…wenn dort keine Geschäftstätigkeit entfaltet wurde, auch wenn sie mit der im Firmenbuch eingetragenen übereinstimmt. Entgegnet der Steuerpflichtige den behördlichen Feststellungen bezüglich der angegebenen Anschrift mit allgemein gehaltenen Ausführungen ohne anzugeben, welche Geschäftstätigkeiten dort tatsächlich festzustellen gewesen wären, ist der Vorsteuerabzug wegen einer objektiv fehlerhaften…
…UStG 1994 muss eine Rechnung zwingend den Tag der Lieferung oder der sonstigen Leistung oder den Zeitraum, über den sich die sonstige Leistung erstreckt, enthalten, widrigenfalls kein Vorsteuerabzug gemäß § 12 UStG 1994 möglich ist. Die Angabe "01.12.2006 - 31.12. 2008" stellt keinen konkreten…
…erfolgen. Der Vorsteuerabzug kann allerdings erst in jenem Zeitpunkt vorgenommen werden, in welchem - zusätzlich zu den weiteren materiellrechtlichen Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug - auch eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegt. Die Vorlage berichtigter Rechnungen im Zuge des den Umsatzsteuerbescheid betreffenden Berufungsverfahrens bedeutet demnach keine für den Vorsteuerabzug relevante…
…auf die Anwendung der Erwerbsschwelle in Deutschland abgegeben hat, weshalb dieser die Umsatzsteuer zunächst auch zu Recht in Rechnung gestellt hatte. Keine dieser Konstellationen berechtigt allerdings zum Vorsteuerabzug. Im vorliegenden Fall kann lediglich eine Korrektur der Rechnung zur Entlastung der Bw. führen. wenn nicht zutreffend…
…Herstellung durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sei. Die Wohnung stelle daher kein steuerliches Betriebs- sondern Privatvermögen der Bw dar. Nach § 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG 1994 stehe für die im Privatvermögen befindliche Wohnung ein Vorsteuerabzug nicht zu. Im Berufungsfall ergebe sich (unter Hinweis…
…entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber begehrt den (100 %igen) Vorsteuerabzug für ein unstrittig zu 40 % betrieblich genutztes Gebäude im Wege der Aufhebung des Umsatzsteuerbescheides für das Jahr 2002. Das Berufungsverfahren wurde zu mehreren Beschwerdeverfahren vor…
…1994 für eine Rechnung erschöpfend aufgezählte Merkmale sind zwingend. Es besteht keine Möglichkeit, eine im konkreten Fall fehlende Voraussetzung in wirtschaftlicher Betrachtungsweise als gegeben anzunehmen (Kolacny-Caganek, UStG³, § 11 Anm. 3). Ein Vorsteuerabzug kann dann vorgenommen werden, wenn einerseits die Leistungen erbracht worden sind und…
…Aussteller sind jederzeit möglich. Zum Vorsteuerabzug berechtigen solche Rechnungen erst ab dem Zeitpunkt der Richtigstellung oder Vervollständigung (ex nunc), nicht rückwirkend (Ruppe/Achatz, UStG4, § 11 Tz. 57 und die dort zitierte Judikatur und Literatur). Daher kein "rückwirkender" Vorsteuerabzug bei späterer Rechnungsberichtigung, auch nicht bei Insolvenzeröffnung…
…2012, 2009/15/0222, klargestellt, dass im Zusammenhang mit der gemischten Nutzung von Gebäuden für den Anteil überwiegend privat genutzter Räume am Gebäude auch für die Jahre ab 2004 keine Vorsteuerabzug zusteht. Das Höchstgericht hat die Parteienbeschwerde abgewiesen und zur Begründung ausgeführt (vgl. Krumenacker, SWK…
…keine Rechnung vor, die zum Vorsteuerabzug berechtigt (Ruppe, UStG 4 , § 11,Tz. 60). Soweit die Bw. die Auffassung vertritt, bei der in Rechnungen der GmbH angeführten Adresse müsse es sich um den maßgeblichen Firmensitz handeln, weil die Existenz dieser Gesellschaften laut Firmenbuch nachgewiesen und keine…
…2009 wendete die Berufungswerberin im Wesentlichen ein, dass an die Vorsteuerabzugsberechtigung von Fahrzeugen keine höheren Anforderungen gestellt werden könnten, als die im Erlass des BMF genannten. Ansonsten wäre darin eine gemeinschaftsrechtlich unzulässige Verschärfung der Voraussetzungen der Vorsteuerabzugsberechtigung zu sehen. Genau solche höheren Anforderungen habe der…
…Umbau der volle Vorsteuerabzug geltend gemacht werden könne. Der Verwaltungsgerichtshof hat in dem Erkenntnis vom 28.06.2012, 2009/15/0222, wie folgt entschieden: "Gemäß § 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG 1994 gelten Lieferungen oder sonstige Leistungen, deren Entgelte überwiegend keine abzugsfähigen Ausgaben…
…eine Arbeitskräftegestellung vorliegt. Es konnten auch keine Aufzeichnungen vorgelegt werden, aus denen ersichtlich gewesen wäre, welche Tätigkeit ausgeübt wurde bzw. wo die in Rechnung gestellten Stunden tatsächlich geleistet wurden. Hinsichtlich des Erfüllens der gesetzlich geforderten Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug werden die Bezeichnungen "1 Facharbeiter (ZZ…
…die von den Sportvereinen zu zahlenden Entgelte nicht einmal die Betriebskosten abdecken, weshalb die Überlassung insofern keine unternehmerische Tätigkeit sei und daher insofern nicht zum Vorsteuerabzug berechtige. In der Berufung wurde dagegen ausgeführt, dass die vom Finanzamt vorgenommene Berechnung der Betriebskosten unzutreffend und mit Verfahrensfehlern…
…UStG-ON², § 12 Rz 42). Vor diesem Hintergrund vermag die im gegenständlichen Fall im August 2005 vorgelegte "berichtigte Rechnung" jedenfalls für das berufungsgegenständliche Jahr 2001 keine rückwirkende Grundlage für einen Vorsteuerabzug zu liefern. Aus diesem Grunde kann es auch im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben, ob…
…Die Rechnungsangaben müssen, sollen sie diesem Ziel gerecht werden, eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der Voraussetzungen für den Vorsteuerabzug ermöglichen. Enthält die Rechnung keine handelsübliche Bezeichnung der gelieferten Gegenstände oder auch keinen Hinweis, dass die gelieferten Gegenstände in einer gesonderten Aufstellung (z.B. Lieferschein)…
…reichen zum Vorsteuerabzug nicht aus. Vorsteuerkürzung: | Dezember 2006 | € | 5.090,00 | Februar 2007 | € | 8.700,00 | März 2007 | € | 7.700,00 | April 2007 | € | 1.160,00 | Mai 2007…
…dar, dass die Verhandlungen mit der streitgegenständlichen KG an deren Rechnungsadresse geführt wurden. Die auf den vorgelegten Rechnungskopien angeführten Jahreszahlen wurden von 2009 auf 2008 geändert. Über die Berufung wurde erwogen: Ein Vorsteuerabzug steht nur bei einer dem § 11 UStG 1994 entsprechenden Rechnung zu. Für…
…VwGH 28.5.1997, 94/13/0230). Stellt sich (nachträglich) heraus, dass der Leistende keine Unternehmereigenschaft besitzt, so geht der Vorsteuerabzug des Leistungsempfängers verloren (vgl Kanduth-Kristen/Payerer in Berger/Bürgler/Kanduth-Kristen/Wakounig (Hrsg), UStG-ON 2.00 § 12 Rz 26). Die Unternehmereigenschaft des…
…kommt ein Vorsteuerabzug nicht in Betracht, da wesentliches Rechnungsmerkmal fehlt, mag auch im Zeitpunkt der Leistungserbringung eine gültige UID-Nummer bestanden haben. Nach den unbestrittenen Feststellungen des Finanzamtes verfügte die (angebliche) Rechnungsausstellerin, die Y, seit 26.9.2009 über keine gültige UID-Nummer. Sämtliche streitgegenständlichen…