…machte die Bf. geltend, diesen Bedenkenvorbehalt nicht erhalten zu haben und in Folge eines Fehlers in der Einkommensteuererklärung die Regelbesteuerungsoption für diese Einkünfte nicht beantragt zu haben. Die belangte Behörde legte den Beschwerdeakt dem Bundesfinanzgericht vor und beantragte eine stattgebende Erledigung. II. Das Bundesfinanzgericht hat…
…20 Abs. 2 EStG 1988 2. Teilstrich auch dann gelte, wenn die Regelbesteuerungsoption ausgeübt wird. In diesem Sinne erging dann auch der hier angefochtene Bescheid. In der Beschwerde vom 29.11.2019 beantragte der Bf. das Unterbleiben der Erlassung einer Beschwerdevorentscheidung (§ 262 Abs. 2 lit…
… 20 Abs. 2 EStG 1988 2. TS auch dann gelte, wenn die Regelbesteuerungsoption ausgeübt wird. Die Einkünfte seien daher um den Werbungskostenbetrag in Höhe von 35.290,86 Euro zu erhöhen (vgl. Außenprüfungsbericht vom 26.09.2018, Tz 1). III. In diesem Sinne erging dann…
…Umstände. Da das Bundesfinanzgericht auf neue Anträge, die diesem im Laufe des Beschwerdeverfahrens zur Kenntnis gelangen, Bedacht zu nehmen hat (kein Neuerungsverbot), ist die Geltendmachung der Regelbesteuerungsoption nach § 27a Abs. 5 EStG 1988 zu berücksichtigen. Der Bf. hat im Jahr 2012 ausschließlich Einkünfte aus Kapitalvermögen…
…bei der Besteuerung ausreichend berücksichtigt werden; eine bereits entrichtete Immobilienertragsteuer oder besondere Vorauszahlung ist dabei im Rahmen der Veranlagung anzurechnen. Die Regelbesteuerungsoption kann ausschließlich im Rahmen der Veranlagung ausgeübt werden. Der Antrag kann bis zur Rechtskraft des Bescheides gestellt oder widerrufen werden. Die Option bewirkt…
…Berücksichtigung. Bezüglich der in der Beschwerde von der Bf gestellten Frage, ob sie bei einer Regelbesteuerung die Handelsgebühren vom realisierten Gewinn abziehen könne, ist darauf hinzuweisen, "dass auch im Fall der Regelbesteuerungsoption Werbungskosten nicht abgezogen werden dürfen" (vgl Jakom/Marschner EStG, 2020, § 27a Rz 5)…
…Bf. gemäß § 30a Abs. 2 EStG 1998, dass der allgemeine Steuertarif angewendet werden solle (Regelbesteuerungsoption). Sachverhalt Die Bf. hat mit Kaufvertrag vom XX.YY.2004 die Eigentumswohnung Adresse erworben. Der Kaufpreis betrug X Euro. Im Zusammenhang mit der Anschaffung der Wohnung fielen der Bf. Kosten…
…Ausland*** und in ***Name Stadt in Österreich*** studierenden Töchter resultierten. Darüber hinaus legte der Bf. Unterlagen betreffend dessen Einkünfte aus Kapitalvermögen vor und beantragte die Anwendung des allgemeinen Steuertarifs (Regelbesteuerungsoption) gemäß § 27a Abs. 5 EStG Einkommensteuergesetz 1988 (EStG). Mit Bescheiden vom 24.07.2019 hat…
…verstorbenen L.HD. über Aufforderung des Finanzamtes Einkommensteuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2014 (für das Jahr 2012 eine berichtigte Einkommensteuererklärung) ein, in denen die Besteuerung der Substanzgewinne aus der Veräußerung von Grundstücken nach dem allgemeinen Steuertarif (Regelbesteuerungsoption gemäß § 30a Abs 2 Einkommensteuergesetz 1988, EStG)…
…nur in den Beschwerdeverfahren gegen die Feststellungsbescheide gemäß § 188 BAO betreffend die ***1*** und ***5*** vorgebracht werden. Aus den oben angeführten Gründen war die Beschwerde des Bf. gegen den Einkommensteuerbescheid für 2015 abzuweisen. 2. Zurücknahme der Regelbesteuerungsoption gemäß § 27a Abs. 5 EStG: Gemäß § 27a Abs…
…außerbetrieblichen Bereich auch bei Anwendung der Regelbesteuerung nach § 30a Abs 2 EStG zum Tragen käme. Die von der Beschwerdeführerin beantragte Regelbesteuerungsoption (§30a Abs 2 EStG 1988) wurde nicht berücksichtigt und die Besteuerung der Einkünfte nach dem besonderen Steuersatz nach § 30a Abs 1 EStG 1988 vorgenommen.…
…Veräußerungserlöses grundsätzlich mit dem linearen Steuersatz von 25 Prozent erfasst, was im Ergebnis eine steuerliche Belastung von 3,5 Prozent des Veräußerungserlöses ergibt. Im Falle der Regelbesteuerungsoption hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, diese steuerliche Belastung weiter zu senken, wovon die Bf auch Gebrauch gemacht hat…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Richter Mag. Markus Knechtl LL.M. in der Beschwerdesache Bf, Adr, vertreten durch AUDITAX Steuerberatungsgesellschaft mbH, Guntramsdorfer Straße 103, 2340 Mödling über die Beschwerde vom 25.05.2018 gegen den Bescheid der belangten Behörde Finanzamt Baden…
…mit 86% des Veräußerungserlöses angesetzten Anschaffungskosten sowie diversen Werbungskosten ermittelte Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen in Höhe von 10.196,64 € (in der Folge aufgrund weiterer zu berücksichtigender Ausgaben korrigiert auf 7.824,84 €) und beantragte die Besteuerung nach dem allgemeinen Steuertarif (Regelbesteuerungsoption gemäß …
…Euro veräußerte; in diesem Zusammenhang keine Entrichtung der Immobilienertragsteuer (§ 30b Abs. 1 EStG 1988) erfolgte; der in der Einkommensteuererklärung für 2019 gestellte Antrag auf Regelbesteuerung (Regelbesteuerungsoption gemäß § 30a Abs. 2 EStG 1988) von Seiten des Bf. im Zuge des Beschwerdeverfahrens widerrufen wurde. 3. Rechtliche Würdigung…
…4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Verfahrensgang Der Beschwerdeführer (Bf.) hält in seinem Privatvermögen Aktien. Er erklärte im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung 2013 nach beantragter Regelbesteuerungsoption im Sinne des § 27a Abs. 5 EStG 1988 negative Einkünfte aus Kapitalvermögen in Höhe von -2.412…
…Der auf die Bf entfallende Anteil betrug 7.283,50 Euro. Im Jahr 2012 wurde dieser Betrag aufgrund der ausgeübten Regelbesteuerungsoption als Einkünfte aus privaten Grundstücksveräußerungen erfasst. Infolge eines zu niedrigen Gesamteinkommens unterlagen diese Einkünfte aus der privaten Grundstücksveräußerung einem Steuersatz von 0 %. Im Jahr…
…VG nicht zulässig. Entscheidungsgründe 1. Verfahrensgang und Sachverhalt: Die Beschwerdeführerin wurde im Jahr 2016 erstmals unternehmerisch tätig und machte bei ihrer Anmeldung die Regelbesteuerungsoption geltend. Die Umsatzsteuernachforderung für das Jahr 2016 (01-12/2016) iHv 5.066,67 Euro war am 15. Februar 2017 fällig…
…133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) unzulässig. Entscheidungsgründe I.) Verfahrensgang und Sachverhalt: 1.) Der Bf (Beschwerdeführer) erzielte im Jahr 2012 negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb (-12.041,85 €) und positive Einkünfte aus Kapitalvermögen (Tarifbesteuerte Einkünfte aufgrund Regelbesteuerungsoption 426.364,50 €). In der Einkommensteuererklärung…
…Kapitalerträge, auf die ein besonderer Steuersatz anwendbar ist, nach dem allgemeinen Steuertarif (Regelbesteuerungsoption). Als Ergebnis dieser Außenprüfung wurden am 05.12.2022 die Einkommensteuerverfahren der Jahre 2016 und 2017 rechtskräftig wiederaufgenommen und neue Einkommensteuerbescheide erlassen. Für die Jahre 2019 und 2021 wurde der Bf. erstmals…