…Sachverhalt Strittig ist, ob die für eine Operation in einem Privatspital angefallenen höheren Aufwendungen der Beschwerdeführerin zwangsläufig iSd § 34 Abs 3 EStG erwachsen sind. Von der Beschwerdeführerin wurden im Jahr 2014 7.925,20 € als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht. Die Beschwerdeführerin war in der…
…der Operation dem Grunde nach. Es geht daraus aber nicht hervor, dass die Operation in einem Privatspital durchgeführt werden musste und nicht auch in einem öffentlichen Krankenhaus hätte erfolgen können. Eine etwaige Wartezeit auf die Operation wird darin nicht erwähnt. Die ärztliche Bescheinigung ist daher…
…geführt hätte. Die Beschwerdeführerin erhob dagegen Beschwerde, die sie im Wesentlichen damit begründete, die dringend notwendige Operation sei aufgrund der nicht beherrschbaren Schmerzsymptomatik im Privatspital erfolgt; die Wartezeiten von vier bis sechs Monaten in den Krankenhäusern Oberwart, Güssing und Eisenstadt wären aufgrund der akut verschlechterten…
…medizinischen Gründe sind aufgrund folgender Tatsachen nicht gegeben: Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Verkürzung der Schmerzperiode und das Vermeiden von Spätfolgen durch die Operation im Privatspital stellten triftige medizinische Gründe dar. Die durchschnittlichen Wartezeiten auf eine Hüft-Gelenksersatzoperation in einem öffentlichen Spital hätten in Wien…
…Vorbringen im Vorlageantrag hervorgeht. Die Bf. bezog ab 9. Juni 2015 Krankengeld, wie aus den von der Gebietskrankenkasse übermittelten Lohnzetteln hervorgeht. Die streitgegenständliche Operation im Privatspital NamePrivatspital fand am 8. Dezember 2015 statt, wie aus der diesbezüglichen Honorarnote hervorgeht. Es ist unstrittig, dass die Ursache…
…Mit Beschwerdevorentscheidung vom 12. Dezember 2024 wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. Weiterhin seien keine triftigen medizinischen Gründe für die Operation in einem Privatspital nachgewiesen worden. Am 10. Jänner 2025 brachte die Bf einen Fristverlängerungsansuchen zur Stellung eines Vorlageantrages bis zum 12. März 2025 ein…
…im Vorlageantrag hervorgeht. Die Bf. bezog ab 9. Juni 2015 Krankengeld, wie aus den von der Gebietskrankenkasse übermittelten Lohnzetteln hervorgeht. Die streitgegenständliche Operation im Privatspital KH-Bezeichnung fand am 8. Dezember 2015 statt, wie aus der diesbezüglichen Honorarnote hervorgeht. Es ist unstrittig, dass die Ursache…
…ein eindeutiges medizinisches Attest nachzureichen, aus dem ersichtlich sei, dass die Operation aus triftigen medizinischen Gründen deshalb in einem Privatspital durchgeführt werden musste, da bei einer Behandlung in einem öffentlichen Krankenhaus mit ernsthaften gesundheitlichen Nachteilen zu rechnen gewesen wäre, welche ohne die mit höheren Kosten…
…Im Veranlagungsverfahren 2007 erklärte er Krankheitskosten iHv EUR 5.709,04 als Werbungskosten und legte die Honorarnote vom 10.09.2007 eines Privatspitals iHv EUR 5.709,04 für eine operativ behandelte sonstige Spontanruptur eines oder mehrerer Bänder des Kniegelenks/Innenband vor. 2. Im Einkommensteuerbescheid…
…Zusammenhang mit einer Knieoperation in einem Privatspital als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen sind. II. Das Bundesfinanzgericht hat erwogen: 1. Sachverhalt Die beschwerdeführende Partei (in der Folge die Bf.) hat sich 2020 einer Knieersatzoperation unterzogen. Diese Operation wurde in einem Wiener Privatspital durchgeführt und war medizinisch notwendig…
…4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) unzulässig. Entscheidungsgründe Bf. (idF.: Bf.) war im Beschwerdezeitraum in XY (Nähe ÖBB ) in Niederösterreich wohnhaft und erzielte Einkünfte aus einem Angestelltenverhältnis als Diplomkrankenschwester in einem Privatspital in Linz. Ein Pendlerpauschale machte sie für das Jahr 2012 zunächst weder beim Arbeitgeber…
…Beilage ersichtlich. Ergänzungsersuchen vom 11. November 2023: Das Finanzamt ersuchte mit Schriftsatz vom 11.11.2023 um Vorlage eines eindeutigen medizinischen Attests, wonach die Operation zwingend in einem Privatspital durchgeführt werden musste. Um konkrete Darlegung jener triftigen medizinischen Gründe, die eine Operation in der Privatklinik…
…Bf aufgefordert, nachzuweisen, welche triftigen medizinischen Gründe vorlägen, die die Operation in einem Privatspital notwendig gemacht hätten, warum die Operation nicht in einem öffentlichen Krankenhaus durchgeführt hätte werden können, welchen gesundheitlichen Nachteil seine Gattin dadurch erlitten hätte und ob vom Bf versucht wurde, in einem…
…wenn die Behandlung bzw. Operation grundsätzlich medizinisch erforderlich ist und aus medizinischen Gründen nicht in einem öffentlichen Krankenhaus sondern nur bei einem Privatarzt bzw. Privatspital durchgeführt werden kann. Da dies nicht zutrifft (Operationen werden auch in einem öffentlichen Krankenhaus durchgeführt, wenn diese Behandlungen medizinisch erforderlich…
…aus triftigen medizinischen Gründen erfolgen würden, erging die an die Bf. adressierte Bitte um Vorlage eines Nachweises für den Aufenthalt in dem Privatspital aus triftigen medizinischen Gründen. Zum Nachweis wurde verklarend vorgebracht, dass in diesem klar zum Ausdruck kommen müsse, welche medizinische Behandlung ausschließlich in…
…einem Privatspital (G) durch einen Privatarzt liegt keine zwangsläufig erwachsene außergewöhnliche Belastung iSd. § 34 EStG 1988 vor. Diese ist nur gegeben, wenn die Behandlung bzw. Operation grundsätzlich medizinisch erforderlich ist und aus medizinischen Gründen nicht in einem öffentlichen Krankenhaus, sondern nur in einem Privatspital durchgeführt…
…hat der Bf. im Zuge eines Ergänzungsersuchens an das Finanzamt übermittelt. Am 05.10.2023 erließ das Finanzamt den Einkommensteuerbescheid 2022, wobei die beantragten Kosten einer Operation in einem Privatspital nicht als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt wurden. Hinsichtlich der restlichen Aufwendungen wurde begründend ausgeführt, dass diese…
…anerkannt, der von der belangten Behörde wie folgt ermittelt worden ist: [Grafik] In der Begründung führte die belangte Behörde aus, die Kosten für die Behandlung in Privatspitälern/von Privatärzten seien nur dann zwangsläufig, wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht auch durch einen Kassenarzt bzw…
…anerkannt, dass Kosten für Mundhygiene und Impfungen keine abzugsfähigen außergewöhnlichen Belastungen darstellten. Im weiteren Verfahrensverlauf vor der Abgabenbehörde wurde die Beschwerde eingeschränkt und im Punkt Kosten für ein Privatspital iHv Euro 1.443,40 zurückgenommen. Die als beantragt verbliebenen außergewöhnlichen Belastungen betrugen daher laut Bf…
…Geburtserlebnis hätte die Frau des Beschwerdeführers sehr belastet. Deshalb hätte sie verständlicherweise den Wunsch geäußert, die jetzige Geburt unter Kontrolle des in der Schwangerschaft zuständigen Geburtshelfers in einem Privatspital zu absolvieren, weil ihr das Vertrauen in das öffentliche Gesundheitssystem verloren gegangen sei. Zudem wurde eingereicht…