…P. bzw. in S. betraut gewesen sei. In der "Berufung vom 4.6.2004" (gemeint Vorlageantrag) wurde gegen den Einkommensteuerbescheid 2001 ausgeführt, dass trotz der Bestätigung des Arbeitgebers die begünstigte Auslandstätigkeit nicht gewährt worden sei. Im Vorhalt des unabhängigen Finanzsenates vom 29. August 2004 wurde…
…Entsendung (Gestellung und Assistenzleistung) ins Ausland ua. nur in Verbindung mit finanziellen Vorteilen zustimmen werden, wäre der Arbeitgeber demzufolge zwangsläufig mit höheren Lohnkosten belastet, die u.U. über dem Niveau eines Konkurrenten lägen. Durch eine Steuerbefreiung der auf die Auslandstätigkeit entfallenden Bezüge erhöht sich somit…
…Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2000 einen Zettel bei, auf welchem er darauf hinwies, dass er als Flugzeugwart für eine deutsche Fluggesellschaft circa 10 Monate im Jahr im Ausland tätig sei. Er ersuchte um Prüfung, ob er aus diesem Grund ganz oder teilweise von…
…Situation wie Grenzgänger befinden, weil auch solchen Wanderarbeitnehmern verglichen mit im Inland beschäftigten Arbeitnehmern erhöhte Aufwendungen durch die Auslandstätigkeit (auswärtige Nächtigungen, Verpflegungsmehraufwand etc.) erwachsen und auch sie zur Entlastung des inländischen Arbeitsmarktes beitragen, entbehrt es, wenn zusätzlich ins Kalkül gezogen wird, dass der Gesetzgeber seine…
…die Familie ins Ausland übersiedle. Im konkreten Fall sei jedenfalls von einem kurzfristigen Auslandsaufenthalt auszugehen (nur ein Jahr). Somit komme es im Sinne vorstehender Ausführungen zu keiner Verlagerung des Lebensmittelpunktes nach Österreich, auch nicht dadurch, dass die Familie den Bw. bei seinem Auslandsaufenthalt begleitet habe…
…2000, 409). Bei der Assistenzleistung erbringt das entsendende Unternehmen unter eigener Verantwortung eine Aktivleistung. Zusammenfassend kann daher gesagt werden, dass nach Ansicht des BMF Arbeitnehmerentsendungen an ausländische Unternehmen, die die Bauausführung/Bauleitung durchführen, nur dann begünstigt sind, wenn diese im Rahmen einer Assistenzleistung erfolgen. Diese…
…wäre. Vorangeführte Tage begünstigter bzw. nicht begünstigter Auslandstätigkeit setzte das Finanzamt dem Erledigungsentwurf folgend je ins Verhältnis zur Gesamttageszahl/Jahr (360 Tage) und brachte sodann die daraus ermittelten Prozentsätze auf den erklärten Einkünftebetrag (39.212,57 €) zur Anwendung, wodurch sich oben bezifferter steuerfreier bzw…
…Die Vergütung für den internationalen Einsatz beinhalte darüber hinaus weitere Zusatzleistungen, wie zB die entstehenden Mehrkosten, die mit dem Auslandseinsatz verbunden seien und abgedeckt werden sollen. Über die Höhe der Bezüge und einen ggf. auszubezahlenden Erfolgsbonus entscheide damit (ausschließlich) die Heimatlandgesellschaft. Der Leistungsanspruch ergebe sich…
…In Bezug auf die Auslandsentsendung des Rechtsmittelwerbers nach Sambia kann eine solche Prüfung unterbleiben, weil mit diesem Staat kein österreichisches DBA besteht, und daher die auf diesen Tätigkeitsstaat des Berufungswerbers entfallenden Bezugsteile des Streitjahres uneingeschränkt in die österreichische Besteuerungshoheit gefallen sind. Arbeitnehmerentsendungen können unterschiedlichste Rechtsgrundlagen…
…festzustellen, dass die Verantwortung des deutschen Arbeitgebers eindeutig die eingewendete Kostenträgerfunktion überschreitet und die allgemeine Bereitstellung eines Arbeitsplatzes im Inland nicht geeignet ist, die steuerliche Arbeitgeberfunktion ins Inland zu verlagern. Da es sich gegenständlich um einen ausländischen Arbeitgeber handelt, ist in weiterer Folge zu prüfen…
…des § 3 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 nahe legt, auch jene Fälle der Auslandsentsendung von Arbeitnehmern mit einzubeziehen, in denen sich der inländische Arbeitgeber an der Anlagenerrichtung bloß beteiligt, indem er eine der im Gesetz aufgezählten Tätigkeiten zur Errichtung einer Anlage beisteuert, darunter Montageüberwachung…
… 1 Abs. 2 EStG 1988 sind natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, mit allen in- und ausländischen Einkünften (unabhängig vom Ort des Zuflusses) unbeschränkt steuerpflichtig. Gemäß § 26 Abs. 1 BAO hat eine Person ihren Wohnsitz dort, wo sie eine…
…fest, dass die Bezüge von Dienstnehmern, die ins Ausland entsendet worden seien, nicht in die DB- und DZ-Bemessungsgrundlage einbezogen wurden. Das Finanzamt schloss sich dieser Rechtsauffassung an und setzte der Bw. für den Zeitraum 1-12/94 mit Festsetzungsbescheid vom 19.11.1998 S…
…der auf die in den eingangs angeführten Drittstaaten erbrachten Tätigkeiten entfallenden Bezugsteile Österreich zukommt. Divergierende Auffassungen bestehen hingegen darüber, ob Auslandsentsendungen (hier im Gesamtumfang von 82 Tagen) dem in Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz normierten Kriterium des üblicherweise arbeitstäglichen Pendelns zwischen Ansässigkeitsstaat und Arbeitsort…
…werden, also Arbeitsleistungen erbringen müssten, zu denen jeder andere im gleichen Beruf ausgebildete Arbeitnehmer normalerweise befähigt sein sollte. Im vorliegenden Fall jedoch werden die ins Ausland gelieferten und dort zu montierenden Anlagen zum weitaus überwiegenden Teil im Unternehmen der Bw. als Dienstgeberin der Monteure produziert…
…gewöhnlichen Arbeitsstätte, sondern an Orte außerhalb des Gemeindegebietes des Stammsitzes erfolgt. Selbst wenn ein Arbeitgeber seinen Sitz zB in Feldkirch in Vorarlberg hat und seinen Arbeitnehmer zur einer Auslandstätigkeit ins nur wenige Kilometer entfernte benachbarte Liechtenstein entsendet, so setzt dieser Arbeitseinsatz jedenfalls voraus, dass der…
…des § 3 Abs. 1 Z 10 EStG 1988 nahe legt, auch jene Fälle der Auslandsentsendung von Arbeitnehmern mit einzubeziehen, in denen sich der inländische Arbeitgeber an der Anlagenerrichtung bloß beteiligt, indem er eine der im Gesetz aufgezählten Tätigkeiten zur Errichtung einer Anlage beisteuert, darunter Montageüberwachung…
…Dienstgebern, die im Inland Dienstnehmer beschäftigen würden. Als im Inland beschäftigt gelte ein Dienstnehmer auch dann, wenn er zur Dienstleistung ins Ausland entsendet sei. Dies werde dann der Fall sein, wenn das Dienstverhältnis im Inland eingegangen worden sei und darauf inländische Rechtsvorschriften anwendbar seien. Maßgeblich…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., vertreten durch die WT-Ges., vom 28. Oktober 2010 gegen den Bescheid des Finanzamtes Kufstein Schwaz vom 20. Oktober 2010 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2009 entschieden: Der Berufung wird teilweise Folge gegeben. Der angefochtene Bescheid wird…
…aus, dass Österreich das Besteuerungsrecht hinsichtlich der strittigen Einkünfte nicht verloren habe, sondern lediglich verpflichtet sei, die jeweiligen ausländischen Steuern auf die österreichische Steuer anzurechnen. Gegen diesen Standpunkt wandte sich die Bw mit Vorlageantrag. In ihm brachte sie vor, der erstinstanzliche Hinweis auf Art. 23…