…1), mag auch die Art der Nutzung des Areals durch die Kunden des Etablissements im Rahmen ihrer sexuellen Betätigung einen höchst privaten Bereich ihrer Lebensführung betroffen haben. Die tatsächliche Umsatzsteuerpflicht des Vereines im Rahmen seines Unternehmens, der Führung des verfahrensgegenständlichen Swingerclubs, in den hier relevanten…
…es in Anbetracht des Agierens des Beschuldigten für die verfahrensgegenständlichen Zeiträume zu einer Verkürzung an Umsatzsteuer kommen musste. 18. Unter Bedachtnahme auf die obigen Überlegungen ergibt sich daher aus den vorgelegten Unterlagen folgender Sachverhalt: 18.1. Der Umstand der unternehmerischen Tätigkeit des Vereines BB-Club…
…die Bf. einen FKK-Club. In ihren Räumen hatten die Gäste die Möglichkeit einer Kontaktanbahnung zu den dort anwesenden Prostituierten. Im Obergeschoss des FKK-Clubs konnten die Gäste mit den Prostituierten eines von insgesamt 15 Zimmern nutzen; eine feste Zimmerzuteilung gab es nicht. Für diese…
…FN 1234567 ), mit einem weiteren Standort in (Ortsname4) ab 11/2006. Die in den Verfahrensunterlagen auch als „GoGo-Bar“ bzw. „Club“ bezeichneten Lokale (Lohnkontenbezeichnung, Niederschrift zum KIAB-Einsatz 4/2003) wurden vom Bf im Verfahrenszeitraum einerseits gewerberechtlich als „Tanzcafe“ betrieben (GISA-Daten) und waren anderseits…
…Beide Verfahren gehen von der nicht haltbaren Annahme aus, die Tageslosungen würden der logarithmischen Normalverteilung folgen. Der Anwendung der Verfahren von Huber (2004) müsste also eine Überprüfung der Annahme vorausgehen, dass die Tageslosungen überhaupt der logarithmischen Normalverteilung folgen. Wenn ein solcher Nachweis nicht möglich ist…
…Die Auftragnehmerin greift in diese Vereinbarung in keiner Weise ein. Das im Auftragsschreiben enthaltene Preis- und Leistungsverzeichnis stellt lediglich eine von der Auftraggeberin gewünschte Werbung ihrer Person und Leistungen dar. Die Honorare der Auftraggeberin werden von der Auftraggeberin im eigenen Namen und auf eigene Rechnung…
…1.4.2010 nach dessen Erörterung mit deren Rechtsvertreter und Erörterung der auch in der Beschwerde herangezogenen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vorgenommen. Jedem Besucher des X****-Club werde eine individualisierte Besucherkarte (mit gespeichertem Foto) ausgestellt, über die beim Verlassen des Lokals die Konsumationen abgerechnet würden (FunSystem)…
…Kunde konnte daher davon ausgehen, dass dieses Angebot von der Beschwerdeführerin bereitgestellt wurde. Bei einem Barbetrieb mit Tabledance Auftritten besteht die Leistung des Barbetreibers nach der Kundenerwartung nicht nur im Getränkeausschank, sondern auch in der Organisation und Abwicklung von Tabledance Auftritten. Ob die Tänzerinnen dabei…
…Zuge der Betriebsprüfung wurde festgestellt, dass in der Einnahmen-Ausgabenrechnung ein höherer KFZ-Aufwand angesetzt wurde als in der Buchhaltung verbucht wurde. Eine nachvollziehbare und belegmäßige Dokumentation der darüberhinausgehenden Beträge wurde nicht vorgelegt. Daher war lediglich der tatsächliche Buchungsbetrag abzugsfähig. Die Feststellungen der belangten Behörde…
…er Vertrage abschließt, und den Vertragsinhalt frei zu gestalten. (…) [Die Bf.] hat schon seit vielen Jahren… sowohl in ihrem Betrieb im Eingangsbereich auf einem großen Schild als auch auf jeder Getränkekarte (4-seitig Format C5/6, einfache Karte mit Falz, daher nicht unübersichtlich…
…von Umsatzsteuer für die Zeiträume 02-12/2012 und 01-08/2013 zu Recht erkannt: 1. Die Beschwerden werden als unbegründet abgewiesen. 2. Eine Revision beim Verwaltungsgerichtshof ist nach Art. 133 Abs. 4 Bundesverfassungsgesetz (B-VG) unzulässig. Entscheidungsgründe Die Beschwerdeführerin betreibt seit dem 01.09…
…zuzurechnen ist. Eine Inanspruchnahme der Bf für diesen Zeitraum scheidet auf Basis der hier angewendeten Haftungsregel aus. Die konkreten Berechnungen der einzelnen Jahre sind den Berechnungsblättern im Anhang zu entnehmen. Die Inanspruchnahme der Lohnsteuerhaftung liegt überdies im Ermessen der Abgabenbehörde (VwGH 28.04.2011, 2010…
…oder er verhieß in einer am 28.7.2010 erschienenen Annonce der Zeitschrift "Wann und Wo" in der Table-Dance-Bar B ein "Fest für alle Sinne ....mit Champagner-Prickeln und sexy Unterhaltung von internationalen Show-Girls." Im Internet (www.A-club.at) wird das…
…der Einkünfte aus der Tätigkeit der Prostitution oder ob es sich bei der Tätigkeit der Bf. um reine Zimmervermietung und Vermittlungsleistungen handelt und daher nur die Einkünfte aus dem Vermittlungsvertrag in Höhe von 50% eines Teils der Einnahmen bei der Bf. zu versteuern sind. I…
…die Tätigkeit der Sexualdienstleisterinnen Aufzeichnungen (Anwesenheitslisten) geführt hat, und entsprechend aus Sicht eines durchschnittlichen Kunden Sexualdienstleistungen nach dem Gesamtbild der Verhältnisse als Teil der Gesamtleistung des Betreibers darstellten. Betreffend der sogenannten "Zimmermieten" ist daher festzustellen, dass es sich daher nicht um ein Mietentgelt für Geschäftsräume…
…wie folgt Stellung nehmen: Zu den Prostituierten ist anzuführen, dass im Zuge des Nachteinsatzes und Besichtigung des Studios ***15*** Wien am 13.09.2017 die anwesenden Prostituierten im Beisein einer Dolmetscherin zu ihrer Tätigkeit befragt wurden. Auf dem Personenblatt wurde neben Name und Wohnadresse auch…
…2.2018), in unterschiedlichen Abständen wird auch eine Liste der Damen vom Bf. übermittelt. Schon dadurch zeigt sich, dass der Bf. wesentlichen Zugriff auf die Prostituierten hat. Zu verweisen ist auch auf die vom Club selbst geschalteten Werbungen und Anzeigen in Sexmagazinen . Die Gestaltung der…
…zahlte beim Zutritt ein Eintrittsentgelt iHv € 30,-, wobei dies einem Mindestverzehr entsprach. Für die Nutzung des Saunabereichs war zusätzlich ein Entgelt zu entrichten. Die Kontaktaufnahme zwischen Gästen und Prostituierten erfolgte im öffentlichen Bereich des Clubs. Die Zimmer für sexuelle Dienstleistungen wurden im Anschluss durch…
…eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Das Erkenntnis folgt der umfangreichen Rspr des BFG (UFS) sowie VwGH zur Umsatzsteuerpflicht von Bordellen und Massagesalons. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung liegt nicht vor. Linz…
…seien. Im Karteibuch seien die Personen lediglich mit Vornamen erwähnt, eine Identifikation sei somit nicht möglich. Von Seiten des beschwerdeführenden Vereins wird dagegen im Berufungsschreiben vorgebracht, dass "wohl als indiziert zugrundegelegt" werden könne, dass in einem Swingerclub Mitglieder daran interessiert seien, "eher anonym" zu bleiben…