…einer fehlenden Steuerpflicht der Einnahmen steht somit das Abzugsverbot der Ausgaben gegenüber. Bei als Betriebsausgaben geltend gemachten betrieblichen Fahrten von nicht mehr als 30.000 km im Kalenderjahr bestehen nach der Verwaltungspraxis grundsätzlich keine Bedenken, das amtliche Kilometergeld an Stelle der tatsächlichen Kosten anzusetzen (vgl…
…tatsächlichen Höhe als Werbungskosten nach § 16 EStG anzusetzen, wobei bei Kraftfahrzeug-Kosten eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld in vielen Fällen zu einem zutreffenden Ergebnis führt (VwGH 8.10.1998, 97/15/0073; Jakom/Lenneis, EStG, 2019, § 4 Rz 330, § 16 Rz 56). Mit dem…
…er aus, dass Dienst-Kfz zur Verfügung standen; wenn keine frei gewesen wären, habe er Ersatz für die Fahrten mit dem Privat-Pkw in Höhe des amtlichen Kilometergeldes oder öffentlicher Verkehrsmittel erhalten. Es gab jedoch auch Fahrten, die er nicht vergolten bekommen hätte, hier wurde…
…Dies bedeutet, dass die tatsächlichen Aufwendungen, allenfalls gekürzt um einen Privatanteil, als Betriebsausgaben abzugsfähig sind (Jakom/Lenneis EStG 2011, § 4 Rz 330 zu Kfz-Aufwendungen). Der Ansatz von Kilometergeld ist in diesem Fall unzulässig (VwGH 27.08.08, 2008/15/0196). Die nicht strittige überwiegende…
…Abgabenerklärung nicht nachgekommen sei, habe das Finanzamt - so die Begründung des bekämpften Bescheides - die "Abgabenbemessung im Schätzungswege" vorgenommen. Bei Ermittlung des Einkommens wurde neben einem von der B-AG übermittelten Lohnzettel auch ein solcher der Frau K berücksichtigt. In der Beschwerde führt die Bf. aus…
…Das amtliche Kilometergeld bietet nur dann eine taugliche Schätzungsgrundlage, wenn es den tatsächlichen Verhältnissen entspricht (vgl grundlegend VwGH 8.10.1998, 97/15/0073). Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall, weshalb plausiblere niedrigere Werte zugrunde zu legen waren. Kosten für Familienheimfahrten sind mit dem…
…mit dem amtlichen Kilometergeld in vielen Fällen zu einem den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Ergebnis führen wird (VwGH 08.10.1998, 97/15/0073). Nach der Verwaltungspraxis bestehen keine Bedenken, bei betrieblichen Fahrten von nicht mehr als 30.000 km im Jahr das amtliche Kilometergeld anzusetzen…
…sind in ihrer tatsächlichen Höhe bereits als allgemeine Werbungskosten abziehbar, somit auch ohne das Vorliegen einer Reise iSd § 16 Abs. 1 Z 9 EStG 1988 (vgl. etwa VwGH 08.10.1998, 97/15/0073). Eine Schätzung von Kfz-Kosten mit dem amtlichen Kilometergeld kann dabei…
…Arbeitsstätte, 3.311 km für Privatfahrten). Begründet wird dies von der Abgabenbehörde wie folgt: „Gemäß § 16 EstG 1988 ist die Grundlage für die Beantragung von Kilometergeld aufgrund von beruflichen Reisen ein ordnungsgemäß geführtes Fahrtenbuch. Das Führen des Fahrtenbuches soll in erster Linie dem Nachweis bzw…
…Geltendmachung der tatsächlichen Fahrtkosten (für die Strecke Wohnung - Arbeitsstätte) ist selbst bei entsprechendem Nachweis nicht vorgesehen. Beim Pendlerpauschale handelt es sich demnach um eine unwiderlegbare Typisierung. Typisierende Normen dienen als Vereinfachungszwecknormen dem insbesondere im steuerrechtlichen Massenverfahren unumgänglichen Bestreben nach Praktikabilität der Rechtsanwendung. Eine Pauschalierung von…
…diesbezüglichen (unstrittigen) Einschätzung bzw. Vorgehensweise der Abgabenbehörde gerade auch unter Berücksichtigung des vorgelegten Pendlerrechnerausdruckes (L 34-EDV) an. Zur noch strittigen zusätzlichen Berücksichtigung von tatsächlichen Fahrtkosten (geschätzt mit dem amtlichen Kilometergeld) für Fahrten auf dem Arbeitsweg als Werbungskosten ist Folgendes zu sagen: Gemäß § 16 Abs…
…Werbungskosten dar. Beruflich veranlasste Fahrtaufwendungen sind unabhängig vom Vorliegen einer Reise zu behandeln und stets in ihrer tatsächlichen Höhe als Werbungskosten anzusetzen, wobei eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld in vielen Fällen zu einem zutreffenden Ergebnis führt. Werbungskosten sind grundsätzlich von Amts wegen zu berücksichtigen…
…die Beträge gemäß § 26 Z 4 EStG 1988 nicht übersteigen. Nach der ständigen Rechtsprechung des VwGH ist Grundvoraussetzung für die Geltendmachung von Tagesgeldern aufgrund dieser Bestimmung, dass dem Abgabepflichtigen auch tatsächlich ein Verpflegungsmehraufwand erwachsen ist (VwGH 24.9.2002, 2000/14/0132; 22.11.2006…
…auch Fahrtkosten im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit. Nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes sind Fahrtaufwendungen stets in ihrer tatsächlichen Höhe als Werbungskosten anzusetzen, wobei auch eine Schätzung mit dem amtlichen Kilometergeld zu einem den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Ergebnis führen kann (vgl. VwGH 24.9.2007…
…der unabhängig von den tatsächlichen Kosten zusteht. Darüber hinaus könne neben dem Pendlereuro noch das Pendlerpauschale zustehen. Dieses Pauschale stehe aber auch dann nur einmal pro Tag zu, wenn derselbe Weg mehrmals am Tag zurückgelegt wird (vgl. Arbeitnehmer mit langer Mittagspause). Das Kilometergeld für den…
…Durchschnittswert von ca. 14.500 km nicht differenziert wird, ob die Fahrten beruflich oder privat veranlasst sind. Zu den Treibstoffkosten Vorrangig sind die dem Abgabepflichtigen tatsächlich erwachsenen Kosten als Fahrtkosten heranzuziehen. Ist dies nicht möglich oder untunlich, führt eine Schätzung in Höhe des amtlichen Kilometergeldes…
…sie von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere weil das Erkenntnis von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird. Ob die geltend gemachten Kilometergelder…
…dann gegeben, wenn neben dem Nachweis einer einzelnen tatsächlich angetretenen Reise auch insbesondere deren exakte Dauer belegt werden kann (vgl. VwGH 2001/08/0147, 21.4.2004 mwN). Es kann diesbezüglich auf die bereits getätigten Ausführungen in Zusammenhang mit den Kilometergeldern verwiesen werden. Da auch…
…stets in der tatsächlich angefallenen Höhe als Werbungskosten gemäß § 16 Abs. 1 EStG 1988 zu berücksichtigen. Als Schätzungshilfe kann aber bei der Verwendung eines privaten PKW von der Behörde das amtliche Kilometergeld herangezogen werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die tatsächlichen Kosten bei höheren…
…27.01.2011, 2010/15/0043). Hat jemand ein eigenes Fahrzeug im Rahmen eines Dienstverhältnisses sowie auch privat benutzt, so kann er tatsächlich entstehende Kosten als Werbungskosten berücksichtigen. Diese tatsächlich entstehenden Kosten - allenfalls geschätzt mit dem amtlichen Kilometergeld (vgl. VwGH 27.08.2008, 2008/15…