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Findok · BFG-Entscheidungen

BFG RV/7100889/2017

Pizzazusteller als Dienstnehmer oder Selbstständige?

geltende FassungBescheidbeschwerde - Einzel - ErkenntnisRV/7100889/2017vom 07.08.2026Teil 1 von 3
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.

Wortlaut laut Findok

IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin Ri in der Beschwerdesache ***Bf1***, ***Bf1-Adr***, über die Beschwerde vom 19. Oktober 2015 gegen die Bescheide des Finanzamtes Wien 1/23 (nunmehr: Finanzamt Österreich) jeweils vom 22. Mai 2015 betreffend Haftungsbescheide Lohnsteuer 2007 bis 2010, Bescheide über die Festsetzung des Dienstgeberbeitrages 2007 bis 2010, Bescheide über die Festsetzung der Zuschläge zum Dienstgeberbeitrag 2007 bis 2010 sowie Bescheide über die Festsetzung der Säumniszuschläge betreffend Haftungsbescheide 2007 bis 2010 und Dienstgeberbeiträge 2007 bis 2010, Steuernummer ***BF1StNr1*** zu Recht erkannt: I. Der Beschwerde wird gemäß § 279 BAO teilweise Folge gegeben. Die angefochtenen Bescheide werden dahingehend abgeändert, dass die Lohnsteuer, für deren Einbehaltung und Abfuhr der Beschwerdeführer gemäß § 82 EStG 1988 haftet, für das Jahr 2009 mit 14.495,68 Euro und für das Jahr 2010 mit 29.626,89 Euro festgesetzt wird sowie die Bescheide über die Festsetzung eines Säumniszuschlages betreffend Lohnsteuer, für deren Einbehaltung und Abfuhr der Beschwerdeführer als Arbeitgeber haftet 2009 für einen Betrag von 14.495,68 Euro in Höhe von 289,91 Euro und 2010 für einen Betrag von 29.626,89 Euro in Höhe von 592,54 Euro festgesetzt wird. Im Übrigen wird die Beschwerde gemäß § 279 BAO als unbegründet abgewiesen. II. Gegen dieses Erkenntnis ist eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe I. Verfahrensgang Nach einer vorangegangenen gemeinsamen Prüfung der lohnabhängigen Abgaben (GPLA) im Betrieb des Bf verfügte die belangte Behörde gemäß § 82 EStG die Haftung des Bf für Lohnsteuer (L). Die belangte Behörde ging davon aus, dass es sich bei den für den Bf tätigen Speisenzustellern um Dienstnehmer handelte, für die entsprechend Lohnabgaben zu entrichten sind. Mit Haftungsbescheiden 2007 bis 2010 jeweils vom 22. Mai 2015 wurden Lohnsteuer, für deren Einbehaltung und Abfuhr der Bf als Arbeitgeber haftet in folgenden Höhen festgesetzt: 2007: 20.099,73 Euro 2008: 17.613,49 Euro 2009: 21.421,01 Euro 2010: 47.346,26 Euro Mit Bescheiden über die Festsetzung des Dienstgeberbeitrages (DB) und der Festsetzung der Zuschläge zum Dienstgeberbeitrag (DZ) 2007 bis 2010 jeweils vom 22. Mai 2015 wurden DB und DZ in folgenden Höhen festgesetzt: 2007: DB: 10.212,66 Euro DZ: 907,79 Euro 2008: DB: 11.489,24 Euro DZ: 1.021,27 Euro 2009: DB: 11.045,42 Euro DZ: 981,82 Euro 2010: DB: 35.319,64 Euro DZ: 3.139,52 Euro Mit Bescheiden über die Festsetzung von Säumniszuschlägen wurden folgende Säumniszuschläge festgesetzt: | | Bemessungsgrundlage in EUR | Säumniszuschlag in EUR | Haftungsbescheid 2007 | 20.099,50 | 401,99 | DB 2007 | 10.212,50 | 204,25 | Haftungsbescheid 2008 | 17.613,50 | 352,27 | DB 2008 | 11.489,00 | 229,78 | Haftungsbescheid 2009 | 21.421,00 | 428,42 | DB 2009 | 11.045,50 | 220,91 | Haftungsbescheid 2010 | 47.346,26 | 946,93 | DB 2010 | 35.319,50 | 706,39 Begründend wurde jeweils auf den Bericht vom 22. Mai 2015 verwiesen. Im Bericht gem. § 150 BAO über das Ergebnis der Außenprüfung vom 22. Mai 2015 wurden mehrere Rechnungen mit Datum, Nettobetrag und Steuerbetrag, allesamt aus dem Jahr 2007 angeführt und ausgeführt wie folgt: "Diese [Rechnungen] wurden von der Firma ***1*** ***2*** ausgestellt. Bei einer Befragung durch den Betrugsbekämpfungskoordinator Wr. Neustadt sagte Frau ***1*** aus, dass sie diese Rechnungen nicht ausgestellt hat, wahrscheinlich hat sie der Freund ihres verstorbenen Mannes Hr. ***3*** ausgestellt. Hr. ***3*** wurde daraufhin ins ho. Finanzamt vorgeladen. Herr ***3*** leistete der Vorladung Folge, jedoch wurde gem. § 170 BAO von einer Befragung Abstand genommen. In freier Beweiswürdigung werden die Rechnungen Herrn ***4***, Herrn ***3*** und Frau ***1*** zugeordnet. Die Nettobeträge werden zu gleichen Teilen aufgeteilt und so der monatliche Lohnsteuerprozentsatz ermittelt. Eine genaue Berechnung ist der beiliegenden Excel-Tabelle zu entnehmen, die einen Bestandteil des Prüfungsberichtes darstellt und im Rahmen der Schlussbesprechung übergeben wird." Herrn ***3***, Herrn ***4*** und Frau ***1*** wurden für die Zeiträume 2.2.2007 bis 19.11.2007 jeweils 23.804,81 Euro hinzugerechnet (Bemessungsgrundlage alt = 0,00 Euro). Daraus ergaben sich folgende Nachforderungen: | | Herr ***3*** | Herr ***4*** | Frau ***1*** | L | 5.947,72 Euro | 5.947,72 Euro | 5.947,72 Euro | DB | 1.071,22 Euro | 1.071,22 Euro | 1.071,22 Euro | DZ | 95,22 Euro | 95,22 Euro | 95,22 Euro Ausgeführt wurde unter anderem zudem: "Der Arbeitgeber hat die Lohnsteuer des Arbeitnehmers bei jeder Lohnzahlung einzubehalten. Die genaue Berechnung der entsprechenden Arbeitnehmer ist den beiliegenden Excel-Tabellen zu entnehmen. Die (anteiligen) Sonderzahlungen wurden bei der Bemessungsgrundlage für die Tariflohnsteuer berücksichtigt. Die Excel-Tabelle wird im Rahmen der Schlussbesprechung an den Abgabepflichtigen übergeben." Unter "Pauschale Nachrechnung Finanz" wurde ausgeführt: "Infolge der Umqualifizierung der ,Werkvertragnehmer' in ,Dienstnehmer' gelangt nunmehr § 41 Abs. 1 FLAG 1967 zur Anwendung. Den Dienstgeberbeitrag haben alle Dienstgeber zu leisten die im Bundesgebiet Dienstnehmer beschäftigen; als im Bundesgebiet beschäftigt gilt ein Dienstnehmer auch dann, wenn er zur Dienstleistung ins Ausland entsendet ist. Der Beitrag des Dienstgebers ist von der Summe der Arbeitslöhne zu berechnen, die jeweils in einem Kalendermonat gewährt worden sind. Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag: Es finden auf den Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag auch die Bestimmungen, die für den Dienstgeberbeitrag gelten, analog Anwendung. Kommunalsteuer: § 1 KommStG: Der Kommunalsteuer unterliegen die Arbeitslöhne, die jeweils in einem Kalendermonat an die Dienstnehmer einer im Inland (Bundesgebiet) gelegenen Betriebsstätte des Unternehmens gewährt worden sind." Für folgende Zeiträume wurden folgende DB, DZ und Lohnsteuer-Beträge angeführt: 1.2.2007 bis 31.12.2007: | Abgabenart | BMG alt | Hinzurechnung | BMG neu | Nachforderung | Pauschale Nachrechnung Finanz: | DB | 0,00 Euro | 155.533,28 Euro | 155.533,28 Euro | 6.999,00 Euro | DZ | 0,00 Euro | 155.533,28 Euro | 155.533,28 Euro | 622,13 Euro | L | 0,00 Euro | 5.891,83 Euro | 5.891,83 Euro | 2.256,57 Euro | Herr ***3*** | DB | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 1.071,22 Euro | DZ | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 95,22 Euro | L | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 5.947,72 Euro | Herr ***4*** | DB | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 1.071,22 Euro | DZ | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 95,22 Euro | L | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 5.947,72 Euro | Frau ***1*** | DB | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 1.071,22 Euro | DZ | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 95,22 Euro | L | 0,00 Euro | 23.804,81 Euro | 23.804,81 Euro | 5.947,72 Euro | Summe | | | | 31.220,18 Euro | Säumniszuschlag | | | | 606,24 Euro 1.1.2008 bis 31.12.2008: | Abgabenart | BMG alt | Hinzurechnung | BMG neu | Nachforderung | DB | 0,00 Euro | 255.316,40 Euro | 255.316,40 Euro | 11.489,24 Euro | DZ | 0,00 Euro | 255.316,40 Euro | 255.316,40 Euro | 1.021,27 Euro | L | 0,00 Euro | 45.988,22 Euro | 45.988,22 Euro | 17.613,49 Euro | Summe | | | | 30.124,00 Euro | Säumniszuschlag | | | | 582,05 Euro 1.1.2009 bis 31.12.2009: | Abgabenart | BMG alt | Hinzurechnung | BMG neu | Nachforderung | DB | 0,00 Euro | 245.453,86 Euro | 245.453,86 Euro | 11.045,42 Euro | DZ | 0,00 Euro | 245.453,86 Euro | 245.453,86 Euro | 981,82 Euro | L | 0,00 Euro | 58.687,71 Euro | 58.687,71 Euro | 21.421,01 Euro | Summe | | | | 33.448,25 Euro | Säumniszuschlag | | | | 649,33 Euro 1.1.2010 bis 31.12.2010: | Abgabenart | BMG alt | Hinzurechnung | BMG neu | Nachforderung | DB | 0,00 Euro | 784.880,90 Euro | 784.880,90 Euro | 35.319,64 Euro | DZ | 0,00 Euro | 784.880,90 Euro | 784.880,90 Euro | 3.139,52 Euro | L | 0,00 Euro | 129.715,79 Euro | 129.715,79 Euro | 47.346,26 Euro | Summe | | | | 85.805,42 Euro | Säumniszuschlag | | | | 1.716,11 Euro In der Niederschrift über die Schlussbesprechung gemäß § 149 Abs 1 BAO wurde bei den angeführten Personen ausgeführt: "In der angeführten Zeit besteht ein Dienstverhältnis. Auf die ausführliche Begründung bei der entsprechenden Beitragsnachweisung wird verwiesen." Unter anderem wurde ausgeführt: "Bei Prüfungsbeginn wurden für den Prüfungszeitraum Werkverträge bzw. Zusteller-Basisvereinbarungen für die beschäftigten Personen vorgelegt. Anhand dieser Aufzeichnungen war das ausbezahlte Entgelt und der erste und letzte Arbeitstag ersichtlich. Im Zuge der GPLA wurden diese Personen als Arbeiter eingestuft. Grundlage dafür waren die Ergebnisse der Einvernahmen von ***5***, ***6***, ***7***, Mag. ***8***, Fr. ***9***, ***10***, Hrn. ***11***, ***12*** und ***13*** bzw. das VwGH-Erkenntnis 2009/08/0269. Erfassen der MV-Grundlagen und Nachweisungen für die Dienstnehmer - die länger als 1 Monat durchgehend beschäftigt waren. Im Zuge der Umqualifizierung war der Dienstgeberbeitrag, der Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag und Kommunalsteuer vorzuschreiben." Ausgeführt wurde zudem: "Für die Beurteilung abgabenrechtlicher Fragen ist in wirtschaftlicher Betrachtungsweise der wahre wirtschaftliche Gehalt und nicht die äußere Erscheinungsform des Sachverhaltes maßgebend (§ 21 Abs. 1 BAO). Im Rahmen der GPLA wurden 7 Personen (in Ermessensübung wurden vorerst die Mitarbeiter aus Wien) vorgeladen, 4 Personen kamen dieser Aufforderung nach. Um Herrn ***Bf NN*** die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben, wurde er für den 2. Juli 2013 ins ho. Finanzamt vorgeladen. Dieser Vorladung wurde seitens Herrn ***Bf NN*** - mit folgender Begründung - nicht Folge geleistet: ,Ich muss Ihnen leider mitteilen, dass ich der Vorladung am 02.07.2013, aus terminlichen Gründen, nicht nachkommen kann. Da ohnehin eine Außenprüfung stattfand, ich anbot alle Unterlagen welche noch gewünscht werden bereitzustellen und nachzuliefern, zudem ich mit meinem Steuerberater auch schon einer Einladung nachkam.' Danach wurden noch 8 Personen aus Salzburg, ins Finanzamt Salzburg vorgeladen, 5 Personen kamen dieser Aufforderung nach. Die aufgenommenen Niederschriften werden im Rahmen der Schlussbesprechung dem Abgabepflichtigen zur Verfügung gestellt. In der Sachverhaltsermittlung zwischen dem Prüfer und den Pizzazustellern wurde zusammengefasst Folgendes festgehalten: Die Zusteller meldeten sich auf ein Inserat, wussten aus früheren Tätigkeiten Bescheid, bzw. ein Verwandter war bereits für Herrn ***Bf NN*** tätig. Man musste sich in einen Dienstplan eintragen bzw. wurde nach Rückfragen eingeteilt, diese Zeiten waren dann einzuhalten. Wurde man krank, musste man sich telefonisch in der Filiale oder bei Hrn. ***14***, Hrn. ***15*** oder Hrn. ***16*** (Mitarbeiter von Herrn ***Bf NN***) melden. Jedem Zusteller wurde eine Nummer zugeordnet. Diese Nummer wurde bei Arbeitsbeginn in die Registrierkassa eingegeben. Die Wartezeit auf die Zustellung verbrachte man in oder vor der Pizzeria, das Vertretungsrecht wurde nicht praktiziert, den Preis pro Zustellung hat der Auftraggeber bestimmt, die Speisen wurden in Wärmetaschen transportiert, welche vom Gastronomiebetrieb zur Verfügung gestellt wurden. Der Werkvertrag weist bei ,Beginn der Tätigkeit' den ersten und bei ,Beendigung der Tätigkeit' den letzten Arbeitstag auf. Am Monatsende konnte anhand der Kassenausdrucke ermittelt werden, wie viele Zustellungen in welchem Gebiet vorgenommen wurden. In der ***Zy*** Filiale Salzburg gab es eine Mappe, worin der Zusteller seine Beginn- und Endzeiten und die Anzahl der Zustellungen eintragen musste. Anhand dieser Abrechnung wurde das Entgelt ermittelt. Zur Auszahlung kam Herr ***Bf NN*** in die entsprechende Filiale. Die Werkverträge wurden von Herrn ***Bf NN*** vorgelegt und das Entgelt wurde von Herrn ***Bf NN*** bestimmt. Bei einem Werkvertrag handelt es sich um eine im Vertrag individualisierte und konkretisierte Leistung, also eine in sich geschlossene Einheit. In den vorgelegten Werkverträgen ist keine individualisierte und konkretisierte Leistung angegeben. Aus der dem Prüfbericht beiliegenden Excel-Tabelle ist ersichtlich, dass sich eine Vielzahl der Zusteller für einen längeren Zeitraum verpflichtet hatten. Hier wird von einem Dauerschuldverhältnis ausgegangen. Beim Dienstvertrag handelt es sich primär auf (sic!) die rechtlich begründete Verfügungsmacht des Dienstgebers über die Arbeitskraft des Dienstnehmers, also auf die Bereitschaft des DN zur Erbringung von Dienstleistungen für eine bestimmte Zeit (in Eingliederung in den Betrieb des Leistungsempfängers sowie in persönlicher und regelmäßig damit verbundener wirtschaftlicher Abhängigkeit von ihm). Der Werkvertrag begründet in der Regel ein Zielschuldverhältnis. Die Verpflichtung besteht darin, die genau umrissene Leistung - in der Regel bis zu einem bestimmten Termin - zu erbringen. Mit der Einbringung der Leistung endet das Vertragsverhältnis. Das Interesse des Bestellers und die Vertragsverpflichtung des Werkunternehmers sind lediglich auf das Endprodukt als solches gerichtet. Eine Einbindung unter Ordnungsvorschriften des Dienstgebers hinsichtlich Arbeitszeit und Arbeitsort war gegeben, da ein Wochendienstplan erstellt wurde. In dieser angegebenen Zeit musste der Dienstnehmer in der Pizzeria anwesend sein. Das Tätigkeitsgebiet des Pizzaausfahrers ist durch die Zustellung von Zustellfahrten im Detail vorgegeben. Der Dienstgeber konnte ihn während seiner Tätigkeit kontrollieren, z.B. durch Nachfahren bzw. durch telefonische Rückfragen beim Kunden. Der Dienstnehmer ist an die Weisungen über sein Arbeitsverhalten gebunden (so musste das Auto innen gereinigt sein, Zustellzeiten wurden im Computer vermerkt, Zustellung innerhalb von 30 Minuten) und der stillen Autorität des Dienstgebers (Aufzeichnungen wurden geführt, da ja nach diesen bezahlt wurde) unterlegt. Bei einfachen manuellen Tätigkeiten oder Hilfstätigkeiten die in Bezug auf die Art der Arbeitsausführung und die Verwertbarkeit keinen ins Gewicht fallenden Gestaltungsspielraum des Dienstnehmers erlauben, kann bei einer Integration des Beschäftigten in den Betrieb des Beschäftigers - in Ermangelung gegenläufier Anhaltspunkte - das Vorliegen eines Beschäftigungsverhältnisses in persönlicher Abhängigkeit vorausgesetzt werden. Aufgrund der vorgelegten Aufzeichnungen konnte nicht lückenlos ermittelt werden, ob der kollektivvertragliche Mindeststundenlohn ausbezahlt wurde. Daher wurde aus dem Auszahlungsbetrag die Sonderzahlung herausgerechnet. Bestandteil dieses Prüfungsberichtes bildet eine Excel-Liste, auf der die monatlichen Auszahlungsbeträge, BMSVG-Beiträge, Sonderzahlungen und die entsprechende Beitragsgruppe pro Dienstnehmer ersichtlich sind. Diese Liste wird im Rahmen der Schlussbesprechung übergeben. Eine selbständige Tätigkeit setzt eine Betätigung voraus, die selbständig (mit Unternehmerwagnis, weisungsungebunden, nachhaltig (mit Wiederholungsabsicht), mit Gewinnabsicht, unter Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr (grundsätzlich Bereitschaft zu Geschäftsbeziehungen mit einem unbestimmten Personenkreis) unternommen wird und über die bloße Vermögensverwaltung hinausgeht (die zu Einkünften aus Kapitalvermögen oder aus Vermietung und Verpachtung führt). Im Zuge der Sachverhaltsermittlung mit den Auskunftspersonen wurden u.a. die Gewinnabsicht (,wollten nur dazuverdienen') bzw. die Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr (nur ein Auftraggeber) nicht bestätigt. Zusammenfassend wird angeführt, dass durch die Einteilung eines wöchentlichen Dienstplanes, der Weisungsgebundenheit und die Kontrolle durch den Auftraggeber, der Verpflichtung zur persönlichen Arbeitsleistung und Integration in den Betrieb das Vorliegen einer persönlichen und wirtschaftlichen Abhängigkeit vorliegt. Daran vermag auch die Verwendung des eigenen Kraftfahrzeuges nichts zu ändern (VwGH 2009/08/0269). Die Mitarbeiter wurden im Zuge der GPLA aus o.a. Gründen als Dienstnehmer gem. § 4 Abs. 2 ASVG (vollversicherte Dienstnehmer) bzw. wenn das Entgelt die monatliche/tägliche Geringfügigkeitsgrenze nicht überschritten hat, als Dienstnehmer gem. § 5 Abs. 2 ASVG (geringfügig beschäftigte Dienstnehmer) eingestuft." Nach Rechtsmittelfristverlängerungen wurde mit Eingabe vom 19. Oktober 2015 von der rechtsfreundlichen Vertretung des Bf Beschwerde gegen die angeführten Bescheide eingebracht. Beantragt wurde die Durchführung einer mündlichen Verhandlung sowie die angefochtenen Bescheide ersatzlos aufzuheben; in eventu der Beschwerde Folge zu geben, die angefochtenen Bescheide aufzuheben und die Rechtssache zur Verfahrensergänzung und neuerlichen Entscheidung an die Abgabenbehörde I. Instanz zurückzuverweisen. Begründend wurde ausgeführt: "1. Den angefochtenen Bescheiden ging eine GPLA Prüfung voraus; mit den daraufhin ergangenen Bescheiden wurden dem Beschwerdeführer für den Zeitraum 2007-2010 Lohnsteuer, Dienstgeberbeiträge, Zuschläge zu den Dienstgeberbeiträgen und Säumniszuschläge vorgeschrieben. Diese Vorschreibungen gründen sich allein darauf, dass eine Vielzahl von Personen, die in den Jahren 2007 bis 2010 als selbständige Unternehmer für den Beschwerdeführer auf Werkvertragsbasis Zustellungen vorgenommen haben, von Seiten des Finanzamtes als Dienstnehmer des Beschwerdeführers ,umqualifiziert' wurden, da von Seiten der Finanzbehörde der Standpunkt vertreten wurde, die Zusteller seien - entgegen den schriftlichen Werkverträgen und entgegen der tatsächlichen Vertragspraxis - als Dienstnehmer zu qualifizieren. Sämtliche nunmehr strittigen Steuerforderungen leiten sich aus dieser ,Umqualifizierung' ab. 2. Unabdingbare Voraussetzung für die Heranziehung des Beschwerdeführers zu [sic!] Haftung für Lohnsteuer und lohnabhängige Abgaben ist die Feststellung, dass hinsichtlich jedes einzelnen Zustellers ein Dienstverhältnis im Sinne des EStG bestand. Da der Entscheidung über die Heranziehung der Haftung kein Abgabenbescheid voranging, ist die Beurteilung, ob ein Abgabenanspruch gegeben ist, als Vorfrage im Haftungsverfahren von dem für die Entscheidung über die Haftung zuständigen Organ zu entscheiden. (VwGH 30.10.2001, 98/14/0142). Diese Vorfragebeurteilung wurde von Seiten der belangten Behörde nicht ordnungsgemäß durchgeführt: Fest steht, dass die Beurteilung, ob tatsächlich ein Dienstverhältnis vorliegt, hinsichtlich eines jeden Zustellers nur einzelfallbezogen festgestellt werden kann. Es ist für jeden einzelnen angeblichen Dienstnehmer zu untersuchen, ob tatsächlich die Kriterien für das Vorliegen eines Dienstverhältnisses im Sinne des EStG 1988 angenommen werden können. Es kann daher für jeden einzelnen angeblichen Dienstnehmer nur nach einer umfassenden Prüfung des Einzelfalles festgestellt werden, ob und aufgrund welcher Umstände im Einzelfall allenfalls persönliche und wirtschaftliche Abhängigkeit vom Beschwerdeführer gegeben gewesen sein soll. Derartige einzelfallbezogene Erhebungen und Feststellungen wurden jedoch von Seiten der Finanzbehörde nicht durchgeführt, wären jedoch zur Feststellung des entscheidungswesentlichen Sachverhaltes unabdingbar gewesen. Von Seiten der Finanzbehörde wurden im Zuge der gegenständlichen Prüfung lediglich 9 Zusteller niederschriftlich befragt, allerdings nicht formell unter Wahrheitspflicht als Zeugen sondern laut den Niederschriften ausdrücklich als Auskunftspersonen und zudem wurden zumindest 5 der befragten Personen (***13***, ***8***, ***5***, ***9***, ***6***) ohne Beiziehung eines gerichtlich beeideten Dolmetschers einvernommen, obwohl sie der deutschen Sprache nicht ausreichend mächtig waren, um die an sie gestellten Fragen im Detail zu verstehen und beantworten zu können. Darüberhinaus haben die an sich gestellten Fragen nicht alle für die Beurteilung der Dienstnehmereigenschaft wesentlichen Umstände abgedeckt. Die vorliegenden Niederschriften stellen allesamt keine verwertbaren objektiven Beweisergebnisse dar. Zudem wird die Richtigkeit der von den 9 Auskunftspersonen getätigten Aussagen ausdrücklich bestritten. Die Vielzahl der anderen als Zusteller tätigen Personen wurde nicht einmal befragt, es wurden keinerlei einzelfallbezogenen Feststellungen zu den Umständen getroffen, aus denen sich möglicherweise eine Dienstnehmereigenschaft abgleiten ließe. Ganz offensichtlich wurden von Seiten der Finanzbehörde im Sinne einer vorweggreifenden Beweiswürdigung in unzulässiger Weise von vornherein angenommen, sämtliche als Zusteller tätige Personen seien als Dienstnehmer einzustufen, ohne auf den Einzelfall einzugehen und die notwendigen Feststellungen zu treffen. Der Beschwerdeführer stellt ausdrücklich daher den Antrag das Bundesfinanzgericht möge in jedem Einzelfall hinsichtlich eines jeden Zustellers/einer jeden Zustellfirma Feststellungen hinsichtlich der Art der Tätigkeit treffen und in jedem Einzelfall als Vorfrage beurteilen, ob und aus welchem Grund eine angebliche Dienstnehmereigenschaft vorliegt. 3. Verwiesen wird dazu zunächst auf mehrere kürzlich ergangene Erkenntnisse des Bundesverwaltungsgerichtes in ähnlich gelagerten Fällen (BVwG 12.5.2015, L504 2005827-1; BVwG vom 06.07.2015, Zahl G302 22004436-1), in denen hinsichtlich verschiedener Tätigkeiten (Fliesenleger, Innenverputzter [sic!]) selbständige Tätigkeiten angenommen wurden. Im Erkenntnis vom 22.07.2015, L 511 2005852-1 hat das Bundesfinanzgericht ausdrücklich den Transport als eigenes Werk qualifiziert. Zu verweisen ist weiters auf ein Erkenntnis des unabhängigen Verwaltungssenates des Landes Oberösterreich (nunmehr OÖ Landesverwaltungsgericht) vom 30.10.2013, Zahl VwSen-253509/2/NK/HK, in einem sehr ähnlich gelagerten Fall. Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände einer Zustelltätigkeit, in der es immer darum geht, das [sic!] eine im voraus [sic!] bestimmte Ware rechtzeitig in einem ordentlichen Zustand an den Kunden ausgeliefert wird, sprach der UVS des Landes Oberösterreich aus, dass bei einer Zustelltätigkeit durchaus die Merkmale selbständiger Leistungserbringung überwiegen können und ist daher in diesem Fall von der selbständigen Tätigkeit von Pizzazustellern ausgegangen [sic!]. Zu beachten ist auch insbesondere das kürzlich ergangene Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 20.05.2015, RA 2014/09/0041, in welchem es ebenfalls um die Qualifikation der Tätigkeit von Zustellern ging. Der Verwaltungsgerichtshof hat ausgesprochen, dass in jedem einzelnen Fall gesondert zu prüfen ist, ob eine als Zusteller tätige Person als Dienstnehmer anzusehen ist. Weiters zu verweisen ist auf das Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes vom 09.06.2015, L510 2104487-1, worin eine Auskunft der zuständigen Gebietskrankenkasse nach § 43a ASVG zitiert wird, der zufolge eine rechtsverbindliche Beurteilung, ob ein Dienstvertrag oder ein Vertrag über eine selbständige Leistung vorliegt, ohne Prüfung der tatsächlichen Verhältnisse im Nachhinein nicht möglich sei. Dabei kommt es unter anderem insbesondere darauf an, ob der jeweilige Zusteller über eine eigene Unternehmensorganisation verfügte, ob der Zusteller auch für andere Auftraggeber tätig war, ob vom Zusteller einzelne Aufträge jederzeit abgelehnt werden konnten (unabhängig davon ob der Zusteller dies in der Praxis jemals gemacht hat), ob eine jederzeitige Vertretung möglich war (unabhängig davon, ob diese Möglichkeit jemals genutzt wurde), mit welchen Arbeitsmitteln er/sie die Zustellungen durchführte etc. Die konkret maßgeblichen Verhältnisse können von Fall zu Fall verschieden sein. Keinesfalls zulässig ist jedoch, von den bei einzelnen Zustellern angeblich festgestellten Verhältnissen ohne weiteres Beweisverfahren auf die Verhältnisse bei einer Vielzahl von anderen Zustellern zu schließen. 4. Der Beschwerdeführer hat (auch im Prüfungsverfahren) immer den Standpunkt vertreten, dass die von ihm beauftragten Zusteller im Prüfungszeitraum selbständige Unternehmer waren. Schon aus den mit den Zustellern abgeschlossenen Werkverträgen geht eindeutig hervor, dass die Absicht der Parteien in jedem Fall darin lag, einen Werkvertrag abzuschließen und so wurden die Vertragsverhältnisse auch ,gelebt'. Weder waren die Zusteller in den Betrieb des Beschwerdeführers eingebunden, noch unterlagen sie in irgendeiner Weise seinen Weisungen. Ihre unternehmerische Stellung wurde vor allem dadurch unterstrichen, dass die Zusteller selbst bestimmten, ob sie einen Auftrag annahmen, ob sie den Auftrag selbst durchführten oder sich dabei vertreten ließen. Hinsichtlich der generellen Vertretungsbefugnis ist auszuführen, dass Zustelltätigkeiten von der Natur der Sache her sehr einfach sind, weshalb der Kreis der möglichen Vertreter und Gehilfen, derer sich ein Zusteller bedienen konnte, sehr groß und nicht auf Betriebsangehörige beschränkt war. Die Zusteller allein bestimmten die Art der Zustellung und führten sie mit eigenen Betriebsmitteln, insbesondere mit eigenen Kraftfahrzeugen durch, wobei darauf hinzuweisen ist, dass aufgrund der Eigenart der Zustelltätigkeit das Fahrzeug tatsächlich das einzig wesentliche Betriebsmittel ist. Die Entlohnung hing einzig und allein von der erbrachten Leistung, d.h. von der Anzahl der Zustellungen ab. Die Zusteller hatten somit auch das unternehmerische Risiko selbst zu tragen, wenn sie (etwa infolge eines Fahrzeugdefekts oder eines Verkehrsstaus) die Zustellungen nicht bzw nicht rechtzeitig durchführen konnten. Für fehlerhafte Zustellungen hatten sie zu haften. Die Zusteller hatten eine eigene unternehmerische Infrastruktur (Buchhaltung, Steuerberatung), traten zum Großteil werbend am Markt auf, konnten auch für andere Auftraggeber tätig werden und waren zum Großteil auch für andere Auftragnehmer tätig. All diese Umstände können nur durch einzelfallbezogene Erhebungen festgestellt werden. Hinsichtlich der Bindung an Arbeitszeit und Arbeitsort wurden den Zustellern nie irgendwelche Vorgaben hinsichtlich der Einsatzzeiten gemacht. Da die Unternehmensorganisation des Beschwerdeführers dergestalt war, dass für die Zustelltätigkeit jederzeit eine Vielzahl von abrufbaren Zustellern vorhanden war und es dem Beschwerdeführer völlig gleichgültig war, welche Person aus dem Kreis der jederzeit verfügbaren Zusteller einen Zustellauftrag erledigte, waren Vorgaben hinsichtlich Arbeitszeit und -ort von vornherein nicht nötig. Verwiesen wir [sic!] auf das Erkenntnis des VwGH vom 24.4.2011, Zl. 2013/08/0258, in dem der Gerichtshof dargelegt hat, dass dann, wenn ein Auftraggeber einfache Tätigkeiten so organisiert, dass für deren Durchführung jederzeit mehrere aufrufbare Arbeitskräfte zur Verfügung stehen und es ihm gleichgültig ist, von welcher gleichwertigen Arbeitskraft aus dem potentiell zur Verfügung stehenden Kreis er die Arbeiten durchführen lässt, von einer persönlichen Arbeitspflicht des einzelnen ,Beschäftigten' nicht mehr ausgegangen werden kann, zumal der Auftraggeber dann ja nicht mehr darauf bauen und danach disponieren kann, dass eine Arbeitskraft an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zur Verfügung steht. Kontrollen durch den Beschwerdeführer als angeblichen ,Dienstgeber' hat es überhaupt nicht gegeben. Der Arbeitsablauf war nicht von Seiten des Beschwerdeführers vorgegeben, sondern ergab sich aus der Eigenart der Tätigkeit. Dem Beschwerdeführerin [sic!] stand ein ,Zustellerpool' in einer Größe zur Verfügung, der gewährleistete, dass eingehende Zustellaufträge tatsächlich erledigt wurden, von welchem Zusteller auch immer. Darüberhinaus wird nochmal darauf verwiesen, dass jeder Zusteller einen an ihn erteilten Auftrag nicht nur nachträglich weitergeben, sondern auch sanktionslos ablehnen konnte, was seine persönliche Arbeitspflicht von vornherein ausschließt. (vgl. u.a. VwGH 24.4.2014, Zl 2013/08/0258, VwGH 4.7.2007, 2006/08/0193) Der Beschwerdeführer konnte und musste nicht darauf bauen und entsprechend disponieren, dass ein bestimmter Zusteller an einen [sic!] bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit für Dienstleistungen vereinbarungsgemäß zur Verfügung stand. Der Arbeitsablauf betreffend Zustellungen war derart organisiert, dass für die Durchführung von Zustellungen jederzeit eine Vielzahl von Zustellern zur Verfügung stand, sozusagen ein präsenter ,Arbeitskräftepool' und dem Beschwerdeführer war es - auch aufgrund der Einfachheit der Zustelltätigkeit - gleichgültig, welcher dieser gleichwertigen Zusteller aus dem zur Verfügung stehenden Kreis der möglichen Zusteller den Auftrag ausführt. Auch das jederzeitige Ablehnungsrecht war aufgrund der Unternehmensorganisation des Beschwerdeführers von vornherein eingeplant und hat auch in der Praxis problemlos funktioniert. Der Geschäftsgang des Beschwerdeführers wurde also im Falle der jederzeit möglichen Absage eines Zustellers nicht beeinträchtigt. Im Pool standen jederzeit genügend Zusteller zur Verfügung, um Zustellaufträge auszuführen." Zum Beweis seines Vorbringen berufe sich der Beschwerdeführer auf die Einvernahme der in einer der Beschwerde enthaltenen Liste angeführten Personen als Zeugen in einer mündlichen Verhandlung, wobei die Einvernahme sämtlicher Zeugen, deren Muttersprache nicht Deutsch sei, unter Beiziehung eines Dolmetschers für die jeweilige Muttersprache des Zeugen erfolgen solle. Der Bf behalte sich das Recht vor, weitere Zeugen zu nennen. Die Zeugen sollen zu folgenden Beweisthemen einvernommen werden: "[…] dass eine generelle Vertretungsbefugnis bestand, d.h. die jeweiligen Zusteller bzw. Zustellfirmen berechtigt waren, sich ohne Zustimmung des Auftraggebers geeigneter Vertreter oder Hilfskräfte zu bedienen; weiters dass die Zusteller bzw. Zustellfirmen über eine eigene unternehmerische Infrastruktur, insbesondere Gewerbeberechtigungen, Fahrzeuge, Büro, Buchhaltung/Rechnungswesen/Steuerberater verfügten und auch werbend am Markt auftraten. Weiters dass sie nicht nur berechtigt waren, für andere Auftraggeber tätig zu werden, sondern dass sie auch tatsächlich regelmäßig für andere Auftraggeber Zustelltätigkeiten verrichteten. Weiters mögen sie zum Beweis dafür einvernommen werden, dass für die Zustelltätigkeit eigene Gewährleistungs- und Haftungsregelungen bestanden, die insbesondere darauf abzielten, dass die Speisen und Getränke innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, unversehrt bzw. warm beim Endkunden abgeliefert werden mussten. Ab Übergabe der fertig zubereiteten Speisen an den jeweiligen Zusteller hat dieser die Haftung für den ordentlichen Zustand der Speisen und Getränke bis zur Übernahme an den Kunden übernommen und war verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die Zeitgarantie für die Zustellungen eingehalten wurde, da ansonsten das Risiko auf ihn überging und dass sie im Falle der Nichteinhaltung der Zeitgarantie oder eines sonst nicht ordnungsgemäßen Zustellvorganges kein Entgelt erhalten haben bzw. das Entgelt entsprechend reduziert wurde, was ein klassisches Unternehmerrisiko darstellt. Insbesondere mögen die Zeugen auch zum Beweis dafür einvernommen werden, dass die Gewährleistungs- und Haftungsregelungen sowie die allgemeine Vertretungsbefugnis in der Praxis auch so gelebt wurde, weiters dass Zustellungen ausschließlich mit eigenen Fahrzeugen und Arbeitsmitteln der Zusteller erfolgten, die Zusteller an keinen Standort gebunden waren und keinen Weisungen des Beschwerdeführers unterlagen sowie Zustellaufträge auch sanktionslos ablehnen konnten und es weiters keine fixen Dienstpläne (höchstens Arbeitswunschlisten) gab." Aus einer Vielzahl von Unterlagen, die der Bf im Prüfungsverfahren vorgelegt habe, gehe hervor, dass Abzüge für nicht ordnungsgemäß ausgeführte Zustellungen erfolgt seien bzw. diverse Schäden weiterverrechnet worden wären, weiters dass die Kosten von Zustellerausstattung von den Zustellern selbst zu tragen gewesen wären. Es werde auch der Beweisantrag auf Einsichtnahme in die von Seiten des Bf mit E-Mail vom 27. Juni 2012 an die Finanzbehörde übermittelten Unterlagen (bezüglich Ausstattung und Auflistung von Abzügen aus dem Jahr 2010) gestellt. Zum Beweis seines gesamten Vorbringens berufe sich der Bf zudem auf seine eigene Vernehmung im Rahmen einer mündlichen Verhandlung. In sämtlichen Bescheiden werde zur Begründung auf den Bericht über das Ergebnis der Außenprüfung vom 22. Mai 2015 verwiesen. In diesem lediglich 9 Seiten umfassenden Bericht werde mehrmals auf Excel Tabellen, die im Rahmen der Schlussbesprechung angeblich übergeben worden seien, verwiesen. Weder aus dem Bericht noch aus den vorhandenen Excel Tabellen könne im Detail nachvollzogen werden, wie sich die Steuernachforderungen konkret errechnen würden und warum im Einzelfall Dienstverhältnisse vorliegen würden. Mit Verweis auf § 93 Abs 3 lit a BAO und auf die VwGH-Rechtsprechung wird zur Begründungspflicht in einem Bescheid ausgeführt. Nach der Judikatur des VwGHs (Verweis auf VwGH 3.8.2004, 2000/13/0046) entfalle die Arbeitgeberhaftung insoweit, als einem Arbeitnehmer für die entsprechenden Bezüge im Wege der Veranlagung Einkommensteuer vorgeschrieben und von diesem entrichtet worden sei. Die Zusteller hätten über einen Gewerbeschein verfügt und wären GSVG-pflichtversichert gewesen. Sie hätten Einkommensteuererklärungen abgegeben und hätten dort alle Aufwendungen für Betriebsmittel steuerlich gelten machen können, insbesondere die Kosten des für die Zustellfahrten notwendigen PKW. Die belangte Behörde habe kein ordnungsgemäßes Ermittlungsverfahren durchgeführt und ihrer gesetzlichen Feststellungs- und Begründungspflicht nicht entsprochen. Es sei nicht festgestellt worden, ob und gegebenenfalls wie der Bf an die angeblichen Zusteller Arbeitsaufträge erteilt habe und auf welche Weise eine Dienst- bzw. Fachaufsicht durch den Bf ausgeübt worden wäre. Auch die Höhe der monatlichen (wöchentlichen) Entgelte sei nicht nachvollziehbar festgestellt worden. Mit Beschwerdevorentscheidung vom 23. März 2016 wurde die Beschwerde als unbegründet abgewiesen. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass bei den Einvernahmen darauf geachtet worden sei, dass ein repräsentativer Schnitt von Personen an verschiedenen Orten (Wien und Salzburg) einvernommen wurden. Aufgrund der Vielzahl der seitens der Bf beschäftigten Pizzazustellern sei es nicht möglich gewesen, alle diese Personen einzuvernehmen. Außerdem seien nicht alle vorgeladenen Personen zu Einvernahme erschienen. Es werde darauf hingewiesen, dass die mit den Pizzazustellern abgeschlossenen Vereinbarungen alle gleich aufgebaut waren und somit vom gleichen Sachverhalt auszugehen gewesen sei. Sämtliche befragte Personen seien betreffend die §§ 170 bis 174 BAO sowie über die Möglichkeit der Beiziehung eines Dolmetschers informiert worden. Die einvernommenen Personen seien der deutschen Sprache mächtig gewesen und hätten Fragen verstanden und beantworten können. Die Vorliegen einer Buchhaltung oder die gelegentliche Unterstützung durch einen Steuerberater spreche für sich alle nicht für das Vorliegen einer betrieblichen Struktur. Darunter sei vielmehr zu verstehen, ob die einzelnen Personen selbst Mitarbeiter beschäftigen würden, die für sie tätig sind. Eine solche betriebliche Struktur wäre erhoben worden aber hätte in keinem Fall festgestellt werden können. Nicht die Bezeichnung eines Vertrages, sondern der wahre wirtschaftliche Gehalt sei entscheidend. Folgender Sachverhalt sei seitens der GPLA Prüferin hinsichtlich der Tätigkeit der Pizzazusteller ermittelt worden: Die Zusteller hätten sich auf ein Inserat gemeldet, hätten aus früheren Tätigkeiten Bescheid gewusst bzw. sei ein Verwandter bereits für Herrn ***Bf NN*** tätig; sie hätten sich in einen Dienstplan eingetragen bzw. seien nach Rückfragen eingeteilt worden, die eingeteilten Zeiten seien sodann einzuhalten gewesen; jedem Zusteller sei eine Nummer zugeordnet worden. Diese sei bei Arbeitsbeginn in die Registrierkassa eingegeben worden; die Wartezeit auf die Zustellung seien vorort (innerhalb der Pizzeria) verbracht worden; das Vertretungsrecht sei nicht gelebt worden; den Preis für die Zustellung habe der Auftraggeber bestimmt, die Speisen seien in Wärmetaschen, die vom Gastronomiebetrieb zur Verfügung gestellt worden seien, transportiert worden; der Werkvertrag weise bei Beginn der Tätigkeit den ersten und bei Beendigung der Tätigkeit den letzten Arbeitstag auf; am Monatsende hätte anhand der Kassenausdrucke festgestellt werden können, wer wie viele Zustellungen in einem Gebiet vorgenommen habe; in der ***Zy*** Filiale Salzburg hätte es eine Mappe gegeben, in der der Zusteller die Beginn- und Endzeit seiner Tätigkeit und die Anzahl der Zustellungen eintragen hätte müssen. Aufgrund dieser Abrechnungen sei das Entgelt ermittelt worden. Die Auszahlung wäre jeweils von Herrn ***Bf NN*** in der betreffenden Filiale vorgenommen worden; die als Werkverträge bezeichneten Vereinbarungen seien von Herrn ***Bf NN*** vorgelegt worden, ebenso sei das Entgelt für die Zustellungen von Herrn ***Bf NN*** bestimmt worden. Im gegenständlichen Fall sei die Tätigkeit der Zusteller aufgrund einer Rahmenvereinbarung erfolgt, innerhalb der sich er Zusteller selbst in einen Dienstplan eintragen hätte können und sei somit nicht auf Ziel, sondern auf Dauer angelegt gewesen. Aus diesem Grund sei hier von einer Eingliederung in das Unternehmen auszugehen. Auch sei das Tätigkeitsgebiet der Zusteller durch die Zuteilung der Fahrten im Detail vorgegeben. Somit hätte auch die Möglichkeit für den Dienstgeber bestanden, den Zusteller zu kontrollieren (z. B. Rückfragen beim Kunden oder Nachfahren der für die Zustellungen benutzten Fahrtstrecken). Die Zusteller seien darüber hinaus in ihrem Verhalten an die Weisungen des Dienstgebers gebunden gewesen (für die Zustellfahrten hätte ihr Auto gereinigt sein müssen, Zustellzeiten seien im Computer vermerkt worden, Zustellen hätten innerhalb von 30 Minuten zu erfolgen gehabt). Weiters ergebe sich durch die Aufzeichnungen über jede einzelne Zustellfahrt, nach denen auch bezahlt worden sei, eine stille Autorität des Arbeitgebers und somit eine Eingliederung in das Unternehmen. Es liege ein Rahmenvertrag zwischen den einzelnen Zustellern und Herrn ***Bf NN*** vor. Aufgrund dieses Vertrages würden die Zusteller ihre Einnahmen bestenfalls dadurch steigern können, dass sie selbst öfter tätig seien, aber nicht die Höhe des Entgelts je Zustellung selbst bestimmen. Bei der im Zuge der Prüfung durchgeführten Sachverhaltsermittlungen hätte sich kein Indiz für eine Gewinnerzielungsabsicht ergeben, vielmehr habe der Großteil der Zusteller ihr Einkommen durch ihre Zustelltätigkeit aufbessern wollen. Vom Vorliegen einer Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr und dem Vorliegen eines Unternehmerrisikos könne nicht ausgegangen werden, weil die einzelnen Personen ihre Dienste nicht frei am Markt angeboten hätten, sondern vielmehr nur gegenüber Herrn ***Bf NN*** tätig geworden wären. Ein freies Vertretungsrecht sei nicht gelebt worden. Bezüglich dem Vorwurf, dass nach der Judikatur des VwGHs die Arbeitgeberhaftung insoweit entfalle, als für die entsprechenden Bezüge bereits Einkommensteuer aufgrund einer Veranlagung entrichtet worden sei, sei festzustellen, dass diesem Umstand im Zuge der Prüfung entsprochen worden sei (Unterschied Bemessungsgrundlage DB/DZ und Lohnsteuer). Das Vorliegen eines Gewerbescheins und die damit vorgenommene Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen sage noch nichts über die tatsächlichen Verhältnisse aus. Herrn ***Bf NN*** sei bereits während der Prüfung die Möglichkeit zur Stellungnahme gegeben worden. Herr ***Bf NN*** sei der Vorladung am 2.7.2013 nicht nachgekommen. Im Zuge der Schlussbesprechung sei eine umfangreiche Niederschrift zur Schlussbesprechung (351 Seiten) mit sämtlichen Begründungen und Excel-Listen mit den Bemessungsgrundlagen dem Bf und seinem steuerlichen Vertreter übergeben worden. In seinem Vorlageantrag vom 21. April 2016 beantragte die rechtsfreundliche Vertretung des Bf mit Verweis auf das Vorbringen in der Beschwerde die Entscheidung durch das Bundesfinanzgericht und die Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Mit Vorlagebericht vom 20. Februar 2017 legte die belangte Behörde die Beschwerde dem Bundesfinanzgericht vor. Mitgesendet wurden: Fahrtenbuch von ***35*** ***15*** vom August 2007; Werkverträge vom jeweils 31.8.2007 bzw. 30.8.2007 zwischen der Firma ***Bf1*** und diversen Zustellern. Diesen Werkverträgen ist jeweils eine "Honorarnote Werkvertrag", aus welchen die erbrachten Leistungen (Anzahl Zustellungen mit Satz bzw. Anzahl Stunden mit Satz) angeführt sind. Die Werkverträge sind jeweils von "Auftraggeber" nicht unterzeichnet und von "Auftragnehmer" "i.V. ***15***" unterzeichnet. Vorliegend sind diese Werkverträge mit "Honorarnote" mit folgenden Zustellern: ***17***, ***18***, ***19***, ***20***, ***21***, ***22***, ***23***, ***24***, ***25***, ***26***, ***27***, ***28***, ***29***, ***30***, ***31***, ***32***, ***9*** ***33***, ***34***, ***15*** ***35***, ***13***, ***36***, ***11*** ***37***, ***10*** jeweils vom 31.8.2007 sowie vom jeweils 30.8.2007 mit ***38*** und ***39***. Erklärungen "Barauszahlung" vom jeweils 31.10.2008 von: ***11*** ***37***, ***26***, ***15*** ***83***, ***27***, ***28***, ***29***, ***30***, ***31*** ohne Unterschrift, ***32*** ohne Unterschrift, ***9*** ***33*** ohne Unterschrift, ***13*** und ***36***; Fahrtenbuch von ***35*** ***15*** betreffend Oktober 2008 vom 31.10.2008; Liste "Barauszahlung Wien April 2009" mit Unterschriften; Überweisungsliste Salzburg, Verwendungszweck "Honorar - April 2009"; Liste "Barauszahlung Salzburg - April 2009" mit teilweise Unterschriften; Werkverträge zwischen der Firma ***Bf1*** und diversen Zustellern. Diesen Werkverträgen ist jeweils eine "Honorarnote Werkvertrag", aus welchen die erbrachten Leistungen (Anzahl Zustellungen mit Satz bzw. Anzahl Stunden mit Satz) angeführt sind. Vorliegend sind diese Werkverträge mit "Honorarnote" mit folgenden Zustellern mit folgendem Datum: ***7*** vom 29.4.2009, ***40*** vom 30.4.2009, ***41*** ohne Datum, ***8*** vom 15.5.2009, ***5*** vom 15.5.2009, ***6*** vom 30.4.2009, ***35*** ***15*** vom 30.4.2009, ***10*** vom 30.4.2009, ***37*** ***11*** vom 30.4.2009, ***27*** vom 30.4.2009, ***42*** vom 30.4.2009, ***29*** vom 30.4.2009 und ***30*** vom 30.4.2009; Barauszahlung-Erklärung über den Erhalt des Honorars in Bar von ***10*** vom 30.4.2009, ***37*** ***11*** vom 30.4.2009, ***27*** vom 30.4.2009 und ***29*** vom 30.4.2009; Liste "Zustellerausstattung-2010-03"; Liste "Abzüge Februar 2010"; Rechnung (Weiterverrechnung) der Fa ***Bf NN*** Bf VN an ***43*** vom 28.2.2010 betreffend: Dachschild, Tasche, Platte, Winterjacke, Pullover, Polo über den Gesamtbetrag in Höhe von 469,20 Euro. Angeführt ist, dass die Gegenverrechnung des Betrages in Höhe von 469,20 Euro mit dem Honorar vom Februar 2010 erfolge; Liste "Zustellerausstattung-2010-12"; Liste "Zustellerausstattung-2010-11"; Liste "Zustellerausstattung-2010-10"; Liste "Zustellerausstattung-2010-9"; Liste "Zustellerausstattung-2010-8"; Liste "Zustellerausstattung-2010-7"; Liste "Zustellerausstattung-2010-6"; Liste "Zustellerausstattung-2010-5"; Liste "Zustellerausstattung-2010-4"; Zusteller-Basisvereinbarungen mit folgenden Zustellern mit im Wesentlichen gleichem Inhalt: ***44*** vom 2.2.2010, ***45*** vom 20.4.2010, ***46*** vom 17.5.2010, ***47*** ohne Datum, ***48*** vom 2.4.2010, ***49*** vom 1.6.2009, ***50*** vom 1.2.2010, ***51*** ***52*** vom 9.2.2010, ***53*** vom 8.6.2010, ***54*** ohne Datum und ohne Unterschriften, ***10*** vom 1.5.2009, ***55*** ohne Datum, ***56*** ohne Datum, ***57*** vom 25.11.2009, ***58*** vom 24.3.2010, ***59*** ohne Datum, ***60*** vom 1.2.2010, ***61*** vom 10.2.2010, ***62*** ohne Datum, ***63*** ohne Datum, ***64*** ohne Datum, ***65*** vom 1.2.2010, ***66*** vom 28.4.2010, ***67*** vom 1.2.2010, ***68*** vom 18.3.2010, ***69*** vom 1.2.2010, ***70*** ohne Datum, ***71*** vom 1.2.2010, ***72*** vom März 2010, ***73*** vom 1.2.2010, ***74*** [unleserlich] (SVNr. ***75***) vom 1.7.2010, ***76*** [unlerserlich] (SVNr. ***77***) vom "2.04.010" (gemeint wohl 2.4.2010), ***78*** vom 29.10.2010, ***79*** vom 1.2.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***80*** vom 1.2.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***11*** ***37*** vom 1.5.2009, ***15*** ***35*** vom 1.5.2009, ***81*** vom 28.6.2010, ***82*** ohne Datum, ***83*** [unleserlich] (SVNr. ***84***) vom "01/11/20011" (gemeint wohl 1.11.2011), ***85*** vom 1.2.2010, ***86*** vom Juni 2010, ***87*** vom Juni 2010, ***88*** ohne Datum, ***89*** vom 1.2.2010, ***90*** vom 23.7.2009, ***91*** vom 10.5.2010, ***92*** ohne Datum, ***36*** vom 1.5.2009, ***29*** vom 1.5.2009, ***93*** ohne Datum, ***94*** vom 30.10.2010, ***95*** ohne Datum, ***96*** ohne Datum, ***97*** vom 1.4.2010, ***98*** vom 29.10.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***99*** vom 1.2.2010, ***100*** ohne Datum, ***101*** vom 28.1.2010, ***7*** vom 1.5.2009, ***102*** vom 1.2.2010, ***103*** vom 1.4.2010, ***104*** vom 1.2.2010, ***105*** vom 1.4.2010, ***106*** vom 1.4.2010, ***107*** ohne Datum, ***108*** ohne Datum, ***109*** ohne Datum, ***110*** vom 22.8.2010, ***111*** ohne Datum, ***112*** vom 1.2.2010, ***113*** vom 1.2.2010, ***114*** vom 1.2.2010, ***115*** vom 1.2.2010, ***116*** vom 1.3.2010, ***117*** ohne Datum, ***118*** vom 1.2.2010, ***119*** vom 5.7.2009, ***120*** vom 1.2.2010, ***121*** vom 1.2.2010, ***122*** vom 1.5.2009, ***123*** vom 1.2.2010, ***124*** vom 16.11.2010, ***125*** vom 20.4.2010, ***126*** vom 19.2.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***127*** vom 1.2.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***128*** 1.2.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***129*** vom 5.4.2010, ***130*** jun vom 1.4.2010, ***131*** vom 1.2.2010, ***132*** vom 1.2.2010, ***133*** vom 1.3.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***27*** vom 1.5.2009, ***134*** vom 3.4.2010, ***135*** vom 3.4.2010, ***9*** ohne Datum, ***136*** vom 1.5.2009, ***137*** vom 29.10.2010, ***138*** vom 1.2.2010, ***139*** ohne Datum, ***12*** vom 1.5.2009, ***18*** vom 1.5.2009, ***140*** vom 1.5.2009, ***141*** vom 1.2.2010, ***142*** vom 1.2.2010, ***143*** vom 1.2.2010, ***144*** vom 1.2.2010, ***145*** vom 1.2.2010, ***146*** vom 1.6.2009, ***147*** vom 2.4.2010, ***148*** vom 1.2.2010, ***13*** vom 1.5.2009, ***149*** vom 1.2.2010, ***150*** vom 5.3.2010, ***151*** vom 1.2.2010, ***152*** ohne Datum, ***153*** vom 27.5.2010, ***41*** vom 1.6.2009, ***154*** vom 1.2.2010 (ohne Unterschrift der "Zustellfirma"), ***155*** vom 1.2.2010, ***156*** vom 1.4.2010, ***157*** vom 1.4.2010, ***6*** vom 1.6.2009, ***158*** vom 1.2.2010, ***159*** ohne Datum, ***160*** ohne Datum, ***161*** vom 31.10.2010, ***33*** ***162*** vom 1.5.2009, ***33*** ***163*** ohne Datum, ***164*** vom 1.2.2010, A***165*** ohne Datum (ohne Unterschrift "Zusteller"), ***166*** ohne Datum und ***43*** vom 1.4.2010 ; Basis-Honorartabelle zwischen ***Bf1*** und ***167*** vom 8.11.2010 (Vorlagebericht Nr 59); Honorarnote-Rechnungen an die Firma ***Bf NN*** Bf VN von folgenden Zustellern, allesamt mit Datum vom 28.2.2010: ***157***, ***155***, ***149***, 2 Rechnungen von ***168***, 3 Rechnungen von ***144***, 2 Rechnungen von ***143***, ***103***, 2 Rechnungen von ***169***, ***138***, ***135***, 3 Rechnungen von ***132***, ***71***, 2 Rechnungen von ***131***, ***126***, ***121***, 2 Rechnungen von ***118***, 2 Rechnungen von ***115***, 2 Rechnungen von ***113***, ***112***, 2 Rechnungen von ***60***, ***170***, ***145***, ***114***, ***61***, 3 Rechnungen von ***111***, ***106*** und ***171***. Niederschrift Auskunftsperson ***5*** Ahmed vom 19.3.2012 mit vorgelegten Unterlagen; Niederschrift Auskunftsperson ***6*** vom 25.4.2013 mit vorgelegten Unterlagen; Niederschrift Auskunftsperson Mag. ***8*** vom 26.4.2013 mit vorgelegten Unterlagen; Niederschrift Auskunftsperson ***7*** vom 26.4.2013 mit vorgelegten Unterlagen; Niederschrift Auskunftsperson ***10*** vom 29.7.2013 mit vorgelegten Unterlagen; Niederschrift Auskunftsperson ***11*** ***37*** vom 29.7.2013 mit vorgelegten Unterlagen; Niederschrift Auskunftsperson ***9*** vom 29.7.2013; Niederschrift Auskunftsperson ***12*** vom 30.7.2013; Niederschrift Auskunftsperson ***13*** vom 30.7.2013; Vorladung des Bf vom 6.5.2013; E-Mail des Bf betreffend Vorladung vom 1.7.2013; Vorladung von ***2*** ***1*** vom 19.8.2014 und Rechnungen der Fa ***2*** ***1*** an ***Bf1*** vom 2.2.2007, 2.4.2007, 2.4.2007, 19.11.2007, 2.10.2007, 2.10.2007, 2.10.2007, 2.9.2007, 2.8.2007, 2.6.2007, 2.5.2007, 2.3.2007 sowie weitere Unterlagen und Stellungnahmen zu diesen Rechnungen; Ergänzungsersuchen an den Bf vom 25.9.2014; E-Mail der steuerlichen Vertretung des Bf vom 24.10.2014; Schreiben der Finpol ohne Datum; Vorladung und Aktenvermerk zu Herrn ***3***. Mit Ersuchschreiben vom 3. Februar 2026 ersuchte das Bundesfinanzgericht das Bundesverwaltungsgericht um Zusendung der Niederschriften zur mündlichen Verhandlung samt etwaiger Niederschriften über Zeugeneinvernahmen sowie des Erkenntnisses zur Geschäftszahl ***172***. Mit Eingabe vom 18. Februar 2026 übermittelte das Bundesverwaltungsgericht die Niederschriften zur mündlichen Verhandlung vom 20.5.2022, 23.5.2022, 24.5.2022, 30.5.2022, 2.6.2022, 8.6.2022 und vom 17.6.2022 sowie das entsprechende Erkenntnis. Diese Unterlagen beinhalten die Befragungen von folgenden Zustellern: ***173*** (vormals ***93***), ***90***, ***30***, ***9*** (geb. ***33***), ***12***, ***174*** (vormals ***175***), ***110***, ***13***, ***176***, ***37*** Peter ***11***, ***163*** ***162*** ***33***, ***42***, ***122***, ***38***, ***35*** ***15***, ***83*** ***15***-***177***, Mag. ***178***, ***36***, ***159***, ***165***, ***179*** und ***180***.

Normen und Schlagworte

Herkunft

Herkunft dieses Textes

Bestand
BFG-Entscheidungen
Dokumenttyp
Bescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis
Geschäftszahl
RV/7100889/2017
ECLI
ECLI:AT:BFG:2026:RV.7100889.2017
Stammnummer
152403
Gültig
07.08.2026 bis auf Weiteres
Stand Bestandsliste
25.09.2026 06:13
Von uns abgerufen
26.09.2026
Quelle
Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
Lizenz
CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF

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