…133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Die Beschwerdeführerin (Bf.) beantragte in ihrer Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 einen Betrag von € 5.820,- als außergewöhnliche Belastung für die Errichtung eines Grabmals anzuerkennen. Über Aufforderung des Finanzamtes legte die Bf. eine Kopie…
…Bestattung Wien in Verbindung mit der Bestattung Pernold aus Mistelbach | 4.577,10 € | Totenmahl | 146,- € | Sarggesteck | 230,- € | Steinmetzkosten für das Grabmal | 1.500,- € | Begräbniskosten | 6.471,70 € Die Großmutter des Bf…
…§ 549 ABGB und sind vorrangig aus den vorhandenen Nachlassaktiva zu bestreiten. (Zu den Begräbniskosten zählen die kosten eines würdigen Begräbnisses sowie einfachen Grabmals.) – Lt.VwGH 27.9.95,92/13/0261 bilden Begräbniskosten insoweit keine agB, als sie in den Nachlassaktiva Deckung finden. Es genügt…
Somit verbleiben Begräbniskosten iHv EUR 5.570,40 (EUR 6.077,57 abzüglich EUR 420,00 und EUR 87,17) und Aufwendungen für das Grabmal iHv EUR 830,00, insgesamt daher EUR 6.400,40. Davon ist das FA-Guthaben iHv EUR 2.332,00…
…aus, Begräbniskosten und die Errichtung eines Grabmals könnten nur dann als agB anerkannt werden, soweit sie nicht im reinen Nachlass Deckung fänden. Stünde eine Belastung in wirtschaftlichem Zusammenhang mit einem Erwerb von Todes wegen und fänden diese Kosten im Wert der übernommenen Vermögenssubstanz ihre Deckung…
…erwachsen anzuerkennen. Zuzüglich der Kosten für das Grabmal von 2.267 € und abzüglich der Nachlassaktiva von 3.779,49 € (vermindert um die Gerichtsgebühren iHv 189,80 €) verblieben 2.677,31 € als abzugsfähig. In der dagegen gerichteten Berufung brachte der Bf. vor…
…3.007,98, da die Begräbniskosten bzw. die Kosten eines Grabmals nach dem Erfahrungssätzen höchstens mit € 5.000,00 als zwangsläufig erwachsen anzusehen seien. Die Begräbniskosten würden zu den bevorrechteten Nachlassverbindlichkeiten gehören und seien demnach vorrangig aus dem vorhandenen Nachlassvermögen (Aktiva), welches € 1…
…Selbstbehalt Deckung fanden. Begründend führte die Abgabenbehörde im Wesentlichen aus, Begräbniskosten beziehungsweise die Kosten eines Grabmals seien nach Erfahrungssätzen höchstens mit jeweils € 5.000 als zwangsläufig erwachsen anzuerkennen, wovon die Nachlassaktiva von € 4.516,94 in Abzug zu bringen seien. 3. In der…
…für das Grab ihrer im Jahr 2014 im 101. Lebensjahr verstorbene Urgroßtante bezahlt. Grabschale und -vase sind fest mit dem Grabmal verbunden (Rechnung vom 10.8.2015: "inklusive montieren"). Die beiden Söhne der Verstorbenen waren bereits verstorben, die Tochter lebte seit Jahrzehnten in Australien und…
…nach den Grundsätzen des § 19 Abs 2 EStG 1988 tatsächlich im betreffenden Jahr gezahlt worden wären. Dies wären die Kosten für das Grabmal in Höhe von 4.422 Euro. Weiter wurde vom Finanzamt die rechnerische Ermittlung des im Bescheid berücksichtigten Selbstbehaltes gem § 34 Abs 4…
…Euro - 502,00). Begründung Einkommensteuerbescheid 2011 (20.12.2012): Die Begräbniskosten bzw. die Kosten eines Grabmals waren nach Erfahrungssätzen höchstens mit 4.000,00 € als zwangsläufig erwachsen anzuerkennen. Bei den Begräbniskosten müssen die Aktiva in Höhe von € 3281,47 in Abzug gebracht werden…
…werden, eine Rechnung der Bestattung Wien betreffend das Begräbnis über € 9.612,60, eine Rechnung des Steinmetzbetriebes ***Steinmetz*** betreffend die Herstellung des Grabmales über € 6.430,00, eine Rechnung der Firma ***Blumenhandlung*** über € 1.610,00 sowie eine Lastschriftanzeige des Landesgerichtes St…
…führte das Finanzamt aus, dass Begräbniskosten vorrangig aus den vorhandenen Nachlassaktiva zu bestreiten seien. Der Höhe nach sei die Absetzbarkeit mit den Kosten eines würdigen Begräbnisses inklusive eines einfachen Grabmales begrenzt, wobei diese Kosten noch um das Nachlassvermögen zu kürzen seien. Bundeseinheitlich betrügen die Kosten…
…Begründung wurde ausgeführt wie folgt: Begräbniskosten: Liege ein mittelbarer zeitlicher Zusammenhang (von höchstens sieben Jahren) zwischen der Übertragung einer Liegenschaft (an wen immer) und Übernahme der Begräbniskosten bzw. der Kosten für das Grabmal (durch wen immer) vor, seien die Kosten nicht als außergewöhnliche Belastung iSd …
…1.672,55 € | Selbstbehalt | 1.672,55 € Das mit folgender Begründung: Die Höhe der Absetzbarkeit der Begräbniskosten ist für ein würdiges Begräbnis mit € 5.000,--, sowie ein einfaches Grabmal mit ebenfalls € 5.000,-- begrenzt. Kosten der Verlassenschaftsabhandlung (Notar, Gerichtskosten…
…ist nach dem auch im Vorlagebericht unwidersprochenen Vorbringen des Beschwerdeführers davon auszugehen, dass dieser die am Begräbnisort üblichen Kosten eines einfachen Begräbnisses inklusive Grabmalkosten in Höhe von € 6.195,82 getragen hat, weil er dazu verpflichtet war und dass dem ein Vermögenszufluss aus dem…
…Vertreter eingebrachten Beschwerde ("Berufung") vom 09.04.2014 (Poststempel auf dem Kuvert) und wandte sich antragstellend gegen die teilweise Nichtanerkennung der Begräbniskosten und Grabmalkosten sowie gegen die Kürzung des geltend gemachten Aufwandes wegen eines "angeblichen" Nachlassvermögens. Begründungshalber führte er aus: "Im Steuerbescheid 2012 führt das…
…dem Stande und dem Vermögen des Verstorbenen angemessene Begräbnis ". Nach den Lohnsteuerrichtlinien 2002 sollen sich die "Kosten eines würdigen Begräbnisses" sowie eines "einfachen Grabmals" sich "bundeseinheitlich im gegenständlichen Jahr erfahrungsgemäß auf höchstens je 4.000 Euro" belaufen. Der UFS hat in seiner Entscheidung UFS 22…
…808920 %) an die Bf. für den € 4.705,00 übersteigenden Teil der Begräbniskosten bezahlt worden. Die Begräbniskosten (ohne Grabmal) seien schon im Jahr 2012 angefallen und nicht als außergewöhnliche Belastung beantragt worden. Die Kosten für den Grabstein seien von der Bf. erst im Jahr…
…einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht gesprochen werden (VwGH 21.10.1999, 98/15/0201). Begräbniskosten, einschließlich der Errichtung eines Grabmals, sind daher insoweit keine außergewöhnliche Belastung, als sie aus dem zu Verkehrswerten angesetzten Nachlassvermögen gedeckt werden können (VwGH 25.9.1984, 84/14/0040)…