…Sachverhalt Das Bundesfinanzgericht stellt auf Basis des oben geschilderten Verwaltungsgeschehens und der aktenkundigen Unterlagen folgenden entscheidungswesentlichen Sachverhalt fest: Der Bf ist Berufspilot und erzielte im Jahr 2014 Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit. Er verfügt über eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung bei der ***1***…
…führte das Finanzamt u.a. aus: "Die beantragten Ausgaben für die Berufsunfähigkeitsversicherung sind unter Kennzahl 455 abzugsfähig" sowie "Bei einem Gesamtbetrag der Einkünfte zwischen 36.400 € und 60.000 € vermindert sich das Sonderausgabenviertel gleichmäßig in einem solchen Ausmaß, dass sich ab einem Gesamtbetrag…
…Bezüge gemäß § 29 Z 1 EStG 1988) sonstige Einkünfte in Höhe von 60.842 Euro. Laut Beilage zur Einkommensteuererklärung handelt es sich dabei um eine „Berufsunfähigkeitsrente (…)“ in Höhe von 65.716,49 (2011: 21.277,46 Euro, 2012: 22.133,73 Euro, 2013: 22…
…eines Rechtsmittelverfahrens nachträglich zuerkannten Berufsunfähigkeitspension für die Kalenderjahre 2013 - 2016 strittig wäre. Dazu gab die belangte Behörde folgende Stellungnahme ab: "Der Bf hat im Zuge eines Rechtsmittelverfahrens mit der Pensionsversicherungsanstalt - Landesstelle Steiermark - mittels Bescheid vom 12.12.2017 auf unbestimmte Zeit eine Berufsunfähigkeitspension zugesprochen bekommen…
…können die Beitragszahlungen nicht als Werbungskosten anerkannt werden." In weiterer Folge brachte der Bf. einen Vorlageantrag mit folgender Begründung ein: Ihre Begründung der Ablehnung der Abzugsfähigkeit der Prämien zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht schlüssig. In einem Versicherungsfall kann es sich zwangsläufig nur um einen Vorgang handeln…
…VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Sachverhalt: Der Bf ist Professor an der Universität X Im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung 2017 wurden ua Werbungskosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung iHv € 3.560,28 nicht anerkannt. Gegen den Einkommensteuerbescheid 2017 vom 24.04.2019 wurde vom Bf fristgerecht Beschwerde erhoben…
…geltend gemachten Werbekosten beschränkt sich darauf, dass im jeweils geltend gemachten Zeitraum Einkünfte ausschließlich als Pensionen erzielt wurden. Bei dieser Auslegung der geltend gemachten Werbungskosten wird übersehen, dass die Zuerkennung der Pension als Berufsunfähigkeitspension erfolgte, diese bloß befristet gewährt wurde, sodass mit Ablauf der jeweiligen…
…erklärte für das Kalenderjahr 2009 Einkünfte aus Gewerbebetrieb in Höhe von 23.897,20 €, in denen Rentenbezüge aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung in Höhe von 24.093,- € als betriebliche Einnahmen enthalten sind. Der Einkommensteuerbescheid betreffend das Jahr 2009 vom 19.10.2010 erging erklärungsgemäß (BFG…
…sowie die jeweilige Beantwortung der anderen Verfahrenspartei mitgeteilt. Hinsichtlich des Sachverhalts wurde nachfolgende Ansicht bekannt gegeben: "Im Bescheid vom 12.12.2017, mit dem die unbefristete Berufsunfähigkeitspension - bescheidmäßig - zuerkannt wurde, findet sich auf Seite 4 eine "Information über die Anweisung". Aus dieser Information ist ersichtlich…
…Bescheid erheben. Im Zuge des gerichtlichen Verfahrens vor dem Landesgericht wären dem Beschwerdeführer sodann von der PVA die Gründe für die Nichtberücksichtigung erläutert worden: Auf Grund seiner bereits zuvor bezogenen befristeten Berufsunfähigkeitspension sei der Stichtag für die Berücksichtigung von Beitragszahlungen der 1.10.2010. Tatsächlich…
…das in diesen Jahren von der Vorarlberger Gebietskrankenkasse empfangene Rehabilitationsgeld, sondern auch die im Jahr 2018 mit Bescheid festgesetzte Nachzahlung einer Berufsunfähigkeitspension der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ein. Die als Werbungskosten geltende gemachten Kosten für das Notebook berücksichtigte es nicht, da aus der Aktenlage nicht erkennbar sei…
…an das Bundesfinanzgericht vom 13. März 2017 führte der Abgabepflichtige aus, die Besteuerung sowohl der Bezüge von der Krankenkasse als auch der nachträglich gewährten Berufsunfähigkeitspension würde nicht den tatsächlichen Einnahmen entsprechen, da die Beträge laut Schreiben der Pensionsversicherungsanstalt vom 23. November 2016 gegenverrechnet worden wären…
…dürften nicht mit diesem Gutachten in Zusammenhang stehen]) Internistisches Gutachten vom 17. Juli 2023 betreffend die fachärztliche Einschätzung des Gesundheitszustandes unter spezieller Berücksichtigung der pulmonalen Situation sowie Beurteilung einer sich daraus ergebende eventuellen Berufsunfähigkeit (Rechnung vom 17. Juli 2023 in Höhe von € 1.500…
…Abweisung des Begehrens, die Bf. beantragte ihre Stattgabe. II. Das Bundesfinanzgericht hat erwogen: A. Rentenzahlungen aus einer Berufsunfähigkeitsrente einer deutschen Versicherungsgesellschaft 1. Sachverhalt Frau A ist in Österreich unbeschränkt steuerpflichtig und ansässig. Das Besteuerungsrecht für Österreich steht dem Grunde nach außer Streit. Die Bf. begehrt…
…und den Einkommensteuerbescheid 2017. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, die Abgabenbehörde habe erst durch die Eingabe vom 12.02.2019 Kenntnis erlangt, dass es sich bei den ausbezahlten Beträgen um Zahlungen aus einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung handle. Derartige Zahlungen seien steuerpflichtige Einkünfte (§ 29 Z. 1 EStG 1988…
…einbehalten. Das Bundesfinanzgericht hat erwogen: Der streitgegenständliche Sachverhalt ergibt sich im Wesentlichen aus den unstrittigen Parteienvorbringen, dem Schreiben der PVA betreffend nachträglicher Zuerkennung der Berufsunfähigkeitspension vom 28.04.2017, der Auskunft der WGKK betreffend der Nicht-Korrekturmöglichkeit der Meldung betreffend Rehabilitationsgeld vom 28.09.2017 …
…569,16 | 569,16 Mit Bescheid vom 27.5.2022 wurde dem Bf. von der PVA ab 1.10.2019 rückwirkend ein Anspruch auf Berufsunfähigkeitspension zuerkannt. Den angefochtenen Einkommensteuerbescheiden 2019, 2020 und 2021 wurden die von der PVA zum Zeitpunkt der jeweiligen Bescheiderlassung übermittelten…
…übermittelt. Mit Bescheid vom 4.4.2023 wurde dem Bf. von der PVA ab dem 1.10.2022 rückwirkend ein Anspruch auf Berufsunfähigkeitspension in Höhe von EUR 1.305,50 monatlich (ab 1.1.2023 EUR 1.343,36 monatlich) zuerkannt. Für die Monate Oktober…
…Aus diesem geht hervor, dass dem Bf aufgrund eines am 06.05.2021 geschlossenen, gerichtlichen Vergleichs rückwirkend ab dem 01.02.2020 ein Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitspension zuerkannt wird, wobei die Pension ab dem Zeitpunkt der Beendigung der Arbeitstätigkeit, somit ab dem 01.04.2020…
…Vorhalt vom 24.05.2019) erlangte die Abgabenbehörde Kenntnis darüber, dass es sich bei den vom Bf 2016 geltend gemachten Sonstigen Werbungskosten in Höhe von € 3.560,28 um Prämien für eine Berufsunfähigkeitsversicherung handeln würde, denen kein Werbungskostencharakter zukomme. In der Folge nahm die…