Findok · UFS-Entscheidungen
UFSW RV/1945-W/07
Vermietung an nahe Angehörige
geltende FassungBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)RV/1945-W/07vom 27.09.2012Teil 3 von 3
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.
Wortlaut laut Findok
Im Jahr 2002 machte der Bw. laut seiner Aufstellung im Akt 2002 Seite 11 Steuerberatungskosten als Werbungskosten bei der Vermietung im Bruttobetrag geltend (siehe Steuerberatung Dr. STB. 9. Oktober 2002 € 879,30 = die mit Zahlschein vom 9. Oktober 2002 bezahlte Honorarnote Akt 2002 Seite 17 netto € 732,75, brutto 879,30), weshalb das FA im Einkommensteuerbescheid 2002 vom 28. November 2005 Steuerberatungskosten als Sonderausgaben fälschlicherweise mit € 1.055,16 (879,30 x 1,2 = 1.055,16) ansetzte. Das war im Zuge der vorliegenden Berufungsentscheidung zu berichtigen (Sonderausgaben laut UFS € 879,30).
Im Jahr 2004 waren die Steuerberatungskosten betreffend Vermietung netto € 750 (Aufstelung Bw. Akt 2004 Seite 5) im Bruttobetrag € 900,00 als Sonderausgaben anzusetzen.
Betreffend die Jahre 2005, 2006 und 2008 wurde der Bw. vom UFS ersucht, unter Vorlage von Kopien der Honorarnoten die Höhe (netto und brutto) der im Zusammenhang mit der Vermietung an die Familienangehörigen als Werbungskosten geltend gemachten Steuerberatungskosten bekanntzugeben. Für Sonderausgaben des § 18 EStG 1988 gilt das Abflussprinzip, wonach nur tatsächlich bezahlte Beträge absetzbar sind. Die in der letzten Berufungsverhandlung vorgelegten Honorarnoten waren daher nach dem Datum ihrer Ausstellung (bei Unterstellung, dass sie auch tatsächlich bezahlt wurden) den entsprechenden Jahren zuzurechnen.
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Honorarnote vom
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betreffend
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netto €
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brutto €
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31.12.2005
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Betriebsprüfung der Jahre 2005
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1.650,00
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1.980,00
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Sonderausgaben 2005 laut FA
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1.980,00
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22.01.2006
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Abfassen der Steuererklärung 2004
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765,00
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918,00
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24.04.2006
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Berufung gegen die Bescheide 1997 bis 2003, Aussetzungsantrag und Vorlageantrag, Berufung gegen Bescheid 2004
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400,00
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480,00
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24.11.2006
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Abfassung der Steuererklärung 2005
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500,00
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600,00
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Sonderausgaben 2006
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1.998,00
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31.12.2008
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Kontrolle des Steuerbescheides 2007, Kontrolle sämtlicher Buchungsmitteilungen 1.1.08 bis 31.12.08
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135,50
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162,60
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13.09.2008
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Jahresabschluss 2007
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525,00
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630,00
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Sonderausgaben 2008
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792,60
Betreffend das Jahr 2007 waren die in der letzten Berufungsverhandlung vorgelegte Honorarnote vom 10. November 2007 (siehe auch Akt 2007 Seite 9) im Bruttobetrag € 615,00 laut Zahlung mit Erlagschein am 23. November 2007 (Akt 2007 Seite 9, netto € 512,50) als Sonderausgaben anzusetzen.
Es war spruchgemäß zu entscheiden.
Beilage: 5 Berechnungsblätter Einkommensteuer 2002, 2004 und 2006 bis 2008
Wien, am 27. September 2012
Normen und Schlagworte
- § 28 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- § 12 UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- UFS-Entscheidungen
- Dokumenttyp
- Berufungsentscheidung - Steuer (Referent)
- Geschäftszahl
- RV/1945-W/07
- Stammnummer
- 61656
- Gültig
- 27.09.2012 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:13
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF