz und Ertragslage des Unternehmens ausreichend seien. Auf diese Informationen habe die Bf vertraut, einen genaueren Einblick in…
…habe. Die steuerliche Auswirkung lediglich des Progressionsvorbehaltes belaufe sich auf € 923,--. Durch die Versteuerung ihrer Mieteinkünfte in der Schweiz sei die Bf. davon ausgegangen, alle steuerlichen Obliegenheiten erfüllt zu haben. Das Bestehen eines Progressionsvorbehaltes in Österreich sei ihr vom Schweizer Steuerberater nicht mitgeteilt worden…
…ein Anwalt oder Steuerberater, der im Rahmen einer Kundenbeziehung seine Fachkundigkeit und Vertrauenswürdigkeit unter Beweis gestellt hat, von einem Stifter in weiterer Folge auch mit Aufgaben im Vorstand der Privatstiftung betraut wird. Zudem ist darauf zu verweisen, dass beide Tätigkeiten im Wesentlichen auf einer einheitlichen…
…Anwälte, Steuerberater und Banker) veranlasst wurde. Handlungen die sich im Nachhinein als folgenschwere Fehler herausgestellt haben. Sämtliche gesetzte Handlungen wurden immer von Personen bearbeitet, denen die Bf. sehr vertraut hatte. Das Schreiben vom 22.1.2018 (Anhang 1) bestätigt; die Aussage, dass die Bf. zur…
…Auf die Erkennbarkeit der Gebührenpflicht durch den Abgabepflichtigen kommt es nicht an (vgl. VwGH vom 26.06.1996, 93/16/0082). Für diese zwingende Rechtsfolge besteht kein Ermessen der Behörde und kann daher eine mögliche Schädigung des Bf durch eine Privatperson nicht berücksichtigt werden. Die…
…zu Unrecht vom Weiterbestehen der Ratenbewilligung aus. Vertraute sie trotz des Rückstandsausweises dennoch auf eine weiterhin aufrechte Zahlungserleichterung, war ihr auch in diesem Fall ein über den minderen Grad des Versehens hinausgehendes Verschulden vorzuwerfen. Wenn die Bf schließlich vorbrachte, sie habe die Abgaben bisher stets…
…dem Schuldner, auf die Durchführung einer mündlichen Senatsverhandlung verzichtet werde. Das Bundesfinanzgericht hat erwogen: 1. Sachverhalt Dem Bf. entstanden im Jahre 2016 Aufwendungen für eine steuerliche und wirtschaftliche Beratung, von denen er seinerzeit Kenntnis hatte. Er informierte seinen damaligen Steuerberater darüber und vertraute darauf, dass…
…201 BAO deshalb treffe, weil sie auf ein mit einer für die Antragstellerin unzuständigen Behörde (dem Bundesminister für Finanzen) abgeschlossenes Stillhalteabkommen vertraut und es zudem verabsäumt habe, ihre Rechts- bzw. Steuerberater oder die bei ihr eingerichtete Rechts- und Steuerabteilung zu befragen, welche Maßnahmen zu setzen…
…Prüfungsbeginn. Bei einer Einvernahme des Bf am 29.07.2011 gab dieser u.a. an, dass Rechnungen nur unvollständig an den Steuerberater (Stb) weiter gegeben und daher nicht verbucht worden seien. Auf Grund verschiedener Unregelmäßigkeiten wurde der Bf vom FA als Beschuldigter im gerichtlichen Finanzstrafverfahren…
…unterlassene Auskunft ist jedoch einer unrichtigen Rechtsauskunft nicht gleich zu setzen, weshalb der Bf sich auf ein "Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft" nicht berufen konnte. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (VwGH 28.5.2002, 99/14/0021) kann eine allfällige Unterlassung von Handlungen keine…
…durchaus nachvollziehbar in der Hinsicht, dass die Bf auf Grund dessen im gegenständlichen Fall nicht davon ausgehen konnte, dass diese Übermittlungspraxis von der belangten Behörde, dem FAÖ, überraschenderweise geändert würde. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die Bf quasi darauf "vertraute", dass diese Zustelladressierung beibehalten…
…am 07.08.2018 ein Schreiben von Bf selbst im Amt einlangte in dem er angab die Behörde sei Untätig und er mit sehr viel Druck auf die sofortige Erledigung beharrte, wurden keine weiteren Vermittlungsgespräche mit dem Steuerberater geführt und der Fall mit den vorhandenen…
…üblich. Der Bf. habe seine Liegenschaft verschenkt und nicht rechtzeitig erkannt bzw. auf Grund seiner [mangelnden] steuerlichen Kenntnisse nicht erkennen können, dass ust-rechtlich ein Eigenverbrauchstatbestand verwirklicht worden sei. Im allgemeinen Geschäftsverkehr sei davon auszugehen, dass bei einer jahrelangen Klientenbeziehung der Rat des Steuerberaters sowohl…