…500,00 als betriebswirtschaftlich gerechtfertigt geschätzt. Der Vertreter des FA erklärt sich mit dieser Lösung für einverstanden." Der Senat hat erwogen: Gemäß § 20 Abs. 1 EStG 1988 dürfen bei den einzelnen Einkünften nicht abgezogen werden: Z 2 lit. a: Aufwendungen oder Ausgaben für die Lebensführung…
…gedeckt werden können und auch nicht als Gegenleistung für die Übertragung von Wirtschaftsgütern übernommen werden (zB Übergabeverträge, Schenkungsverträge), sind sie eine außergewöhnliche Belastung (vgl. VwGH 4.2.1963, 0359/62). Beispiel: ... Der Höhe nach ist die Absetzbarkeit mit den Kosten eines würdigen Begräbnisses sowie einfachen…
…Die Kosten sind wie angeführt für ein einfaches Begräbnis im beschriebenen Umfang angefallen, welcher sich die Bw. als hinterbliebene Gattin nicht entziehen konnte. Die berücksichtigungswürdigen Aufwendungen vor Abzug des Selbstbehaltes setzen sich wie folgt zusammen: Begräbniskosten der Bestattung Wien € 4.568,00 Steinmetzkosten für…
…Mit Ausnahme der Kosten für den Grabstein, für den lediglich ein Kostenvoranschlag vorgelegt wurde, wurde die Bezahlung sämtlicher Begräbniskosten belegmäßig nachgewiesen. Mit Einkommensteuerbescheid vom 19. Februar 2008 wurden die Begräbniskosten sowie die Kosten für den Grabstein sinngemäß mit folgender Begründung nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt…
…eingegangen worden. Der Bw. erhob gegen den Einkommensteuerbescheid Berufung mit folgender Begründung: Im Einkommensteuerbescheid 2004 seien die Begräbniskosten für seinen den Vater nur mit € 3.000,00 anerkannt worden. Die € 3.000,00 werden in den Lohnsteuerrichtlinien als Kosten eines angemessenen Begräbnisses festgelegt…
…2. Auf Grund der im zweitinstanzlichen Rechtsmittelverfahren erfolgten Beweisführung des Bw. ergibt sich unstrittig, dass der Bw. sowohl die Bestattungskosten (€ 2.803,30) als auch die Kosten der Grabstätte (€ 3.220,00) für seinen im Juli 2010 verstorbenen Großvater bezahlt hat. 3. Aus…
…4). Abs. 2 bestimmt, dass eine Belastung außergewöhnlich ist, soweit sie höher ist als jene, die der Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse und gleicher Vermögensverhältnisse erwächst. Abs. 3 regelt, dass die Belastung dem Steuerpflichtigen zwangsläufig erwächst, wenn er sich ihr aus tatsächlichen, rechtlichen oder sittlichen…
…ist eingangs auszuführen, dass die Kosten des Totenmahles und für Kränze oder Sarggestecke niemals zu außergewöhnlichen Belastungen führen können (vgl. Fuchs in Hofstätter/Reichel, Die Einkommensteuer, Kommentar, § 34 EStG 1988 Einzelfälle, Tz 1, Stichwort "Begräbniskosten"), weil es diesen Aufwendungen an der Zwangsläufigkeit mangelt. Gleiches gilt…
…Der mehr als 90-jährige Verstorbene war wohnhaft in einer Stadtgemeinde, zugleich Sitz einer Bezirkshauptmannschaft, im Süden von Wien mit rd. 20.000 Einwohner. Ein Vermögen des Verstorbenen ist aus den Gerichtsbeschluss betreffend Überlassung des Nachlasses an Zahlungs statt nicht zu entnehmen. Die Kosten der…
…wie hoch der Anteil der Aufwendungen für das Grabmal für ein Grab ist. Von den angemessenen bzw. tatsächlichen Kosten im Gesamtausmaß von 5.614,13 € sind die Nachlass-Aktiva abzuziehen, da die Begräbnis- und Grabsteinkosten jedenfalls als bevorrechtete Nachlassverbindlichkeiten anzusehen und daher in erster…
…dass Begräbniskosten einschließlich der Kosten für die Errichtung eines Grabmals insoweit eine außergewöhnliche Belastung sein können, als sie durch das zum Verkehrswert bewertete Nachlassvermögen nicht gedeckt sind. Soweit eine Nachlassdeckung nicht gegeben ist, liegt in Höhe der Aufwendungen für ein durchschnittliches Begräbnis und ein durchschnittliches…
…einen hiervon abweichenden höheren (einheitlichen) Höchstbetrag als steuerlich berücksichtigungswürdig erkannt hat, kann im vorliegenden Fall vom Referenten keine Rechtswidrigkeit zu Lasten des Berufungswerbers erblickt werden. Dies auch deshalb, da von diesem auch keine Bedenken gegen einen Ansatz der Kosten für eine "würdige Bestattung" und für…
…00 S und eine Liegenschaft (Einfamilienwohnhaus) mit einem angegebenen Einheitswert zum 1.1.1984 von 244.000,00 S auf. In der Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2000 macht die Bw. u.a. Begräbniskosten (Kosten für den Grabstein) als außergewöhnliche Belastungen im Sinne des …
…Angehörigen der Seitenlinie handle, sei eine Privilegierung ex lege vorgesehen. Daneben sei nicht berücksichtigt worden, inwieweit die Bw. Bestattungskosten, Kosten der Nachlassregulierung sowie erblasserische Schulden mitgetragen habe. Desweiteren sei ungeprüft geblieben, inwieweit die Bw. (als ausgebildete Krankenpflegerin) zugunsten des Erblassers unentgeltliche Pflegedieste in Erwartung der…
…sind sie im Ausmaß der Kosten eines einfachen Begräbnisses sowie Grabmals eine außergewöhnliche Belastung. Die Bw. stellte den Antrag auf Entscheidung über ihre Berufung durch die Abgabenbehörde zweiter Instanz und ergänzte ihre bisherigen Ausführungen insofern, als sie mitteilte, dass der Nachlass im Verlassenschaftsverfahren ihrer Tochter…
…neuerlich der Antrag gestellt, diese Kosten als außergewöhnliche Belastung anzuerkennen. Die Übergabevertragsregelung (vor 25 Jahren) habe keinerlei Auswirkung auf die jetzige Situation. Es werde auch ausdrücklich auf den Einkommensteuerbescheid des Jahres 2006 hingewiesen, wo die Begräbniskosten des verstorbenen Vaters sehr wohl Berücksichtigung gefunden hätten. Der…
…insoweit als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig seien, sofern sie im Nachlass keine Deckung fänden. Mit Vorlagebericht vom 20. Jänner 2009 wurde die Berufung ohne Erlassung einer Berufungsvorentscheidung dem Unabhängigen Finanzsenat zur Entscheidung vorgelegt. Über die Berufung wurde erwogen: Einzig strittiger Punkt ist die Berücksichtigung der Kosten…
…Belastung darstellen, als sie nicht durch das zum Verkehrswert bewertete Nachlassvermögen gedeckt sind. Dies ergibt sich aus der Bestimmung des § 549 des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches, wonach "zu den auf einer Erbschaft haftenden Lasten (Nachlassverbindlichkeiten) auch die Kosten für das dem Gebrauche des Ortes, dem Stande…
…in seiner Einkommensteuerveranlagung als außergewöhnliche Belastung geltend. Im Einkommensteuerbescheid 2007 vom 27. November 2008 konnten diese Kosten jedoch nicht berücksichtigt werden, da sie den Selbstbehalt nicht überstiegen. In der vorliegenden Berufung vom 14. Jänner 2009 beantragte nunmehr die Bw. neben der Berücksichtigung der oben angeführten…
…dass eine Überschuldung des Nachlasses nicht gegeben ist. Außerdem fanden die Kosten der Bestattung mit einem Betrag von 58.434,00 S im an den Erben gerichteten Erbschaftsteuerbescheid als Nachlasspassivum Berücksichtigung. Selbst wenn man dem Berufungsvorbringen folgt, wonach für den Erben die geerbte Liegenschaft - im…