…dem die maßgebliche Leistung an den Unternehmer erbracht worden ist. Die Unternehmereigenschaft kann dabei bereits mit den Vorbereitungshandlungen zur Erzielung künftiger Umsätze erworben werden. Bei umsatzlosen Unternehmern ist jedoch für den Vorsteuerabzug die nachgewiesene Absicht, Umsätze zu erzielen, maßgeblich. Als vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer im Sinne des …
…5. In zeitlicher Hinsicht muss die nach den obigen Grundsätzen zu beurteilende Unternehmereigenschaft im Zeitpunkt der Leistung an den Unternehmer gegeben sein, wobei die Unternehmereigenschaft bereits mit den Vorbereitungshandlungen zur Erzielung künftiger Umsätze erworben wird. Bei umsatzlosen Unternehmern ist für den Vorsteuerabzug die nachgewiesene Absicht…
…erfasst, weisen nicht immer eine dem jeweiligen Kalendermonat entsprechende Anzahl von Tageslosungen auf, wobei aber ein Hinweis auf einen allfälligen umsatzlosen Tag fehlt, enthalten vorwiegend auf volle 10 Euro gerundete Tageseinnahmen weisen über den Prüfungszeitraum betrachtet beinahe 100 Mehrfachlosungen (= ca. 11% aller Losungen) auf…
…Finanzamt überdies streng bestrafte Bw., ist wie Sie leicht feststellen können, ein braver Steuerzahler, der im Hinblick auf seine Selbständigkeit und sein tüchtiges Unternehmertum insoweit auch nicht in den Genuss der Steuergeschenke des 13. und 14. fast steuerfreien Monatsgehaltes kommen konnte." Beigeschlossen war eine Kopie…
…den Verkauf der beiden von ihr errichteten Häuser steuerbare aber unecht von der Umsatzsteuer befreite Umsatz tätigte und damit die sachliche Steuerpflicht nach dem Umsatzsteuergesetz gegeben ist, weil die Berufungswerberin Unternehmerin ist. Eine Stattgabe der angefochtenen Umsatzsteuerbescheide für die Jahre 2006 und 2007, wie HW…
…wird. (8) Zur Rechtsprechung von BFH und EuGH: Der BFH stellt zum Teil darauf ab, ob der Unternehmer etwas wissen musste oder aufgrund der Umstände etwas hätte wissen müssen. Der EuGH geht in der Rechtssache Gummersbach auf diese Frage nicht ein, sondern stellt dazu fest…
…verpflichtet ist. Leistungsempfänger ist, wer die Leistung ausbedungen hat. Leistungsempfänger bei Bauführungen ist der Auftraggeber, somit derjenige, der aus dem Vertrag mit den bauausführenden Unternehmern berechtigt und verpflichtet ist (s Ruppe, § 1 Tz 269). Steht ein Grundstück im Miteigentum, so ist Leistungsempfänger die Miteigentumsgemeinschaft, wenn…
…Coaching, Supervision, aber auch zum Zusammenhang zwischen Meditation, Führungsverhalten und Konfliktlösung im Unternehmen veröffentlicht. Eine Publikationsliste wurde der Betriebsprüfung im Zuge des Verfahrens vorgelegt. Im Gegensatz zum Lehrer, von welchem Wissen grundsätzlich auswärts vermittelt wird und bei welchem die persönliche (auswärtige) Präsentation im Vordergrund steht…
… 2 Abs. 1 letzter Satz UStG 1994 - im Einklang mit Art. 4 der Sechsten Richtlinie und Art. 9 der Mehrwertsteuerrichtlinie - ergibt, ist unternehmerisch i. S. d. UStG jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen. Nachhaltig ist auch die längerfristige Vermietung und Verpachtung (Nachweise bei Ruppe…
…1. 2002) eine Prüfung der Aufzeichnungen vorgenommen worden. Im hierüber erstatteten Bericht hielt der Prüfer fest, dass "das Unternehmen ...eine beabsichtigte Vermietung eines teilweise noch zu adaptierenden Gebäudes an die BGesellschaft m. b. H. (in der Folge BGmbH) zu Wohnzwecken (Durchführung von "Betreutem Wohnen" durch…
…Aufgaben hat ein Schriftsteller allerdings in Diktaturen. Da muss er nämlich sein Plansoll in der Huldigung des Diktators und des Regimes erfüllen." Über die Berufung wurde erwogen: 1. Rechtsgrundlagen zur Unternehmereigenschaft: 1.1.) Gemeinschaftsrecht, Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 (Mehrwertsteuersystemrichtlinie)…
…ihrer Funktionen ausgeübte Tätigkeit; 2. eine Tätigkeit, die auf Dauer gesehen Gewinne oder Einnahmenüberschüsse nicht erwarten läßt (Liebhaberei). (6) Als Unternehmer gilt auch ein in einem Dienstverhältnis zu einer Krankenanstalt stehender Arzt, soweit er in Ausübung seiner ärztlichen Tätigkeit Entgelte vereinnahmt, die gemäß § 22 Z…
…nichts zu bezahlen hätte. Alle zwei bis drei Wochen würde die Bw. für zwei Tage nach X fahren. Herr A.V., der Sohn ihrer Großtante habe ihr gesagt, dass sie ein Unternehmen, um Geld zu verdienen, gründen soll. Die Bw. habe beabsichtigt, in ihrer Wohnung…
…2 Abs. 5 UStG nicht als gewerblich oder beruflich gelte, könne hierin grundsätzlich auch nicht das Vorliegen einer unternehmerischen Tätigkeit anerkannt werden. Die erklärten Umsätze seien daher ebenso wie die geltend gemachten Vorsteuern nicht anzuerkennen. In der Folge wurde mit Schreiben vom 15. Dezember 2006…
…gemäß § 2 Abs. 5 UStG weder als gewerblich oder beruflich gilt, folgt hieraus, dass ihnen die Eigenschaft als Unternehmerin nicht zukommt. Ein Vorsteuerabzug für die Jahre 2002 bis 2006 war daher zu verwehren. Die in den Rechnungen ausgewiesenen Steuerbeträge schulden sie gleichwohl nach § 11 Abs…
…Art. 4 Abs. 1 der 6. MWSt Richtlinie zur unternehmerischen Tätigkeit führt. Diese marktkonforme Vermietung wird mit 10% USt bei vollem Vorsteuerabzug versteuert. Gewinn und verlustbringende Vermietung sind umsatzsteuerlich gleich zu behandeln, da ansonsten die verlustbringende Vermietung noch zusätzlich mit nicht abzugsfähigen Vorsteuern belastet wäre…
…privaten Konsuminteressen genutzt hat. Eine derartige Tätigkeit ist jedoch von § 1 Abs. 2 Z 2 LVO umfasst und stellt keine unternehmerische Tätigkeit dar. Die Berufung war daher als unbegründet abzuweisen. 4. Mit Schreiben vom 5.9.2011 wurde der Antrag gestellt, die Berufung der Abgabenbehörde…
…errichtet worden sei und demnach im Grunde des § 12 Abs. 2 Z 2 lit. a UStG 1994 nicht dem Unternehmensbereich der Bw. zuzuordnen sei. Überdies sei die gewählte Konstruktion als Missbrauch von Formen und Gestaltungsmöglichkeiten des bürgerlichen Rechtes im Sinne des § 22 BAO zu qualifizieren…
… 1 Abs. 1 der Verordnung fallenden Tätigkeit seien damit einerseits zu versteuern, andererseits stehe dem Unternehmer auch für diesen Bereich (wieder) uneingeschränkt das Recht der Vorsteuerabzug zu (VwGH Zl. 1996/14/117-4 und Zl. 96/14/0095-02). Da für die Jahre 2000 und…
…Abs. 12 UStG) festgesetzt wurde und keine Vorsteuer anerkannt wurde. Begründend wurde seitens des Finanzamtes ausgeführt, mangels Unternehmereigenschaft würden die Vorsteuerbeträge nicht zustehen. Die Umsatzsteuer werde aufgrund der Rechnungslegung geschuldet. In der Folge wurde mit Schreiben vom 26. September 2004, eingelangt am Finanzamt am 30…