…Die Berücksichtigung von ausländischen Einkünften sei auch nicht an die Vorlage von Steuerbescheiden gebunden, wie überhaupt die BAO keine festen Beweisregeln kenne. Es seien auch die positiven Ergebnisse der Vergangenheit anstandslos der Besteuerung zugrunde gelegt worden. Der Nachweis der Verluste sei durch die offiziellen Jahresabschlüsse…
…12.830;00 € (2008), 12.275,00 € (2009) und ausländische negative Einkünfte (Verluste) aus Gewerbebetrieb in Höhe von - 58.252.60 € (2007), - 158.831,24 € (2008) sowie von - 56.422,00 € (2009), für die das Besteuerungsrecht einem anderen Staat zustehe…
…scheitere aber schon an dem Umstand, dass eine Kapitalgesellschaft überhaupt nicht entstanden sei, weshalb das behauptete wirtschaftliche Engagement nur in einer ausländischen Einzelunternehmung erblickt werden könne. Ein Nachweis für ein solches Einzelunternehmen in Deutschland sei jedoch nicht erbracht worden. Die deutsche Finanzbehörde habe im Zuge…
…Bw. in Deutschland, Rainer Altendorf, jedoch lediglich anzugeben, dass ein fester Zeitpunkt über den Verlust der investierten Gelder nicht genannt werden könne, da noch 1997 "auf die GmbH gewirtschaftet worden" sei. Zudem geht nicht einmal aus der Sachverhaltsdarstellung des Bw. vom 20. November 1998 hervor…
…Bw. in Deutschland eine Betriebsstätte, in der auch regelmäßig Verluste anfallen. Laut Feststellungsbescheid des zuständigen deutschen Finanzamtes beträgt der entsprechende Verlustvortrag zum 31.12.2008 € 568.024,-. Die ausländische Betriebsstätte wurde erstmals im Jahre 2009 in die österreichische Handelsbilanz aufgenommen. Der Verlustvortrag der Bw…
…festzusetzen. Unter der glaubwürdigen Annahme einer betragsmäßig im Wesentlichen gleichbleibenden Einkünfteerzielung in Deutschland in den Folgejahren, war auch in den Jahren 2005 und 2006 in Deutschland keine Verwertung des im Jahr 2004 erlittenen ausländischen Verlustes möglich. Eine potentielle doppelte Verlustverwertung kommt daher nicht zum Tragen…
…Unter der glaubwürdigen Annahme einer betragsmäßig im Wesentlichen gleichbeliebenden Einkünfteerzielung in Deutschland auch in den Folgejahren, war auch in den Jahren 2005 und 2006 in Deutschland keine Verwertung des im Jahr 2004 erlittenen ausländischen Verlustes möglich. Eine potentielle doppelte Verlustverwertung kommt daher nicht zum Tragen…
…Die Gewinnermittlung für eine Betriebsstätte richtet sich nach der für den gesamten Betrieb maßgebenden Gewinnermittlung. | 3. | Im Ausland nicht berücksichtigte Verluste sind bei der Ermittlung des Einkommens anzusetzen. Danach angesetzte ausländische Verluste erhöhen in jenem Kalenderjahr ganz oder teilweise den Gesamtbetrag der Einkünfte…
…Die Gewinnermittlung für eine Betriebsstätte richtet sich nach der für den gesamten Betrieb maßgebenden Gewinnermittlung. | 3. | Im Ausland nicht berücksichtigte Verluste sind bei der Ermittlung des Einkommens anzusetzen. Danach angesetzte ausländische Verluste erhöhen in jenem Kalenderjahr ganz oder teilweise den Gesamtbetrag der Einkünfte…
…Es ergäben sich daher für den Bw. Einkünfte aus Gewerbebetrieb in Höhe ausländischer Verluste von 806.976,95 €. Nachdem die im Ausland erlittenen Verluste in allen Fällen die österreichischen Einkünfte weit überstiegen und das Welteinkommen daher Null sei, seien die in Österreich zu versteuernden…
…berücksichtigten Verlustvortrag in Höhe von € 202.783,00 - resultierend aus den Verlusten aus Vermietung und Verpachtung ab dem Jahr 2001 - für Zwecke des Progressionsvorbehaltes den inländischen Einkünften hinzugerechnet, da die ausländischen Einkünfte nach innerstaatlichem Steuerrecht zu ermitteln seien und in Österreich ein Verlustvortrag aus…
…Einkünfte, in dem sie im Ausland ganz oder teilweise berücksichtigt werden oder berücksichtigt werden könnten. Zur Ermittlung ausländischer Einkünfte gemäß § 2 Abs. 8 EStG 1988 finden sich folgende Ausführungen von Achatz/Bieber in Achatz/Kirchmayr, KStG, § 7 Tz 135f: Wird der Verlust im Ausland verwertet…
…entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Das gegenständliche Berufungsverfahren zielt auf die Berücksichtigung ausländischer Verluste aus den Jahren 1992 bis 1999 als Sonderausgabe (Verlustabzug) beim Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2003. Aus den vorgelegten Akten des Finanzamtes Gmunden Vöcklabruck…
…wurde folgendermaßen genutzt: 2002: Ausländische Verluste in Höhe von 1.448.513,-- wurden unter der KZ 746 erklärt und erklärungsgemäß veranlagt. 2003 und 2004: Das Wahlrecht wurde durch die Nichtaufnahme in die Steuerklärung in Österreich genutzt und somit auf die Berücksichtigung dieser Auslandsverluste verzichtet. Eine…
…keinen "ausländischen Verlust" erlitten haben. Ein Anwendungsfall für § 2 Abs. 8 Z 3 EStG 1988 liegt somit schon grundsätzlich nicht vor, weshalb der Unterscheidung selbständige oder nichtselbständige Tätigkeit gegenständlich keine Bedeutung zukommt. Es ist im Zusammenhang übrigens anzumerken, dass es sich bei einem "Verlust" um…
…wurde folgendermaßen genutzt: 2002: Ausländische Verluste in Höhe von 1.448.513,-- wurden unter der KZ 746 erklärt und erklärungsgemäß veranlagt. 2003 und 2004: Das Wahlrecht wurde durch die Nichtaufnahme in die Steuerklärung in Österreich genutzt und somit auf die Berücksichtigung dieser Auslandsverluste verzichtet. Eine…
… 2 Abs. 8 Z 3 EStG 1988 in der im Streitjahr geltenden Fassung sind im Ausland nicht berücksichtigte Verluste bei der Ermittlung des Einkommens anzusetzen. Danach angesetzte ausländische Verluste erhöhen in jenem Kalenderjahr ganz oder teilweise den Gesamtbetrag der Einkünfte, in dem sie im Ausland…
…Besonderheiten des ausländischen Rechts (wie zB nur im ausländischen Steuerrecht vorgesehene Steuerbefreiungen oder Investitionsbegünstigungen) nicht zu berücksichtigen sind. Sämtliche inländische Bestimmungen und damit zB auch die Vorschriften über die Liebhaberei sind zu berücksichtigen. Der Ausgleich findet (anteilig) nur insoweit statt, als der ausländische Verlust im…
…als sie zur Folge hätten, dass ausländische Verluste sowohl in Österreich wie auch im Ausland steuerlich berücksichtigt werden. (2) Die Verordnung ist erstmals anzuwenden a) bei der Veranlagung zur Einkommen- und Körperschaftsteuer auf Einkünfte, die bei der Veranlagung für das Kalenderjahr 2002 zu erfassen sind…
…ist durch eine Bescheinigung der zuständigen ausländischen Abgabenbehörde nachzuweisen." "§ 2. (1) Der Einkommensteuer ist das Einkommen zugrunde zu legen, das der Steuerpflichtige innerhalb eines Kalenderjahres bezogen hat. (2) Einkommen ist der Gesamtbetrag der Einkünfte aus den im Abs. 3 aufgezählten Einkunftsarten nach Ausgleich mit Verlusten…