…vorgelegt. Auch für die außergewöhnlichen Belastungen fänden sich ausreichend Erläuterungen in der Niederschrift. Über die Berufung wurde erwogen: 1) Berufung gegen den Umsatzsteuerbescheid 2005 1.1) Unternehmereigenschaft (Tz. 7 BP-Bericht) Strittig ist, ob der Bw. im Jahr 2005 seine Unternehmereigenschaft durch Vorbereitungshandlungen begründet hat…
…13 BP-Bericht) Der Bw. macht Aufwendungen in der Höhe von € 381,46 für einen Schaden durch Steinschlag an der Windschutzscheibe des Autos seiner Ehegattin geltend und bringt dazu in seiner Berufung vor, dass es sich bei der Fahrt um eine berufliche Fahrt gehandelt…
…es beginnen jedoch die in Rede stehenden Leistungszeiträume wie oben angeführt mit Oktober 2006 und enden (wie den Rechnungsbeilagen zu entnehmen ist) im August oder September 2007, spätestens am 17.12.2007. Auch wenn grundsätzlich die Unternehmereigenschaft mit Vorbereitungshandlungen zur Erzielung künftiger Umsätze beginnen kann…
…an. Unternehmerisch relevante Vorbereitungshandlungen müssen demnach den durch objektive Umstände erkennbaren Zweck verfolgen bzw. von der Absicht geleitet sein, selbständig und nachhaltig Leistungen gegen Entgelt auszuführen (vgl. Rattinger, Die gescheiterte Unternehmensgründung im Umsatzsteuerrecht, FJ 1999, S. 185). Für den Beginn der Unternehmereigenschaft ist daher maßgeblich…
…die Unternehmensbezogenheit und damit die Unternehmereigenschaft in der Regel nicht sofort abschließend beurteilt werden könnten. Als Kriterium für die Unternehmereigenschaft werde in Ruppe, USt-Kommentar, § 2, Rz 135 die Absicht der Verwertung der Tätigkeiten (Vorbereitungshandlungen) durch Leistungen (unternehmerischen Art) für das Vorliegen einer unternehmerischen Tätigkeit…
…Ende des Jahres 2003 aufgenommen). Eine Vorsteuerabzugsberechtigung für die im Zusammenhang mit der Errichtung des Wohnhauses angefallenen Steuern bestand somit nur dann, wenn die Unternehmereigenschaft der Berufungswerberin durch Vorbereitungshandlungen im Streitjahr 2002 begründet wurde. Solche Vorbereitungshandlungen lagen nicht vor. Wie die steuerliche Vertretung der Berufungswerberin…
…durch die Abgabenbehörde zweiter Instanz. Gegen die Ausführungen in der Berufungsvorentscheidung wandte sie ein, das Finanzamt widerspreche sich selbst, wenn es den Vorsteuerabzug für den Anschaffungsvorgang mit der Begründung ablehne, zu Beginn der Vermietung habe die Bw. keine Unternehmereigenschaft besessen und gleichzeitig ausführe, die Vorsteuerabzugsberechtigung…
…oder nicht körperlichen Gegenständen zur nachhaltigen Einnahmenerzielung als wirtschaftliche Tätigkeiten gilt". Nach den unionsrechtlichen Vorgaben soll der Letztverbrauch einer Besteuerung unterzogen werden und Leistungsprozesse innerhalb der Unternehmerkette durch Gewährung des Vorsteuerabzuges neutral gehalten werden. Unter wirtschaftliche Tätigkeiten fallen alle Vorgänge ohne Rücksicht auf die Rechtsform…
…Absicht der Verwertung des Mietrechtes durch entsprechende Dokumentation der Vorbereitungshandlungen somit nicht erbracht wurden und konkrete Vorbereitungshandlungen auch sonst nicht glaubhaft gemacht werden konnten, ist nach Ansicht des ho. Finanzamtes bei der GmbH die Unternehmereigenschaft iSd § 2 Abs. 1 UStG und damit das Recht auf…
…vor, dass entgegen den Ausführungen des Finanzamtes in den Bescheidbegründungen die Unternehmereigenschaft der Bw. vorliege. Der Umstand, dass bisher keine Umsatzerlöse erzielt werden konnten, sei dabei unmaßgeblich, da nach Rechtsprechung und Literatur Vorbereitungshandlungen zur Begründung einer Unternehmereigenschaft ausreichend seien. Demnach sei maßgebend, wann nach außen…
…die Anlieferung sei durch die von den Lieferanten beauftragten Frachtführer erfolgt. Zudem sei die AP zum Ankauf von Ferkeln gegründet worden und habe ernsthaft nach Lieferanten gesucht, schon diese Vorbereitungshandlungen seien Ausdruck der Unternehmereigenschaft. (3) "Reiner Briefkasten" laut Befragung P.: Aus der übersetzten Aussage des…
…Dabei ist ausschließlich auf das von der Bw. in diesem Zeitraum nach außen erkennbar gesetzte und damit Dritten gegenüber in Erscheinung getretene Verhalten abzustellen, da für die Beurteilung der Frage, ob und wann (die Unternehmereigenschaft begründende) Vorbereitungshandlungen anzunehmen sind, eine zeitpunktbezogene Beurteilung zu erfolgen hat.…
…Juni 2009 richtet sich gegen die vom Finanzamt mangels Unternehmereigenschaft des Bw. - wie bereits auch in den Vorjahren - in Abrede gestellte Vorsteuerabzugsberechtigung. In dem 60 Seiten umfassenden Schriftsatz geht der Bw. "aufgrund falscher "amtlicher Zugrundelegung" - tatsächlich inexistenter, falscher "Sachverhaltsannahmen und Vermutungen" (wörtlich) vom Vorliegen einer…
…sein, wobei die Unternehmereigenschaft bereits mit den Vorbereitungshandlungen zur Erzielung künftiger Umsätze erworben wird. Bei umsatzlosen Unternehmern ist für den Vorsteuerabzug die nachgewiesene Absicht, Umsätze zu erzielen, maßgeblich (Kolacny/Caganek, UStG3, 2005, § 12, Anm. 3). Als vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer im Sinn des § 2 UStG und Art…
…gerichteten Anstalten zur Einnahmenerzielung trifft. Ausschlaggebend ist, dass die aufgenommene Tätigkeit ernsthaft auf die Erbringung von entgeltlichen Leistungen angelegt ist und dies nach außen auch in Erscheinung tritt. Vorbereitungshandlungen sind daher ausreichend, die Unternehmereigenschaft zu begründen, wenn nach außen erkennbar ist, wann die ersten Anstalten…
…Bei Vorbereitungshandlungen, die ihrer Art nach sowohl zur unternehmerischen als auch zur privaten Verwendung bestimmt sein könnten (im vorliegenden Fall die Sanierung eines Einfamilienhauses, in der die Lebensgefährtin wohne) werde die Unternehmensbezogenheit und damit die Unternehmereigenschaft idR nicht sofort abschließend beurteilt werden können. Seien Vorbereitungshandlungen…
…2001 nicht veranlagt. Begründet wurde dies vom Finanzamt wie folgt: "Sie haben mit 23.6.2006 eine Umsatzsteuererklärung für das Jahr 2001 eingereicht und machen darin Vorsteuern in Höhe von € 2.785,79 unter dem Titel ,Vorbereitungshandlungen - Anschaffung Mercedes 200' geltend. Im Zuge des…
…2005 bis November 2007 eine andere unternehmerische Tätigkeit ausgeübt (bzw. Vorbereitungshandlungen zur berufungsgegenständlichen Ladenvermietung oder zu einer anderen nachhaltigen Einnahmenerzielung vorgenommen) hätte und somit die Unternehmereigenschaft nach der im Jahr 2005 beendeten Vermietung des Geschäftslokals aufrecht geblieben wäre, ergeben sich aus der Aktenlage keine Hinweise.. …
…MA 37 angezeigt worden sei. Zudem laute die Bekanntgabe des Bauführers durch die Bw. am 16. April 2000 auf diese T-GmbH. In keinem Schreiben der T-GmbH - die bei der MA 37 immer als Generalunternehmer auftrete - und der Bw. an die MA 37 werde…
…der Bw., Ort, vertreten durch Mag. Karl Scholik, Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater, 1130 Wien, Fichtnergasse 6a, gegen die Bescheide des Finanzamtes Wien 1/23 betreffend Umsatzsteuerfestsetzung und Haftung für Kapitalertragsteuer für den Monat März 2005 nach der am 15. April 2009 in 1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 7…