…Kapitalvermögen, die dem Sondersteuersatz von 27,5 % unterliegen. Die vom Finanzamt unter Berufung auf den Gesetzeswortlaut vertretene Rechtsauffassung, die Verluste aus nicht verbrieften Derivatgeschäften mit ausländischer auszahlender Stelle iHv EUR 244.188,74 nicht in den Verlustausgleich nach § 27 Abs 8 Z 3 EStG einzubeziehen…
…diesbezüglich insgesamt Überschüsse erwirtschaftet worden wären. Nachdem der Bf. in der vorliegenden Beschwerdesache Verluste aus nichtverbrieften Derivatgeschäften lukriert hat und keine Überschüsse, ist in analoger Auslegung des Erkenntnisses des VwGHs ein Verlustausgleich mit positiven Einkünften aus Kapitalvermögen als unionsrechtlich zulässig zu erachten. Belastetes nationales Recht…
…Einlangen der Beschwerde an das Bundesfinanzgericht. Die Bescheidbeschwerde richtet sich gegen die Festsetzung der Einkommensteuer 2015 iHv EUR 479.805,00 wegen Nichtberücksichtigung von Verlusten aus nicht verbrieften Derivatgeschäften mit ausländischer auszahlender Stelle in Höhe von Euro 101.647,90 im Rahmen des Verlustausgleichs nach …
…Basis für diese Rückstellung seien laut Auskunft der steuerlichen Vertretung Verluste aus Swap- bzw. Derivatgeschäften gewesen, die mit einer Aufstellung über die Marktwerte zum 30.09.2014 belegt worden seien. Der Prüfer ging vom Vorliegen eines sogenannten "Amortizing cross currency Währungsswaps" und eines Zinsswaps zur…
…deren Wertentwicklung von der Entwicklung anderer Werte abhängig ist. Zudem sind Derivatgeschäfte im Wesentlichen durch das Auseinanderfallen zwischen dem Verpflichtungsgeschäft und dem Erfüllungsgeschäft gekennzeichnet. Nachdem keine laufende Verzinsung der Einlage in die Edelmetallkonten vorgesehen ist, besteht die einzige Ertragschance in der Kurssteigerung der zugrundeliegenden Edelmetalle…
…dort Geld veranlagen. Zum Ausgleich von Forderungen und Verbindlichkeiten innerhalb des Konzerns habe die C GmbH als Verrechnungsstelle gedient. Derivatgeschäfte und Währungskonvertierungen über € 200.000,00 seien vorwiegend durch die C GmbH durchgeführt worden, deren Tätigkeit durch die Beschwerdeführerin gesteuert worden sei. Es sei…
…Ausgenommen sind Handelsbücher gemäß § 22q BWG. Bei zweiseitigen Derivatgeschäften, bei denen Kauf und Verkauf in einem Vertrag determiniert werden, ist für die Berechnung der Steuer jeweils nur ein Teil des Derivatgeschäftes zu berücksichtigen. Maßgeblich für die Stabilitätsabgabe für die Kalenderjahre 2011, 2012 und 2013 ist…
…Im Hinblick auf die freiwillige Meldung gem. Art 20 Quellensteuerabkommen Österreich-Schweiz bestünde kein Risiko einer Nichtbesteuerung (Beschwerde, S. 6). Der absolute Ausschluss von im Ausland abgewickelten, veranlagungspflichtigen Derivatgeschäften vom besonderen Steuersatz gem. § 27a Abs 1 EStG sei nicht verhältnismäßig (Beschwerde, S. 6). Es sei…
…gleichzeitigen Erhöhung der Stabilitätsabgabe selbst ausschließlich darin gelegen, dass festgestellt wurde, dass die von der Abgabe betroffenen Banken das Derivategeschäft innerhalb ihres Konzerns ins Ausland verlagern, um so die Abgabenbelastung zu vermindern (ErlRV 24 BlgNR 25 GP 15). Umso mehr wird damit die Unsachlichkeit der…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch den Vorsitzenden und die weiteren Senatsmitglieder im Beisein der Schriftführerin in der Beschwerdesache Bf, gegen die Bescheide des Finanzamtes, vertreten durch Finanzamtsvertreter, vom 23.09.2014 betreffend Umsatz- und Einkommensteuer für die Jahre 2012 und 2013 in…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin NN in der Beschwerdesache Bf, vertreten durch Vertreter, gegen die Bescheide des FA XYZ vom 13.2.2007 betreffend Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer 2000 bis 2004, sowie Umsatzsteuerfestsetzung 3/2006, gegen den Bescheid des FA XYZ…
"Im Rahmen der Veranlagung 2018 wurden Verluste in Zusammenhang mit der Auflösung eines Edelmetallkontos (Silber, Gold, Platin, Palladium) geltend gemacht und der Ausgleich mit positiven Kapitaleinkünften begehrt. Die Verluste wurden als Verluste aus nicht verbrieften Derivaten eingeordnet und gleichzeitig die Europarechtswidrigkeit der Bestimmung des § 27a…
IM NAMEN DER REPUBLIK Das Bundesfinanzgericht hat durch die Richterin R. in der Beschwerdesache DDr. P, W., vertreten durch Intertreu Steuerberatungsgesellschaft m.b.H., Lainzerstraße 11/4, 1130 Wien, über die Beschwerde vom gegen den Bescheid der belangten Behörde FA Wien 9/18/19 Klosterneuburg…