…unterscheidet bewusst zwischen Haftungszahlungen, die aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung vom Ges-Gf bzw. Gf zu leisten sind (etwa aufgrund einer Inanspruchnahme als Haftender für Abgabenschulden und Sozialversicherungsbeiträge) und der Inanspruchnahme aufgrund einer übernommenen Interzession (etwa Bürgschaft oder Schuldbeitritt). Während Zahlungen aus einer gesetzlich auferlegten Verpflichtung…
…der Inanspruchnahme aus einer übernommenen Bürgschaft für einen der Gesellschaft gewährten Bankkredit keine Berücksichtigung als außergewöhnliche Belastung finden, weil der Gesellschafter-Geschäftsführer in einem solchen Fall ein Wagnis übernimmt, das dem eines Unternehmers gleicht (VwGH 12.6.1985, 84/13/0100). Die grundsätzliche Haftungsfreiheit in…
…Die Inanspruchnahme aus der Haftung im Jahr 2011 sei damit nicht mehr zu verhindern gewesen. Mag. Ing. ***3*** sei als Unternehmensberater im Bereich der Sanierung tätig und bereits viele Unternehmensbeteiligungen eingegangen. Im Jahr 2004 sei das Projekt Ankauf einer Boutique in ***Ort1*** von ***5***, einer…
…Diese Haftungssumme stehe in keinem Zusammenhang mit dem Erwerb einer Liegenschaft. Wie sich aus der ständigen Rechtsprechung des VwGH und des BFG ergebe, seien Beträge, zu denen ein (Gesellschafter) Geschäftsführer zur Haftung herangezogen werde, als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abzugsfähig. Nachdem die Inanspruchnahme zur Haftung beim…
…eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortet wird. Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes ist bei Inanspruchnahme aus Bürgschaften bzw. Heranziehung im Rahmen gesetzlicher Haftungen jeweils im Einzelfall zu prüfen, inwieweit eine private Motivation für die Übernahme…
…eingebracht. Die Berufung richtet sich gegen die Nichtanerkennung des Verlustes aus Gewerbebetrieb und die Verweigerung des Verlustausgleiches mit anderen Einkunftsarten im Jahr 2006 und in den Jahren 2007 und 2008 gegen die Streichung des Verlustausgleiches des im Jahr 2006 entstandenen Anlaufverlustes aus einer gewerblichen Haftungsübernahme…
…Zorn, EStG11, Tz. 330): Gehört die Beteiligung zum notwendigen Betriebsvermögen eines Einzelunternehmers und übernimmt er die Haftung für Gesellschaftsschulden, dann führt die Inanspruchnahme aus der Haftung nach BFH dann zu einer Betriebsausgabe, wenn die Regressforderung gegen den Hauptschuldner nicht (mehr) realisierbar (werthaltig) ist (vg. BFH…
…einen wesentlichen Teil seines Einzelunternehmens ausgemacht. Das so angesammelte und von ihm so gewidmete Betriebsvermögen sei betriebsnotwendig für Ausgaben für künftige Eventualitäten, wie einem Investitionsbedarf im Unternehmen oder jederzeit mögliche Belastungen, unter anderem aufgrund einer Inanspruchnahme aus seiner persönlichen Haftung als Gutachter und Autor. Unzutreffend…
…Aus Sicht der Vermietungstätigkeit sei die im Jahr 2003 schlagend gewordene Haftung somit als privat veranlasst anzusehen. Es wurde erwogen: Aufgrund der Verfahrensunterlagen hält das BFG folgenden verfahrensrelevanten Sachverhalt für erwiesen: Die Bf war seit einem notariellen Schenkungs- und Wohnungseigentumsvertrag vom 1.Juni 1993 mit…
…Begründung, die Zahlung erfolgte zur Abdeckung eines Kontos um weitere Inanspruchnahmen aus der früheren Tätigkeit als Geschäftsführer der G GmbH abzuwenden, ist nicht ausreichend. Es müsste anhand geeigneter Unterlagen nachgewiesen werden, dass weitere Haftungsansprüche aus der früheren Geschäftsführertätigkeit durch diese Zahlung vermieden werden können. Dieser…
…02.02.2019 durch die Primärschuldnerin einbezahlt wurde. An dieser Entscheidung ist nicht mehr zu rütteln. Somit scheidet dieser Betrag aus einer Haftungs-Inanspruchnahme klar aus. …" In der weiteren Folge wurde die Beschwerde mit Vorlagebericht vom 26. April 2021 zur weiteren Entscheidung durch das…
…sprach für eine solche vorrangige Veranlassung der Bürgschaftsübernahme durch das Gesellschaftsverhältnis. Gesamtbetrachtet kam sohin ein entsprechender Abzug der dem Bf. durch Inanspruchnahme aus der Bürgschaft erwachsenen Kosten als Werbungskosten nicht in Betracht und war damit das diesbezügliche Beschwerdebegehren als unbegründet abzuweisen. 4) Verlustabzug 2008: Wie…
…Aus diesem Grund war ein Abzug als nachträgliche Werbungskosten nicht möglich. Die Beschwerde war in diesem Punkt als unbegründet abzuweisen. Bei der Haftung des Geschäftsführers für Sozialversicherungsbeiträge von Dienstnehmern handelt es sich um eine gesetzliche Haftung. Zahlungen des Geschäftsführers einer GmbH aufgrund einer Inanspruchnahme als…
…Aufwendungen eines Gesellschafters-Geschäftsführers einer GmbH aufgrund der Inanspruchnahme aus einer übernommenen persönlichen Haftung für einen der Gesellschaft gewährten Kredit stellen keine außergewöhnliche Belastung dar, weil der Gesellschafter-Geschäftsführer in einem solchen Fall ein Wagnis übernimmt, das dem eines Unternehmers gleicht (VwGH 12.6.1985…
…dass die Haftungsinanspruchnahme im Ermessen der Abgabenbehörde liege. Daher dürfe der Haftende idR nur dann in Anspruch genommen werden, wenn eine Einbringung der Abgabe beim Hauptschuldner gefährdet oder wesentlich erschwert wäre oder wenn die Inanspruchnahme des Hauptschuldners aus rechtlichen Gründen nicht möglich oder nicht zulässig…
…laut Aktenlage - obgleich in der Stellungnahme vom 31.8.2018 eine diesbezügliche Offenlegung unterblieben wäre - unbedenklich davon auszugehen, dass der Bf durch die Inanspruchnahme kein Vermögensnachteil in unvertretbarem Ausmaß (Vermögensverschleuderung, Insolvenzgefahr, etc.) erwachse. Der wirtschaftliche Vorteil, den die Bf aus den haftungsbegründenden Umständen bezogen hätte…
…im Rahmen eines außergerichtlichen Ausgleichs mit der AB Aktiengesellschaft getroffenen Vereinbarung über die Nachsicht eines Betrages von € 61.100,00, der aus der Inanspruchnahme für eine Haftung aus einem Bürgschaftsvertrag für einen Kredit stamme, zu orientieren hätte, übersehe er, dass bei einem außergerichtlichen Ausgleich…
…Bf. hat eine Stundung der Haftungsschuld bis zur Entscheidung über seine Beschwerde gegen den Bescheid über die Abweisung des Umbuchungs- bzw. Überrechnungsantrages beantragt. Da mit dem gegenständlichen Erkenntnis über letztere abgesprochen wurde, ist das Stundungsbegehren daher auch aus diesem Grund als gegenstandslos abzuweisen (vgl. etwa…
…dies aus einer angefertigten Rückstandsaufgliederung im Zeitpunkt der Pfändung in Höhe von 11.116,79 € der E. GmbH StNr. 18-216/xxxx errechnete. Damit geht es primär darum, ob das Finanzamt die im Wege der Überrechnung vorgenommene Aufrechnung des Guthabens mit offenen Haftungsschulden des…
…10-12/2016 und 01-03/2017 sind daher aus der Haftung auszuscheiden. Hinsichtlich der Stundungszinsen und Säumniszuschläge ist vor dem Hintergrund der oben genannten Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes jedoch Folgendes auszuführen: Die Säumniszuschläge gemäß § 217 BAO werden dem Abgabenpflichtigen mittels eines eigenen Bescheides (Säumniszuschlagsbescheid) angelastet…