Findok · Richtlinien
LStR 2002 Rz 809–810
11.11 Pensionistenabsetzbetrag (§ 33 Abs. 6 EStG 1988)
überholte Fassung (bis 03.12.2024)Richtlinie2023-0.715.245gilt ab 15.12.2023
Inhaltsverzeichnis der LStR 2002
Überholte Fassung. Dieser Wortlaut galt vom 15.12.2023 bis 03.12.2024.
16.12.200504.07.200814.12.200920.07.201120.12.201229.05.201320.03.201417.12.201411.12.201517.12.201919.12.202215.12.202304.12.202418.12.2025 (geltend)
Wortlaut laut Findok
11.11 Pensionistenabsetzbetrag (§ 33 Abs. 6 EStG 1988)
Rz 809:
Für Pensionisten tritt an die Stelle des Verkehrsabsetzbetrages ein jährlicher Pensionistenabsetzbetrag, der bis zu 868 Euro (bis 2022: 825 Euro, bis 2020: 600 Euroeiner bestimmten Höhe von zu versteuernden laufenden Pensionseinkünften zusteht und bis 2019: 400 Euro) jährlich. Der Pensionistenabsetzbetrag vermindert sichsich zwischen der oberen und unteren Grenze der Pensionseinkünfte gleichmäßig einschleifend zwischen zu versteuernden Pensionseinkünften von 18.410 Euro (bis 2022: 17.500 Euro und bis 2020: 17.000 Euro) und 26.826 Euro (bis 2022: 25.500 und bis 2020 25.000 Euro) auf Null vermindert. Maßgeblich für die Einschleifung sind nicht die gesamten Jahreseinkünfte (Pension zuzüglich anderer Einkünfte), sondern nur die Pensionseinkünfte.
Für die Einschleifung sind alle Pensionseinkünfte maßgeblich, die im Welteinkommen enthalten sind, unabhängig davon, ob ein Teil der Pensionseinkünfte als Auslandseinkünfte auf Grund eines Doppelbesteuerungsabkommens von der österreichischen Steuer freigestellt ist.
Pensionseinkünfte sind die laufenden Brutto(pensions)bezüge abzüglich Werbungskosten (zB Sozialversicherung).
Siehe auch Beispiel Rz 10809.
Rz 809a:
Jährlicher Pensionistenabsetzbetrag:
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Kalenderjahr
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Pensionistenabsetzbetrag
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untere
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obere
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Grenze der Pensionseinkünfte für den Pensionistenabsetzbetrag
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2019
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400 Euro
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17.000 Euro
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25.000 Euro
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2020
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600 Euro
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17.000 Euro
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25.000 Euro
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2021
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825 Euro
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17.500 Euro
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25.500 Euro
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2022
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825 Euro
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17.500 Euro
|
25.500 Euro
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2023
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868 Euro
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18.410 Euro
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26.826 Euro
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2024
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954 Euro
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20.233 Euro
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29.482 Euro
Rz 809b:
Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag beträgt bissteht jährlich zu 1.278 Euro (bis 2022: 1.214 Euro, bis 2020: 964 Euro und bis 2019: 764 Euro) jährlich, wenn
der Steuerpflichtige mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet oder eingetragener Partner ist und vom Ehepartner oder eingetragenen Partner nicht dauernd getrennt lebt,
die Pensionseinkünfte des Steuerpflichtigen 26.826 Euro (bis 2022: 25.250 Euro und bis 2020: 25.000 Euro)die obere Einkunftsgrenze im Kalenderjahr nicht übersteigen,
der Ehepartnerdie Einkünfte des Ehepartners oder eingetragene n Partners (§ 106 Abs. 3 EStG 1988) Einkünfte im Sinne des § 33 Abs. 4 Z 1 EStG 1988 von höchstens 2.315 Euro (bis 2022: 2.200 Euro) jährlich erzieltden jährlichen Höchstbetrag nicht übersteigen und
der Steuerpflichtige keinen Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag hat.
Pensionseinkünfte sind die laufenden Brutto(pensions)bezüge abzüglich Werbungskosten (zB Sozialversicherung).
Der volle erhöhte Pensionistenabsetzbetrag steht bisbei zu versteuernden laufenden Pensionseinkünften in Höhe von 20.967 Euro (bis 2022: 19.930 Euro), die die untere Einkunftsgrenze nicht übersteigen, in voller Höhe zu. Der erhöhte Pensionistenabsetzbetrag vermindert sich gleichmäßig einschleifend zwischenbei zu versteuernden laufenden Pensionseinkünften von 20.967 Euro (bis 2022: 19.930 Euro) und 26.826 Euro (bis 2022: 25.250 Euro und bis 2020: 25.000 Euro), die zwischen den Einkunftsgrenzen liegen, gleichmäßig einschleifend auf Null.
Rz 809c:
Erhöhter jährlicher Pensionistenabsetzbetrag:
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Kalenderjahr
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erhöhter Pensionistenabsetzbetrag
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untere
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obere
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Grenze (Ehe-)Partnereinkünfte
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Grenze der Pensionseinkünfte für den erhöhten Pensionistenabsetzbetrag
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2019
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764 Euro
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19.930 Euro
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25.000 Euro
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2.200 Euro
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2020
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964 Euro
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19.930 Euro
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25.000 Euro
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2.200 Euro
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2021
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1.214 Euro
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19.930 Euro
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25.250 Euro
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2.200 Euro
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2022
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1.214 Euro
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19.930 Euro
|
25.250 Euro
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2.200 Euro
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2023
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1.278 Euro
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20.967 Euro
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26.826 Euro
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2.315 Euro
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2024
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1.405 Euro
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23.043 Euro
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29.482 Euro
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2.545 Euro
Rz 810:
Bei den Einkünften, die den Anspruch auf den Pensionistenabsetzbetrag begründen, steht der Werbungskostenpauschbetrag nach § 16 Abs. 3 EStG 1988 nicht zu. Dies gilt auch dann, wenn mehrere Pensionen bezogen werden (VwGH 23.11.1976, 2404/76). Weisen Pensionisten im Einzelfall Werbungskosten nach, sind diese in der nachgewiesenen Höhe ohne Kürzung um das Werbungskostenpauschale zu berücksichtigen.
Normen und Schlagworte
- § 33 Abs. 6 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- Richtlinien
- Dokumenttyp
- Richtlinie
- Geschäftszahl
- 2023-0.715.245
- GZ der Erstfassung
- 07 2501/4-IV/7/01
- Stammnummer
- 19974
- Enthalten in Fassung
- 23 (geltend: 26)
- Gültig
- 15.12.2023 bis 03.12.2024
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:11
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF