…waren - wie von den Auftraggebern bekannt gegebenen - zu reduzieren. Da schließlich keine belegmäßigen Nachweise über die tatsächlichen Kosten im Zusammenhang mit den Fahrten erbracht wurden, sei auch die Höhe des Kilometergeldes auf Euro 0,25 zu reduzieren gewesen. So habe der Bf. zu Prüfungsbeginn ausgeführt…
…in den bekämpften Bescheiden vorgenommenen Schätzungen der gesamten Fahrtkilometer 2014 und 2015 (lediglich Kürzung um Ort_C-Fahrten und Abschlag von 30% Prozent der begehrten Kilometergelder) nicht beschwert erachtet ansehen kann. Der Beschwerdeführer hat verabsäumt, die Zurücklegung der Fahrtstrecken in den begehrten Umfängen nachvollziehbar darzulegen…
…Telefonkosten in der Höhe von € 125,60 sind im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Bf glaubhaft und als Betriebsausgaben anzuerkennen. Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwand: Fahrtkosten sind Aufwendungen anlässlich betrieblich bzw. beruflich veranlasster Fahrten. Der Nachweis der betrieblich veranlassten Fahrtkosten mit dem PKW (tatsächliche Aufwendungen/Kilometergelder)…
…amtliche Kilometergeld anzusetzen, besteht nicht (VwGH 27.8.2008, 2008/15/0196). Im vorliegenden Fall hält das Gericht allerdings - offenbar in Übereinstimmung mit der belangten Behörde - eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld für sachgerecht. Parkgebühren sind jedoch nach herrschender Auffassung mit dem amtlichen Kilometergeld bereits…
…Gegen diese Beurteilung hegt der Gerichtshof keine Bedenken. Beruflich veranlasste Fahrtaufwendungen sind - unabhängig vom Vorliegen einer Reise - stets in ihrer tatsächlichen Höhe gemäß § 16 Abs. 1 leg. cit. als Werbungskosten anzusetzen, wobei eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld in vielen Fällen zu einem zutreffenden Ergebnis…
…führen sind diese der Höhe nach zu schätzen (vergl. dazu VwGH 19.5.1993, 91/13/0045). Da laut BP kein Fahrtenbuch geführt wurde bzw. nicht vorgelegt wurde, waren die Ausgaben entsprechend zu schätzen." 8. Vorlageantrag vom 18.12.2016 In der Folge wurde gegen…
…aber zwischen den Parteien und auch für das erkennende Gericht, dass Barvorschüsse dem Grunde nach an Mitarbeiter/Innen bezahlt wurden. Dass - wie die belangte Behörde richtig erkannte - mangels Nachweisen der Höhe nach eine Schätzung der diesbezüglichen Ausgaben zu erfolgen hat, bestreitet nicht einmal die Bf…
…| J […] Sachverhaltsdarstellung Im Jahr 2007 erhielt Hr. XY Kilometergelder in Höhe von insgesamt € 35.854,63 für 95.356 Kilometer steuer- und sv-frei ausbezahlt. Nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen werden max. 30.000 Kilometer, die mit dem pauschalen Kilometergeld abgegolten werden…
…Schriftsatz vom 6.12.2010 reichte der Beschwerdeführer die Einkommensteuererklärung für 2007 nach, worin er die Einkünfte aus Gewerbebetrieb in Höhe des Verlustes von -79,83 € angab und Sonderausgaben in Höhe von 12.860,662 € (Versicherungsprämien 860,62 €, Aufwendungen für die Schaffung…
…s der Arbeitskollegen wurde in den Berechnungen angeführt und es wurden lediglich Kosten für jede 4. Fahrt geltend gemacht. Nach der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes ist es nicht rechtswidrig, bei dieser Kilometeranzahl die dem Hr. Name entstandenen Aufwendungen für die Heimfahrten in Höhe des amtlichen Kilometergeldes…
…und Aufbewahrung der Belege von vielen Abgabepflichtigen nicht wahrgenommen wird. In Ermangelung von Informationen über die exakte Höhe der Aufwendungen kommt es in diesen Fällen zu einer Schätzung der Höhe der Kfz- Kosten. Nach der Verwaltungspraxis wird die Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld pro gefahrenen…
…der amtlichen Kilometergelder an Stelle der tatsächlichen Aufwendungen besteht demnach nicht (vgl. VwGH 27.8.2008, 2008/15/0196, mwN); müssen die Aufwendungen jedoch aufgrund fehlender Kenntnis ihrer exakten Höhe bzw. entsprechender Nachweise im Schätzungswege ermittelt werden, stellt auch die Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld…
…Inanspruchnahme von Wahlärzten einerseits und einer Privatklinik andererseits nicht nachgewiesen hat, auch die Krankheitskosten dem Grunde und der Höhe nach zu hinterfragen. Gemäß § 184 Abs. 1 BAO hat die Abgabenbehörde, sofern sie die Grundlagen für die Abgabenerhebung nicht ermitteln oder berechnen kann, diese zu schätzen…
…eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld in aller Regel zu einem zutreffenden Ergebnis führt (BFG 16.01.2018, RV/2100466/2012), sofern sie nicht bereits durch den Verkehrsabsetzbetrag und ein allfälliges Pendlerpauschale abgegolten sind (Doralt, aaO, Rz 203/6 zu § 16 samt Judikaturhinweisen). Nachdem der…
…der grundsätzlichen Schätzungsberechtigung der Abgabenbehörde. Was die Schätzung der Höhe nach anlangt, so bestehen keine Bedenken, dem o.a. schlüssigen Schätzungsvorschlag des Finanzamtes vom 20. März 2015 zu folgen. I m Übrigen kommt dieser Schätzungsvorschlag dem Bf. sogar deutlich entgegen (vgl. Erstbescheid) - und hat der…
…Kfz-Kosten, Flugkosten). Die Kosten sind vom Steuerpflichtigen nachzuweisen; aus der Tatsache, dass tatsächlich Familienheimfahrten stattgefunden haben, kann noch kein konkreter Werbungskostenabzug abgeleitet werden (VwGH 26. 7. 2007, 2006/15/0111). Die Geltendmachung von Aufwendungen der Höhe nach wird durch § 20 Abs. 1 Z 2…
…Erhaltung der Einnahmen. Nach dem Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofs vom 8. Oktober 1998, 97/15/0073, sind beruflich veranlasste Fahrtaufwendungen - unabhängig vom Vorliegen einer Reise- stets in ihrer tatsächlichen Höhe gemäß § 16 Abs. 1 EStG 1988 als Werbungskosten anzusetzen, wobei eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld…
…des Fahrzeuges durch den Betriebsinhaber ist grundsätzlich mittels Fahrtenbuch nachzuweisen. Wenn der Abgabepflichtige keine Aufzeichnungen über die betrieblichen Kfz-Kosten führt, sind diese der Höhe nach zu schätzen. Bei zum Betriebsvermögen gehörenden Kfz (überwiegende betriebliche Nutzung) ist die Schätzung nicht auf Basis des Kilometergeldes durchzuführen…
…Fehlt ein Nachweis der Höhe nach, ist die Abgabenbehörde zwar zur Schätzung berechtigt, nicht aber dazu, den geltend gemachten Aufwand überhaupt nicht anzuerkennen (VwGH 1.3.1983, 82/14/0199, und 7.11.1981, 418/80). Nur wenn Aufwendungen schon dem Grunde nach nicht als…
…Fehlt ein Nachweis der Höhe nach, ist die Abgabenbehörde zur Schätzung berechtigt (VwGH 1.3.1983, 82/14/0199, vgl. auch Zorn in Hofstätter/Reichel, EStG – Kommentar, Rz 4 zu § 16 EStG). Ziel der Schätzung ist, den wahren Besteuerungsgrundlagen (den tatsächlichen Gegebenheiten) möglichst nahe zu…