…zu einer Qualifikation als unechte, aus einem bestimmten (Gesamt-)Bruttobezug abgeleitete Nettolohnvereinbarung. Das unstrittige Vorliegen einer Nettolohnvereinbarung wird auch durch das Nicht-Berücksichtigen allfälliger Werbungskostenanteile - aus welchen Gründen auch immer - bei der Berechnung des Nettolohnes durch den Arbeitgeber nicht geändert. Wie oben bereits angeführt hätten…
…und ist daher offensichtlich vom Vorliegen einer originären (echten) Nettolohnvereinbarung ausgegangen. Zu dieser Vorgehensweise hat der Prüfer jedoch keine Feststellungen getroffen. Nach der Judikatur des OGH 17.3.2004, 9 Ob A 72/03h, ist im Zweifel eine abgeleitete (unechte) Nettolohnvereinbarung anzunehmen und nicht hochzurechnen…
…welcher naturgemäß an einer Qualifizierung als Werkvertrag interessiert sei. Die Fertigstellung bis zu einem bestimmten Termin und die Einhaltung dieses vorgegebenen Termins sei für das Kriterium "Zielschuldverhältnis", aus welchem sodann ein Werkvertragsverhältnis abgeleitet werden könne, nicht ausreichend. Weisungsgebundenheit und organisatorische Eingliederung des Bw seien klar…
…VwGH aus, dass, wenn ein Anspruchsberechtigter eine Vorausverfügung über einen bestimmten Betrag trifft, eine Einkommensverwendung vorliegt; derartige Einnahmen gelten als dem Anspruchberechtigten zugeflossen. Daraus kann in der Folge abgeleitet werden, dass es sich bei der Hypotax um einen Vorteil aus dem Dienstverhältnis, d.h. um…