…wenn den Abgabepflichtigen kein grobes Verschulden treffe. Die Zahllast sei durch ein Versehen nicht zum fälligen Termin überwiesen worden. Bei diesem Versehen handle es sich um einen Eingabefehler seitens des Sachbearbeiters im Telebanking-Programm. Dieser Fehler sei erst mit Festsetzung des Säumniszuschlages bemerkt und sofort…
…vgl. UFS 8.7.2005, RV/1314-W/04 betreffend einen Schreib- bzw. Tippfehler bei der Überweisung von Abgaben; UFS 30.5.2005, RV/0360-L/05 betreffend einen Eingabefehler im Zuge einer Telebanking-Überweisung; ebenso UFS 7.9.2009, RV/3684-W/08). Für…
…ersichtlich sei, handle es sich um einen Tippfehler bei der Eingabe. Die Überweisung sei online durchgeführt und der Fehler leider nicht sofort erkannt worden. Da die Voranmeldungen im heurigen Jahr zwischen etwa 2.085,00 € und 29.076,00 € stark geschwankt hätten, sei…
…ist diesen erstmals in der Berufungsvorentscheidung enthaltenen Fakten im Vorlageantrag nicht entgegengetreten, sodass diese als richtig angenommen werden können, weil einer Berufungsvorentscheidung auch die Wirkung eines Vorhaltes zukommt (VwGH 30. 4. 2003, 99/13/0251). Da durch diesen Vorhalt das Parteiengehör gewahrt wurde (VwGH 26…
…Auslöschungen mit Tippex 1997 Summen und Überträge wie im Vj (andere Schrift, anderer Kugelschreiben, für alle Monate in einem Zug geschrieben) 21. u. 22.1.97: Überschreibungen 11.3.97: nachträgliche Streichung und Betragsänderung einer Ausgabe durch den Steuerberater 30.5.97: nachträgliche Einfügung einer…
…Mitarbeiterin eingeschult. Offensichtlich sei die Wichtigkeit der Erteilung der korrekten Verrechnungsweisung bei den Selbstbemessungsabgaben nicht ausreichend kommuniziert worden. Gleichzeitig hätten sich durch Umstellungen im Team der Zahlungsanweisung Änderungen in der Reihenfolge der gespeicherten Vorlage ergeben, worin sicherlich ein Fehlerpotenzial gelegen sei. Die Bw. führte weiters…
…152 mwN). Davon ist im gegenständlichen Fall nicht auszugehen. Der Eingabefehler, der der Buchhalterin im Zuge der Telebanking-Eingabe unterlaufen ist, stellt einen Fehler dar, den gelegentlich auch ein sorgfältiger Mensch begehen kann, und der bei einer Kontrolle durch die Berufungswerberin nicht auf den ersten…
…begeht. Werden Überweisungen per Telebanking getätigt, kann der Überweisende an Hand eines EDV-Eingabeprotokolls die Richtigkeit der von ihm getätigten Eingaben überprüfen und unrichtige Eingaben gegebenenfalls noch vor der Datenfreigabe selbst korrigieren bzw. nach erfolgter Freigabe eine Berichtigung fehlerhafter Daten durch Kontaktaufnahme mit dem Bankinstitut…
…fast zwei Wochen später) am 1. Oktober 2008 erfolgt ist, ist somit unbeachtlich. Ein Eingabefehler, der einer Buchhalterin im Zuge der Telebanking-Eingabe einer Überweisung an das Finanzamt unterläuft, kann einen Fehler darstellen, den gelegentlich auch ein sorgfältiger Mensch begeht. Eine Kontrolle jeder einzelnen Überweisung…
…noch kein den Behördenwillen, wie im Prüfungsabschluss am 7. Mai 2002 ausgedrückt, umsetzender Bescheid erlassen war. Die Unrichtigkeit der Bescheide vom 14. Mai 2002 beruht daher nicht auf einer fehlerhaften Willensbildung der Behörde, sondern ausschließlich auf dem Einsatz einer "automationsunterstützten Datenverarbeitungsanlage" durch die, wie ausgeführt…
…5/2007, die am 16. Juli 2007 fällig waren, erfolgt. Die Bw. habe die vorgenannten Abgaben durch Erteilung eines Telebanking Auftrages an ihre Bank am 19. Juli 2007 entrichtet, wobei der Auftrag erteilt worden sei, die Überweisung am 19. Juli 2007 durchzuführen (siehe Beilage). Der…
…im Falle der Leistungserbringung an Dritte durch den Bw. - vom Vater des Bw. an diesen Leistungen erbracht wurden. Entsprechende Ermittlungen sind bisher unterblieben. Auf das entsprechende Vorbringen des Bw. und die von diesem gestellten Beweisanträge ist das Finanzamt bislang nicht eingegangen. Es wird daher im…
…9.10.2000 konnten durch die Abgabenbehörde in der Begründung zur BVE nicht schlüssig entkräftet werden. Die Oberbehörde selbst spricht in ihrem Bescheid vom 28.9.2000, welcher dasselbe Problem behandelt, von einer Pflichtverletzung gemäß § 115 BAO bzw. von einer Rechtswidrigkeit im Sinne des …
…Darstellung wenigstens glaubhaft zu machen. Die Bestimmung des § 217 Abs. 7 BAO komme somit nicht zum Tragen. Im Vorlageantrag vom 12. April 2006 wird ausgeführt, dass durch einen Irrtum der Bank des Bw. ein falscher Betrag zeitgerecht auf das Finanzamtskonto des Bw. angewiesen worden sei…