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Findok · BFG-Entscheidungen

BFG RV/7102266/2016

Abgeleitete Einkommensteuerbescheide, Anpassungsbedarf, Verjährung

geltende FassungBescheidbeschwerde - Einzel - ErkenntnisRV/7102266/2016vom 28.02.2025Teil 1 von 4
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.

Rechtssatz

Ein nachträglicher Feststellungsbescheid führt nur dann zur Erlassung eines neuen, abgeleiteten Einkommensteuerbescheides gemäß § 295 Abs. 1 BAO, wenn aus dem Feststellungsbescheid ein im Spruch anderer Einkommensteuerbescheid resultiert. Aus Änderungen unterhalb der Ebene des Gesamtbetrages der Einkünfte (z.B. Verteilung auf unterschiedliche Einkunftsarten oder einander gegenseitig neutralisierende Änderungen an Einkünften, nicht ausgleichsfähigen Verlusten und verrechenbar gewordenen Verlusten), d.h. keinen Spruchbestandteilen, resultiert kein Anlass, die Einkommensteuerveranlagung mittels eines neuen Bescheides anzupassen.

Wortlaut laut Findok

IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. Christian Seywald in der Beschwerdesache ***Bf1***, ***Bf1-Adr***, über die ursprünglich von Herrn ursprBf (hierbei vertreten durch frühereStbKanzlei, AdrStbKanzlei) erhobene Beschwerde vom 31. März 2015 gegen folgende Bescheide des Finanzamtes V (ursprünglich belangte Behörde) zu St.Nr. ***BF1StNr1***: - Einkommensteuerbescheid 2005 vom 5. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2007 vom 5. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2008 vom 10. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2011 vom 5. Dezember 2014, - Einkommensteuerbescheid 2012 vom 22. Dezember 2014 nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung am 20. Februar 2025 im Beisein des Schriftführers ***1***, zu Recht erkannt: I.) Die Beschwerde vom 31. März 2015 wird - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2005 vom 5. Dezember 2014 richtet - gemäß § 279 Abs. 1 BAO als unbegründet abgewiesen. II.) Der Beschwerde vom 31. März 2015 wird - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014 richtet - stattgegeben; der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014 wird gemäß § 279 Abs. 1 BAO aufgehoben. III.) Gemäß § 279 Abs. 1 BAO wird die Beschwerde vom 31. März 2015 - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2007 vom 5. Dezember 2014 richtet - als unbegründet abgewiesen und es wird der Einkommensteuerbescheid 2007 vom 5. Dezember 2014 dahingehend (zu Gunsten des Beschwerdeführers) abgeändert, dass die Einkommensteuer für das Jahr 2007 mit 238.923,16 Euro festgesetzt wird und die Bemessungsgrundlagen hierfür dem beigefügten Berechnungsblatt zu entnehmen sind und einen Teil dieses Spruches darstellen. IV.) Der Beschwerde vom 31. März 2015 wird - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 10. Dezember 2014 richtet - stattgegeben; der Einkommensteuerbescheid 2008 vom 10. Dezember 2014 wird gemäß § 279 Abs. 1 BAO aufgehoben. V.) Der Beschwerde vom 31. März 2015 wird - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. Dezember 2014 richtet - stattgegeben; der Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. Dezember 2014 wird gemäß § 279 Abs. 1 BAO aufgehoben. VI.) Der Beschwerde vom 31. März 2015 wird - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. Dezember 2014 richtet - stattgegeben; der Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. Dezember 2014 wird gemäß § 279 Abs. 1 BAO aufgehoben. VII.) Gemäß § 279 Abs. 1 BAO wird die Beschwerde vom 31. März 2015 - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2011 vom 5. Dezember 2014 richtet - als unbegründet abgewiesen und es wird der Einkommensteuerbescheid 2011 vom 5. Dezember 2014 dahingehend (zu Gunsten des Beschwerdeführers) abgeändert, dass die Einkommensteuer für das Jahr 2011 mit 33.939,00 Euro festgesetzt wird und die Bemessungsgrundlagen hierfür dem beigefügten Berechnungsblatt zu entnehmen sind und einen Teil dieses Spruches darstellen. VIII.) Gemäß § 279 Abs. 1 BAO wird die Beschwerde vom 31. März 2015 - soweit sie sich gegen den Einkommensteuerbescheid 2012 vom 22. Dezember 2014 richtet - als unbegründet abgewiesen und es wird der Einkommensteuerbescheid 2012 vom 22. Dezember 2014 dahingehend (zu Gunsten des Beschwerdeführers) abgeändert, dass die Einkommensteuer für das Jahr 2012 mit 7.189,00 Euro festgesetzt wird und die Bemessungsgrundlagen hierfür dem beigefügten Berechnungsblatt zu entnehmen sind und einen Teil dieses Spruches darstellen. IX.) Gegen die Spruchpunkte I. bis VIII. dieses Erkenntnisses ist eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe A) Für das Beschwerdeverfahren inhaltlich relevante Bescheide (sowohl im persönlichen Einkommensteuerverfahren als auch in zugrundeliegenden Verfahren zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb gemäß § 188 BAO) für die Jahre 2005 bis 2012 (ohne nur Verjährungsrelevantes; hierzu Abschnitt B): A/1) Das Finanzamt V (ursprünglich belangte Behörde) hatte vor dem Dezember 2014 an Herrn ursprBf für das jeweilige Streitjahr zuletzt folgende Einkommensteuerbescheide mit u.a. folgendem Inhalt erlassen: | | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betrieb | nichtausgleichs- fähige Verluste | festgesetzte ESt | ESt-Bescheid 2005 | 3. Juni 2014 | -32.100,98 € | 7.787,13 € | -6.566,03 € | ESt-Bescheid 2006 | 22. Juli 2011 | 185.175,60 € | | 101.862,07 € | ESt-Bescheid 2007 | 29. Okt. 2009 | 28.285,77 € | | 29.441,98 € | ESt-Bescheid 2008 | 20. Juni 2013 | -39.756,01 € | | 10.210,19 € | ESt-Bescheid 2009 | 5. Aug. 2013 | -22.030,70 € | | 15.711,36 € | ESt-Bescheid 2010 | 5. Aug. 2013 | 105.293,69 € | | 73.021,08 € | ESt-Bescheid 2011 | 19. Juni 2013 | 14.820,16 € | | 70.654,00 € | ESt-Bescheid 2012 | 30. Apr. 2014 | -29.189,28 € | | 1.881,00 € A/2) Das Finanzamt V (belangte Behörde) erließ an Herrn ursprBf im Dezember 2014 gemäß § 295 Abs. 1 BAO folgende Einkommensteuerbescheide (BFG-Akt Bl. 6 bis 20 und Bl. 53 bis 58): | | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr | nichtausgl.f. Verluste | verre.Verl. aus Vorj. | festgesetzte ESt | ESt-Bescheid 2005 | 5.12.2014 | 9.902,55 € | 17.029,11 € | | 16.669,52 € | ESt-Bescheid 2006 | 5.12.2014 | 181.252,14 € | 5.991,15 € | 2.067,69 € | 101.862,07 € | ESt-Bescheid 2007 | 5.12.2014 | 336.316,26 € | 147.969,51 € | | 257.441,98 € | ESt-Bescheid 2008 | 10.12.2014 | -53.313,86 € | 13.557,85 € | | 10.210,19 € | ESt-Bescheid 2009 | 5.12.2014 | -30.043,30 € | 8.445,26 € | 432,66 € | 15.711,36 € | ESt-Bescheid 2010 | 5.12.2014 | 91.735,84 € | 13.557,85 € | | 73.021,08 € | ESt-Bescheid 2011 | 5.12.2014 | -60.780,13 € | 845,90 € | | 34.385,00 € | ESt-Bescheid 2012 | 5.12.2014 | -7.663,66 € | | | 9.400,00 € | ESt-Bescheid 2012 | 22.12.2014 | -7.582,35 € | | | 9.436,00 € Die gemäß § 295 Abs. 1 BAO erlassenen Einkommensteuerbescheide vom 5. bzw. 10. Dezember 2014 für die Jahre 2005 bis 2009 wurden jeweils wie folgt begründet: "Die Änderung gem. § 295 BAO erfolgte aufgrund der bescheidmäßigen Feststellungen des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Geras[dorf] zu Steuernummer StnX3 vom 11.11.2014." Die gemäß § 295 Abs. 1 BAO erlassenen Einkommensteuerbescheide vom 5. Dezember 2014 für die Jahre 2010 bis 2012 wurden jeweils wie folgt begründet: "Die Änderung gem. § 295 BAO erfolgte aufgrund der bescheidmäßigen Feststellungen des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Geras[dorf] zu Steuernummer StnX3 vom 01.12.2014." Der gemäß § 295 Abs. 1 BAO erlassene Einkommensteuerbescheid vom 22. Dezember 2014 für 2012 wurde wie folgt begründet: "Die Änderung gem. § 295 BAO erfolgte aufgrund der bescheidmäßigen Feststellungen des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Geras[dorf] zu Steuernummer StnX4 vom 10.12.2014." A/3) In den Einkommensteuerbescheiden vom 5. und 10. Dezember 2014 für 2005 bis 2012 wurde die Steuernummer 03-StnX3 angesprochen. Unter dieser Steuernummer führte das Finanzamt (FA) Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf (FA-Nummer 03) die - oft kurz als X3 (oder x3 o.ä.) bezeichnete - Personenvereinigung (Mitunternehmernehmerschaft), welche laut Firmenbuch, d.h. zivilrechtlich im Außenverhältnis, aus der vollhaftenden Gesellschafterin (Y GmbH, FN FNY) und der Kommanditistin (Z GmbH, FN FNZ) der Y GmbH undCoJ K(E)G, FN FNJ, besteht, und welche abgabenrechtlich insbesondere aus sogenannten Treuhand-Kommanditisten (bzw. Treugeber-Kommanditisten bzw. Unterbeteiligten der Z GmbH) besteht. Im vorliegenden Fall ist auch die Y GmbH undCoK KEG, FN FNK von Bedeutung. Diese KEG wurde vom Finanzamt (FA) Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf (FA-Nummer 03) unter der Steuernummer 03-StnX2 geführt. Auch diese - oft kurz als X2 (oder x2 o.ä.) bezeichnete - Personenvereinigung (Mitunternehmernehmerschaft) bestand laut Firmenbuch, d.h. zivilrechtlich im Außenverhältnis, aus der vollhaftenden Gesellschafterin Y GmbH, FN FNY, und der Kommanditistin Z GmbH, FN FNZ, bestand abgabenrechtlich insbesondere aus sogenannten Treuhand-Kommanditisten (bzw. Treugeber-Kommanditisten bzw. Unterbeteiligten der Z GmbH). Die Komplementärin Y GmbH, FN FNY, trat mit Ablauf des 31.12.2006 aus der Y GmbH undCoK KEG aus. Damit erlosch die Y GmbH undCoK KEG, FN FNK gemäß § 142 UGB (früher: HGB) ohne Liquidation durch Übergang des Gesellschaftsvermögens im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Z GmbH, FN FNZ, als letzte verbliebene Gesellschafterin, was am 17. Februar 2007 in das Firmenbuch eingetragen wurde. (Vgl. auch Abschnitt A/7) Im vorliegenden Fall ist auch die Y GmbH undCoM, FN FNM von Bedeutung. Diese KEG wurde vom FA Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf unter der Steuernummer 03-StnX1 geführt. Auch diese - oft kurz als X1 (oder x1 o.ä.) bezeichnete Personenvereinigung (Mitunternehmerschaft) bestand laut Firmenbuch, d.h. zivilrechtlich im Außenverhältnis, aus der vollhaftenden Gesellschafterin Y GmbH, FN FNY, und der Kommanditistin Z GmbH, FN FNZ, bestand abgabenrechtlich insbesondere aus sogenannten Treuhand-Kommanditisten (bzw. Treugeber-Kommanditisten bzw. Unterbeteiligten der Z GmbH). Die Komplementärin Y GmbH, FN FNY, trat mit Ablauf des 31.12.2006 aus der Y GmbH undCoM aus. Damit erlosch die Y GmbH undCoM, FN FNM gemäß § 142 UGB (früher: HGB) ohne Liquidation durch Übergang des Gesellschaftsvermögens im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Z GmbH, FN FNZ, als letzte verbliebene Gesellschafterin, was am 17. Februar 2007 in das Firmenbuch eingetragen wurde. (Vgl. auch Abschnitt A/7) A/4) Im Einkommensteuerbescheid vom 22. Dezember 2014 für 2012 wurde die Steuernummer 03-StnX4 angesprochen. Unter dieser Steuernummer führte das Finanzamt Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf die Personenvereinigung (Mitunternehmerschaft), welche bis August 2007 als N GmbH und atypisch stille Gesellschafter zu bezeichnen war. Im August 2007 wurde der Firmenwortlaut der N GmbH (FN FNO) zu X4 GmbH abgeändert. Ab August 2007 war die Mitunternehmerschaft als X4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter (abgekürzt: X4atypStille) zu bezeichnen. A/5) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2005 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2005 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | Nichtausgleichs- fähige Verluste | festgesetzte ESt | vorheriger Bescheid | 3.6.2014 | -32.100,98 € | 7.787,13 € | -6.566,03 € | angefochtener B. | 5.12.2014 | 9.902,55 € | 17.029,11 € | 16.669,52 € | Veränderung | | +42.003,53 € | +9.241,98 € | +23.235,55 € Der vorherige Einkommensteuerbescheid 2005 vom 3. Juni 2014 wies den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 16.486,11 € und das Einkommen mit 15.681,11 € aus; der angefochtene Einkommensteuerbescheid 2005 vom 5. Dezember 2014 weist den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 67.731,62 € und das Einkommen mit 67.656,62 € aus. Der Einkünftefeststellungsbescheid (Bescheid zur Feststellung der Einkünfte gemäß § 188 BAO) des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf zur St.Nr. 03-StnX3 für 2005 vom 11.11.2014 betreffend Y GmbH undCoJ K(E)G (kurz: X3) weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -3.209,20 € sowie einen Anteil iHv 3.209,20 € an dem nicht ausgleichsfähigen Verlust iSd § 2 Abs. 2a EStG zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf zur St.Nr. 03-StnX2 für 2005 vom 14.11.2014, betreffend die (ehemalige) Personenvereinigung / Mitunternehmerschaft bzw. deren frühere Beteiligte hinsichtlich Einkünften iZm der Y GmbH undCoK KEG (kurz: X2), weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbebetrieb iHv -6.032,78 € und einen Anteil iHv 6.032,78 € an dem gemäß § 2 Abs. 2a EStG nichtausgleichsfähigen Verlust zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf zur St.Nr. 03-StnX1 für 2005 vom 20.2.2014, betreffend die (ehemalige) Personenvereinigung / Mitunternehmerschaft bzw. deren frühere Beteiligte hinsichtlich Einkünften iZm der Y GmbH undCoM (kurz: X1), weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbebetrieb iHv -7.787,13 € und einen Anteil iHv 7.787,13 € an dem gemäß § 2 Abs. 2a EStG nichtausgleichsfähigen Verlust zu. Die im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2005 vom 5. Dezember 2014 berücksichtigten nichtausgleichsfähigen Verluste iHv 17.029,11 € setzen sich somit aus den diesbezüglichen Anteilen an der X1 (7.787,13 €), an der X2 (6.032,78 €) und an der X3 (3.209,20 €) zusammen. Aufgrund der Höhe der nichtausgleichsfähigen Verluste ist davon auszugehen, dass im vorherigen Einkommensteuerbescheid 2005 vom 3. Juni 2014: der Einkünfteanteil (-7.787,13 €) und der Anteil am nichtausgleichsfähigen Verlust (7.787,13 €) aus der Beteiligung an der X1 laut diesbezüglichem Einkünftefeststellungsbescheid vom 20. Februar 2014 berücksichtigt war, der Anteil am nichtausgleichsfähigen Verlust (6.032,78 €) aus der Beteiligung an der X2 laut diesbezüglichem Einkünftefeststellungsbescheid vom 14. November 2014 nicht berücksichtigt war und der Einkünfteanteil aus der Beteiligung an der X2 nicht in der Höhe laut diesbezüglichem Einkünftefeststellungsbescheid vom 14. November 2014 (-6.032,78 €) berücksichtigt war, der Anteil am nichtausgleichsfähigen Verlust (3.209,20 €) aus der Beteiligung an der X3 laut diesbezüglichem Einkünftefeststellungsbescheid vom 11. November 2014 nicht berücksichtigt war und der Einkünfteanteil aus der Beteiligung an der X3 nicht in der Höhe laut diesbezüglichem Einkünftefeststellungsbescheid vom 11. November 2014 (-3.209,20 €) berücksichtigt war, die Anteile an den Einkünften aus den Beteiligungen an der X2 und an der X3 insgesamt mit -51.245,51 € berücksichtigt worden sein müssen, damit die Änderung auf insgesamt -9.241,98 € (=-6.032,78-3.209,20) laut den diesbezüglichen Einkünftefeststellungsbescheiden vom 11. und 14. November 2014 die Erhöhung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb um 42.003,53 € im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2005 vom 5. Dezember 2014 gegenüber dem vorherigen Einkommensteuerbescheid 2005 vom 3. Juni 2014 erklären kann (eine genauere Nachvollziehung ist wegen diesbezüglich fehlender genauerer Daten nicht möglich). Die im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2005 vom 5. Dezember 2014 angesetzte Höhe der Einkünfte aus Gewerbebetrieb (9.902,55 €) ist folgendermaßen nachvollziehbar: | Einkunftsquelle aus Gewerbebetrieb | Einkünfte GW | Einzelunternehmen von Herrn ursprBf | 91.300,34 € | StnX1 X1 | -7.787,13 € | StnX5 X5 KG | 1.702,24 € | StnX6 X6 KG | 18.164,20 € | StnX7 X7 KG | 0,00 € | StnX3 X3 | -3.209,20 € | StnX2 X2 | -6.032,78 € | StnX8 X8 KG | -13.039,05 € | StnX9 X9 KEG | 1.777,24 € | StnX10 X10 | -4.962,49 € | StnX11 X11 GmbH u Mitges. | -68.011,27 € | Kennzahl 784 (Mitveranlagung Kapitalanlage) | 0,45 € | Summe (Kennzahl 330 Einkünfte aus Gewerbebetrieb) | 9.902,55 € A/6) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2006 | Bescheid-datum | Einkünfte a. Gew.betr. | nichtausgl.f. Verluste | verr.bareVerl aus Vorj. | festgesetzte ESt | vorheriger B. | 22.7.2011 | 185.175,60 € | | | 101.862,07 € | angefocht.B. | 5.12.2014 | 181.252,14 € | 5.991,15 € | 2.067,69 € | 101.862,07 € | Veränderung | | -3.923,46 € | +5.991,15 € | +2.067,69 € | 0,00 € Der vorherige Einkommensteuerbescheid 2006 vom 22. Juli 2011 wies den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 239.439,37 € und das Einkommen mit 239.339,37 € aus; der angefochtene Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014 weist den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 239.439,37 € und das Einkommen mit 239.339,37 € aus. Es wurden keine Anteile (bzw. Anteile iHv 0,00 €) aus X1, X2, X3 und P GmbH & atypisch stille Gesellschafter berücksichtigt. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf zur St.Nr. 03-StnX3 (betr. X3) für 2006 vom 11.11.2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -4.784,33 € und einen Anteil iHv 4.784,33 € am nicht ausgleichsfähigen Verlust zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf zur St.Nr. 03-StnX2 (betr. X2) für 2006 vom 14.11.2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbebetrieb iHv 860,87 €, einen Anteil iHv 2.067,69 € an dem verrechenbar gewordenen Verlust aus Vorjahren und einen Anteil iHv 1.206,82 € an dem gemäß § 2 Abs. 2a EStG nichtausgleichsfähigen Verlust zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf zur St.Nr. 03-StnX1 (betr. X1) für 2006 vom 20.2.2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbebetrieb iHv -241,33 €, einen Anteil iHv 224,57 € an dem verrechenbar gewordenen Verlust aus Vorjahren und einen Anteil iHv 465,90 € an dem gemäß § 2 Abs. 2a EStG nichtausgleichsfähigen Verlust zu. Die im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014 berücksichtigten nichtausgleichsfähigen Verluste iHv 5.991,15 € setzen sich rechnerisch aus den diesbezüglichen Anteilen aus der X2 (1.206,82 €) und aus der X3 (4.784,33 €) zusammen, wogegen der diesbezügliche Anteil aus der X1 (465,90 €) nicht im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 berücksichtigt worden ist. Die im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014 berücksichtigten verrechenbar gewordenen Verluste aus Vorjahren iHv 2.067,69 € bestehen rechnerisch aus dem diesbezüglichen Anteil aus der X2 (2.067,69 €), wogegen der diesbezügliche Anteil aus der X1 (224,57 €) nicht im angefochtenen ESt-Bescheid 2006 berücksichtigt worden ist. Der Gesamtbetrag der Einkünfte hatte im vorherigen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 22. Juli 2011 dieselbe Höhe wie im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014, nämlich 239.439,37 €. Auch das Einkommen hatte im vorherigen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 22. Juli 2011 dieselbe Höhe wie im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5. Dezember 2014, nämlich 239.339,37 €. Dementsprechend ist auch die für 2006 festgesetzte Einkommensteuer mit 101.862,07 € gleich geblieben. Die im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 angesetzte Höhe der Einkünfte aus Gewerbebetrieb (181.252,14 €) ist folgendermaßen nachvollziehbar: | Einkunftsquelle aus Gewerbebetrieb | Einkünfte GW | Einzelunternehmen von Herrn ursprBf | 42.574,93 € | StnX5 X5 KG | 164.920,61 € | StnX8 X8 KG | 3.207,09 € | StnX10 X10 | -5.104,52 € | StnX7 X7 KG | 0,00 € | StnX11 X11 GmbH u Mitges. | -20.424,05 € | StnP P GmbH&atyp stille Ges | 0,00 € | StnX2 X2 | 860,87 € | StnX3 X3 | -4.784,33 € | Kennzahl 784 (Mitveranlagung Kapitalanlage) | 1,54 € | Summe (Kennzahl 330 Einkünfte aus Gewerbebetrieb) | 181.252,14 € Herrn ursprBfs Anteil iHv -241,33 € an den Einkünften aus Gewerbebetrieb der X1 ist nicht im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2006 vom 5.12.2014 berücksichtigt worden. Die Berücksichtigung der Anteile aus der X1 im Detail laut dem Einkünftefeststellungsbescheid für 2006 vom 20.2.2014 hätte aber auf die Höhe des Gesamtbetrages der Einkünfte und des Einkommens für 2006 ohnehin keine Auswirkung gehabt: -241,33 € - 224,57 € + 465,90 € = 0,00 €. Es ist kein Anteil aus der Q GmbH & atypisch stille Gesellschafter berücksichtigt worden. Der diesbezüglich ergangene Feststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO vom 6. November 2013 sprach betreffend Q1 als Rechtsnachfolgerin der Q2 GmbH (früher: Q GmbH) & atypisch stille Gesellschafter aus, dass eine Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2006 unterbleibt. Es ist kein Anteil aus der P GmbH & atypisch stille Gesellschafter berücksichtigt worden. Das Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes vom 2. Juli 2024, GZ. RVP über Beschwerden von ehemaligen Gesellschaftern der mittlerweile beendeten P GmbH & atypisch stille Gesellschafter gegen einen Bescheid des Finanzamtes FAP vom 25. Februar 2011 stellte die diesbezüglichen Einkünfte und Einkünfteanteile gemäß § 188 BAO für das Jahr 2006 mit einem Einkünfteanteil für Herrn ursprBf iHv -9.752,69 € fest. A/7) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2007 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2007 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | Nichtausgleichs- fähige Verluste | festgesetzte ESt | vorheriger Bescheid | 29.10.2009 | 28.285,77 € | | 29.441,98 € | angefochtener B. | 5.12.2014 | 336.316,26 € | 147.969,51 € | 257.441,98 € | Veränderung | | +308.030,49 € | +147.969,51 € | +228.000,00 € Der vorhergehende Einkommensteuerbescheid 2007 vom 29.10.2009 wies Einkünfte aus Gewerbebetrieb mit insgesamt 28.285,77 €, den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 97.256,07 € und das Einkommen mit 97.156,07 € aus. Nicht ausgleichsfähige Verluste und verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren wurden keine angesetzt. Innerhalb der Einkünfte aus Gewerbebetrieb wurde ein aus der X3 stammender Anteil iHv -456.000,00 € berücksichtigt. Der Einkünftefeststellungsbescheid zur St.Nr. 03-StnX3 betr. X3 für 2007 vom 11.11.2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -147.969,51 € zu, davon 147.969,51 € nicht ausgleichsfähige Verluste. Für das Jahr 2007 (und für die Folgejahre) sind keine Einkünftefeststellungsbescheide betreffend X2 und X1 mehr ergangen, weil in deren Rahmen keine gemeinschaftlichen Einkünfte mehr erzielt worden sind. Dies hing mit Folgendem zusammen: Der X2 lag zivilrechtlich im Außenverhältnis die Y GmbH undCoK KEG, FN FNK, zugrunde. Als unbeschränkt haftende Gesellschafterin (Komplementärin) dieser Kommanditerwerbsgesellschaft war im Firmenbuch die Y GmbH, FN FNY eingetragen; als Kommanditistin war im Firmenbuch die Z GmbH, FN FNZ, eingetragen. Die (Kommandit)Beteiligungen der anderen Personen (Treugeber oder Unterbeteiligte) hielt im Außenverhältnis treuhändig die Z GmbH, FN FNZ. Durch Vereinbarung zwischen Y GmbH und Z GmbH vom 28.12.2006 trat die Y GmbH mit Ablauf des 31.12.2006 als Gesellschafterin aus der Y GmbH undCoK KEG aus und die Z GmbH übernahm als letzte verbliebene Gesellschafterin das Unternehmen der Y GmbH undCoK KEG gemäß § 142 UGB ohne Liquidation mit sämtlichen Aktiven und Passiven im Wege der Gesamtrechtsnachfolge. Damit erlosch die Y GmbH undCoK KEG, FN FNK gemäß § 142 UGB ohne Liquidation. Die diesbezügliche Eintragung in das Firmenbuch erfolgte am 17. Februar 2007. Der X1 lag zivilrechtlich im Außenverhältnis die Y GmbH undCoM, FN FNM, zugrunde. Als unbeschränkt haftende Gesellschafterin dieser Kommanditerwerbsgesellschaft war im Firmenbuch die Y GmbH, FN FNY eingetragen; als Kommanditistin war im Firmenbuch die Z GmbH, FN FNZ, eingetragen. Die (Kommandit)Beteiligungen der anderen Personen (Treugeber oder Unterbeteiligte) hielt im Außenverhältnis treuhändig die Z GmbH, FN FNZ. Durch Vereinbarung zwischen Y GmbH und Z GmbH vom 28.12.2006 trat die Y GmbH mit Ablauf des 31.12.2006 als Gesellschafterin aus der Y GmbH undCoM aus und die Z GmbH übernahm als letzte verbliebene Gesellschafterin das Unternehmen der Y GmbH undCoM gemäß § 142 UGB ohne Liquidation mit sämtlichen Aktiven und Passiven im Wege der Gesamtrechtsnachfolge. Damit erlosch die Y GmbH undCoM, FN FNM gemäß § 142 UGB ohne Liquidation. Die diesbezügliche Eintragung in das Firmenbuch erfolgte am 17. Februar 2007. Die im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2007 angesetzte Höhe der Einkünfte aus Gewerbebetrieb (336.316,26 €) ist folgendermaßen nachvollziehbar: | Einkunftsquelle aus Gewerbebetrieb | Einkünfte GW | Einzelunternehmen von Herrn ursprBf, ursprünglich als Einkünfte aus selbständiger Arbeit erklärt | 359.810,11 € | weiteres Einzelunternehmen von Herrn ursprBf | 138.513,64 € | StnX8 X8 KG | 458,18 € | StnX6 X6 KG | 0,00 € | StnX10 X10 | -910,76 € | StnX7 X7 KG | 0,00 € | StnX11 X11 GmbH u Mitges. | -13.585,40 € | StnX2 X2 | 0,00 € | StnX3 X3 | -147.969,51 € | Summe (Kennzahl 330 Einkünfte aus Gewerbebetrieb) | 336.316,26 € Es ist kein Anteil aus der Q GmbH & atypisch stille Gesellschafter berücksichtigt worden. Der diesbezüglich ergangene Feststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO vom 6. November 2013 sprach betreffend Q1 als Rechtsnachfolgerin der Q2 GmbH (früher: Q GmbH) & atypisch stille Gesellschafter aus, dass eine Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2007 unterbleibt. Es ist kein Anteil aus der P GmbH & atypisch stille Gesellschafter berücksichtigt worden. Das Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes vom 2. Juli 2024, GZ. RVP über Beschwerden von ehemaligen Gesellschaftern der mittlerweile beendeten P GmbH & atypisch stille Gesellschafter gegen einen Bescheid des Finanzamtes FAP vom 25. Februar 2011 stellte die diesbezüglichen Einkünfte und Einkünfteanteile gemäß § 188 BAO für das Jahr 2007 mit einem Einkünfteanteil für Herrn ursprBf iHv von -37.010,47 € fest. Es ist kein Anteil aus der X4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter (frühere Firmenbezeichnung der Geschäftsherrin: N GmbH) berücksichtigt worden. Das Finanzamt Wien 3/11 Schwechat Gerasdorf stellte zur Steuernummer (03) StnX4 betreffend X4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter mit Bescheid vom 23. Dezember 2010 die Einkünfte gemäß § 188 BAO für das Jahr 2007 fest, wobei der Anteil von Herrn ursprBf an den Einkünften aus Gewerbebetrieb mit -27,16 € festgestellt wurde. A/8) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2008 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2008 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | Nichtausgleichs- fähige Verluste | festgesetzte ESt | vorheriger Bescheid | 20.6.2013 | -39.756,01 € | | 10.210,19 € | angefochtener B. | 10.12.2014 | -53.313,86 € | 13.557,85 € | 10.210,19 € | Veränderung | | -13.557,85 € | +13.557,85 € | 0,00 € Der vorhergehende Einkommensteuerbescheid 2008 vom 20.6.2013 wies Einkünfte aus Gewerbebetrieb mit insgesamt -39.758,01 €, den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 60.525,81 € und das Einkommen mit 60.425,81 € aus. Nicht ausgleichsfähige Verluste und verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren wurden keine angesetzt. Innerhalb der Einkünfte aus Gewerbebetrieb wurde kein aus der X3 stammender Anteil berücksichtigt. Es wurde auch kein aus der Q GmbH & atypisch stille Gesellschafter, Steuernummer 03 StnQ, stammender Anteil berücksichtigt. Der diesbezüglich ergangene Feststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO vom 6. November 2013 sprach betreffend Q1 als Rechtsnachfolgerin der Q2 GmbH (früher: Q GmbH) & atypisch stille Gesellschafter aus, dass eine Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2008 unterbleibt. Es wurde ein aus der X4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter (frühere Firmenbezeichnung der Geschäftsherrin: N GmbH) stammender Anteil an den Einkünften aus Gewerbebetrieb iHv -26,55 € berücksichtigt. Der diesbezüglich ergangene Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamt Wien 3/11 Schwechat Gerasdorf vom 19. Juni 2013 stellte zur Steuernummer 03 StnX4 betreffend X4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter die Einkünfte gemäß § 188 BAO für das Jahr 2008 fest, wobei der Anteil von Herrn ursprBf an den Einkünften aus Gewerbebetrieb mit -26,55 € festgestellt wurde. Es wurde ein aus der P GmbH & atypisch stille Gesellschafter (Steuernummer 91 StnP) stammender Anteil iHv -21.780,37 € berücksichtigt. Das Erkenntnis des Bundesfinanzgerichtes vom 2. Juli 2024, GZ. RVP über Beschwerden von ehemaligen Gesellschaftern der mittlerweile beendeten P GmbH & atypisch stille Gesellschafter gegen einen Bescheid des Finanzamtes FAP vom 13. Juli 2011 stellte die diesbezüglichen Einkünfte und Einkünfteanteile gemäß § 188 BAO für das Jahr 2008 mit einem Anteil für Herrn ursprBf an den Einkünften in Höhe von -21.780,37 € fest und sprach aus, dass die Verlustausgleichsbeschränkung gemäß § 2 Abs. 2a EStG nicht anzuwenden sei. Im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2008 vom 10. Dezember 2014 wurden die Anteile von Herrn ursprBf aus dem Einkünftefeststellungsbescheid zur St.Nr. 03-StnX3 betreffend X3 für 2008 vom 11.11.2014 berücksichtigt. Dies war ein Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -13.557,85 € und davon 13.557,85 € nicht ausgleichsfähige Verluste. Der Gesamtbetrag der Einkünfte hatte im vorherigen Einkommensteuerbescheid 2008 vom 20. Juni 2013 dieselbe Höhe wie im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2008 vom 10. Dezember 2014, nämlich 60.525,81 €. Auch das Einkommen hatte im vorherigen Einkommensteuerbescheid 2008 vom 20. Juni 2013 dieselbe Höhe wie im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2008 vom 10. Dezember 2014, nämlich 60.425,81 €. Dementsprechend ist auch die für 2008 festgesetzte Einkommensteuer mit 10.210,19 € gleich geblieben. A/9) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2009 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2009 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | nichtausgl.f. Verluste | verre.Verl. aus Vorj. | festgesetzte ESt | vorheriger B. | 5.8.2013 | -22.030,70 € | | | 15.711,36 € | angefocht.B. | 5.12.2014 | -30.043,30 € | 8.445,26 € | 432,66 € | 15.711,36 € | Veränderung | | -8.012,60 € | +8.445,26 € | +432,66 € | 0,00 € Vor dem angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. Dezember 2014 war die Einkommensteuer für 2009 zuletzt mit dem Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. August 2013, welcher den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 73.564,99 € und das Einkommen mit 73.304,99 € auswies, festgesetzt worden. Nicht ausgleichsfähige Verluste und verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren waren keine angesetzt worden. Innerhalb der Einkünfte aus Gewerbebetrieb waren (u.a.) Einkünfteanteile aus der X3 iHv 0,00 €, aus der X4 GmbH (früher: N GmbH) & atypisch stille Gesellschafter iHv -18,84 € und aus der P GmbH & atypisch stille Gesellschafter iHv 11.959,98 € berücksichtigt worden. Der Einkünftefeststellungsbescheid zur St.Nr. 03-StnX3 betreffend X3 für 2009 vom 11.11.2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -8.012,60 € zu, davon 8.445,26 € nicht ausgleichsfähige Verluste, sowie 432,66 € verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes FAP vom 9. Dezember 2011 zur Steuernummer (91 )StnP betreffend P GmbH & atypisch stille Gesellschafter für 2009 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil iHv 11.959,98 € zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/11 Schwechat Gerasdorf vom 19. Juni 2013 zur Steuernummer 03 StnX4 betreffend X4 GmbH (früher: N GmbH) und atypisch stille Gesellschafter stellte die Einkünfte gemäß § 188 BAO für das Jahr 2009 fest, wobei der Anteil von Herrn ursprBf an den Einkünften aus Gewerbebetrieb mit -18,84 € festgestellt wurde. Aus der Q GmbH & atypisch stille Gesellschafter war kein Anteil berücksichtigt worden. Der Feststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO vom 6. November 2013 sprach betreffend Q1 als Rechtsnachfolgerin der Q2 GmbH (früher: Q GmbH) & atypisch stille Gesellschafter aus, dass eine Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2009 unterbleibt. Der Gesamtbetrag der Einkünfte sowie das Einkommen sind im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. Dezember 2014 in jeweils derselben Höhe ausgewiesen wie im vorherigen Einkommensteuerbescheid 2009 vom 5. August 2013. Dementsprechend ist auch die für 2009 festgesetzte Einkommensteuer mit 15.711,36 € gleich geblieben. A/10) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2010 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2010 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | nichtausgleichsf. Verluste | festgesetzte ESt | vorheriger Bescheid | 5.8.2013 | 105.293,69 € | | 73.021,08 € | angefochtener B. | 5.12.2014 | 91.735,84 € | 13.557,85 € | 73.021,08 € | Veränderung | | -13.557,85 € | +13.557,85 € | 0,00 € Vor dem angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. Dezember 2014 war die Einkommensteuer für 2010 zuletzt mit dem Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. August 2013, welcher den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 188.676,41 € und das Einkommen mit 188.616,41 € auswies, festgesetzt worden. Nicht ausgleichsfähige Verluste und verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren waren keine angesetzt worden. Innerhalb der Einkünfte aus Gewerbebetrieb waren (u.a.) Einkünfteanteile aus der X3 iHv 0,00 € und aus der P GmbH & atypisch stille Gesellschafter iHv 34.765,54 € und aus der X4 GmbH (früher: N GmbH) und atypisch stille Gesellschafter iHv -18,53 € berücksichtigt worden. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes FAP vom 27. November 2012 zur Steuernummer (91 )StnP betreffend P GmbH & atypisch stille Gesellschafter für 2010 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil iHv 34.765,54 € zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf vom 11. Dezember 2013 stellt zur Steuernummer 03 StnX4 betreffend X4 GmbH (früher: N GmbH) und atypisch stille Gesellschafter die Einkünfte gemäß § 188 BAO für das Jahr 2010 fest, wobei der Anteil von Herrn ursprBf an den Einkünften aus Gewerbebetrieb -18,53 € beträgt. Der Einkünftefeststellungsbescheid zur St.Nr. 03-StnX3 betreffend X3 für 2010 vom 1. Dezember 2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -1.673,91 € zu, davon 4.029,14 € nicht ausgleichsfähige Verluste iSd § 2 Abs. 2a EStG, sowie 2.355,23 € verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren. Anstatt dieser Beträge wurden im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. Dezember 2014 ein Einkünfteanteil aus der X3 in der vermeintlichen Höhe von -13.557,85 € und ein Anteil an den nichtausgleichsfähigen Verlusten aus der X3 in der vermeintlichen Höhe von 13.557,85 € und kein Anteil an den verrechenbar gewordenen Verlusten aus Vorjahren übernommen, wie auch aus der folgenden Nachvollziehung der Veränderung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu ersehen ist: | Einkunftsquelle aus Gewerbebetrieb | B.v.5.8.2013 | B.v.5.12.2014 | Einzelunternehmen von Herrn ursprBf | 76.681,36 € | 76.681,36 € | StnR R GmbH&Co KG | 279,95 € | 279,95 € | StnP P GmbH&atyp stille Ges | 34.765,54 € | 34.765,54 € | StnX8 X8 KG | -1.924,49 € | -1.924,49 € | StnX4 AbkX4 GmbH&atypisch Stille | -18,53 € | -18,53 € | StnX3 X3 | 0,00 € | -13.557,85 € | StnT TundStille | -4.493,42 | -4.493,42 | Kennzahl 784 (Mitveranlagung Kapitalanlage) | 3,28 € | 3,28 € | Summe (Kennzahl 330 Einkünfte aus Gewerbebetrieb) | 105.293,69 € | 91.735,84 € Die Berücksichtigung der vermeintlichen Beträge des Einkünfteanteiles und des Anteiles an den nichtausgleichsfähigen Verlusten aus der X3 im angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. Dezember 2014 hatte auf den Gesamtbetrag der Einkünfte (188.676,41 €) und auf das Einkommen (188.616,41 €) keine Auswirkung, welche jeweils gleich hoch wie im Einkommensteuerbescheid 2010 vom 5. August 2013 blieben. Auch die für 2010 festgesetzte Einkommensteuer ist mit 73.021,08 € gleichgeblieben. A/11) Details zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2011 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: | 2011 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | nichtausgleichsf. Verluste | festgesetzte ESt | vorheriger Bescheid | 19.6.2013 | 14.820,16 € | | 70.654,00 € | angefochtener B. | 5.12.2014 | -60.780,13 € | 845,90 € | 34.385,00 € | Veränderung | | -75.600,29 € | +845,90 € | -36.269,00 € Vor dem angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2011 vom 5. Dezember 2014 war die Einkommensteuer für 2011 zuletzt mit dem Einkommensteuerbescheid 2011 vom 19. Juni 2013, welcher den Gesamtbetrag der Einkünfte mit 275.424,21 € und das Einkommen mit 275.364,21 € auswies, festgesetzt worden. Nicht ausgleichsfähige Verluste und verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren waren keine angesetzt worden. Innerhalb der Einkünfte aus Gewerbebetrieb waren (u.a.) Einkünfteanteile aus der X3 iHv 73.951,94 € und aus der P GmbH & atypisch stille Gesellschafter iHv -9.429,22 € und aus der X4 GmbH (früher: N GmbH) und atypisch stille Gesellschafter iHv -34,51 € berücksichtigt worden. Der Einkünftefeststellungsbescheid zur St.Nr. 03-StnX3 (X3) für 2011 vom 1. Dezember 2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv -845,90 € zu, davon 845,90 € nicht ausgleichsfähige Verluste. Daraus ist die Herkunft der nichtausgleichsfähigen Verluste im angefochtenen Bescheid nachvollziehbar. Die Veränderung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb des Jahres 2011 ist folgendermaßen aus dem im vorherigen und im angefochtenen Bescheid berücksichtigten Einkünfteanteil aus der X3 nachvollziehbar (es gab auch Änderungen aus zwei anderen Beteiligungen): | Einkunftsquelle aus Gewerbebetrieb | B.v.19.6.2013 | B.v.5.12.2014 | Einzelunternehmen von Herrn ursprBf | -30.956,30 € | -30.956,30 € | StnR R GmbH&Co KG | 259,39 € | 268,47 € | StnX3 X3 | 73.951,94 € | -845,90 € | StnU U1 u Mitges | 0,00 € | 0,00 € | StnX4 X4atypStille | -34,51 € | -19,64 € | StnP P GmbH&atyp stille Ges | -9.429,22 € | -9.429,22 € | StnS S GmbH & Atyp Still T I | -4.893,21 € | -5.719,61 € | StnX8 X8 KG | 4.821,33 € | 4.821,33 € | StnW1 W1 KG | 0,00 € | 0,00 € | StnW2 W2 GmbH & Mitges | -18.985,98 € | -18.985,98 € | Kennzahl 784 (Mitveranlagung Kapitalanlage) | 86,72 € | 86,72 € | Summe (Kennzahl 330 Einkünfte aus Gewerbebetrieb) | 14.820,16 € | -60.780,13 € Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes FAP vom 26. Juni 2018 zur Steuernummer StnP betreffend P GmbH & atypisch stille Gesellschafter für 2011 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil iHv -10.341,53 € zu. Diese Änderung konnte aus chronologischen Gründen naturgemäß im angefochtenen Bescheid nicht berücksichtigt werden. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf vom 11. Dezember 2013 zur Steuernummer 03 StnX4 betreffend X4 GmbH (früher: N GmbH) und atypisch stille Gesellschafter für 2011 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil iHv -19,64 € zu. A/12) Details zum vorvorherigen, zum vorherigen und zum angefochtenen Einkommensteuerbescheid 2012 sowie zu Bescheiden zur Feststellung von Einkünften aus Gewerbebetrieb: Da im Dezember 2014 zwei Einkommensteuerbescheide 2012 gemäß § 295 Abs. 1 BAO an Herrn ursprBf ergingen (mit jeweils unterschiedlicher Begründung: 5.12. mit Feststellung zu X3 bzw. 22.12 mit Feststellung zu X4atypStille) soll hier nicht nur der angefochtene Einkommensteuerbescheid 2012 vom 22. Dezember 2014, sondern auch der Einkommensteuerbescheid 2012 vom 5. Dezember 2014 hinsichtlich der Veränderungen zum jeweiligen Vorbescheid betrachtet werden: | 2012 | Bescheid-datum | Einkünfte aus Gew.betr. | nichtausgleichsf. Verl., verre.V. | festgesetzte ESt | vorvorheriger B. | 30.4.2014 | -29.189,28 € | | 1.881,00 € | vorheriger Bescheid | 5.12.2014 | -7.663,66 € | | 9.400,00 € | Veränderung | | +21.525,62 € | | +7.519,00 € | letzter Bescheid | 22.12.2014 | -7.582,35 € | | 9.436,00 € | Veränderung | | +81,31 € | | +36,00 € Im Bescheid vom 30.4.2014 wurde der Gesamtbetrag der Einkünfte mit 22.130,53 € und das Einkommen mit 21.400,53 € angesetzt. Im Bescheid vom 5.12.2014 wurde der Gesamtbetrag der Einkünfte mit 39.986,91 € und das Einkommen mit 39.358,74 € angesetzt. Im Bescheid vom 22.12.2014 ist der Gesamtbetrag der Einkünfte mit 40.068,22 € und das Einkommen mit 39.442,36 € angesetzt. Der Einkünftefeststellungsbescheid zur St.Nr. StnX3 (X3) für 2012 vom 1. Dezember 2014 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil aus Gewerbetrieb iHv 5.372,55 € zu, sowie 4.088,68 € verrechenbar gewordene Verluste aus Vorjahren. Ein Anteil von Herrn ursprBf an den verrechenbar gewordenen Verlusten ist weder im Einkommensteuerbescheid 2012 vom 5. Dezember 2014 noch im Einkommensteuerbescheid 2012 vom 22. Dezember 2014 angesetzt. Die Veränderung der Einkünfte aus Gewerbebetrieb ist folgendermaßen aus den im vorvorherigen, im vorherigen und im angefochtenen Bescheid berücksichtigten Einkünften bzw. Einkünfteanteilen nachvollziehbar: | Einkunftsquelle aus Gewerbebetrieb | B.v.30.4.2014 | B.v.5.12.2014 | B.v.22.12.2014 | Einzelunternehmen von Herrn ursprBf | -31.351,31 € | -31.351,31 € | -31.351,31 € | StnR R GmbH&Co KG | 0,00 € | 395,97 € | 395,97 € | StnX3 X3 | 5.142,90 € | 5.372,55 € | 5.372,55 € | StnX4 X4atypStille | -25,77 € | -25,77 € | 55,54 € | StnP P GmbH&atyp stille Ges | 4.423,56 € | 4.423,56 € | 4.423,56 € | StnX8 X8 KG | 15.087,75 € | 15.087,75 € | 15.087,75 € | StnW2 W2 GmbH & Mitges | -1.566,41 € | -1.566,41 € | -1.566,41 € | StnW3 W3 GmbH & atyp Stille | -20.900,00 € | 0,00 € | 0,00 € | Summe (Kennzahl 330 Einkünfte aus Gewerbebetrieb) | -29.189,28 € | -7.663,66 € | -7.582,35 € Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes FAP vom 26. Juni 2018 zur Steuernummer StnP betreffend P GmbH & atypisch stille Gesellschafter für 2012 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil iHv 3.455,78 € zu. Der Einkünftefeststellungsbescheid des Finanzamtes Wien 3/6/7/11/15 Schwechat Gerasdorf vom 10. Dezember 2014 zur Steuernummer StnX4 betreffend X4 GmbH (früher: N GmbH) und atypisch stille Gesellschafter für 2012 weist Herrn ursprBf einen Einkünfteanteil iHv 55,54 € zu. B) Potentiell verjährungsrelevante, nach außen erkennbare Amtshandlungen zur Geltendmachung des Abgabenanspruches: B/1) betreffend Einkommensteuer 2005 (vor dem 5.12.2014) gesetzte Amtshandlungen: ESt-Bescheid 2005 des FA V vom 7.12.2006; ESt-Bescheid 2005 des FA V vom 29.10.2009; ESt-Bescheid 2005 des FA V vom 3.6.2014. Im Einkünftefeststellungsverfahren der ehemaligen W4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter, an welcher laut Einkünfteerklärung 2005 die X1 und die X2 und die X3 beteiligt waren, wobei ursprBf im Jahr 2005 an X1 und X2 und X3 beteiligt war (vgl. A/5), gesetzte Amtshandlungen: - 12.11.2009: gescheiterter Versuch der Erlassung eines mit 11. November 2009 datierten Feststellungsbescheides nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO, der das Unterbleiben der Feststellung der gewerblichen Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2005 aussprechen sollte. Dieser namens des Finanzamtes V5 ergehen sollende Nichtbescheid wurde durch die Übergabe einer Ausfertigung an den Geschäftsführer der W4 GmbH am 12. November 2009 vermeintlich zugestellt. Die übergebene Ausfertigung war von einem Beamten unterschrieben, welcher nicht für das Finanzamt V5 approbationsbefugt war, denn der Erlass (internes Organisationshandbuch), der diesen (in einem anderen Finanzamt tätigen) Beamten vermeintlich zur Approbation für das Finanzamt V5 ermächtigte, erwies sich in über 100 Verfahren vor dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Bundesfinanzgericht als unwirksam. Weiters sollte der vermeintliche Bescheid an eine hierzu ungeeignete materielle Bescheidadressatin gerichtet werden. - 14.11.2012: Laut Rückschein Zustellung an Herrn ursprBf einer Ausfertigung des mit 21.09.2012 datierten Feststellungsbescheides des Finanzamtes V5 nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO für das Jahr 2005, mit welchem u.a. für Herrn ursprBf ausgesprochen wurde, dass für das Jahr 2005 eine Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO betreffend W4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter unterbleibt, wobei die Amtsvorständin die Ausfertigung unterschrieben hatte. - 30.12.2013: Vorlage der Berufungen u.a. des Herrn ursprBf gegen (u.a.) den vorgenannten Feststellungsbescheid vom 21.09.2012 für das Jahr 2005 zusammen mit Vorlageberichten vom 16. Dezember 2013 durch das Finanzamt V5 an den Unabhängigen Finanzsenat, wo sie am 30. Dezember 2013 einlangten. (Die - zumindest geplante - steuerliche Struktur betreffend X1, X2 und X3 in Verbindung mit W4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter war eine doppelstöckige Mitunternehmerschaft, d.h. die - negativen - Einkunftsanteile der X1, X2 und X3 aus ihren Beteiligungen an der W4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter sollten im Einkünftefeststellungsverfahren der letztgenannten zunächst der jeweiligen Xgesellschaft zugewiesen werden; sodann sollten im jeweiligen Einkünftefeststellungsverfahren der Xgesellschaften die negativen Einkunftsanteile steuerlich an die beteiligten Personen verteilt werden.) Im Einkünftefeststellungsverfahren der ehemaligen N GmbH (Firmenwortlaut bis August 2007, FN FNO) und atypisch stille Gesellschafter, bzw. der damit identen, ehemaligen X4 GmbH (FN FNO, Firmenwortlaut ab August 2007) und atypisch stille Gesellschafter, an welcher laut Bescheid zur Feststellung der Einkünfte gemäß § 188 BAO für 2005 die X2 beteiligt war, wobei ursprBf im Jahr 2005 an der X2 beteiligt war (vgl. A/5), gesetzte Amtshandlungen: - 23.9.2010: (abgebrochene) Schlussbesprechung zur Außenprüfung über die Jahre 2004 bis 2007. [- mit 23.12.2010 datierter Bescheid des Finanzamtes Wien 3/11 Schwechat Gerasdorf zur Feststellung der Einkünfte gemäß § 188 BAO für 2005. Diesbezüglich ist ein Berufungsfristverlängerungsantrag vom 11.2.2011 gestellt worden. Ob der mit 23.12.2010 datierte Bescheid im Jahr 2010 oder im Jahr 2011 zugestellt wurde, ist unklar, weshalb diese Amtshandlung betreffend Verjährung nicht verwendbar ist.] Im Einkünftefeststellungsverfahren der ehemaligen U1 (Firmenwortlaut ab November 2013; davor Firmenwortlaut: U2 GmbH) und Mitgesellschafter, St.Nr. StnU, an welcher die X2 beteiligt war, wobei ursprBf im Jahr 2005 an der X2 beteiligt war (vgl. A/5), gesetzte Amtshandlung: Bescheid des Finanzamtes V6 vom 24.3.2011 über die Feststellung von Einkünften gemäß § 188 BAO für das Jahr 2005. In den Einkünftefeststellungsverfahren der X1 bzw. X2 bzw. X3, an welchen Herr ursprBf im Jahr 2005 beteiligt war, gesetzte Amtshandlungen während der diesbezüglichen Außenprüfungen: - Mitteilung von für den Abschluss der Außenprüfungen notwendigen Unterlagen und Informationen in einer E-Mail vom 28. Oktober 2011. - Ansetzung einer (dann verschobenen) Schlussbesprechung für den 23. November 2011 mit Schreiben vom 7. November 2011. - Schlussbesprechung am 26. Juni 2012. Im Jahr 2005 war die X2 an der Q GmbH atypisch still beteiligt. Per 31. Dezember 2005 übertrug die X2 ihre Beteiligung an die X3. Die Geschäftsherrin wurde später in Q2 GmbH umbenannt und auf die Q1 verschmolzen. Im Einkünftefeststellungsverfahren der Q GmbH & atypisch stille Gesellschafter, Steuernummer 03 StnQ, gesetzte Amtshandlungen: - Bericht vom 5. November 2013 über die hinsichtlich der Jahre 2004 bis 2009 durchgeführte Außenprüfung; - Feststellungsbescheid nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO vom 6. November 2013, mit welchem das Unterbleiben einer Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2005 mit Wirkung u.a. für Herrn ursprBf ausgesprochen wurde. B/2) betreffend Einkommensteuer 2006 (vor dem 5.12.2014) gesetzte Amtshandlungen: ESt-Bescheid 2006 des FA V vom 1.7.2008; ESt-Bescheid 2006 des FA V vom 29.10.2009; ESt-Bescheid 2006 des FA V vom 22.7.2011. Im Einkünftefeststellungsverfahren der ehemaligen W4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter, an welcher im Jahr 2006 (zumindest*) die X2 beteiligt war, wobei Herr ursprBf im Jahr 2006 an X2 beteiligt war (vgl. A/6), gesetzte Amtshandlungen: - 12.11.2009: gescheiterter Versuch der Erlassung eines mit 11. November 2009 datierten Feststellungsbescheides nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO, der das Unterbleiben der Feststellung der gewerblichen Einkünfte nach § 188 BAO für das Jahr 2006 aussprechen sollte. Dieser namens des Finanzamtes V5 ergehen sollende Nichtbescheid wurde durch die Übergabe einer Ausfertigung an den Geschäftsführer der W4 GmbH am 12. November 2009 vermeintlich zugestellt. Die übergebene Ausfertigung war von einem Beamten unterschrieben, welcher nicht für das Finanzamt V5 approbationsbefugt war, denn der Erlass (internes Organisationshandbuch), der diesen (in einem anderen Finanzamt tätigen) Beamten vermeintlich zur Approbation für das Finanzamt V5 ermächtigte, erwies sich in über 100 Verfahren vor dem Unabhängigen Finanzsenat und dem Bundesfinanzgericht als unwirksam. Weiters sollte der vermeintliche Bescheid an eine hierzu ungeeignete materielle Bescheidadressatin gerichtet werden. - 14.11.2012: Laut Rückschein Zustellung an Herrn ursprBf einer Ausfertigung des mit 21.09.2012 datierten Feststellungsbescheides des Finanzamtes V5 nach § 92 iVm § 190 Abs. 1 BAO für das Jahr 2006, mit welchem u.a. für Herrn ursprBf ausgesprochen wurde, dass für das Jahr 2006 eine Feststellung der Einkünfte nach § 188 BAO unterbleibt, wobei die Amtsvorständin die Ausfertigung unterschrieben hatte. - 30.12.2013: Vorlage der Berufungen u.a. des Herrn ursprBf u.a. gegen den vorgenannten Feststellungsbescheid vom 21.09.2012 für das Jahr 2006 zusammen mit Vorlageberichten vom 16. Dezember 2013 durch das Finanzamt V5 an den Unabhängigen Finanzsenat, wo sie am 30. Dezember 2013 einlangten. *) Die X1 hatte ihre atypisch stille Beteiligung an der W4 GmbH am 30. Dezember 2005 an die X3 verkauft. Die X3 war in der Einkünfteerklärung 2006 der W4 GmbH und atypisch stille Gesellschafter nicht angeführt, obwohl sie im Jahr 2006 an der W4 GmbH atypisch still beteiligt war. Im Einkünftefeststellungsverfahren der ehemaligen U1 (Firmenwortlaut ab November 2013; davor Firmenwortlaut: U2 GmbH) und Mitgesellschafter, St.Nr. StnU, an welcher die X2 und ab 2006 auch die X3 beteiligt waren, wobei Herr ursprBf im Jahr 2006 an der X2 und an der X3 beteiligt war (vgl. A/6), gesetzte Amtshandlungen: Bescheid des Finanzamtes V6 vom 24.3.2011 über die Feststellung von Einkünften gemäß § 188 BAO für das Jahr 2006. In den Einkünftefeststellungsverfahren der X1 bzw. X2 bzw. X3, an welchen Herr ursprBf im Jahr 2006 beteiligt war, gesetzte Amtshandlungen während der diesbezüglichen Außenprüfungen:

Normen und Schlagworte

Herkunft

Herkunft dieses Textes

Bestand
BFG-Entscheidungen
Dokumenttyp
Bescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis
Geschäftszahl
RV/7102266/2016
ECLI
ECLI:AT:BFG:2025:RV.7102266.2016
Stammnummer
147284
Gültig
28.02.2025 bis auf Weiteres
Stand Bestandsliste
25.09.2026 06:13
Von uns abgerufen
26.09.2026
Quelle
Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
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