Findok · EAS-Auskünfte
EAS 1099
Österreichische Inhaber schweizerischer Investmentzertifikate
geltende FassungEAS-AuskunftM 242/1-IV/4/97vom 07.07.1997
Wortlaut laut Findok
Sind in Österreich ansässige
Personen als Miteigentümer am Vermögen eines schweizerischen
Investmentfonds beteiligt, der in schweizerischen Beteiligungen und Anleihen
investiert, dann besteht gemäß Artikel 10 und 11 des
österreichisch-schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommens das Recht, die
den Sockelbetrag von 5% übersteigende schweizerische Verrechnungssteuer
rückerstattet zu erhalten. Die verbleibende schweizerische Quellensteuer
von 5% ist sodann in Österreich auf die Einkommensteuer
anrechenbar.
Das Rückerstattungsverfahren ist in der
Durchführungsvereinbarung vom 5. bzw. 6. Dezember 1974, BGBl. Nr. 65/1975,
AÖF Nr. 73/1975, geregelt. Das Rückerstattungsformular trägt
allerdings nunmehr die neue Bezeichnung "Form 84" und ist in der
Drucksortenverwaltung der Finanzlandesdirektion für Wien,
Niederösterreich und Burgenland erhältlich.
7. Juli
1997 Für den Bundesminister: Dr. Loukota
Für die
Richtigkeit der Ausfertigung:
Normen und Schlagworte
- DBA CH (E, V), Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz (Einkommen- u. Vermögenssteuern), BGBl. Nr. 64/1975
SteuerrückerstattungAnsässigkeitSteuerabzugKapitalerträgeZertifikatsinhaberRückerstattungsverfahrenRückerstattungQuellensteuerAnrechnungAnleiheAnrechnung der ausländischen SteuerBeteiligungQuellenbesteuerung
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- EAS-Auskünfte
- Dokumenttyp
- EAS-Auskunft
- Geschäftszahl
- M 242/1-IV/4/97
- Stammnummer
- 14388
- Gültig
- 07.07.1997 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:11
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF