…Begräbnisses sowie einfachen Grabmals.) – Lt.VwGH 27.9.95,92/13/0261 bilden Begräbniskosten insoweit keine agB, als sie in den Nachlassaktiva Deckung finden. Es genügt nicht, dass der Reinnachlass überschuldet ist, die Begräbniskosten müssen die Nachlassaktiva, von denen die Verfahrenskosten abgezogen wurden, übersteigen (UFS…
…beigesetzt. Der Nachlass war überschuldet. Das Guthaben auf dem Girokonto des Gatten in der Höhe von Euro 1.193,72 wurde der Bf als Abschlag auf die Begräbniskosten an Zahlungsstatt überlassen. Der Bf sind im Jahr 2017 nachstehende Begräbniskosten erwachsen: | Gegenstand | Euro…
…das in der Lage gewesen wäre, die Begräbniskosten zu decken. Mit Berufungsvorentscheidung vom 23.5.2013 wurde die Berufung als unbegründet abgewiesen und im Wesentlichen ausgeführt, dass im gegenständlichen Falll die Nachlassaktiva die Nachlasspassiva inklusive der Begräbniskosten überwiegten. Die Begräbniskosten fänden daher im Nachlass ihre…
…€ betragen, welche er von den Begräbniskosten in Abzug gebracht habe. Mit Beschwerdevorentscheidung vom 11. März 2016 wurde dem Begehren nicht entsprochen. Begründend wurde ausgeführt, dass die auf den Todesfall geschenkte Liegenschaft jedenfalls sowohl in die Nachlassaktiva als auch in die Nachlasspassiva aufzunehmen war. Daraus…
…In der Verlassenschaft scheine aber ein Guthaben als "an Zahlungsstatt überlassen" auf. Vom Notar seien sämtliche Unterlagen - auch die Rückbuchung - dem Gericht bekanntgegeben worden. Nach Ansicht des Finanzamtes könne der fiktive Kontostand und damit das Guthaben nicht von den Aufwendungen in Abzug gebracht werden. Das…
…Februar 2018 eingereicht. Hinsichtlich der außergewöhnlichen Belastungen seien als tatsachliche Kosten aus der eigenen Behinderung (2.13) lediglich 3.277,72 € berücksichtigt worden, tatsachlich seien es aber 14.638,79 €, Heilbehandlungskosten (2.12) seien in Höhe von 1.921,54 € entstanden (s…
…in der Folge kurz: Bf.) erzielte im Jahr 2016 von der Pensionsversicherungsanstalt nichtselbständige Einkünfte. In der beim Finanzamt eingereichten Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung 2016 (eingelangt beim Finanzamt am 31.12.2020) machte der Bf. Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastungen geltend. Zu den geltend gemachten Begräbniskosten richtete das…
…des Verwaltungsgerichtshofes und ist das Bundesfinanzgericht von dieser Rechtsprechung nicht abgewichen. Dass Aufwendungen auf Verlangen des Finanzamtes oder im finanzgerichtlichen Verfahren auf Verlangen des Bundesfinanzgerichtes nachzuweisen sind, ergibt sich direkt aus dem Gesetz bzw. existiert umfangreiche Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes, von der das Bundesfinanzgericht ebenfalls nicht…
…zukommt, insbesondere weil das Erkenntnis nicht von der Rechtssprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Zur gegenständlichen Rechtsfrage der Anerkennung von Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastung gibt es bereits zahlreiche…
…dass sie vergessen habe, die von ihr geleisteten Bestattungskosten einzutragen. Der Beschwerde lagen zwei Rechnungen zu den Begräbniskosten und der Verlassenschaftsbeschluss bei. In der BVE vom 05.03.2018 wurde die Beschwerde vom 22.02.2018 als unbegründet abgewiesen. Begräbniskosten würden zu den bevorrechteten Nachlassverbindlichkeiten…
…Eine Prozessführung, die dem Beschwerdeführer als beklagte Partei aufgezwungen worden wäre, womit den dadurch anfallenden Kosten eine Zwangsläufigkeit nicht abzusprechen wäre, liegt im Fall des Beschwerdeführers wie bereits dargelegt nicht vor. Auch die Rechtsprechung verneint die Zwangsläufigkeit von Prozesskosten stets dann, wenn die Prozessführung auf…
…somit Kosten für die Prozessführung als auch für die Sanierung der Feuchtschäden im Keller entstanden seien, entfernt sich dieser vom vorliegenden Sachverhalt. Denn der Bf. beantragte die Anerkennung von Rechtsanwalts- und Prozesskosten und nicht die Kosten für die Sanierung der Feuchtschäden im Keller. Die beantragten…
…Wohnrechtes und eines Veräußerungs- und Belastungsverbotes zugunsten des Beschwerdeführers übertragen. Der Verkehrswert der Liegenschaft überstieg laut den unbestritten verbliebenen Feststellungen der Abgabenbehörde die als außergewöhnliche Belastung geltend gemachten Begräbniskosten in Höhe von 8.495,07 € einschließlich der Verfahrenskosten (laut Einantwortungsbeschluss 305,52 €). 2…
…die steuerliche Anerkennung auch aus diesem Grund zu versagen. Da somit eine materielle Entscheidung über die Beschwerde mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit oder zumindest wahrscheinlicher zu einer Abweisung geführt hätte, würde die Bestellung eines Verlassenschaftskurators vermeidbare Kosten und hohen Verwaltungsaufwand verursachen, weshalb von einem…
…seien Prozesskosten zur Eintreibung rückständiger Miet- und Zinsforderungen auch nach dem Ende der Vermietungstätigkeit Werbungskosten. Eine Delogierungsmaßnahme sei eine Eintreibungsmaßnahme. Es werde daher der Abzug der € 8.000 als nachträgliche Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 32 EStG beantragt. Sachverhalt: Ausgehend von im Vorhalteverfahren…
…133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) unzulässig. Entscheidungsgründe Verfahrensablauf Der Beschwerdeführer (Bf) erklärte in seiner Einkommensteuererklärung für 2012 - neben anderen nicht strittigen Punkten - unter Kennzahl 731 Begräbniskosten in Höhe von 7.592,46 € als außergewöhnliche Belastung. Mit Vorhalt vom 14. Mai 2013 ersuchte…
…seien diese zu Recht von den außergewöhnlichen Belastungen abgezogen worden, da Begräbniskosten zu den bevorrechteten Nachlassverbindlichkeiten (§ 549 ABGB) zählen würden und somit vorrangig aus vorhandenen Aktiva zu begleichen seien, Begräbniskosten seien daher insoweit keine außergewöhnliche Belastung, als sie aus dem Nachlassvermögen gedeckt werden könnten (VwGH…
…bestreiten seien. Nur dadurch nicht gedeckte Kosten könnten mit maximal € 4.000,00 berücksichtigt werden. Mit der von seinem rechtsfreundlichen Vertreter verfassten Berufung, welche nunmehr gemäß § 323 Abs. 38 BAO idF. BGBl. I Nr. 13/2014 beim Bundesfinanzgericht als „Beschwerde“ zu behandeln ist, rügte…
…dieser Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung mit Selbstbehalt im Rahmen der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung 2021 beantragt. Bei Gegenüberstellung der Nachlassaktiva (EUR 11.059,46) und der Nachlasspassiva (EUR 4.525,42) ergibt sich eine reine Verlassenschaft von EUR 6.534,04. In den Nachlasspassiva sind ausschließlich…
…Prozesskosten deshalb nicht zwangsläufig erwachsen, weil jede Prozessführung mit dem Risiko verbunden sei, die Kosten ganz oder teilweise selbst tragen zu müssen. Eine allgemeine Regel lasse sich vor allem dann nicht aufstellen, wenn dem Steuerpflichtigen die Prozessführung als beklagte Partei aufgezwungen werde. Zwangsläufigkeit von Prozesskosten…