…Übermittlung dieser Daten durch die Ärztekammern an Dritte ist unzulässig. Die Beitragsordnung kann nähere Bestimmungen vorsehen, dass die Kammerangehörigen verpflichtet sind, alljährlich bis zu einem in der Beitragsordnung zu bestimmenden Zeitpunkt schriftlich alle für die Errechnung der Beiträge zum Wohlfahrtsfonds erforderlichen Angaben zu machen und…
…2009 die Absetzbarkeit der Ausgaben für den Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer mit der Begründung, dieser Aufwand sei mit der Betriebsausgabenpauschalierung abgegolten. § 4 Abs. 4 Z 1 lit. b EStG 1988 bestimmt, dass Betriebsausgaben jedenfalls die Pflichtbeiträge zu Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen sind…
…der Ärztekammer für Tirol vom 8. Oktober 2007). 8.) Der Rechtsansicht des Finanzamtes, wonach es sich im Streitfall um freiwillige Beiträge zu einer Pensionsversicherung handeln soll, vermag sich die Referentin nicht anzuschließen. Der Bw kann sich von der Beitragsleistung an den Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer für…
…gegen den Bescheid des Finanzamtes A vom 20. August 2009 betreffend Einkommensteuer 2008 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Entscheidungsgründe Die Berufungswerberin (kurz: Bw.) machte in ihrer Einkommensteuererklärung für 2008 Werbungskosten von 2.076,12 € geltend. Aus einer Beilage der Ärztekammer für Tirol…
…da die ursprünglich als Betriebsausgabe abgesetzten Beiträge kalenderjahrbezogen sind, für Rechnungsabgrenzungsposten hingegen ein kalenderjahrübergreifender Aufwand gegeben sein müßte. Die Berufung war daher auch in diesem Punkt als unbegründet abzuweisen. Insgesamt gesehen war jedoch der Berufung gegen den Einkommensteuerbescheid 2001 teilweise stattzugeben. Wien, 27. Mai 2004
…ob der vom Berufungswerber (Bw.) im Jahr 2007 an die Bayerische Ärzteversorgung in Höhe von € 3.600 geleistete Beitrag als Werbungskosten abzugsfähig ist. Der Bw. brachte hiezu vor, dass der Bw. an den Wohlfahrtsfond der (österr.) Ärztekammer grundsätzlich einen Pflichtbeitrag zu leisten habe. Der…
…beigestellt. Die Hausordnung des Sanatoriums war für die Ärzte einzuhalten. Bevor ein Werkvertrag abgeschlossen wurde erfolgte ein Einstellungsgespräch mit Hrn. Dr. A. Danach erfolgte eine Einschulung im Sanatorium durch den Hausarzt, welcher die Diensteinteilung tätigt. Die Entlohnung der Werkvertragsärzte erfolgte mit einem fixen Honorarsatz pro…
…vergleichbaren Haushalten keinen stark erhöhten Telefonaufwand gehabt habe. Schließlich stellte das Finanzamt fest, bei den vom Bw. als Werbungskosten geltend gemachten Aufwendungen für die Weiterversicherung in der gesetzlichen Pensionsversicherung handle es sich um besondere Pensionsbeiträge, die vom Bw. freiwillig auf Grund eines mit seinem Arbeitgeber…
…In der bereits am 23. 10. 2010 um 17.47 Uhr elektronisch eingereichten Erklärung für 2009 wurde die Anerkennung beantragt. Lt. tel. Auskunft wurde unverständlicherweise eine leere Abgabenerklärung übermittelt. Ich ersuche höflich um Stattgabe dieser Berufung und den Bescheid abzuändern." Über Ergänzungsersuchen des Finanzamtes (FA…
…an den Beschäftigungsort unzumutbar gewesen wäre. Laut Versicherungsdatenauszug vom 4. August 2011 hat der Bw seine Berufstätigkeit infolge Pensionierung tatsächlich mit 1. Juli 2011 eingestellt. Zwischen dem Dienstantritt und dem Pensionsantritt lagen somit 17 Jahre. Damit wurde jener Zeitraum von "vier bis fünf Jahren" für…
…tel. Auskunft der TGKK (abweichend von den vorgelegten Bestätigungen) - nur zu 27,3% Beiträge zur Krankenversicherung dar (160,13 € bzw. 161,04 €; § 77 Abs. 2a ASVG). Im Übrigen handelt es sich um Beiträge zur Pensionsversicherung. Da es für Beiträge zur Pensionsversicherung an einer …
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des F., in W., gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 8/16/17 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2007 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Der angefochtene Bescheid bleibt unverändert. Entscheidungsgründe Der Bw. erklärte zur Arbeitnehmerveranlagung für…
Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Berufungswerberin(Bw), vertreten durch Mag. Helmut Caks, 8010 Graz, Friedrichgasse 6/1/8, vom 19. Dezember 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Stadt vom 16. November 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2006 entschieden: Der Berufung wird…
…mit der Beitragsordnung zur Satzung in der jeweils geltenden Fassung fällig wurden. Laufende Beiträge sind gemäß § 4 Abs. 4 Z 1 lit. b EStG 1988 als Betriebsausgabe bzw. gemäß § 16 Abs. 1 Z 4 lit. e EStG 1988 als Werbungskosten absetzbar (Schreiben des Bundesministeriums für…
…die von der Bw. in einer Nachzahlung geleisteten Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Sozialversicherung als Vorteil aus dem Dienstverhältnis Arbeitslohn darstellen und in die Bemessungsgrundlage für den Dienstgeberbeitrag mit einzubeziehen sind, war im Sinne der Judikatur zu folgen. Es war daher wie im Spruch zu entscheiden. Wien…
…entrichtet hätte. Freiwillige Beiträge zu einer (unstrittig) privaten Krankenversicherung, bei denen ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit der Erzielung von Einkünften nicht besteht, bei denen vielmehr eine allgemeine Vorsorge für die Zukunft oder ein ausreichender Versicherungsschutz im Krankheitsfalle in den Vordergrund tritt, sind nicht als Werbungskosten, sondern…
…in den Hintergrund tritt und die Beiträge zu einer freiwilligen Personenversicherung anlässlich der Erzielung von Einkünften mit einer gewissen beruflichen Notwendigkeit aufgewendet werden müssen (vgl. Verwaltungsgerichtshof 28.11.1978, 1951/76, 28.4.1982, 2760/80, 21.12.1989, 89/14/0103). Als Beispiel für…
…im Vorlageantrag angeführten Argumente, die nach seiner Meinung für den begehrten unbegrenzten Abzug dieses Zusatzbeitrages als Sonderausgaben sprechen würden, erlangen jedoch aus nachstehend angeführten Überlegungen und Gründen im Streitfall keine relevante Bedeutung und begründen keine Rechtswidrigkeit des Einkommensteuerbescheides. Nach der gesetzlichen Bestimmung des § 18 Abs…
…2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Graz-Stadt vom 17. Jänner 2007 betreffend Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) 2005 entschieden: Die Berufung wird als unbegründet abgewiesen. Entscheidungsgründe Die Berufungswerberin (Bw.) bezog - laut Lohnzettel - im Streitjahr ausschließlich Pensionseinkünfte, nämlich zum Einen von Seiten des Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer Steiermark sowie…
…Zu der vom Bw. angeführten Entscheidung des Unabhängigen Finanzsenates Wien ist zu bemerken, dass sie sich nicht (wie im berufungsgegenständlichen Fall) bezieht auf Pflichtbeiträge, sondern freiwillige Weiterversicherung, weshalb schon aus diesem Grund für das Berufungsbegehren nichts gewonnen werden kann. Es war aus den angeführten Gründen…