…dem Zufluss/Abflussprinzip des § 19 EStG 1988 sind als außergewöhnliche Belastung gemäß § 34 EStG 1988 nur tatsächlich erfolgte Zahlungen abzugsfähig, von der Bw. vorgebrachte "ersparte Aufwendungen" können daher auch aus diesem Grund nicht berücksichtigt werden. Das weitere Argument der Bw., der Großvater sei noch zu…
…ist auch in diesem Punkt Zwangsläufigkeit nicht gegeben. Die von der Bw. getätigten Aufwendungen kommen mangels Zwangsläufigkeit insgesamt für einen steuerlichen Abzug als außergewöhnliche Belastung aus dem Titel einer Bürgschaft nicht in Betracht. Ein anderer Rechtstitel, der zu einer steuerlichen Absetzbarkeit der von der Bw…
…insoweit als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden können, als sie vom Stpfl endgültig aus Eigenem getragen werden müssen (zB VwGH 9. 9.2004, 2001/15/0181, § 34 EStG 12988, E 105 lit a). Dies bedeutet, dass von der an sich als außergewöhnliche Belastung anzuerkennenden Aufwendung vorweg…
…Davon 12 % | 6.728,66 € Da die berufungsgegenständlichen Begräbniskosten (6.380 €) den Selbstbehalt in Höhe von 6.728,66 € nicht übersteigen, scheidet eine Anerkennung der betreffenden Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung bereits aus diesem Grunde aus. Es erübrigt sich somit die Prüfung…
…1 Z 3 EStG die Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Abgabepflichtigen eine weitere wesentliche Voraussetzung für die Abzugsfähigkeit einer Aufwendung als außergewöhnliche Belastung ist. Es ist danach für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit das Einkommen des laufenden Jahres und nicht hingegen das Vermögen maßgeblich. Nach den von…
…selbst, so ist nach der Verwaltungsübung (Lohnsteuerrichtlinien Rz 887) eine Haushaltsersparnis für ersparte Verpflegungskosten in der Höhe von 8/10 des Wertes der vollen freien Station (€ 156,96) monatlich anzusetzen. Zusammenfassend sind daher folgende Aufwendungen als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen: | Apotheke (Selbstbehalte, Medikamente…
…durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Im Zuge der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2008 erklärte die Berufungswerberin (Bw.) folgende Aufwendung als außergewöhnliche Belastungen: | Voruntersuchung für Brustreduktion | € 90,00 | Operation Dr…
…Februar 2007 berücksichtigte das Finanzamt die beantragte außergewöhnliche Belastung wegen Katastrophenschäden nicht. In der Bescheidbegründung wurde ausgeführt, dass gem. § 34 EstG 1988 nur Aufwendungen zur BESEITIGUNG von Katastrophenschäden als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden könnten. Nach Verlängerung der Berufungsfrist erhob der Abgabepflichtige durch seinen Vertreter mit…
…es dem Bw. während des ganzen Verfahrens nicht gelungen ist geeignete Nachweise für eine Umweltkatastrophe zu erbringen. Die Beschädigung der Stützmauer ist daher nicht unter dem Begriff Katastrophe zu subsumieren, so dass die Aufwendungen nicht als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 34 Abs. 6 EStG…
…Vermögenseinbuße keineswegs zwingend ist (der Abgabepflichtige hätte die "ersparte Zeit und Mühe" auch für andere als der Einnahmenerzielung dienende Aktivitäten verwenden können), darauf hinzuweisen, dass entgangene Einnahmen keinesfalls als Aufwendungen betrachtet werden können, die einer Beurteilung als außergewöhnliche Belastung zugänglich sind (VwGH 17.10.1991…
…Fall durch einen in Vollziehung dieser Bestimmungen ergehenden Bescheid zu bescheinigen. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes können die von einem Pensionisten für seine Unterbringung in einem Pensionistenheim zu tragenden Aufwendungen so lange keine außergewöhnliche Belastung sein, als mit ihnen nicht auch besondere Aufwendungen abzudecken sind…
…Leben haben würden. Daher müssten durch ihn alle Ärzte und die klinische Psychotherapie beibehalten werden. Gemäß Außergewöhnliche Belastungen seien alle Mehraufwendungen, welche in Verbindung mit den Heilungskosten von Behinderungen stehen, steuerlich als außergewöhnliche Belastungen ohne Selbstbehalt absetzbar, somit auch Fahrtkosten zu Ärzten. Das von ihm…
…von 2.624,04 € als außergewöhnliche Belastung ohne Berücksichtigung des Selbstbehalts zum Tragen komme. Darüber hinaus seien die Kosten für Medikamente in Höhe von 168,95 €, die Zahlungen an die BVA in Höhe von 52 € sowie die Aufwendungen für das Notruftelefon (für…
…auf den im Nachlass befindlichen Hälfteanteil entfallende Anteil S 58.000,- betrug. Über die Berufung wurde erwogen: Strittig ist im vorliegenden Fall ob die von der Bw. geltend gemachten Aufwendungen für das Begräbnis ihrer Tochter in Höhe von S 55.958,- als außergewöhnliche Belastung gemäß …
…beziehende Bw. - neben anderen, nicht den Gegenstand dieser Berufungsentscheidung bildenden Aufwendungen - die Kosten für das Pensionisten- Wohnhaus im Ausmaß von 15.878,29 € als außergewöhnliche Belastung geltend. Aus der mit 8. April 2009 datierten Bestätigung des Kuratoriums Wiener Pensionisten- Häuser geht hervor, dass sich…
…€ zu Recht gewährt. Weiters anerkannte das FA "nicht regelmäßig anfallende Aufwendungen für Hilfsmittel bzw. Kosten der Heilbehandlung" iHv. 797,01 (ohne Selbstbehalt). Den selben Betrag iHv. 797,01 hat das FA -offenbar irrtümlich- als außergewöhnliche Belastung (mit Selbstbehalt) unverändert belassen. Da der abzuziehende Selbstbehalt…
…sogenannte Angemessenheitsprüfung der Höhe von Aufwendungen für außergewöhnliche Belastungen nicht vor. Es folgt aber schon aus dem Begriff der Zwangsläufigkeit (wie ihn § 34 (3) EStG 1988 versteht), dass sich das amtswegige Ermittlungsverfahren auch auf die Höhe eines als außergewöhnliche Belastung geltend gemachten Aufwandes zu erstrecken…
…1 Z 6 lit. c EStG 1988 das Pendlerpauschale zusteht und 2.) die im Zusammenhang mit den Besuchsfahrten des Bw. zu seinen Kindern stehenden Aufwendungen als Familienheimfahrten oder 3.) als außergewöhnliche Belastungen im Sinne des § 34 EStG 1988 anzuerkennen sind. 1.) Pendlerpauschale Gemäß § 16 Abs…
… 35 Abs. 3 EStG 1988. Die beantragten Kosten wurden jedoch nicht als außergewöhnliche Belastung qualifiziert, da die behinderungsbedingten Mehraufwendungen durch den vom Bundessozialamt gewährten Zuschuss gedeckt seien. Aus dem Titel des behindertengerechten Hausumbaues könnten nur Aufwendungen geltend gemacht werden, die Wirtschaftsgüter betreffen, die in Folge…
…August 2010 einen neuen Einkommensteuerbescheid für 2008 in dem die Aufwendungen für die Anschaffung der Wärmekabine nicht als außergewöhnliche Belastung anerkannt wurden und somit die restlichen Aufwendungen den Selbstbehalt von 3.100,79 nicht überstiegen und sich somit ebenfalls steuerlich nicht auswirkten. In seiner Berufung…