…nunmehr angefochtener Einkommensteuerbescheid für 2004 vom 21. März 2006; in diesem berücksichtigte das Finanzamt die Begünstigung gemäß § 11a EStG 1988 nicht. Die Einlagen seien nicht betriebsnotwendig. Der Bw. habe die Einlagen durch laufende Entnahmen mehr als kompensiert. Betriebliche Investitionen, die einen möglichen Fremdkapitalbedarf provozieren hätten…
…angeschlossenen Berechnungsblatt zu entnehmen und bilden einen Bestandteil dieses Bescheidspruches. Entscheidungsgründe Strittig ist die Frage, ob ein Betrag von € 224.943,68 eine "betriebsnotwendige Einlage" des Jahres 2008 ist oder nicht. Dieser Betrag aus einer Ausschüttung einer Gesellschaft in Slowenien (in weiterer Folge "GmbH")…
…zu entnehmen ist unstrittig. Strittig ist lediglich ob die vom Bw. der Höhe nach ebenfalls unstrittig aus privaten Mitteln bezahlten betrieblichen Aufwendungen trotz Vorliegens ausreichender betrieblicher Barmittel als betriebsnotwendige Einlagen anzusehen sind und daher in die Basis der Berechnung des begünstigen Steuersatzes gem. § 11a EStG…
…€ 4.854,92 , sodass insgesamt € 14.087,45 aus diesem Titel als nicht betriebsnotwendige Einlagen anzusehen und von der Bemessungsgrundlage in Abzug zu bringen sind. Ebenso wurde im Jahr 2006 die Einkommensteuergutschrift für das Jahr 2005 iHv. € 4.889,35 sowie die…
…vom Bw. aus privaten Mitteln entrichtet worden seien. Betriebsnotwendige Einlagen wären nur dann anzunehmen, wenn ein konkreter Kapitalbedarf für konkrete betriebliche Aufwendungen oder Investitionen bestünde und für die Finanzierung derselben Fremdkapital zugeführt werden müsse. Da im gesamten Zeitraum 2005 keine Unterdeckung bestanden habe, hätte der…
…Die Abweichung von der Steuererklärung begründend, führte das Finanzamt aus, bei einer Einkommensteuergutschrift handle es sich nicht um betriebsnotwendige Einlagen im Sinne des § 11a EStG. Der Bw erhob Berufung. In ihr wandte er sich gegen den Standpunkt des Finanzamtes sinngemäß mit folgender Begründung: Aus der…
…1972 - nicht zu berücksichtigen. Hier liege unbestritten eine ohnehin nicht zu berücksichtigende Saldierung kurz vor dem Bilanzstichtag vor. Eine Betriebsnotwendigkeit der - wenn auch nur weiterverrechneten - Mieterträge sei nicht ersichtlich. Der Bw. brachte dagegen den Vorlageantrag ein. Im Telefonat vom 23. Juli 2008 führte der steuerliche…
…begünstigte Besteuerung gemäß § 11a EStG 1988 nicht gewährte. Eine fiktive Verrechnung mit einer erst im nachfolgenden Jahr zu erwartenden (rückzahlbaren) Einkommensteuergutschrift erfülle weder automatisch das Tatbild der "Betriebsnotwendigkeit", noch könne diese Gutschrift aufgrund der zeitlichen Differenz als "Einlage 2005" qualifiziert werden. Der Eigenkapitalabfall 2005 liege…
…die begünstigte Besteuerung nach § 11a EStG 1988. Eine fiktive Verrechnung mit einer erst in dem nachfolgenden Jahr zu erwartenden (rückzahlbaren) Steuergutschrift erfülle weder automatisch das Tatbild der "Betriebsnotwendigkeit", noch könne diese Gutschrift aufgrund der zeitlichen Differenz als "Einlage 2005" qualifiziert werden. Der Eigenkapitalabfall 2005 liege…
…aus, dass die gebuchte ESt-Gutschrift und Gutschrift an Anspruchszinsen (insgesamt € 16.639,69) nicht als betriebsnotwendige Einlagen anerkannt werden könnten und die KZ 793 (begünstigte Besteuerung - Hälftesteuersatz) daher um den genannten Betrag gekürzt worden sei. Gegen den angeführten Bescheid erhob der Bw. im…
…Euro an. In der Vorhaltsbeantwortung vom 27. April 2007 führte der steuerliche Vertreter näher aus, wie es zu diesen - von ihm ausdrücklich als "betriebsnotwendig" bezeichneten - Einlagen gekommen sei: Im Jahr 2005 habe der Bw. die Möglichkeit erhalten, ein altes Haus abzutragen und dafür das Holz…
…Die Entnahmen ohne die Betriebskosten betreffend Vermietung und Verpachtung betrügen € 69.546,23 zuzüglich Erhöhung um Privatanteil Kfz € 500,00 abzüglich betriebsnotwendiger Einlagen (€ 0,00) und abzüglich des Gewinns von € 66.145,46 ergäbe den nachzuversteuernden Betrag von € 3.900…
…nicht entnommene Gewinne könne nicht gewährt werden, da kein Anstieg des Eigenkapitals gegeben sei. Die Einlage laut Schenkungsvertrag könne nicht als betriebsnotwendige Einlage gesehen werden, da nur eine Umbuchung von Verrechnungskonto zu Verrechnungskonto vorliegen würde. Mit Schreiben vom 29. März 2006 wurde gegen obigen Bescheid…
…der Bestimmung sei die Stärkung des Eigenkapitals aller Unternehmen und nicht nur solcher Betriebe die bereits überschuldet oder kapitalmäßig untergedeckt wären. Auch der UFS ( 13.4.2007, RV/0202-F/06) vertrete die Ansicht, dass Einlagen betriebsnotwendig iSd. § 11a EStG seien, wenn sie der Liquidität…
…2003 € 417,84. Über die Berufung wurde erwogen: Strittig ist im vorliegenden Fall, ob eine aus einer Einkommensteuergutschrift resultierende Einlage in der Höhe von € 46.067,- als betriebsnotwendig zu beurteilen ist. Absatz 1 der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmung des § 11a EStG lautet: Natürliche Personen…
…000,- aufwiesen. Über die Berufung wurde erwogen: Strittig ist im vorliegenden Fall, ob diverse über das Jahr 2005 verteilte Einlagen in der Höhe von insgesamt € 10.012,- als betriebsnotwendig zu beurteilen sind. Absatz 1 der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmung des § 11a EStG lautet: Natürliche Personen…
…2005 eine Lieferantenrechnung beglichen worden ist. Die Abweichung von der Steuererklärung begründend, führte das Finanzamt aus, bei Gutschriften aus den Steuern handle es sich nicht um betriebsnotwendige Einlagen im Sinne des § 4 Abs. 1 EStG. Der Bw erhob Berufung. In ihr wandte er sich gegen…
…sind Einlagen (§ 4 Abs. 1) nur insoweit zu berücksichtigen, als sie betriebsnotwendig sind. In der Kapitalverrechnung sind € 7.700,00 aus Einkommensteuergutschriften enthalten. Unser Klient hat die Einkommensteuerzahlungen aus der Firma finanziert und somit die Einkommensteuergutschriften ebenfalls der Firma zukommen lassen. Unser Klient verfügt…
… 299 BAO auf und erließ einen neuen Sachbescheid, in dem es von nicht betriebsnotwendigen Einlagen ausging und so die Anwendung des Hälftesteuersatzes verneinte (Bescheid vom 25. Mai 2010). Auf die Bescheidbegründung wird verwiesen. Gegen diesen Bescheid erhob der Bw durch seine steuerliche Vertreterin mit Schriftsatz…
…dargestellt. Der Amtsbeauftragte beantragte die Abweisung im Sinne der Berufungsvorentscheidung und im Sinne seiner Stellungnahme vom 1. Oktober, da keine Betriebsnotwendigkeit bei den Sparbucheinlagen vorliege. Der Vertreter des Bw. beantragte die Stattgabe der Berufung im Sinne der Berufungsausführungen unter Berücksichtigung der getroffenen Änderungen in Rahmen…