Findok · Richtlinien
UStR 2000 Rz 1875–1876
12.1.4. Übergang der Steuerschuld
überholte Fassung (bis 17.11.2010)RichtlinieBMF-010219/0277-VI/4/2009gilt ab 13.07.2005
Inhaltsverzeichnis der UStR 2000
Überholte Fassung. Dieser Wortlaut galt vom 13.07.2005 bis 17.11.2010.
Wortlaut laut Findok
12.1.4. Übergang der Steuerschuld
Rz 1875:
Beim Übergang der Steuerschuld schuldet der Leistungsempfänger die USt (siehe Rz 2606 bis Rz 2650). Der Leistungsempfänger darf - bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen - zum selben Zeitpunkt (für denselben Voranmeldungszeitraum, in dem die Steuerschuld entsteht) diese Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen, sodass es bei zu vollem Vorsteuerabzug berechtigten Unternehmern zu keiner (auch nicht zu einer vorübergehenden) Umsatzsteuerbelastung kommt. Dies gilt auch, wenn die Steuer nachträglich, zB im Zuge einer finanzbehördlichen Prüfung, festgesetzt wird.
Rz 1876:
Eine Rechnung mit gesondertem Ausweis der Umsatzsteuer (diese würde auf Grund der Rechnungslegung geschuldet; siehe Rz 2602 bis Rz 2605) ist hiefür nicht erforderlich.
Randzahlen 1877 bis 1900: derzeit frei.
Normen und Schlagworte
- § 12 Abs. 1 Z 3 UStG 1994, Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994
Reverse-Charge-RegelungReverse-Charge-UmsatzReverse-Charge-UmsätzeReverse-ChargeVorsteuerabzug beim Übergang der SteuerschuldVorsteuerabzug beim Reverse-ChargeÜbergang der SteuerschuldVorsteuerabzugAusweis der UmsatzsteuerRechnungslegung.
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- Richtlinien
- Dokumenttyp
- Richtlinie
- Geschäftszahl
- BMF-010219/0277-VI/4/2009
- GZ der Erstfassung
- 09 4501/58-IV/9/00
- Stammnummer
- 19969
- Enthalten in Fassung
- 1, 2, 3, 4, 5, 6 (geltend: 22)
- Gültig
- 13.07.2005 bis 17.11.2010
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:11
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF