…mehr aufklärbar sei, werde das Finanzamt um Unterstützung bei der Klärung dieses Sachverhaltes ersucht. Im Antwortschreiben vom 12. Jänner 2006 führte das Finanzamt im Wesentlichen wie folgt aus: Beim vorliegenden Mitarbeiterbeteiligungsprogramm handle es sich nicht um "klassische", sondern um "fiktive" Stock Options, die dem Optionsberechtigten…
4.3.2 Mitarbeiterbeteiligungen (ausgenommen Start-Up-Mitarbeiterbeteiligung gemäß § 67a EStG 1988) Rz 215: Zur ab 2024 anwendbaren Start-Up-Mitarbeiterbeteiligung siehe Rz 1125d bis 1125x. Die unentgeltliche oder verbilligte Übertragung von Beteiligungen an Arbeitnehmer stellt einen Vorteil aus dem Dienstverhältnis dar. Werden vom Arbeitgeber…
3.3.17 Mitarbeiterbeteiligungen (§ 3 Abs. 1 Z 15 lit. b EStG 1988) Rz 85: § 3 Abs. 1 Z 15 lit. b EStG 1988 sieht einen eigenen Freibetrag von 3.000 Euro (bis 2015 1.460 Euro) für den Vorteil aus der unentgeltlichen oder verbilligten…
Ermöglicht eine französisch beherrschte inländische GMBH ihren Mitarbeitern einen um etwa 20% verbilligten Erwerb von Aktien an einer luxemburgischen Kommanditgesellschaft auf Aktien, die ihrerseits ausschließlich zu dem Zwecke des Anteilserwerbes konzernzugehöriger Gesellschaften gegründet wurde, dann wird im Allgemeinen hiedurch der Zufluss eines Vorteils aus dem…
Die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen multinationaler Unternehmen wird gegenwärtig im Rahmen von OECD Arbeiten untersucht. Bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse wird auf österreichischer Seite die bisherige Auffassung weiterhin aufrechterhalten, deren Eckwerte in Folgendem liegen: 1. Wird einem Arbeitnehmer im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses ein nicht handelbares…
…in dem iZm der Einreichung der Einkommensteuererklärung für das Kalenderjahr 2011 der Sachverhalt hinsichtlich der Einkünfte aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm offengelegt wurde. Am 3.12.2012wurde die Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2011 elektronisch übermittelt. Mit Einkommensteuerbescheid vom 25.2.2013 setzte die Abgabenbehörde die Einkommensteuer 2011…
…Kirchensteuer) beantragt. Weiters wurde vom Bw. als Beilage zur Erklärung ein Schreiben mit folgendem Inhalt übermittelt: Antrag auf Lohnsteuerrückerstattung und Anerkennung von Topf - Sonderausgaben Im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms 2002 der X AG habe ich letztmalig am 14. April 2008 die Option ausgeübt, 2000 Stück X…
…und für den Tätigkeitszeitraum 1.1.2007 bis 31.7.2007 einen Bruttobezug von € 208.934 ausbezahlt. Der Bf. hatte zudem als CEO des internationalen F-Konzerns Anspruch auf Bonusleistungen aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm „F Deferred Share Bonus Scheme“, aus dem er auch Aktien bezog…
…verkaufen, was sodann auch geschehen sei. Bei der im Ergänzungsersuchen angeführten Summe von € 216.706,30 handle es sich laut Stellungnahme um den Börsenkurs jener Wertpapiere die dem Bw. aufgrund des oben angeführten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms zugestanden seien. Von diesem Betrag seien der Ausübungspreis des Bw…
…Da die angeführten positionsbezogenen Zuwendungen für Konzernführungskräfte ausschließlich von der in Deutschland ansässigen ***2*** Aktiengesellschaft eingeräumt und bestimmt werden würden, könnten auch sämtliche Rechte und Pflichten aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm nur im Verhältnis zwischen den betreffenden Arbeitnehmern und ***2*** Aktiengesellschaft bzw. deren Organen geltend gemacht werden…
…Da die angeführten positionsbezogenen Zuwendungen für Konzernführungskräfte ausschließlich von der in Deutschland ansässigen ***1*** Aktiengesellschaft eingeräumt und bestimmt werden würden, könnten auch sämtliche Rechte und Pflichten aus dem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm nur im Verhältnis zwischen den betreffenden Arbeitnehmern und ***1*** Aktiengesellschaft bzw. deren Organen geltend gemacht werden…
…binden, was eindeutig gegen reine Vermögensverwaltung spreche. Die Verkäufe seien im Zuge der Vorbereitung der X auf den Börsegang erfolgt und seien defacto als Ersatz für ein nicht implementiertes Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zu sehen. Der daraus resultierende Aufwand (Unterschied tatsächlicher Marktwert und Veräußerungserlös = Gehaltsaufwand bzw. fiktiver…
…Nach dem vom Berufungswerber vorgelegten Reglement über das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm der SGK dürfen die im Rahmen des Bonus- und Jahresaktien-Programms erworbenen Aktien während einer Sperrfrist von drei Jahren weder veräußert noch verpfändet werden und sind bis zum Ablauf der dreijährigen Sperrfrist in einem Depot der…
…Gesellschafters für das Unternehmen führen kann. Würde man dieser Argumentation folgen, müsste jeder beteiligte Mitarbeiter an einer Kapitalgesellschaft (zu denken wäre bspw. an Mitarbeiterbeteiligungsprogramme) als "Quasi-Werttreiber" fingiert werden. Nicht übersehen werden darf, dass Kapitalgesellschaften aber gerade vom Prinzip der Drittorganschaft geprägt sind. Das bedeutet…
…realisierbaren Marktwert erzielt worden wäre - gegenübergestanden, ein Verlust, der bis dato nicht erfasst worden sei. Erst die Aufarbeitung des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms bzw. eine Überprüfung der Vermögenslage des Bw durch WP im Jahr 2003 habe die tatsächliche Faktenlage erbracht. Die nähere Durchleuchtung der Aktientransaktion mit der Investmentbank…
19a START-UP-MITARBEITERBETEILIGUNG (§ 67a EStG 1988) 19a.1 Allgemeines (§ 67a Abs. 1 EStG 1988) Rz 1125d: Bei einer Start-Up-Mitarbeiterbeteiligung gilt der geldwerte Vorteil aus der unentgeltlichen Abgabe von Kapitalanteilen (Beteiligungen), abweichend von den allgemeinen Regeln des § 19 EStG 1988, nicht im Zeitpunkt…
Bei konzerninternen Auslandsentsendungen von Unternehmensmitarbeitern kann sich die Frage stellen, ob Arbeitgebervorteilszuwendungen anlässlich der Teilnahme an Mitarbeiterbeteiligungsmodellen mit der steuerpflichtigen Inlandstätigkeit oder mit der DBA-steuerfreien Auslandstätigkeit im Zusammenhang stehen. In mehreren EAS-Auskünften (zB EAS 1446, EAS 1863, EAS 2041) wurde hier auf einen…
19a.2 Voraussetzungen (§ 67a Abs. 2 EStG 1988) 19a.2.1 Sachliche Begründung Rz 1125e: Das Gruppenmerkmal (siehe Rz 75 und 76) ist für die Inanspruchnahme der Begünstigung nicht maßgeblich, dh. die Anteile können auch einzelnen Arbeitnehmern gewährt werden, die keine Gruppe darstellen. Wird die…
Hat sich die österreichische Konzerntochtergesellschaft des XY US-Konzerns durch ein "Agreement to Reimburse Expenses of XY Employees Stock Option Plan" dazu verpflichtet, die Kosten aus der Teilnahme ihrer Mitarbeiter an einem konzerninternen Mitarbeitermodell zu übernehmen, dann wird dieser Aufwand nach Maßgabe des Artikels 9…
Die Behandlung der "Stock Options" ergibt sich aus dem BMF-Erlass AÖFV. Nr. 125/1997. Haben daher zwei leitende Angestellte (Manager) einer inländischen Tochtergesellschaft von deren ausländischer Muttergesellschaft in den Jahren 1979 bis 1995 Stock Options zugeteilt erhalten, dann ist nach Maßgabe der betreffenden Erlassregelung…