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Findok · UFS-Entscheidungen

UFSL RV/0043-L/07

Schwarzumsätze im Baugewerbe

geltende FassungBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)RV/0043-L/07vom 17.12.2009Teil 1 von 3
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.

Wortlaut laut Findok

Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen der Bw. in Liquidation, AdresseBw., vertreten durch Stb, vom 21. Oktober 2005 und vom 23. Dezember 2005 gegen die Bescheide des Finanzamtes Freistadt Rohrbach Urfahr, vertreten durch Amtspartei, vom 30. und 31. August 2005 und vom 18. November 2005 betreffend Umsatzsteuer 1999 bis 2004, Umsatzsteuerfestsetzung 06/04 und Haftung Kapitalertragsteuer 1999 bis 2004 nach der am 16. Dezember 2009 in Linz durchgeführten mündlichen Berufungsverhandlung entschieden: Die Berufungen werden als unbegründet abgewiesen. Die angefochtenen Bescheide bleiben unverändert. Verfahrensablauf Die Berufungswerberin war im Baugewerbe im Bereich Maschinenputz tätig. Für die Jahre 1998 bis 2003 wurde eine Betriebsprüfung durchgeführt. Im Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 wurde wie folgt festgehalten:   Tabelle | Steuerbarer Umsatz | | | | | | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | vor BP | 22.502.865,94 | 27.136.067,71 | 33.652.126,13 | 2.976.161,16 | 3.459.781,59 | Tz 2 Umsatzerhöhung 1999 bis 2003 | 1.494.005,41 | 8.598.709,49 | 9.078.352,94 | 772.603,90 | 749.547,00 | nach BP | 23.996.871,35 | 35.734.777,20 | 42.730.479,07 | 3.748.795,06 | 4.209.328,59 Tabelle | 20% Normalsteuersatz | | | | | | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | vor BP | 22.502.865,94 | 27.136.067,71 | 33.652.126,13 | 1.979.230,61 | 974.237,05 | Tz 2 Umsatzerhöhung 1999 bis 2003 | 1.494.005,41 | 8.598.709,49 | 9.078.352,94 | 772.603,90 | 749.547,00 | nach BP | 23.996.871,35 | 35.734.777,20 | 42.730.479,07 | 2.751.834,51 | 1.723.784,05 Tabelle | Vorsteuern | | | | | | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | vor BP | 2.197.153,24 | 2.088.606,05 | 2.793.026,54 | 256.102,44 | 302.496,29 | Tz 3 Vorsteuererhöhung 1999 bis 2003 | 148.534,09 | 854.884,13 | 902.570,30 | 76.812,32 | 74.520,00 | nach BP | 2.345.687,33 | 2.943.490,18 | 3.695.596,84 | 332.914,76 | 377.016,29 Tabelle | Unzulässiger Verlustabzug | | | | | | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | nicht vortragsfähige Verluste | 1.910.254,00 | 1.060.214,00 | 740.953,00 | 40.145,52 | 53.386,57 Tabelle | Gewinn (Verlust) | | | | | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | vor BP | -1.730.757,00 | 109.844,00 | 513.182,00 | 66.539,40 | Tz 6 USt-Rückstellung | -150.266,99 | -864.857,77 | -913.100,29 | -77.708,46 | Tz 7 Rückstellung Lohnabgaben | -268.381,72 | -1.543.215,44 | -1.646.764,73 | -140.855,95 | Tz 8 KESt-Rückstellung | -210.175,74 | -1.209.661,04 | -1.277.136,98 | -108.689,43 | nach BP | -2.359.581,45 | -3.507.890,25 | -3.323.820,00 | -260.714,44 Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | Verdeckte Ausschüttungen | 840.702,96 | 4.838.644,15 | 5.108.547,91 | 434.757,72 Tabelle | Steuerliche Abrechnungen | | | | | | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | Verdeckte Einlage | -419.608,81 | -2.415.047,65 | -2.549.761,10 | -216.994,80 Tabelle | Bilanzgewinn/Bilanzverlust | 2003 | Vor BP | 54.593,84 | Tz 6 USt-Rückstellung | -75.389,40 | Tz 7 Rückstellung Lohnabgaben 1999-2003 | -138.409,41 | Tz 8 KESt-Rückstellung | -105.445,80 | Tz 9 Verdeckte Ausschüttungen | 421.783,20 | Tz 10 Verdeckte Einlage | -210.519,00 | Nach BP | -53.386,57 Tabelle | Kapitalertragsteuer | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | | 210.175,74 | 1.209.661,04 | 1.277.136,98 | 108.689,43 | 105.445,80 Tz. 2 Umsatzerhöhung 1999 bis 2003 Auf die Punkte 3, 4, 5 und 6 des Schlussbesprechungsprogrammes werde verwiesen. Tz. 3 Vorsteuererhöhung 2001 bis 2003 Auf die Punkte 2 und 6 des Schlussbesprechungsprogrammes werde verwiesen. Tz 4 Umsatzerhöhung Nachschauzeitraum 1-6/04 Auf die Punkte 3, 4, 5 und 6 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Die Umsatzzurechnungen würden in der UVA 6/2004 eingebucht werden. Der steuerbare Umsatz 6/2004 laut UVA in Höhe von 576.713,84 € sei somit um 374.773,50 € auf 951.487,34 € zu erhöhen. Analog dazu sei auch der Umsatz 20% Normalsteuersatz in Höhe von 112.065,39 € um diesen Betrag in Höhe von 374.773,50 € auf 486.838,89 € zu erhöhen. Tz 5 Vorsteuererhöhung Nachschau 1-6/2004 Auf die Punkte 2 und 6 des Schlussbesprechungsprogrammes werde verwiesen. Die Vorsteuererhöhung werde analog zur Umsatzerhöhung ebenfalls in der UVA 6/2004 eingebucht. Der Vorsteuerbetrag laut UVA 6/2004 in Höhe von 48.641,99 € werde somit um den Betrag in Höhe von 37.260,00 € auf 85.901,99 € erhöht. TZ 6 USt-Rückstellung Für die zusätzliche USt laut Betriebsprüfung werde eine Rückstellung gebildet. Auf Punkt 6 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Tz 7 Rückstellung Lohnabgaben 1999 bis 2003 Auf Punkt 7 des Schlussbesprechungsprogrammes und der Anlage A werde verwiesen. Die Beträge würden nicht aufgrund der vorläufigen Schätzung laut Punkt 7 der Anlage A festgesetzt werden, sondern aufgrund der tatsächlichen Buchungen auf dem Abgabenkonto infolge der GPLA-Prüfung (LSt, DB und DZ in einem Betrag). Tz 8 KESt-Rückstellung Auf Punkt 8 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Tz 9 Verdeckte Ausschüttungen Auf Punkt 8 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Die verdeckten Ausschüttungen inklusive der darauf entfallenden KESt seien außerbilanziell zuzurechnen. Tz 10 Verdeckte Einlage Auf Punkt 8 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Die Hälfte des Lohnaufwandes, die bei der Ermittlung der Höhe der verdeckten Ausschüttung nicht in Abzug gebracht worden wäre, werde zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage für die Körperschaftssteuer als verdeckte Einlage betrachtet und außerbilanziell in Abzug gebracht. Tz 11 Nicht vortragsfähige Verluste Auf Punkt 9 des Schlussbesprechungsprogrammes werde verwiesen. Tz 12 Kapitalertragsteuer 1999 bis 2003 Auf Punkt 8 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Tz 13 KESt Nachschauzeitraum 1-6/2004 Auf Punkt 8 des Schlussbesprechungsprogrammes sowie der Anlage A werde verwiesen. Die KESt für 1-6/2004 errechne sich mit 52.722,90 €. Laut Niederschrift über die Schlussbesprechung vom 5. Juli 2005 würde das Schlussbesprechungsprogramm vom 4. Juni 2005 sowie die Anlage A integrierende Bestandteile der Niederschrift darstellen. Die Punkte 1 bis 9 des Schlussbesprechungsprogrammes würden vollinhaltlich aufrecht bleiben. Aus dem Schlussbesprechungsprogramm vom 4. Juni 2005 geht unter Anderem Folgendes hervor: Punkt 1 Anlage A Die Anlage A stelle einen integrierenden Bestandteil des Besprechungsprogrammes dar. Die Anlage enthalte die zahlenmäßige Darstellung zu den einzelnen Punkten dieses Programmes. Punkt 2 Verkürzung des Wareneinkaufs in den Jahren 1999 bis 2004 Für die Jahre 1999 bis 2002 sei diese Verkürzung durch Einkaufserhebungen bei den Firmen B.GmbH und P.KG festgestellt worden. Bei den Beträgen handle es sich um Großhandelsnettopreise, zu denen noch die Spanne der Großhändler (in etwa 3,5%) addiert werden müsse. Laut Aussagen der Geschäftsführung der Firma Bw. sei der Wareneinkauf 2003 und im ersten Halbjahr 2004 in etwa mit gleichem Betrag wie im Jahr 2002 verkürzt worden (somit 2003 cirka 360.000,00 € und 2004 cirka 180.000,00 €). Dieser Aufwand und die daraus resultierende Vorsteuer werde für die Gewinnermittlung und Umsatzsteuerberechnung laut Betriebsprüfung anerkannt. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 3: Weiterverkauf von Putzmaterial ohne weitere Leistungen Laut Aussagen der Geschäftsführung (X.Y. und Y.Z.) sei in etwa ein Drittel dieses nicht in der Buchführung aufscheinenden Materialeinkaufs ohne weitere Leistung weiter veräußert worden. Die dabei erzielte Marge sei als eher gering bewertet und im Durchschnitt mit etwa drei bis vier Prozent angesetzt worden. Für Zwecke der Hochrechnung des hierbei erzielten Erlöses und der darauf entfallenden Umsatzsteuer werde der Durchschnittswert von 3,5% als die bei der Firma Bw. verbleibende Gewinnspanne angesetzt. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 4 Leistungserlöse aus Innenverputz Von den verbleibenden zwei Dritteln des verkürzten Materialeinkaufs sei laut Aussagen der Geschäftsführung in etwa die Hälfte (also ein weiteres Drittel des verkürzten Einkaufs) für Innenputzarbeiten verwendet worden. Dabei hätte von den Innenputzbruttoerlösen der Materialbruttoeinkauf etwa einen 40%-Anteil ausgemacht, cirka 60% seien auf Löhne und Margen entfallen. Die Marge selbst hätte beim Innenverputz nur eher geringe ein bis zwei Prozent betragen und zwar, da diese Arbeiten übernommen worden wären, um auch den Auftrag für den Außenputz zu erhalten. Für die Hochrechnung werde ein Durchschnittswert von 1,5% Marge und 58,5% Lohnanteil neben 40% Materialanteil herangezogen. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 5 Leistungserlöse aus Außenverputz Das verbleibende restliche Drittel des verkürzten Materialeinkaufs sei laut Aussage der Geschäftsführung für Außenputzarbeiten verwendet worden. Wie beim Innenputz hätte der Materialbruttoeinkauf einen 40%-Anteil des Bruttoerlöses dargestellt, ebenso seien 60% auf Löhne und Marge entfallen. Nur hätte die Marge beim Außenputz zwischen drei und acht Prozent betragen. Für die Hochrechnung werde ein Durchschnittswert von 5,5% Marge und 54,5% Lohnanteil herangezogen. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 6 Rückstellung USt Die auf die Schwarzerlöse entfallende USt werde abzüglich der Vorsteuer aus dem verkürzten Materialeinkauf rückgestellt. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 7 Rückstellung Lohnabgaben Die auf den Lohnaufwand entfallenden Lohnabgaben würden rückgestellt. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 8 Verdeckte Ausschüttung und KESt 1999 bis 2003 sowie 1-6/2004 Als verdeckte Ausschüttungen würden die Bruttoerlöse aus Materialweiterverkauf, Innen- und Außenputz abzüglich des Warennettoeinkaufs sowie der Hälfte des Lohnaufwandes angesetzt werden. Es werde davon ausgegangen, dass die KESt von der Berufungswerberin getragen werde. Diese Ausschüttungen würden den Gesellschaftern nach dem Gewinnverteilungsschlüssel zugerechnet werden. Zur Begründung für die Ermittlung der Höhe der verdeckten Ausschüttungen sei auszuführen, dass laut Geschäftsführung der Bw. keinerlei schriftliche Aufzeichnungen über die Schwarzgeschäfte sowie über Vereinbarungen zwischen GmbH und Gesellschaftern über einen so genannten Vorteilsausgleich (Bezahlung von Schwarzeinkäufen sowie Schwarzarbeitern aus Schwarzerlösen und Rückführung der Gelder als Einlagen an die GmbH) vorliegen würden. Für die Ermittlung der KÖSt würden die entsprechenden Ausgaben an Material und Lohn anerkannt werden. Für die Anerkennung eines Vorteilsausgleiches sei es jedoch Voraussetzung, dass einerseits eine Vereinbarung über diese Rechtsgeschäfte abgeschlossen worden wäre und ein von vornherein bestehender innerer Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung bestanden habe (VwGH 97/14/0118). Weiters sei hierbei ein enger zeitlicher Zusammenhang Voraussetzung. Grundsätzlich würde aus Sicht des Prüfers keine dieser Bedingungen, weder für Wareneinkauf, noch für Lohnaufwand erfüllt sein, da jegliche schriftliche Aufzeichnungen fehlen würden. Somit würden eigentlich sowohl Wareneinkauf, als auch Lohnaufwand als verdeckte Einlagen zu qualifizieren sein. Beim verkürzten Wareneinkauf sowie der Hälfte des Lohnaufwandes werde jedoch davon abgesehen, da der Vorteilsausgleich aufgrund der Ermittlungen des Prüfers (z.B. Wareneinkaufserhebungen) und auch der enge zeitliche Zusammenhang als gegeben angenommen werden könne. Zu den Beträgen in den einzelnen Jahren siehe Anlage A. Punkt 9: Nicht vortragsfähige Verluste Materiell ordnungsmäßige Buchführung sei Voraussetzung für die Vortragsfähigkeit von Verlusten. Da bei Wareneinkaufs- und Umsatzverkürzungen sowie fehlenden Belegen über diese Geschäftsvorgänge diese materielle Ordnungsmäßigkeit keinesfalls gegeben sei, müsse bei allfälligen Verlusten in den Jahren 1999 bis 2003 die Vortragsfähigkeit versagt bleiben. Anlage A: Berechnungen aufgrund der Erhebungen und den Angaben der Geschäftsführung der Bw. Zu Punkt 2 des Besprechungsprogrammes (Wareneinkaufsverkürzung)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | WEK nto zu GHP lt. Erh.: | | | | Erhebung B.GmbH | | 3.412.772,00 | 4.238.814,00 | Erhebung P.KG | 717.556,00 | 717.103,00 | 121.429,00 | gesamt nto zu GHP | 717.556,00 | 4.129.875,00 | 4.360.243,00 | plus ca. 3,5% Spanne GH | 25.114,46 | 144.545,63 | 152.608,51 | ges.nto zu EP Elite | 742.670,46 | 4.247.420,63 | 4.512.851,51 | plus 20% USt | 148.534,09 | 854.884,13 | 902.570,30 | gesamt bto | 891.204,55 | 5.129.304,75 | 5.415.421,81 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | | | | | | 359.316,00 | | | | | 11.758,00 | | | | | 371.074,00 | 360.000,00 | 180.000,00 | | | 12.987,59 | 12.600,00 | 6.300,00 | | | 384.061,59 | 372.600,00 | 186.300,00 | | | 76.812,32 | 74.520,00 | 37.260,00 | 4.501.175,39 | 327.105,91 | 460.873,91 | 447.120,00 | 223.560,00 | | Zu Punkt 3 des Besprechungsprogrammes (Materialweiterverkauf ohne weitere Leistungen)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | ein Drittel des verkürzten WEK brutto | 297.068,18 | 1.709.768,25 | 1.805.140,60 | davon 1/3 Weiterverkauf (3,5% Spanne) | 10.397,39 | 59.841,89 | 63.179,92 | Veräußerungserlös brutto | 307.465,57 | 1.769.610,14 | 1.868.320,52 | Veräußerungserlös netto | 256.221,31 | 1.474.675,12 | 1.556.933,77 | darauf entfallende USt | 51.244,26 | 294.935,02 | 311.386,75 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | 153.624,64 | 149.040,00 | 74.520,00 | | | 5.376,86 | 5.216,40 | 2.608,20 | | | 159.001,50 | 154.256,40 | 77.128,20 | | | 132.501,25 | 128.547,00 | 64.273,50 | | | 26.500,25 | 25.709,40 | 12.854,70 | 1.552.871,01 | 112.851,54 Zu Punkt 4 des Besprechungsprogrammes (Leistungserlöse aus Innenputz)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | ein Drittel des verkürzten WEK bto (40%) | 297.068,18 | 1.709.768,25 | 1.805.140,60 | Lohnanteil (58,5%) | 434.462,22 | 2.500.536,07 | 2.640.018,13 | Bruttomarge (1,5%) | 11.140,06 | 64.116,31 | 67.692,77 | Bruttoerlöse Innenputz | 742.670,46 | 4.274.420,63 | 4.512.851,51 | Nettoerlöse Innenputz | 618.892,05 | 3.562.017,19 | 3.760.709,59 | darauf entf. USt | 123.778,41 | 712.403,44 | 752.141,92 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | 153.624,64 | 149.040,00 | 74.520,00 | | | 224.676,03 | 217.971,00 | 108.985,50 | | | 5.760,92 | 5.589,00 | 2.794,50 | | | 384.061,59 | 372.600,00 | 186.300,00 | | | 320.051,33 | 310.500,00 | 155.250,00 | | | 64.010,27 | 62.100,00 | 31.050,00 | 3.750.896,16 | 272.588,25 Zu Punkt 5 des Besprechungsprogrammes (Leistungserlöse aus Außenputz)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | ein Drittel des verkürzten WEK bto (40%) | 297.068,18 | 1.709.768,25 | 1.805.140,60 | Lohnanteil (54,5%) | 404.755,40 | 2.329.559,24 | 2.459.504,07 | Bruttomarge (5,5%) | 40.846,88 | 235.093,13 | 248.206,83 | Bruttoerlöse Außenputz | 742.670,46 | 4.274.420,63 | 4.512.851,51 | Nettoerlöse Außenputz | 618.892,05 | 3.562.017,19 | 3.760.709,59 | darauf entf. USt | 123.778,41 | 712.403,44 | 752.141,92 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | 153.624,64 | 149.040,00 | 74.520,00 | | | 209.313,57 | 203.067,00 | 101.533,50 | | | 21.123,39 | 20.493,00 | 10.246,50 | | | 384.061,59 | 372.600,00 | 186.300,00 | | | 320.051,33 | 310.500,00 | 155.250,00 | | | 64.010,27 | 62.100,00 | 31.050,00 | 3.750.896,16 | 272.588,25 Zu Punkt 6 des Besprechungsprogrammes (Rückstellung USt)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | Veräußerungserlös nto (Mat.weiterverkauf) | 256.221,31 | 1.474.675,12 | 1.556.933,77 | Nettoerlöse Innenputz | 618.892,05 | 3.562.017,19 | 3.760.709,59 | Nettoerlöse Außenputz | 618.892,05 | 3.562.017,19 | 3.760.709,59 | Erlöszurechnung nto gesamt | 1.494.005,41 | 8.598.709,49 | 9.078.352,94 | darauf entf. USt | 298.801,08 | 1.719.741,90 | 1.815.670,59 | VSt aus verkürztem WEK | -148.534,09 | -854.884,13 | -902.570,30 | Rückstellung USt laut BP | 150.266,99 | 864.857,77 | 913.100,29 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | 132.501,25 | 128.547,00 | 64.273,50 | | | 320.051,33 | 310.500,00 | 155.250,00 | | | 320.051,33 | 310.500,00 | 155.250,00 | | | 772.603,90 | 749.547,00 | 374.773,50 | | | 154.520,78 | 149.909,40 | 74.954,70 | | | -76.812,32 | -74.520,00 | -37.260,00 | | | 77.708,46 | 75.389,40 | 37.694,70 | 4.553.587,94 | 330.922,14 Zu Punkt 7 des Besprechungsprogrammes (Rückstellung Lohnabgaben)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | Lohnanteil (58,5%) Innenputz | 434.462,22 | 2.500.536,07 | 2.640.018,13 | Lohnanteil (54,5%) Außenputz | 404.755,40 | 2.329.559,24 | 2.459.504,07 | Lohnanteil gesamt | 839.217,62 | 4.830.095,31 | 5.099.522,20 | darauf entfallende LSt | 260.157,46 | 1.497.329,54 | 1.580.851,88 | darauf entfallender DB | 37.764,79 | 217.354,29 | 229.478,50 | darauf entfallender DZ | 4.028,24 | 21.735,43 | 21.927,95 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | 224.676,03 | 217.971,00 | 108.985,50 | | | 209.313,57 | 230.067,00 | 101.533,50 | | | 433.989,60 | 421.038,00 | 210.519,00 | | | 134.536,77 | 130.521,78 | 65.260,89 | 7.883.633,55 | 572.925,99 | 19.529,53 | 18.946,71 | 9.473,36 | 1.144.398,42 | 83.166,68 | 1.692,56 | 1.599,94 | 799,97 | 104.005,32 | 7.558,36 Zu Punkt 8 des Besprechungsprogrammes (Verdeckte Ausschüttung)   Tabelle | | 1999 | 2000 | 2001 | Veräußerungserlös bto (Mat.weiterverkauf) | 307.465,57 | 1.769.610,14 | 1.868.320,52 | Bruttoerlöse Innenputz | 742.670,46 | 4.274.420,63 | 4.512.851,51 | Bruttoerlöse Außenputz | 742.670,46 | 7.274.420,63 | 4.512.851,51 | Bruttoerlöse gesamt | 1.792.806,49 | 10.318.451,39 | 10.894.023,53 | abzgl. WEK nto | -742.670,46 | -4.274.420,63 | -4.512.851,51 | abzügl. 1/2 des Lohnanteils | -419.608,81 | -2.415.047,65 | -2.549.761,10 | verdeckte Ausschüttung | -630.527,22 | 3.628.983,11 | 3.831.410,93 | darauf entfallende KESt | 210.175,74 | 1.209.661,04 | 1.277.136,98 Tabelle | 2002 | 2003 | 1.Hj.2004 | gesamt ATS | gesamt € | 159.001,50 | 154.256,40 | 77.128,20 | | | 384.061,59 | 372.600,00 | 186.300,00 | | | 384.061,59 | 372.600,00 | 186.300,00 | | | 927.124,68 | 899.456,40 | 449.728,20 | | | -384.061,59 | -372.600,00 | -186.300,00 | | | -216.994,80 | -210.519,00 | -105.259,50 | | | 326.068,29 | 316.337,40 | 158.168,70 | | | 108.689,43 | 105.445,80 | 52.722,90 | 6.369.021,68 | 462.854,86 Im Arbeitsbogen der Betriebsprüfung ist unter Anderem Folgendes enthalten: Eine Auswertung der Einkaufserhebung anlässlich der Außenprüfung für 1998 bis 2002 vom 24. Februar 2005: Punkt 1 Durchführung der Erhebungen Im November und Dezember 2004 seien Erhebungen bei folgenden Baustoffgroßhändlern durchgeführt worden: a Firma B.GmbH; b Firma P.KG. Gegenstand dieser Amtshandlungen wäre die Ermittlung der von diesen beiden Großhändlern in den Jahren 1998 bis 2002 durchgeführten Lieferungen an Verputzmaterial gewesen, und zwar der Lieferungen, die als Zwischenlieferant von nachfolgenden Produzenten: a H.KG; b Q.; c Mo.; M. GmbH; d F., Baustoffwerk Filiale Linz an die Firma Bw. weiterfakturiert worden wären. Insbesondere wäre hierbei das Augenmerk darauf gerichtet, inwieweit diese vom Kunden Bw. für die jeweiligen Baustellen georderten Lieferungen tatsächlich über das Kundenkonto der Berufungswerberin abgerechnet worden wären bzw. ob sie in der Buchhaltung der Bw. erfasst sein würden. Punkt 2 Auswertung der Erhebung bei der Firma B.GmbH Ausgangspunkt dieser Erhebungen seien die Fakturen der oben angeführten Produzenten an den Großhändler B.GmbH zur Weiterverrechnung an die Bw.. Denn darauf seien jedenfalls angeführt: die Bezeichnung der Lieferung; der Nettopreis des Produzenten für die Lieferung; die Menge des gelieferten Materials; die Baustelle, wohin geliefert worden wäre; ein Vermerk der Firma B.GmbH über die Art der Weiterfakturierung. Zudem sei auch angeführt entweder das Datum des Lieferscheines oder das Datum der Fakturierung durch den Produzenten (zeitnah zum Lieferdatum). Von wesentlicher Bedeutung für die Auswertung sei nun der Vermerk der Firma B.GmbH über die Art der Weiterfakturierung. Denn hieraus sei ersichtlich, ob die Verrechnung über das Firmenkonto der Bw. erfolgt wäre oder in bar abgewickelt worden wäre. Der Vermerk, der die Barzahlung dokumentiere, sei ein handschriftliches "SO". Laut Auskunft von Herrn P. bedeute dieses "SO" Sofortrechnung und somit Barabwicklung der Lieferung oder Rücklieferung (sowohl Gut-, als auch Lastschrift möglich). Aus diesen Vermerken seien nun verschiedene Arten der Lieferung ersichtlich. Lieferungen, deren Bezahlung bar erfolgt wäre ("SO"), Lieferungen, deren Bezahlung über das Konto Bw. abgewickelt worden wäre und Lieferungen, die teils bar, teils über das Konto Bw. abgewickelt worden wären. Eine weitere Art von Lieferungen der Firma H.KG über die Firma B.GmbH an die Bw. betreffe so genannte Bonuslieferungen (bei Erreichen von gewissen Abnahmemengen würden Gratislieferungen gewährt werden). Da die zahlreichen Sofortrechnungen der Jahre 2000, 2001 und 2002 an die Bw. aus Sicht des Prüfers keine Deckung im Kassabericht der Berufungswerberin fänden, seien Kopien dieser Faktura mit dem Vermerk "SO" angefertigt und zum Arbeitsbogen genommen worden. Aufgrund dieser Kopien seien Listen mit den wesentlichen Rechnungselementen angefertigt worden. Auch die Bonuslieferungen seien in einer Liste erfasst. Diese Listen seien dieser Auswertung als Beilage 1 angefügt und würden dem steuerlichen Vertreter der Berufungswerberin anlässlich der Besprechung zur Erhebung am 1. März 2005 mit dem Ersuchen um Weiterleitung an die Geschäftsführung und um Stellungnahme übergeben worden sein. Punkt 3 Auswertung der Erhebung bei der Firma P.KG Diese Erhebung sei grundsätzlich nach dem gleichen Schema wie die Erhebung bei der Firma B.GmbH abgelaufen. Wiederum sei von den Fakturen der Produzenten an den Großhändler P.KG über Lieferungen an die Berufungswerberin ausgegangen worden. Ein Unterschied bestehe nur in der Art des Vermerkes über die Abrechnung mit der Firma Bw.. Dem Vermerk "SO" der Firma B.GmbH würden bei der Firma P.KG die Vermerke "K2", "BVK", "bar" und "GS" entsprechen. Auch die Arten der Lieferung würden von Lieferung mit Abrechnung über das Kundenkonto der Bw. zu Lieferungen gegen Barzahlung, gemischten Lieferungen (teils bar, teils Kundenkonto) und Bonuslieferungen reichen. Bei der Firma P.KG würden diese Barverkaufslieferungen die Jahre 1999, 2000, 2001 und 2002 betreffen. Von Interesse seien auch gefundener Schriftverkehr und handschriftliche Vermerke in der Buchhaltung der Firma P.KG. So liege dem Prüfer ein Schreiben der Berufungswerberin vom 5. Juli 2000 vor, in dem zu einer Rechnung der Firma P.KG an die Berufungswerberin um telefonische Kontaktaufnahme ersucht werde. Weiters befinde sich auf diesem Schreiben der Vermerk "wird K2". Diese auf dem Kundenkonto der Bw. am 30. Juni 2000 im Soll eingebuchte Rechnung werde am 14. Juli 2000 mit einer Buchung im Haben quasi storniert. Weitere handschriftliche Notizen bei der Firma P.KG über Telefonate mit der Berufungswerberin würden zeigen, dass die Trennung zwischen K2 und F2 (bar oder Kundenkonto) für die Buchhaltungsabteilung der Firma P.KG nicht einfach gewesen wäre. Mehrfach hätten Korrekturen F2-K2 vorgenommen werden müssen. Wie bei den Sofortrechnungen bei der Firma B.GmbH fänden aus Sicht des Prüfers die zahlreichen Barverkäufe der Firma P.KG an die Berufungswerberin im Kassabericht der Bw. keine Deckung. Die bei der Firma P.KG von zahlreichen Barverkäufen betroffenen Jahre seien 1999, 2000, 2001 und 2002. Für diese Jahre seien wieder listenmäßige Erfassungen der Barverkäufe an die Bw. erstellt worden, allerdings sei vom Prüfer darauf verzichtet worden, auch hier für die Jahre 1999 und 2000 alle Fakturen in Kopie zum Arbeitsbogen zu nehmen. Auch diese listenmäßigen Erfassungen würden der Auswertung als Beilage 2 angefügt und dem steuerlichen Vertreter zur Verfügung gestellt, wiederum mit dem Ersuchen um Weiterleitung an die Geschäftsführung der Berufungswerberin und um Stellungnahme. Angefügt wurde eine Auflistung der von den Firmen P.KG und B.GmbH erhaltenen Barverkaufs- und Bonuslieferungen. Gesprächsnotiz Aussagen der Gesellschafter-Geschäftsführer, 1. Vorbesprechung am 6. April 2005: Dass eine Wareneinkaufsverkürzung in erhobenen Ausmaß stattgefunden habe, sei nicht bestritten worden, ebenfalls nicht, dass die daraus resultierenden Erlöse nicht in die Erklärungen aufgenommen worden wären. Auf die Frage, wie lange diese Verkürzungen durchgeführt worden wären, sei geantwortet worden, bis Mitte 2004 (inklusive erstes Halbjahr 2004). Für 2003 und 2004 sei die Größenordnung der Einkaufsverkürzung mit jener des Jahres 2002 in etwa gleichgesetzt worden (2003 cirka 360.000,00 €, 2004 cirka 180.000,00 €). Zu einem Drittel der Wareneinkaufsverkürzung sei angegeben worden, dass nur das Material weiterverkauft worden wäre (Marge in etwa 3-4%). Bei cirka 2/3 sei Material und Verputzleistung weiterverrechnet worden, Material in etwa 40% des Bruttoerlöses, Rest 60% Lohnaufwand und Marge. Von diesen 2/3 hätte in etwa die Hälfte Innenputz betroffen (Marge 1-2%) und die andere Hälfte Außenputz (Marge 3-8%). Laut Geschäftsführung würden keine Aufzeichnungen zu den Schwarzgeschäften vorliegen (zum Beispiel Nichts darüber, welche Arbeiter für welche Baustellen in welcher Höhe wann entlohnt worden wären). Das Finanzamt folgte den Feststellungen der Betriebsprüfung und setzte die Abgaben entsprechend obigem Betriebsprüfungsbericht fest. Mit Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 1999 vom 31. August 2005 wurde der Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und Leistungen (20%) mit 23,996.871,35 S bzw. 1,743.920,65 € und die abziehbare Vorsteuer mit 2,345.687,33 S bzw. 170.467,75 € festgesetzt, woraus sich eine Zahllast von 178.316,39 € ergibt. Mit Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 2000 vom 31. August 2005 wurde der Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und Leistungen (20%) mit 35,734.777,20 S bzw. 2,596.947,54 € und die abziehbare Vorsteuer mit 2,943.490,18 S bzw. 213.911,77 € festgesetzt, woraus sich eine Zahllast von 305.477,71 € ergibt. Mit Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 2001 vom 31. August 2005 wurde der Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und Leistungen (20%) mit 42,730.479,07 S bzw. 3,105.345,02 € und die abziehbare Vorsteuer mit 3,695.596,84 S bzw. 268.569,50 € festgesetzt, woraus sich eine Zahllast von 352.499,51 € ergibt. Mit Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 2002 vom 31. August 2005 wurde der Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und Leistungen (20%) mit 3,748.795,06 €, die Umsätze gemäß § 19 Abs. 1a UStG 1994 mit 996.960,55 € und die abziehbare Vorsteuer mit 332.914,76 € festgesetzt, woraus sich eine Zahllast von 217.452,14 € ergibt. Mit Umsatzsteuerbescheid für das Jahr 2003 vom 31. August 2005 wurde der Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und Leistungen (20%) mit 4,209.328,59 €, die Umsätze gemäß § 19 Abs. 1a UStG 1994 mit 2,485.544,54 € und die abziehbare Vorsteuer mit 377.016,29 € festgesetzt, woraus sich eine Gutschrift von 32.259,48 € ergibt. Mit Bescheid über die Festsetzung der Umsatzsteuer für 06/2004 vom 31. August 2005 wurde der Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und Leistungen (20%) mit 951.487,34 €, die Umsätze gemäß § 19 Abs. 1a UStG 1994 mit 464.648,45 € und die abziehbare Vorsteuer mit 85.901,99 € festgesetzt, woraus sich eine Zahllast von 11.465,79 € ergibt. Mit Haftungsbescheid gemäß § 95 EStG 1988 vom 30. August 2005 wurde die Berufungswerberin für den Zeitraum 1999 für die Einbehaltung und Abfuhr folgender Steuerbeträge in Anspruch genommen:   Tabelle | Bemessungsgrundlage | Steuersatz | Abgabenbetrag | 630.527,00 S | 33,33% | 210.175,00 S bzw. 15.274,01 € Als Begründung wurde auf den Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 verwiesen. Mit Haftungsbescheid gemäß § 95 EStG 1988 vom 30. August 2005 wurde die Berufungswerberin für den Zeitraum 2000 für die Einbehaltung und Abfuhr folgender Steuerbeträge in Anspruch genommen:   Tabelle | Bemessungsgrundlage | Steuersatz | Abgabenbetrag | 3,628.983,00 S | 33,33% | 1,209.661,00 S bzw. 87.909,49 € Als Begründung wurde auf den Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 verwiesen. Mit Haftungsbescheid gemäß § 95 EStG 1988 vom 30. August 2005 wurde die Berufungswerberin für den Zeitraum 2001 für die Einbehaltung und Abfuhr folgender Steuerbeträge in Anspruch genommen:   Tabelle | Bemessungsgrundlage | Steuersatz | Abgabenbetrag | 3,831.410,00 S | 33,33% | 1,277.136,00 S bzw. 92.813,09 € Als Begründung wurde auf den Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 verwiesen. Mit Haftungsbescheid gemäß § 95 EStG 1988 vom 30. August 2005 wurde die Berufungswerberin für den Zeitraum 2002 für die Einbehaltung und Abfuhr folgender Steuerbeträge in Anspruch genommen:   Tabelle | Bemessungsgrundlage | Steuersatz | Abgabenbetrag | 326.068,00 € | 33,33% | 108.689,33 € Als Begründung wurde auf den Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 verwiesen. Mit Haftungsbescheid gemäß § 95 EStG 1988 vom 30. August 2005 wurde die Berufungswerberin für den Zeitraum 2003 für die Einbehaltung und Abfuhr folgender Steuerbeträge in Anspruch genommen:   Tabelle | Bemessungsgrundlage | Steuersatz | Abgabenbetrag | 316.337,00 € | 33,33% | 105.445,67 € Als Begründung wurde auf den Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 verwiesen. Mit Haftungsbescheid gemäß § 95 EStG 1988 vom 30. August 2005 wurde die Berufungswerberin für den Zeitraum 2004 für die Einbehaltung und Abfuhr folgender Steuerbeträge in Anspruch genommen:   Tabelle | Bemessungsgrundlage | Steuersatz | Abgabenbetrag | 158.168,00 € | 33,33% | 52.722,67 € Als Begründung wurde auf den Betriebsprüfungsbericht vom 30. August 2005 verwiesen. Mit Schreiben vom 21. Oktober 2005 wurde gegen obige Bescheide Berufung eingereicht wie folgt: Die Berufung richte sich gegen folgende, bei der abgabenbehördlichen Prüfung getroffenen Feststellungen (Schätzung) - insbesondere über den Anteil des weiterverkauften Putzmaterials ohne weitere Leistungen laut Punkt 3 des Schlussbesprechungsprogrammes - wodurch sich in logischer Konsequenz wertmäßige Änderungen bei den Punkten 4-8 des Schlussbesprechungsprogrammes ergeben würden. Begründung: Besonders wichtig sei der Umstand, dass erst nach Abhaltung der Schlussbesprechungen mit den Geschäftsführern Besprechungen darüber stattgefunden hätten, die sich auf die Ursachen der steuerlichen und beitragsmäßigen Auswirkungen bezogen hätten, da vorher vor allem wegen der Firmeneröffnung am neuen Standort zu wenig Zeit dafür gewesen wäre. Nach Durcharbeitung der Unterlagen während des Betriebsurlaubes hätten die Geschäftsführer erkannt, dass ihre im Zuge einer Zwischenbesprechung mit dem Betriebsprüfer und dem Teamleiter getätigten Aussagen, die als Grundlage für die Schätzung herangezogen worden wären, bei weitem nicht für den gesamten Prüfungszeitraum zutreffen könnten. Da sich die Überprüfung der vom Prüfer festgestellten Ermittlungen auf die Vergangenheit beziehen würden und eine wesentliche Ansprechperson (Herr C.) nicht mehr lebe, aber im Geschehen voll involviert gewesen wäre, hätte sich die Aufarbeitung der Unterlagen sehr mühsam und Zeitaufwendung gestaltet. Tatsache sei, dass der Anteil der direkt weiterverkauften Waren ein Vielfaches dessen sei, als bei der Zwischenbesprechung angenommen worden wäre. Bei der ursprünglichen Schätzung sei ein Drittel des nicht verbuchten Wareneinkaufes als Weiterverkauf ohne weitere Leistungen angenommen und je ein Drittel als Leistungen für Innen- und Außenputz angesetzt worden. Ein Grund für die damalige Aussage liege darin, dass gefühlsmäßig Aufträge mit verbundenen Arbeitsleistungen mehr organisatorischen Aufwand darstellen würden und daher im Gedächtnis mehr Bedeutung hätten und daher besser in Erinnerung bleiben würden als Durchläufer. Weiters dürfte durch die psychische Aufregung während der Besprechung gedanklich eine Verwechslung wegen des "Drittels" passiert sein, weil der Anteil des nicht verbuchten Wareneinkaufs im Verhältnis zum offiziellen Materialeinkauf ebenfalls ein Drittel ausmache bzw. auf die Gewichtung der einzelnen Geschäftsfälle zuwenig Beachtung beigemessen worden wäre, aber ebenfalls eine wesentliche Einflussgröße darstelle. Den Geschäftsführern sei die Wirkung der vorschnellen Aussage unter anderem bewusst geworden, weil die Berechnungen zu einem derart hohen Lohnanteil geführt hätten, der schon alleine deswegen nicht zutreffen könne, da zu keiner Zeit soviel Personal zur Verfügung gestanden wäre, das das zusätzliche Material verarbeiten hätte können. Bei der Überprüfung der Aufzeichnungen sei auch zum Vorschein gekommen, dass ein sehr hoher Anteil des direkt weiterverkauften Materials durch C. in Eigenregie erledigt worden wäre, ohne dass die jetzigen Geschäftsführer eine Ahnung davon gehabt hätten. Dies begründe somit auch die Tatsache, warum in den Jahren 1999 bis 2001 der Anteil des direkt weiterverkauften Materials der bisher in der Buchhaltung nicht erfassten Wareneinkäufe bei über 80% gelegen habe. Obwohl die Geschäftsführer bemüht gewesen wären, eine möglichst genaue Zuordnung der Geschäftsfälle vorzunehmen, sei es für die Vergangenheit schwierig, eine exakte betragsmäßige Ermittlung zu erreichen. Aus diesem Grunde werde aus Vereinfachungsgründen vorgeschlagen, sich für jedes Jahr auf einen Prozentsatz zu einigen, der als Anteil des direkt weiterverkauften Materials angenommen werde und der Rest auf 100% zu gleichen Teilen für Innen- und Außenputz zu rechnen sei, aus denen der Lohnanteil (netto) ermittelt werde. Von den Geschäftsführern seien für den Prüfungszeitraum als Prozentanteil des direkt weiterverkauften Materials im Verhältnis zum insgesamt nicht verbuchten Wareneinkauf folgende Werte bekannt gegeben worden:   Tabelle | 1999 | 85% | 2000 | 85% | 2001 | 80% | 2002 | 70% | 2003 | 70% | 2004 | 65% Die detaillierten Berechnungen über die steuerlichen Auswirkungen für die einzelnen Jahre würden wegen der unterschiedlichen Prozentsätze als gesonderte Beilage der Berufung beigelegt. Es werde daher beantragt, die angefochtenen Bescheide entsprechend den beigelegten Berechnungen entsprechend abzuändern. Beigelegt wurden folgende Aufstellungen: Steuerliche Auswirkungen infolge Änderung des Anteils des direkt weiterverkauften Materials   Tabelle | Zu Pkt. 2 - Wareneinkaufsverkürzung | 1999 | Total | Steuer | | S | € | in € | | WEK netto zu GHP | | | | | B.GmbH | | 0,00 | | | P.KG | 717.556,00 | 52.146,83 | | | gesamt netto zu GHP | | 52.146,83 | 52.146,83 | | + 3,5 % Spanne GH | | | 1.825,14 | | gesamt netto zu EP Bw. | | | 53.971,97 | | + 20 % USt = Vorsteuer | | | 10.794,39 | 10.794,39 | gesamt brutto | | | 64.766,36 | | | | | | | Zu Pkt. 3 - Materialweiterverk. ohne Leistungen | | | | | | | | | | 85 % des verkürzten WEK brutto | | | 55.051,41 | | + 3,5 % Spanne | | | 1.926,80 | | Veräußerungserlös brutto | | | 56.978,21 | | Veräußerungserlös netto | | | 47.481,84 | | darauf entfallende USt | | | 9.496,37 | 9.496,37 | | | | | | Zu Pkt. 4 - Leistungserlöse Innenputz | | | | | | | | | | 7,5 % WEK brutto (40 %) | | | 4.857,48 | | Lohnanteil (58,5 %) | | | 7.104,06 | | Bruttomarge (1,5 %) | | | 182,16 | | Bruttoerlöse Innenputz | | | 12.143,69 | | Nettoerlöse Innenputz | | | 10.119,74 | | darauf entfallende USt | | | 2.023,95 | 2.023,95 | | | | | | Zu Pkt. 5 - Leistungserlöse Außenputz | | | | | | | | | | 7,5 % WEK brutto (40 %) | | | 4.857,48 | | Lohnanteil (54,5 %) | | | 6.618,31 | | Bruttomarge (5,5 %) | | | 667,90 | | Bruttoerlöse Außenputz | | | 12.143,69 | | Nettoerlöse Außenputz | | | 10.119,74 | | darauf entfallende USt | | | 2.023,95 | 2.023,95 | | | | | | Zu Pkt. 6 - Rückstellung USt | | | | | | | | | | Veräußerungserlöse Material netto | | | 47.481,84 | | Nettoerlöse Innenputz | | | 10.119,74 | | Nettoerlöse Außenputz | | | 10.119,74 | | Erlösezurechnung netto gesamt | | | 67.721,33 | | darauf entfallende USt | | | 13.544,27 | | - Vorsteuer aus verkürztem WEK | | | -10.794,39 | | Rückstellung USt | | | 2.749,87 | 2.749,87 | | | | | | Zu Pkt. 7 - Rückstellung Lohnabgaben | | | | | | | | | | Lohnanteil Innenputz (58,5 %) | | | 7.104,06 | | Lohnanteil Außenputz (54,5 %) | | | 6.618,31 | | Lohnanteil gesamt | | | 13.722,37 | | darauf entfallende LSt (27 %) | | | 3.705,04 | | darauf entfallender DB (4,5 %) | | | 617,51 | | darauf entfallender DZ (0,48 %) | | | 65,87 | 4.388,41 | | | | | | Zu Pkt. 8 - verdeckte Gewinnausschüttung | | | | | | | | | | Veräußerungserlös Material brutto | | | 56.978,21 | | Bruttoerlöse Innenputz | | | 12.143,69 | | Bruttoerlöse Außenputz | | | 12.143,69 | | Bruttoerlöse gesamt | | | 81.265,59 | | abzüglich WEK brutto | | | -64.766,36 | | abzüglich 1/2 des Lohnanteiles | | | -6.861,19 | | verdeckte Gewinnausschüttung | | | 9.638,04 | | darauf entfallende KEST | | | 3.212,68 | 3.212,68 Tabelle | Zu Pkt. 2 - Wareneinkaufsverkürzung | 2000 | Total | Steuer | | S | € | in € | | WEK netto zu GHP | | | | | B.GmbH | 3.412.772,00 | 248.015,81 | | | P.KG | 717.103,00 | 52.113,91 | | | gesamt netto zu GHP | 4.129.875,00 | 300.129,72 | 300.129,72 | | + 3,5 % Spanne GH | | | 10.504,54 | | gesamt netto zu EP Bw. | | | 310.634,26 | | + 20 % USt = Vorsteuer | | | 62.126,85 | 62.126,85 | gesamt brutto | | | 372.761,11 | | | | | | | Zu Pkt. 3 - Materialweiterverk. ohne Leistungen | | | | | | | | | | 85 % des verkürzten WEK brutto | | | 316.846,95 | | + 3,5 % Spanne | | | 11.089,64 | | Veräußerungserlös brutto | | | 327.936,59 | | Veräußerungserlös netto | | | 273.280,49 | | darauf entfallende USt | | | 54.656,10 | 54.656,10 | | | | | | Zu Pkt. 4 - Leistungserlöse Innenputz | | | | | | | | | | 7,5 % WEK brutto (40 %) | | | 27.957,08 | | Lohnanteil (58,5 %) | | | 40.887,23 | | Bruttomarge (1,5 %) | | | 1.048,39 | | Bruttoerlöse Innenputz | | | 69.892,71 | | Nettoerlöse Innenputz | | | 58.243,92 | | darauf entfallende USt | | | 11.648,78 | 11.648,78 | | | | | | Zu Pkt. 5 - Leistungserlöse Außenputz | | | | | | | | | | 7,5 % WEK brutto (40 %) | | | 27.957,08 | | Lohnanteil (54,5 %) | | | 38.091,53 | | Bruttomarge (5,5 %) | | | 3.844,10 | | Bruttoerlöse Außenputz | | | 69.892,71 | | Nettoerlöse Außenputz | | | 58.243,92 | | darauf entfallende USt | | | 11.648,78 | 11.648,78 | | | | | | Zu Pkt. 6 - Rückstellung USt | | | | | | | | | | Veräußerungserlöse Material netto | | | 273.280,49 | | Nettoerlöse Innenputz | | | 58.243,92 | | Nettoerlöse Außenputz | | | 58.243,92 | | Erlösezurechnung netto gesamt | | | 389.768,34 | | darauf entfallende USt | | | 77.953,67 | | - Vorsteuer aus verkürztem WEK | | | -62.126,85 | | Rückstellung USt | | | 15.826,82 | 15.826,82 | | | | | | Zu Pkt. 7 - Rückstellung Lohnabgaben | | | | | | | | | | Lohnanteil Innenputz (58,5 %) | | | 40.887,23 | | Lohnanteil Außenputz (54,5 %) | | | 38.091,53 | | Lohnanteil gesamt | | | 78.978,76 | | darauf entfallende LSt (27 %) | | | 21.324,27 | | darauf entfallender DB (4,5 %) | | | 3.554,04 | | darauf entfallender DZ (0,45 %) | | | 355,40 | 25.233,71 | | | | | | Zu Pkt. 8 - verdeckte Gewinnausschüttung | | | | | | | | | | Veräußerungserlös Material brutto | | | 327.936,59 | | Bruttoerlöse Innenputz | | | 69.892,71 | | Bruttoerlöse Außenputz | | | 69.892,71 | | Bruttoerlöse gesamt | | | 467.722,01 | | abzüglich WEK brutto | | | -372.761,11 | | abzüglich 1/2 des Lohnanteiles | | | -39.489,38 | | verdeckte Gewinnausschüttung | | | 55.471,51 | | darauf entfallende KEST | | | 18.490,50 | 18.490,50 Tabelle | Zu Pkt. 2 - Wareneinkaufsverkürzung | 2001 | Total | Steuer | | S | € | in € | | WEK netto zu GHP | | | | | B.GmbH | 4.238.814,00 | 308.046,63 | | | P.KG | 121.429,00 | 8.824,59 | | | gesamt netto zu GHP | | 316.871,22 | 316.871,22 | | + 3,5 % Spanne GH | | | 11.090,49 | | gesamt netto zu EP Bw. | | | 327.961,71 | | + 20 % USt = Vorsteuer | | | 65.592,34 | 65.592,34 | gesamt brutto | | | 393.554,05 | | | | | | | Zu Pkt. 3 - Materialweiterverk. ohne Leistungen | | | | | | | | | | Hälfte des verkürzten WEK brutto VARIANTE 80 % | | | 314.843,24 | | + 3,5 % Spanne | | | 11.019,51 | | Veräußerungserlös brutto | | | 325.862,75 | | Veräußerungserlös netto | | | 271.552,30 | | darauf entfallende USt | | | 54.310,46 | 54.310,46 | | | | | | Zu Pkt. 4 - Leistungserlöse Innenputz | | | | | | | | | | 10 % WEK brutto (40 %) | | | 39.355,41 | | Lohnanteil (58,5 %) | | | 57.557,28 | | Bruttomarge (1,5 %) | | | 1.475,83 | | Bruttoerlöse Innenputz | | | 98.388,51 | | Nettoerlöse Innenputz | | | 81.990,43 | | darauf entfallende USt | | | 16.398,09 | 16.398,09 | | | | | | Zu Pkt. 5 - Leistungserlöse Außenputz | | | | | | | | | | 10 % WEK brutto (40 %) | | | 39.355,41 | | Lohnanteil (54,5 %) | | | 53.621,74 | | Bruttomarge (5,5 %) | | | 5.411,37 | | Bruttoerlöse Außenputz | | | 98.388,51 | | Nettoerlöse Außenputz | | | 81.990,43 | | darauf entfallende USt | | | 16.398,09 | 16.398,09 | | | | | | Zu Pkt. 6 - Rückstellung USt | | | | | | | | | | Veräußerungserlöse Material netto | | | 271.552,30 | | Nettoerlöse Innenputz | | | 81.990,43 | | Nettoerlöse Außenputz | | | 81.990,43 | | Erlösezurechnung netto gesamt | | | 435.533,15 | | darauf entfallende USt | | | 87.106,63 | | - Vorsteuer aus verkürztem WEK | | | -65.592,34 | | Rückstellung USt | | | 21.514,29 | 21.514,29 | | | | | | Zu Pkt. 7 - Rückstellung Lohnabgaben | | | | | | | | | | Lohnanteil Innenputz (58,5 %) | | | 57.557,28 | | Lohnanteil Außenputz (54,5 %) | | | 53.621,74 | | Lohnanteil gesamt | | | 111.179,02 | | darauf entfallende LSt (27 %) | | | 30.018,34 | | darauf entfallender DB (4,5 %) | | | 5.003,06 | | darauf entfallender DZ (0,43 %) | | | 478,07 | 35.499,46 | | | | | | Zu Pkt. 8 - verdeckte Gewinnausschüttung | | | | | | | | | | Veräußerungserlös Material brutto | | | 325.862,75 | | Bruttoerlöse Innenputz | | | 98.388,51 | | Bruttoerlöse Außenputz | | | 98.388,51 | | Bruttoerlöse gesamt | | | 522.639,78 | | abzüglich WEK brutto | | | -393.554,05 | | abzüglich 1/2 des Lohnanteiles | | | -55.589,51 | | verdeckte Gewinnausschüttung | | | 73.496,22 | | darauf entfallende KEST | | | 24.498,74 | 24.498,74 Tabelle | Zu Pkt. 2 - Wareneinkaufsverkürzung | 2002 | Steuer | | in € | | WEK netto zu GHP | | | B.GmbH | 359.316,00 | | P.KG | 11.758,00 | | gesamt netto zu GHP | 371.074,00 | | + 3,5 % Spanne GH | 12.987,59 | | gesamt netto zu EP Bw. | 384.061,59 | | + 20 % USt = Vorsteuer | 76.812,32 | 76.812,32 | gesamt brutto | 460.873,91 | | | | | Zu Pkt. 3 - Materialweiterverk. ohne Leistungen | | | | | | 70 % des verkürzten WEK brutto | 322.611,74 | | + 3,5 % Spanne | 11.291,41 | | Veräußerungserlös brutto | 333.903,15 | | Veräußerungserlös netto | 278.252,62 | | darauf entfallende USt | 55.650,52 | 55.650,52 | | | | Zu Pkt. 4 - Leistungserlöse Innenputz | | | | | | 15 % WEK brutto (40 %) | 69.131,09 | | Lohnanteil (58,5 %) | 101.104,21 | | Bruttomarge (1,5 %) | 2.592,42 | | Bruttoerlöse Innenputz | 172.827,72 | | Nettoerlöse Innenputz | 144.023,10 | | darauf entfallende USt | 28.804,62 | 28.804,62 | | | | Zu Pkt. 5 - Leistungserlöse Außenputz | | | | | | 15 % WEK brutto (40 %) | 69.131,09 | | Lohnanteil (54,5 %) | 94.191,10 | | Bruttomarge (5,5 %) | 9.505,52 | | Bruttoerlöse Außenputz | 172.827,72 | | Nettoerlöse Außenputz | 144.023,10 | | darauf entfallende USt | 28.804,62 | 28.804,62 | | | | Zu Pkt. 6 - Rückstellung USt | | | | | | Veräußerungserlöse Material netto | 278.252,62 | | Nettoerlöse Innenputz | 144.023,10 | | Nettoerlöse Außenputz | 144.023,10 | | Erlösezurechnung netto gesamt | 566.298,81 | | darauf entfallende USt | 113.259,76 | | - Vorsteuer aus verkürztem WEK | -76.812,32 | | Rückstellung USt | 36.447,44 | 36.447,44 | | | | Zu Pkt. 7 - Rückstellung Lohnabgaben | | | | | | Lohnanteil Innenputz (58,5 %) | 101.104,21 | | Lohnanteil Außenputz (54,5 %) | 94.191,10 | | Lohnanteil gesamt | 195.295,32 | | darauf entfallende LSt (27 %) | 52.729,74 | | darauf entfallender DB (4,5 %) | 8.788,29 | | darauf entfallender DZ (0,39 %) | 761,65 | 62.279,68 | | | | Zu Pkt. 8 - verdeckte Gewinnausschüttung | | | | | | Veräußerungserlös Material brutto | 333.903,15 | | Bruttoerlöse Innenputz | 172.827,72 | | Bruttoerlöse Außenputz | 172.827,72 | | Bruttoerlöse gesamt | 679.558,58 | | abzüglich WEK brutto | -460.873,91 | | abzüglich 1/2 des Lohnanteiles | -97.647,66 | | verdeckte Gewinnausschüttung | 121.037,01 | | darauf entfallende KEST | 40.345,67 | 40.345,67 Tabelle | Zu Pkt. 2 - Wareneinkaufsverkürzung | 2003 | Steuer | | in € | | WEK netto zu GHP | | | B.GmbH - geschätzt | 360.000,00 | | P.KG | 0,00 | | gesamt netto zu GHP | 360.000,00 | | + 3,5 % Spanne GH | 12.600,00 | | gesamt netto zu EP Bw. | 372.600,00 | | + 20 % USt = Vorsteuer | 74.520,00 | 74.520,00 | gesamt brutto | 447.120,00 | | | | | Zu Pkt. 3 - Materialweiterverk. ohne Leistungen | | | | | | 70 % des verkürzten WEK brutto | 312.984,00 | | + 3,5 % Spanne | 10.954,44 | | Veräußerungserlös brutto | 323.938,44 | | Veräußerungserlös netto | 269.948,70 | | darauf entfallende USt | 53.989,74 | 53.989,74 | | | | Zu Pkt. 4 - Leistungserlöse Innenputz | | | | | | 15 % WEK brutto (40 %) | 67.068,00 | | Lohnanteil (58,5 %) | 98.086,95 | | Bruttomarge (1,5 %) | 2.515,05 | | Bruttoerlöse Innenputz | 167.670,00 | | Nettoerlöse Innenputz | 139.725,00 | | darauf entfallende USt | 27.945,00 | 27.945,00 | | | | Zu Pkt. 5 - Leistungserlöse Außenputz | | | | | | 15 % WEK brutto (40 %) | 67.068,00 | | Lohnanteil (54,5 %) | 91.380,15 | | Bruttomarge (5,5 %) | 9.221,85 | | Bruttoerlöse Außenputz | 167.670,00 | | Nettoerlöse Außenputz | 139.725,00 | | darauf entfallende USt | 27.945,00 | 27.945,00 | | | | Zu Pkt. 6 - Rückstellung USt | | | | | | Veräußerungserlöse Material netto | 269.948,70 | | Nettoerlöse Innenputz | 139.725,00 | | Nettoerlöse Außenputz | 139.725,00 | | Erlösezurechnung netto gesamt | 549.398,70 | | darauf entfallende USt | 109.879,74 | | - Vorsteuer aus verkürztem WEK | -74.520,00 | | Rückstellung USt | 35.359,74 | 35.359,74 | | | | Zu Pkt. 7 - Rückstellung Lohnabgaben | | | | | | Lohnanteil Innenputz (58,5 %) | 98.086,95 | | Lohnanteil Außenputz (54,5 %) | 91.380,15 | | Lohnanteil gesamt | 189.467,10 | | darauf entfallende LSt (27 %) | 51.156,12 | | darauf entfallender DB (4,5 %) | 8.526,02 | | darauf entfallender DZ (0,38 %) | 719,97 | 60.402,11 | | | | Zu Pkt. 8 - verdeckte Gewinnausschüttung | | | | | | Veräußerungserlös Material brutto | 323.938,44 | | Bruttoerlöse Innenputz | 167.670,00 | | Bruttoerlöse Außenputz | 167.670,00 | | Bruttoerlöse gesamt | 659.278,44 | | abzüglich WEK brutto | -447.120,00 | | abzüglich 1/2 des Lohnanteiles | -94.733,55 | | verdeckte Gewinnausschüttung | 117.424,89 | | darauf entfallende KEST | 39.141,63 | 39.141,63 Tabelle | Zu Pkt. 2 - Wareneinkaufsverkürzung | 1-6/2004 | Steuer | | in € | | WEK netto zu GHP |

Normen und Schlagworte

Herkunft

Herkunft dieses Textes

Bestand
UFS-Entscheidungen
Dokumenttyp
Berufungsentscheidung - Steuer (Referent)
Geschäftszahl
RV/0043-L/07
Stammnummer
44365
Gültig
17.12.2009 bis auf Weiteres
Stand Bestandsliste
25.09.2026 06:13
Von uns abgerufen
26.09.2026
Quelle
Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
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