…Abzugsfähigkeit der Bürgschaftszahlungen als nachträgliche Werbungskosten durchaus gegeben sei. Durch das Eingehen der Bürgschaftsverpflichtung sei es überhaupt erst möglich gewesen, dass die P-GmbH das Geschäftsführergehalt zur Auszahlung gebracht habe. Im heutigen Geschäftsverkehr sei es nahezu undenkbar, dass ein Kredit, der an eine Kapitalgesellschaft vergeben…
…Ergebnis nicht entgegen getreten werden, wenn es die Kapitalrückzahlungen in den Streitjahren nicht als nachträgliche Betriebsausgaben berücksichtigt hat." Darüber hinaus begründete die belangte Behörde, weshalb sie weiterhin von einer "Doppelerfassung der Bürgschaftszahlungen" ausgehe. In der Bilanz der KG zum 31. Dezember 1994 sei auf dem…
…Geschäftsführer nicht akzeptieren, und sich des Weiteren zumindest eine monatliche Mindestvergütung ausbedingen. Da die getroffene Vereinbarung insofern keinem Fremdvergleich standhält, werden die von der Gesellschaft an den Geschäftsführer fakturierten Kosten (d. h. Überschuss der jeweils an den GF weiterverrechneten Kosten über dessen Provision lt. Vertrag)…
…Bürgschaftszahlungen seien, die durch ein Gesellschaftsverhältnis veranlasst seien oder mit Geschäftsführerbezügen im Zusammenhang stünden, sondern "wirkliche und offene Betriebsausgaben an die GKK". Schließlich beantragte sie im Jahr 2008 noch den Abzug von Gerichtsgebühren in Höhe von € 738,-, die laut Aktenlage im Zusammenhang mit einem…
…1999 sind dem beiliegenden Berechnungsblatt zu entnehmen und bilden einen Bestandteil dieses Bescheidspruches. Die Gutschrift an Einkommensteuer 1999 beträgt umgerechnet € 317,36 (S 4.367,00). Der Bescheid betreffend Einkpommensteuer 2000 bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Berufungsgegenständlich sind Bürgschaftszahlungen eines Gesellschafter-Geschäftsführers für Schulden der GmbH. …
…vorliegenden Fall hat der Berufungswerber Bürgschaftszahlungen zu leisten, weil er für Kredite der KP GmbH & CO KG die Bürgschaft übernommen hat. Unbestritten war er zum Zeitpunkt des Eingehens der Bürgschaften mit 60% Mehrheitsgesellschafter der Komplementär-GmbH. Zahlungen auf Grund einer Bürgschaft gelten nur dann als…
…billig und gerecht denkender Menschen grundsätzlich niemand verpflichtet und damit aus sittlichen Gründen gezwungen, einem Angehörigen das von diesem eingegangene Unternehmerwagnis abzunehmen, zu dem auch die Insolvenzgefahr gehört. Die steuerliche Absetzbarkeit von Bürgschaftszahlungen als außergewöhnliche Belastung ist durch das Gesetz auf seltene Fälle beschränkt, weil …
…Bürgschaftszahlungen eines Gesellschafter-Geschäftsführers hat der VwGH zuletzt etwa mit Erkenntnis 99/13/0252 vom 3. August 2004 - unter Hinweis auf einige andere Judikate sowie auf die mit dieser Rechtsprechung übereinstimmende Lehre - ausgesprochen, dass diese grundsätzlich durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind und sich daher einem…
…Geschäftsführer nicht akzeptieren, und sich des weiteren zumindest eine monatliche Mindestvergütung ausbedingen. Da die getroffene Vereinbarung insofern keinem Fremdvergleich standhält, werden die von der Gesellschaft an den Geschäftsführer fakturierten Kosten(d. h. Überschuss der jeweils an den GF weiterverrechneten Kosten über dessen Provision lt. Vertrag)…
…mehreren Erkenntnissen entschieden, dies zuletzt auch im Jahr 2010 (VwGH 20.5.2010, 2008/15/0335 ), dass Bürgschaftszahlungen eines Gesellschafter-Geschäftsführers regelmäßig durch die Gesellschafterstellung und nicht durch die Geschäftsführerbezüge veranlasst sind. In dem zitierten VwGH-Erkenntnis war sogar das Beteiligungsverhältnis nicht wesentlich, nämlich nur…
…bei der B aufgenommenes Darlehen übernommen hatte. Nach Ansicht des Finanzamtes war die Bürgschaftszahlung nicht als Betriebsausgabe anzuerkennen, da nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes das Risiko, das der Gesellschafter-Geschäftsführer im Falle einer Bürgschaftsübernahme aus Verbindlichkeiten der Gesellschaft trage, primär der Gesellschaftssphäre zuzurechnen sei…
…höchstens 24 % an der Gesellschaft beteiligt sei. Das betreffend Bürgschaftszahlungen zitierte Erkenntnis verfehle, wie erstmals in der Begründung vom Einkommensteuerbescheid 2007 vom 19. August 2008 bereits geschehen, die Sachlage. In beiden Erkenntnissen werde von einem Gesellschafter - Geschäftsführer ausgegangen, der zu 100 % an der Gesellschaft beteiligt…
…zum Ausdruck, dass das Motiv für die Bürgschaftsübernahme nicht in einer Sanierungsmaßnahme zum Erhalt der Unternehmen oder der Sicherung des eigenen Arbeitplatzes begründet war, sondern in der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Anerkennung von Bürgschaftszahlungen als Werbungskosten scheidet somit schon mangels Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen aus. Diese…
…diesbezüglichen Sachverhalt andere Mehrheitsverhältnisse - beispielsweise eine Beteiligung im Ausmaß von 100 % - zu Grunde gelegen seien. Die Vertreterin der Amtspartei führte aus, dass sie die Erwägungen des Finanzamtes aufrecht erhalte und wies darauf hin, dass nach der Rechtsprechung des VwGH Bürgschaftszahlungen als Einlagen zu werten seien…
…A, wonach mit Teilanerkenntnis der Forderung (Ps) im Ausmaß von S 19 Mio und Zahlung von S100.000,00 seitens der Gf. an die Konkursmasse alle Ansprüche bereinigt und verglichen sind; - Eine tabellarische Aufstellung der im Zuge des Konkurses der JL anerkannten (i.H.v…
…28.09.2010 versagte das Finanzamt die Anerkennung der besagten Zahlungen als agB und begründete dies wie folgt: Bürgschaftszahlungen eines Gesellschafter-Geschäftsführers seien grundsätzlich durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst und daher auf die Beteiligung zu aktivieren. Solche Bürgschaftszahlungen an eine GmbH würden daher keine agB gem…
… 33 TP 7 Abs. 1 Gebührengesetz 1957 entschieden: Der Berufung wird stattgegeben. Der angefochtene Bescheid wird aufgehoben. Entscheidungsgründe Am 5. August 2003 langte beim Finanzamt Klagenfurt (in der Folge: FA) eine als "Bürgschaftserklärung" überschriebene Urkunde ein. Darin ist einleitend festgehalten, dass die Ü-GmbH (im…
…Bw.) ist ein Dienstleistungsunternehmen. Die Steuererklärung für 2008 wurde erklärungsgemäß mit Körperschaftsteuerbescheid 2008 am 21. Juli 2009 veranlagt. Im Zuge einer sogenannten "Nachbescheidkontrolle" ersuchte das Finanzamt zur Position "Einzelwertberichtigung" um Vorlage des Kontenblattes sowie um Bekanntgabe, weshalb die Berichtigung erfolgt ist. Mit Schreiben vom 29…
…Sollte die gewünschte Rechtssicherheit als gewünscht angesehen werden ist sie auch auf andere Bereiche, private und natürliche Personen anzuwenden ......... Eine gegen die Grundfreiheiten verstoßende Regelung wird automatisch verdrängt, ohne dass es der Aufhebung bedarf .......... Da nun die folgenden von Ihnen angegebenen privilegierten Gruppen a) Notare…
…Betriebsausgaben sein. Darunter fallen zB Prozesskosten für ausstehende Honorare, nachträgliche Betriebssteuern und Verluste aus einem nachträglichen Forderungsausfall (vgl. Doralt, EStG11, § 4 Tz 236). Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes sind Bürgschaftszahlungen eines Gesellschafter-Geschäftsführers grundsätzlich durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst und daher nicht als Betriebsausgaben (Werbungskosten) bei…