…betrachtung Der Umstand, dass aus verfassungsrechtlichen Überlegungen eine Total(gewinn)betrachtung vorzunehmen ist, setzt nicht zwangsläufig die Berücksichtigung des Rückzahlungsbetrages im Veräußerungsjahr voraus (vgl. zur Totalgewinnbetrachtung das von der steuerlichen Vertretung im Vorlageantrag angeführte Erkenntnis des VfGH vom 11.3.1994, B 1297/93 betreffend…
…ist, so muss diese Norm (einschränkend) auf jene Fälle bezogen werden, in denen aus einem Spekulationsgeschäft insgesamt ein Verlust erzielt wurde. Ist aus dem Spekulationsgeschäft hingegen im Veräußerungsjahr ein Gewinn erzielt und der Besteuerung unterworfen worden, wobei spätere Abflüsse noch nicht berücksichtigt wurden, so müssen…
…2003, 98/14/0065). Im vorliegenden Fall flossen im Veräußerungsjahr 2012 im Zuge der Veranlagung in Folge der von der Bf ausgeübten Regelbesteuerungsoption Einkünfte aus der Grundstücksveräußerung in Höhe von 7.283,50 Euro in den Gesamtbetrag der Einkünfte ein und wurden der Besteuerung zugrundegelegt…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Vorsitzenden Dr. Romuald Kopf und die weiteren Senatsmitglieder Mag. Armin Treichl, Herbert Steiner, MBA MSc, sowie Mag. Michael Kühne im Beisein der Schriftführerin Jennifer Reinher in der Beschwerdesache des Bf, vertreten durch WTG, gegen die Bescheide…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Dr. Gerald Daniaux in der Beschwerdesache a, vertreten durch Maga Susanne Penz, Steuerberaterin und Wirtschaftstreuhänderin in 6900 Bregenz, Kirchstraße 11, gegen den Bescheid des Finanzamtes Bregenz vom 23. November 2011 betreffend Einkommensteuer 2010 zu Recht…
…30 Rz 4). In diesem Zeitpunkt sind die Anschaffungskosten und die bis dahin abgeflossenen Werbungskosten anzusetzen. Fließt der Veräußerungserlös in Raten oder Renten zu und erreichen diese im Veräußerungsjahr die Summe der Anschaffungskosten und absetzbaren Werbungskosten noch nicht, liegt kein Verlust vor. Es wird vielmehr…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Ri in der Beschwerdesache des Bf., vertreten durch Steuerberater gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 9/18/19 Klosterneuburg vom 2. Juni 2014, betreffend Einkommensteuer für das Jahr 2012 zu Recht erkannt: Der Beschwerde…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Dr. Rudolf Wanke über die Beschwerden des ***1*** ***2***, ***3***, ***4***, zunächst vertreten durch LMG Lechner / Max / Graber Steuerberatungsgesellschaft m. b. H., 2512 Oeynhausen, Sochorgasse 3, nunmehr vertreten durch Dr. Schnabl und Partner OG, Steuerberatungsgesellschaft…
…2007 sei § 12 Abs 10a UStG 1994 nicht anwendbar und sei daher im Veräußerungsjahr 2016 eine 10tel-Berichtigung und keine 20tel-Berichtigung vorzunehmen. Mit Beschwerdevorentscheidung vom 11.7.2019 hat das FA die Beschwerde als unbegründet abgewiesen und dies im Wesentlichen damit begründet, dass aufgrund…
…die Bf die Berücksichtigung des Alleinverdienerabsetzbetrages. Mit Erkenntnis vom 09.06.2019 änderte das Bundesfinanzgericht den Einkommensteuerbescheid 2016 dahingehend ab, als Einkünfte aus der Grundstücksveräußerung in Höhe der Hälfte des im Veräußerungsjahr versteuerten Überschusses sowie der Kinderfreibetrag berücksichtigt wurden. Der Alleinverdienerabsetzbetrag wurde jedoch nicht gewährt…
…die nach dem Veranlagungszeitraum der Realisierung des Spekulationsgeschäftes abfließen. Der VwGH hat dabei zum Ausdruck gebracht: Ist aus dem Spekulationsgeschäft im Veräußerungsjahr ein Einnahmenüberschuss erzielt worden, müssen nachträgliche Werbungskosten im Abflussjahr bis zum Betrag dieses Überschusses berücksichtigt und zum Ausgleich mit anderen Einkünften zugelassen werden…
…dem tatsächlichen Erhalt. Nachträgliche Werbungskosten können berücksichtigt werden, wenn sie auf das ursprüngliche Rechtsverhältnis bezogen sind. Im Fall von Spekulationsgeschäften ist die Berücksichtigung auf den Betrag des im Veräußerungsjahr erzielten Einnahmenüberschusses beschränkt. Es gilt das Abflussprinzip, und die Kosten sind in der entsprechenden Einkunftsart zu…
…werden kann, nicht in der Weise Berücksichtigung finden, dass die dafür maßgebenden, in den Folgejahren eintretenden Ereignisse rückwirkend im Veräußerungsjahr zu einer Korrektur des Veräußerungsgewinnes führen. Eine solche Vorgangsweise widerspräche dem Grundsatz der periodengerechten Erfolgsermittlung, weil dabei erfolgsrelevante Ereignisse in Perioden verlagert (vorverlagert) würden, in…
…umsatzabhängigen Beträge erst in den Jahren nach dem Veräußerungszeitpunkt konkretisieren bzw. dem Grunde nach entstehen) anwendbar wäre, sodass die Reduktion des Veräußerungserlöses im Jahr 2016 nicht auf das Veräußerungsjahr 2012 rückwirke, sondern im Reduktionsjahr den nachträglichen Einkünften nach § 32 EStG als nachträgliche Betriebsausgabe anzusehen wäre. …
…wenn von dieser Verpflichtung nicht (im Veräußerungsjahr 2006) Gebrauch gemacht wird. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die Stellungnahme des Finanzamts vom 28.10.2022, Punkt 2.2. verwiesen. ***N.N.*** hätte seiner Auffüllverpflichtung dadurch nachkommen können, indem er im Veräußerungsjahr 2006 die offenen Kredite *…
…2015 v 15.9.2017 (samt dort angegebenen Judikatur und Literatur, auch VfGH 941/02). Da also im vorliegenden Fall im Veräußerungsjahr 2011 kein Überschuss erzielt werden hat können (da Firma wegen Vermögenslosigkeit gelöscht wurde), gab es auch im Jahr 2016 aus den nachträglichen Anschaffungskosten …
…wodurch nach dem Tatplan des Abgabepflichtigen die bescheidmäßig festzusetzende Einkommensteuer für das Veräußerungsjahr möglichst verringert werden sollte. Das Betätigen der "Enter"-Taste nach Auswahl der Funktion "Erklärung prüfen und senden" durch den Beschuldigten am Computer bei Absendung der falschen Einkommensteuererklärung an das Finanzamt ist in…
…Instandsetzungskosten, bis zur Veräußerung angefallene Werbungskosten) sind - abweichend vom tatsächlichen Abfluss - nach Maßgabe des Zufließens der Einnahmen steuerlich zu berücksichtigen. Fließt der Veräußerungserlös in Raten oder Renten zu und erreichen diese im Veräußerungsjahr die Summe der Anschaffungs- und Werbungskosten noch nicht, liegt kein Verlust vor…
…nur jene Fälle, in denen aus einem einzigen Spekulationsgeschäft insgesamt ein Überschuss anfällt, dabei aufgrund des Zufluss-Abfluss-Prinzips im Veräußerungsjahr ein "Spekulationsgewinn" erzielt sowie der Besteuerung unterworfen wird und in späteren Jahren noch Abflüsse anfallen. Um ein verfassungswidriges Ergebnis zu vermeiden, müssen hier nachträgliche…
…ist dieser nicht mit anderen Einkünften ausgleichsfähig. Ist allerdings bei einem (bestimmten bzw einzelnen) Spekulationsgeschäft im Veräußerungsjahr ein Gewinn erzielt und besteuert worden, sind nachträglich Werbungskosten oder Erlösminderungen nach der Rechtsprechung im Abflussjahr bis zum Betrag dieses Gewinnes zum Ausgleich mit anderen Einkünften zuzulassen ( Jakom…