Findok · UFS-Entscheidungen
UFSW RV/2238-W/07
Abzugsfähigkeit von psychologischen Seminaren als Fortbildungskosten
geltende FassungBerufungsentscheidung - Steuer (Referent)RV/2238-W/07vom 14.11.2008
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.
Rechtssatz
Hier: Keine Abzugsfähigkeit anderer Seminare mit im Wesentlichen psychologischem Inhalt (zB Huna, Feldenkrais, Lachyoga) für die Leiterin einer Krankenhausapotheke
Wortlaut laut Findok
Berufungsentscheidung
Der Unabhängige
Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., W., vertreten durch sh &
eckl Treuhand StBges, 3100 St. Pölten, Kupferbrunnstraße 21,
gegen die Bescheide des Finanzamtes Wien 9/18/19 Klosterneuburg betreffend
Einkommensteuer (Arbeitnehmerveranlagung) für die Jahre 2002 bis 2004
entschieden:
Der Berufung
wird teilweise Folge gegeben.
Die angefochtenen Bescheide
werden abgeändert.
Die Bemessungsgrundlagen und die
Höhe der Abgaben sind den als Beilage angeschlossenen
Berechnungsblättern zu entnehmen und bilden einen Bestandteil dieses
Bescheidspruches.
Entscheidungsgründe
Die Berufungswerberin (Bw.) ist Magister der Pharmazie und
arbeitet in einer Krankenhausapotheke. Im Rahmen ihrer nichtselbständigen
Tätigkeit machte sie in den Einkommensteuererklärungen 2002 bis 2004
Seminare, Bücher und Beiträge zu Berufsverbänden und
Interessensvertretungen als Werbungskosten geltend.
Folgende Werbungskosten sind noch strittig:
2002:
Mitgliedsbeiträge:
|
Apothekerkammerumlage
gemäß
§ 74 Apothekerkammergesetz 2001
|
282,48
|
Mitgliedsbeiträge
zur Pharmazeutischen Gehaltskasse gemäß
§ 8 Abs. 3 lit. a
Gehaltskassengesetz 2002
|
1.444,08
|
Mitgliedsbeitrag
zum Verband Angestellter Apotheker Österreichs,
Kollektivvertragsfähige Organisation der angestellten Apotheker
|
470,88
Fachliteratur
2002:
|
NLP
|
16,50
|
Provokative
Therapie
|
46,21
|
ernsthaft
humorvoll, lachend lernen
|
12,70
|
in Erziehung
und Unterricht lachend lernen
|
23,20
|
Einführung
in provokative Therapie - Der Humorfaktor
|
17,00
|
Bücher
zum Thema Angst
|
92,82
|
das wäre
doch gelacht
|
9,00
|
So zähmen
sie ihren inneren Schweinehund
|
20,50
|
Über das
Lachen
|
12,50
|
Phantasiereise/Seminarbuch
|
19,00
|
Seminarbücher
|
21,20
|
Meditationskissen
|
101,60
|
Seminarbücher
|
123,70
|
Seminarbücher
(Lachen wir uns gesund)
|
38,10
|
|
554,03
Fortbildung
Seminare:
|
Seminar Merz,
Helmeringen 2.3. - 8.3.
|
1.066,24
|
Seminar Merz,
Helmeringen 10.6. - 16.6.
|
1.066,24
|
Seminar Merz,
Helmeringen 29.10. - 3.11.
|
1.003,24
|
TtT, Lichtung,
5.12. - 8.12.
|
537,64
|
Merztraining-Seminarbeitrag,
(Emotionale Intelligenz u. soziale Kompetenz;
|
1.892,00
|
TtT Seminar,
Dornbirn 6.5.
|
593,92
|
TtT Seminar,
Berlin 17.5. - 20.5.
|
280,80
|
TtT
Fallschirmsprung, 17.8. - 18.8.
|
270,30
|
Seminare,
diverse (Lachyoga) 20. - 22.9.
|
720,20
|
Selbstbewusstsein
23.10.
|
125,00
|
Wr.
Volksbildungsverein, Gefühls Seminar, Anselm Kicher
|
88,50
|
Symposium
für AB beauftrag
|
30,00
2003:
Mitgliedsbeiträge:
|
Apothekerkammerumlage
gemäß
§ 74 Apothekerkammergesetz 2001
|
299,80
|
Mitgliedsbeiträge
zur Pharmazeutischen Gehaltskasse gemäß
§ 8 Abs. 3 lit. a
Gehaltskassengesetz 2002
|
1.532,32
|
Mitgliedsbeitrag
zum Verband Angestellter Apotheker Österreichs,
Kollektivvertragsfähige Organisation der angestellten Apotheker
|
499,72
Fachliteratur::
|
Spielregeln d.
Leber, Schau auf d. Körper...
|
51,91
|
Mensch und
seine Symbole
|
25,60
|
Selbsthilfe im
Akutfall
|
15,40
|
Durchschlagsstark
|
25,80
|
Körpersprache
|
43,20
|
weitere
"Seminarbücher"
|
263,60
|
insgesamt
|
425,51
Fortbildung
Seminare:
|
Gentle Moving
(1. Semester)
|
1.000,--
|
Seminar Merz,
Teilnahmegebühr 11.2.2003
|
|
Unterkunft
Helmeringen 18.2. - 23.2.
|
4.717,64
|
Unterkunft,
Casa Nova, Poppi Toscana, Italien 9. 19.6.
|
1.423,96
|
Unterkunft
Helmeringen insgesamt 23.9. - 28.9.
|
935,64
|
Unterkunft
Helmeringen 1.12. - 7.12.
|
1.030,91
|
TtT
Methodentraining-Seminarbeitrag 3.4.
|
|
TtT
Methodentraining-Seminarbeitrag 13.10.
|
|
Unterkunft
Lichtung 7.11. - 10.11.
|
506,54
|
TtT Seminare
Aschaffenburg 10.1. - 12.1.
|
269,05
|
Aschaffenburg
4.7. - 6.7.
|
269,05
|
Villach 15.8.
- 17.8.
|
309,12
2004:
Mitgliedsbeiträge:
|
Apothekerkammerumlage
gemäß
§ 74 Apothekerkammergesetz 2001
|
311,40
|
Mitgliedsbeiträge
zur Pharmazeutischen Gehaltskasse gemäß
§ 8 Abs. 3 lit. a
Gehaltskassengesetz 2002
|
1.591,44
|
Mitgliedsbeitrag
zum Verband Angestellter Apotheker Österreichs,
Kollektivvertragsfähige Organisation der angestellten Apotheker
|
519,00
Fachliteratur:
|
Körper
Selbst & Seele
|
68,60
|
Alchimist, Elf
Minuten
|
47,10
|
insgesamt
|
115,70
Fortbildung
Seminare:
|
Gentle Moving
(2. Semester)
|
1.631,04
|
Feldenkrais
running
|
|
Silvester
Wasmuthhausen Coburg
|
1.162,22
|
Huna
Basisseminar (mit Huna zur Kraft und inneren Gleichgewicht) 31.1. - 1.2.
|
286,00
|
Einführung
in den provokativen Stil 19. - 20.6.
|
330,00
|
EAHP Sevilla
(European Association of Hospital Pharmacists) 16.3. - 19.3.
|
487,60
Einkommensteuer
2002:
Die von der Bw. für das Jahr 2002 geltend gemachten
Werbungskosten wurden vom Finanzamt mit folgender Begründung nicht
anerkannt:
"Die vom
Arbeitgeber einbehaltenen Beträge für die freiwillige Mitgliedschaft
bei Berufsverbänden und Interessenvertretungen (z.B.
Gewerkschaftsbeiträge) werden bereits bei der laufenden Lohnverrechnung
berücksichtigt (§ 62 Abs.2 Z.1 EStG 1988). Ein nochmaliger Abzug im
Rahmen des Veranlagungsverfahrens ist daher nicht möglich.
Die unter
"Fachliteratur" und "Fortbildung" beantragten Kosten stellen gem. § 20 EStG
1988 Kosten der privaten Lebensführung dar. Bei der Abgrenzung beruflich
bedingter Aufwendungen von den Kosten der Lebensführung ist eine
typisierende Betrachtungsweise derart anzuwenden, dass nicht die konkrete
tatsächliche Nutzung, sondern die typischerweise zu vermutende Nutzung als
allein erheblich an gesehen werden muss. Als Ergebnis dieser gebotenen
typisierenden Betrachtungsweise hat der Verwaltungsgerichtshof
in ständiger Rechtsprechung daran festgehalten, dass der Besuch von
persönlichkeitsbildenden Seminaren sowie die Anschaffung von Werken der
Literatur, die von allgemeinem Interesse oder für einen nicht fest
abgrenzbaren Teil der Allgemeinheit mit höherem Bildungsgrad bestimmt ist,
nicht abzugsfähige Kosten der Lebensführung darstellen. Der
Umstand, dass aus diesen Trainings- bzw. Kursbesuchen bzw. den Büchern
Anregungen und Ideen für die betriebliche und berufliche Tätigkeit
gewonnen werden können, bewirkt nicht eine hinreichende
Zurückdrängung der privaten Mitveranlassung."
Einkommensteuer
2003:
Die Mitgliedsbeiträge und Seminare wurden mit
derselben Begründung wie im Jahr 2002 nicht anerkannt. Die unter
"Fachliteratur" (Ausnahme Selbsthilfe in Akutfällen, Selbstmedikation) und
"Fortbildung" (Ausnahme Infektiologie, ABS, Saalfelden) beantragten Kosten
rechnete das Finanzamt gemäß
§ 20 EStG der privaten
Lebensführung zu.
Einkommensteuer
2004:
Die als Werbungskosten geltend gemachten
Mitgliedsbeiträge wurden mit derselben Begründung wie in den Vorjahren
abgewiesen.
Die unter "Fachliteratur" und "Fortbildung" beantragten
Kosten (Gentle Moving, Silvester Wasmuthhausen, Huna und Einführung in den
provokativen Stil) wurden unter Verweis auf § 20 EStG 1988 nicht
anerkannt.
Die Bw. erhob gegen die Einkommensteuerbescheide für
die Jahre 2002, 2003 und 2004 fristgerecht Berufung und begründete diese
wie folgt:
"Einkommensteuerbescheid
2004
Im
Einkommensteuerbescheid 2004 wurden nur Werbungskosten iHv € 2.166,31 in
Abzug gebracht. In der Begründung wird ua angeführt, dass die vom
Arbeitgeber einbehaltenen Beträge für die freiwillige Mitgliedschaft
bei Berufsverbänden und Interessenvertretungen bereits bei der laufenden
Lohnverrechnung berücksichtigt worden seien. Dies trifft jedoch nur auf den
Mietgliedsbeitrag zum Verband Angestellter Apotheker Österreichs iHv €
519,00 zu. Die Apothekerkammerumlage iHv € 311,40 wurde ebenso wie der
Mitgliedsbeitrag zur Pharmazeutischen Gehaltskasse iHv € 1.591,44 in der
laufenden Lohnverrechnung noch nicht berücksichtigt. Ein Betrag iHv €
1.902,84 ist daher im Veranlagungsverfahren abzusetzen.
Einkommensteuerbescheid
2003
Im
Einkommensteuerbescheid 2003 wurden nur Werbungskosten iHv € 1.523,88 in
Abzug gebracht. In der Begründung wird ua angeführt, dass die vom
Arbeitgeber einbehaltenen Beträge für die freiwillige Mitgliedschaft
bei Berufsverbänden und Interessenvertretungen bereits bei der laufenden
Lohnverrechnung berücksichtigt worden seien, Dies trifft jedoch nur auf den
Mietgliedsbeitrag zum Verband Angestellter Apotheker Österreichs iHv €
499,72 zu. Die Apothekerkammerumlage iHv € 299,80 wurde ebenso wie der
Mitgliedsbeitrag zur Pharmazeutischen Gehaltskasse iHv € 1.532,32 in der
laufenden Lohnverrechnung noch nicht berücksichtigt. Ein Betrag iHv €
1.832,12 ist daher im Veranlagungsverfahren abzusetzen.
Im
Einkommensteuerbescheid 2002 wurden nur Werbungskosten iHv € 145,05 in
Abzug
gebracht. In der
Begründung wird ua angeführt, dass die vom Arbeitgeber einbehaltenen
Beträge für die freiwillige Mitgliedschaft bei Berufsverbänden
und Interessenvertretungen bereits bei der laufenden Lohnverrechnung
berücksichtigt worden seien. Dies trifft jedoch nur auf den
Mietgliedsbeitrag zum Verband Angestellter Apotheker Österreichs iHv €
470,88 zu. Die . Apothekerkammerumlage iHv € 282,48 wurde ebenso wie
der Mitgliedsbeitrag zur
Pharmazeutischen
Gehaltskasse iHv € 1.444,08 in der laufenden Lohnverrechnung noch nicht
berücksichtigt. Ein Betrag iHv € 1.726,56 ist daher im
Veranlagungsverfahren abzusetzen.
Fachliteratur
und Fortbildung der Einkommensteuerbescheide 2002, 2003, 2004
Betreffend der
Kosten Fachliteratur und Fortbildung wird in den Bescheiden ausgeführt,
dass eine typisierende Betrachtungsweise anzuwenden sei und nicht die konkrete
tatsächliche Nutzung ausschlaggebend sei. In Rz 4709 der
Einkommensteuerrichtlinien ist jedoch explizit angeführt, dass eine solche
Betrachtung nicht dazu führen darf, dass Wirtschaftsgüter ohne
Ermittlungsverfahren als Privatvermögen behandelt werden und dass für
den Abgabepflichtigen die Möglichkeit besteht, diese Vermutung zu
widerlegen. In diesem Sinne folgt nun ein von unserer Klientin erstelltes
detailliertes Arbeitsprofil ihrer Tätigkeit inklusive einiger Beispiele,
die den nahezu ausschließlichen Zusammenhang mit der beruflichen Nutzung
dokumentiert:
ARBEITSPROFIL
Mein Arbeitsprofil
sieht neben fachlichen Kompetenzen auch emotionale und soziale Kompetenz vor,
die in sämtlichen von mir angeführten Seminaren Thema sind. Ich werde
im Anschluss einige Beispiele von Seminarinhalten aufzeigen, die von meinem
Dienstgeber für Mitarbeiter angeboten werden und damit den Beweis antreten,
dass die Seminarinhalte meiner angeführten Seminare durchaus den
"offiziellen" Seminarinhalten ähneln bis gleichen.
Ausführliche
Beschreibung der Befähigungen und Voraussetzungen meines momentanen und
zukünftigen Arbeitsplatzes und -profils:
Leitung
einer Zentralen Zytostatika Zubereitung*
Leitung
einer Krankenhausapotheke
Fachliche
Kompetenz, fundierte pharmazeutische Ausbildung
Mitarbeiterschulung
Mitarbeiterführung
Gesprächsführung
Motivation
und Motivationsvermögen
Umgang
mit Fehlern
Selbstorganisation
Fachliche
Kompetenz
Soziale
Intelligenz, Emotionale Kompetenz
Empathie
Coaching-Erfahrung
Ängste
abbauen helfen
Sicherheit
und Selbstvertrauen vermitteln
Selbstbewusstsein,
Autorität ausstrahlen
Durchsetzungsvermögen
Integrität
Verantwortung
übernehmen
(folgeschwere)
Entscheidungen treffen
Rasches
Handeln bei Unfällen mit gesundheitsgefährdendem
Material
Rasches
Erkennen von Gefahren
(* zur
Erklärung: Zytostatika sind Medikamente, die in der Krebsbehandlung
verwendet werden, die bekannterweise Nebenwirkungen haben und auch für den
Zubereitenden, das sind meine Mitarbeiter, gefährlich sein können,
wenn nicht ausreichende Schutzmaßnahmen getroffen werden. In diesem
Bereich arbeiten heißt sich der Verantwortung gegenüber Patient und
Mitarbeiter jede Sekunde bewusst zu sein, heißt die Risiken kennen,
heißt im Falle eines Unfalls rasch und kompetent eingreifen und
Entscheidungen treffen zu können, nur um einige der wichtigsten notwendigen
persönlichen Eigenschaften zu nennen)
Sicherheitsvertrauensperson
der Apotheke, nötige persönliche Eignung Verantwortlich für das
sichere und ergonomisch richtige Arbeiten (Arbeitsplatzevaluierung in
Zusammenarbeit mit Betriebsarzt)
Fachliche
Kompetenz
Körperbewusstsein
ergonomisches
Arbeiten
Einrichtung
eines ergonomisch richtigen Arbeitsplatzes, speziell von
Computerarbeitsplätzen
Richtiges
Heben, richtiges Sitzen (Computer!)
Empathie
Vertrauen
gewinnen
Coaching-Erfahrung
richtige
Gesprächsführung
Selbstbewusstsein
und Verantwortungsgefühl
Leitung
eines Wien weiten Zytostatika Arbeitskreises
Fachliche
Kompetenz
Organisationstalent
Motivationsvermögen
Selbstorganisation
Empathie
Selbstbewusstsein
Mitarbeit
in zentralen KAV-Arbeitskreisen
Motivation
Selbstbewusstsein
Fachliche
Kompetenz
Empathie
Teamfähigkeit
Antibiotikaverantwortliche
der Apotheke
Fachliche
Kompetenz
Selbstorganisation
Empathie
Selbstbewusstsein
Hier einige
Beispiele von Fortbildungen, die im fachlichen Zusammenhang zu meiner
Tätigkeit und der persönlichen Eignung für zukünftige
Positionen von meinem Dienstgeber angeboten werden und im Aufbau und Inhalt mit
Kursen, die ich in meinem Jahresausgleich angeführt habe, vergleichbar
sind
Akademie für
Fortbildungen und Sonderausbildungen
Abenteuer
Bewegung nach der "Feldenkrais Methode"
Die
Feldenkraismethode ist ein Prozess zur Schulung des Körpers und der
Persönlichkeit mittels Bewegung. "Durch bewusste Bewegung machen wir das
Unmögliche möglich, das Mögliche leicht, bequem und angenehm und
schließlich das Bequeme, Leichte und Angenehme ästhetisch und
befriedigend." (Dr. M Feldenkrais)
Kursziel:
Erleben der Wirkung
der "Feldenkrais" Methode auf das körperliche, seelische und geistige
Wohlbefinden im Sinne der Gesundheitsvorsorge und
Osteoporoseprophylaxe
Kursinhalte:
Entwicklung der
Feldenkraismethode
Lektionen aus
"Bewusstheit durch Bewegung"
Lektionen aus
"Bones for Life" (Lebendige Knochen ein Leben lang) Lernen aber den Körper
und Reorganisation des Gehirns
Arbeiten an der
Aufrichtung: Rumpf, Becken, Rollen und Drehen, Balance
Effiziente
Kommunikationsstrategien für Frauen
Kursziel:
Die Teilnehmerinnen
steigern ihre kommunikative und soziale Kompetenz und setzen ihre neu gewonnen
Einsichten, Erfahrungen und Fähigkeiten der Strategischen Kommunikation,
unter Einbezug des unterschiedlichen (Sprach) Verhaltens und differenzierter
Begriffsbesetzung von Männern und Frauen zur Herstellung einer
WIN-WIN-Situation aller am Kommunikationsprozess Beteiligten, für eine
Konstruktive und Lösungsorientierte Zusammenarbeit und für effiziente
Zielerreichung ein.
Kursinhalte:
Kommunikationspsychologische
Grundlagen
Stärken-Schwächen-Profil
Feedback
als Möglichkeit zur Professionalisierung
Image
Mann/Frau - Vorurteil, Projektion, Erwartungshaltung
Missverständnispotentiale
der Kommunikation
Gesprächsführung
und Verhandlungstaktiken
Gesprächsziele
und Zielökonomie
Harvard-Konzept;
WIN-WIN
Entwicklungsauftrag
an sich selbst
Coaching
Forum
Kursziel:
Die Teilnehmerinnen
reflektieren im Arbeitsprozess begleitenden Coaching-Forum Erfahrungen aus dein
beruflichen Arbeitsumfeld, decken Barrieren, Hindernisse und
Reibungsflächen auf beseitigen diese und steigern ihre kommunikative,
soziale und fachliche Kompetenzen, um ein gutes Arbeitsklima bei optimalen
Ressourceneinsalz und effektiver Zielerreichung zu schaffen und nachhaltig zu
erhalten.
Kursinhalte:
methodenunterstützte
Reflexion
Unterstützung
der ICH-Stärken
Missverständnispotentiale
im derzeitigen kommunikativen Ablauf Aufdeckung von Reibungsflächen und
Barrieren im Arbeitsumfeld punktuelle Maßnahmenplanung
Konfliktfelder
und -management
Zielsetzung
und Zielüberprüfung Entwicklungsauftrag an sich selbst
Lösungsorientiertes
Arbeiten mit Gruppen
Kursziel:
Die Teilnehmerinnen
erlernen Techniken des lösungsorientierten Ansatzes nach Steve des Shazer
und können diese gezielt in der Arbeit mit Studierenden/PraktikantInnen
einsetzen, um damit schwierige Situationen meistern zu
können.
Das Seminar bietet
die Gelegenheit die eigene Fachkompetenz durch den lösungsorientierten
Ansatz zu verliefen und zu erweitern. Im Mittelpunkt des Seminars steht die
Vermittlung von praxisorientierten Techniken der Konzentration auf
Lösungen, Ressourcen und Ergebnisse. Das Seminar vermittelt
Fähigkeiten für erfolgreiches Arbeiten in zahlreichen kommunikativen
Lern- und Arbeitssituationen.
Kursinhalte:
Theoretischer
Überblick über den lösungsorientierten Ansatz nach Steve des
Shazer
Grundannahmen
lösungsorientierten Arbeitens
Fragetechniken
zur Erweiterung des "Möglichkeitsraumes"
Nutzen
von Ressourcen
Lösungsorientiertes
Arbeiten in Gruppen
Reflexion
der eigenen pädagogischen Grundhaltung
Führen
mit emotionaler Intelligenz
Erfolgreich
führen --Mitarbeiterinnen entwickeln
Gelassen
bleiben - Stressbewältigung am Arbeitsplatz
Sämtliche von
mir angeführten Seminare und deren Inhalte und Methoden haben Bezug zu
meinen Tätigkeiten: z.B.
Leitende
Position, richtig Führen
Selbstbewusstsein
(23.10.2002)
Seminar
MERZ, TtT (Train the Trainer), Methodentraining von 2002-2004
Sämtliche
Zusatzseminare im Zuge der oben genannten Seminare
Lachyoga
10.1.-12.1.2003
4.7.-6.7.2003
15.8.-17.8.2003
31.1.
-1.2.2004
19.6-20.6.2004
Umgang mit Angst,
Ängste verlieren (wichtig für Positionen, wo Verantwortung
übernehmen, Entscheidungen treffen, Menschen führen u. v. m. Themen
sind)
Fallschirmsprung,
eine Methode, um mit einer großen Angst konfrontiert zu werden, Angst zu
kennen um damit umgehen zu können. Diese Aufgabe war ein Teil meines
Seminars für Führungskräfte (s. Merz-Seminar
2002-2004)
Sämtliche
Literatur zu diesem Thema
Lachyoga
(20.-22.9.2002), findet sich in internationalen Fortbildungen für die
Management- und Führungsebene;
Sämtliche
Literatur zu Lachen, provokative Therapie
Sicherheitsvertrauensperson,
Ergonomisches Arbeiten
Gentle Moving
Ausbildung, in Anlehnung an die Feldenkraismethode (ab 2004): befasst sich mit
Bewegungsabläufen und Körperhaltung, die ich für die Anleitung
der richtigen Körperhaltung beim ergonomisch richtigen Arbeiten einsetzten
kann.
In
Anbetracht der Tatsache, dass meine beruflichen Tätigkeiten und die dazu
nötigen Eignungen, persönlich wie fachlich, in direktem Bezug zu
meinen besuchten Seminaren stehen und auch dem Vergleich mit offiziell
angebotenen Seminaren und verwendeten Methoden standhalten, ersuche ich Sie,
sämtliche eingereichten Seminare als Unterstützung meiner Ausund
Weiterbildung für meine jetzige und zukünftige Tätigkeit in einer
leitenden Position, anzuerkennen."...
Der
unabhängige Finanzsenat richtet am 16. Juni 2008 folgendes Schreiben an die
Bw:
"...In
allen drei Streitjahren beantragen Sie die Absetzung von Seminaraufwendungen als
Werbungskosten. Zwar ist in Ihrer Berufung eine Kurzbeschreibung diverser
Seminarinhalte erfolgt; um die berufliche Veranlassung Ihrer Aufwendungen
beurteilen zu können, ist es allerdings erforderlich, den genauen Inhalt
jedes einzelnen Seminars zu kennen. Sie werden daher gebeten, dies auf geeignete
Weise (zB Vorlage von Prospekten) je Seminar mit Datumsangabe zu
dokumentieren.
Weiters
werden Sie um Bekanntgabe gebeten, ob Ihr Arbeitgeber für (einzelne)
Seminare einen Kostenbeitrag geleistet und ob er Ihnen Sonderurlaub gewährt
hat."
Das Schreiben
wurde am 1.9.2008 wie folgt beantwortet:
"...Ich
bin als Leiterin der Abteilung "Zentrale Zytostatika Zubereitung" mit den Themen
Motivation, Konfliktlösung und Umgang mit Ängsten täglich
konfrontiert, womit sich viele persönlichkeitsbildende Seminare befassen.
Ich stelle an mich als Führungskraft den Anspruch meine MitarbeiterInnen
mit "emotionaler Intelligenz und sozialer Kompetenz" zu führen und dazu
hole ich mir entsprechende Hilfe und Unterstützung durch ausgewählte
Seminare.
Ich
denke und hoffe, dass speziell diese Seminare sehr vielen Menschen in meinem
Arbeitsumfeld zugute kommen und sich sehr positiv auf eine motivierte und
qualitativ hochwertige Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen
(Ärzte, PflegerInnen, pharmazeutische AssistentInnen, PharmazeugInnen
u.v.m. auswirken.
Zusätzlich
trage ich als Sicherheitsvertrauensperson auch Sorge und habe die
Aufsichtspflicht über die gesundheitlichen Aspekte beim Arbeiten innerhalb
der Apotheke, unter anderem das Einrichten von ergonomischen
Arbeitsplätzen, Anbieten von Entspannungsübungen für
zwischendurch, Hinweise zu richtigem Heben von schweren Lasten
usw.
Hier
war und ist mir und meinen Mitarbeiterinnen die Ausbildung zur "Gentle Moving
Trainerin", in Anlehnung an die Feldenkrais-Methode, von großer
Hilfe..."
Aus den von der Bw. vorgelegten Seminarunterlagen geht
Folgendes hervor:
TtT-Seminare
(Einzelseminare im Zuge des Methodentrainings zu TtT)
Dornbirn,
Mai 2002
Anreise
privat, kein Sonderurlaub
Ziel:
Durch das Beherrschen von verschiedenen Entspannungstechniken, Gruppen und
Seminare kompetenter zu führen...
Berlin,
18. Mai 2002
Anreise
privat, kein Sonderurlaub
Vertrauensübung:
"Blind durch Berlin geführt"
Hypnotherapie:
"kompetente Gesprächsführung"
Fallschirmsprung,
D, 17.8.2002
Anreise
privat, kein Sonderurlaub
im
Zuge der Ausbildung zum "Train the Trainer"
Inhalt:
Sich einer Aufgabe und Situation stellen, wo es gilt, eine sehr große
persönliche Angstschwelle zu überschreiten.
Ziel:
sich den Ängsten des Alltag- und Berufsleben stellen, annehmen und
überwinden lernen
Aschaffenburg,
D, 10.1. - 12.1.2003
"Kommunikation
ist, wenn 2 oder mehr aneinander vorbeireden"
Inhalt:
Anhand von praktischen Beispielen wurden verschiedene Situationen geübt, wo
das vis a vis zu begeistern, zu überzeugen, zu beschwichtigen und in ein
sachliches Gespräch zu binden galt. Mittels Videoanalysen wurden dann in
der Gruppe sämtliche Szenen diskutiert und analysiert.
Ziel:
aus der Körperhaltung des Gesprächspartners wichtige Informationen
"herauslesen", die Körpersprache bei sich und anderen "lesen" lernen und
für eine bewusste Kommunikation und Gesprächsführung sie sich zu
nutze zu machen.
2.5.
Aschaffenburg, D, 4.7.- 6.7. 2003:
Programm
beiliegend
Anreise
privat, kein
Sonderurlaub
Inhalte
Abschalten
lernen,
Welt
des NLP, lösungsorientiertes Bearbeiten von Anliegen mittels "Micky Mouse
Modell
2.6.
Villach, Ö, 15.8.-17.8.2003:
Programm
beiliegend
Anreise privat, kein
Sonderurlaub
Inhalt.
Atemtechnik
Feldenkrais
Leben
mit Farben
3.
LachYoga,
Hamburg D, 22.9.2002: Programm
beiliegend
Seminarleiter,
Dr. Madan Kataria, Arzt aus Bombay,
Indien
Anreise privat, kein
Sonderurlaub
(kein Programm
vorhanden, da Info über Internet)
Inhalt
Lachen
ist Meditation, verstärkt mit den Elementen des Yoga schafft es
Entspannung, Gelassenheit und stärkt das Selbstbewusstsein. Lachen als
wichtiges Kommunikationsmittel auch im beruflichen Alltag bewusst
einsetzen.
Es
wurden Atemtechniken des Yoga mit Lachen zu optimalen Entspannungsübungen
verbunden, die Teilnehmer waren aufgefordert, aus eigenem Vorstellungskraft
Lachübungen zu gestalten und die Gruppe zu motivieren, mitzumachen. Es
wurden Aufgaben gestellt, die kritische Situationen mit Lachen und Humor zu
entschärfen und Probleme lösen zu
sind.
Theoretische Grundlagen
wurden vermittelt, w.z.B. der gesundheitliche Aspekt: Lachen erhöht die
Ausschüttung von Endorphinen, senkt die Cortisonausschüttung und
steigert die Immunität, Lachen heilt Krankheiten (Herzkrankheiten) und
senkt den Stress.
Abbau von
Ängsten und zwischenmenschlichen Blockaden, Erleichterung der
Kommunikation, Abbau von Aggression.
Ziel:
Lernen,
als Trainer und Führungskraft das Lachen und den Humor als wichtiges Mittel
der Kommunikation zu nutzen, Lachen als Grundlage für ein gesundes
Selbstbewusstsein und hohes Selbstwertgefühl, als Katalysator für
Kommunikation, als Hilfestellung bei Konfliktsituationen und als wichtige
Methode im Konfliktmanagement, Humor als wichtiges Handwerkszeug für
erfolgreiche Führungskräfte, Trainer und Coache, Humor als "Methode"
im Umgang mit Mitarbeitern und
Vorgesetzten.
Zur seiner eigenen
Authentizität finden, Masken
ablegen.
Humor hat eine hohe
Bedeutung für die Mitarbeiterführung
Hintergrund:
Lachseminare
werden in Management-Seminaren angeboten (s. FOLDER: "das ernsthaft komische
Führungs-Seminar"), unter dem Motto "Erfolgreich führen mir
Humor"
"Humor
kann für ein Team Klimaschaffer sein" (Emil Herzog, ...
Organisationsentwicklung und Business-Comedian).
4.
Seminar "Selbstbewusstsein", Wien, 23.10.2002:
Programm
nicht vorhanden, Ankündigung und Zertifikat beiliegend
Inhalt:
Theoretische
Grundlagen und Hintergründe zum Thema, wichtige Tipps mr öffentliche
Auftritte und Reden, Erarbeiten von Kurzvorträgen zu verschiedenen Themen
und anschließendem Feedback durch die
Teilnehmer.
Hand-outs zum Thema
"erfolgreiche Kommunikation", "Voraussetzung guten Zuhörens"
Ziel:
Steigerung
des Selbstbewusstseins beim öffentlichen Reden, Erkennen von Stärken
und Schwächen durch die Rückmeldung von der Gruppe, Tipps und
Hilfestellung für Vorträge und Kommunikation, Mut zur
Authentizität stärken, selbstbewusst vor eine Gruppe von Kritikern
treten lernen.
5.
Seminar in Wasmuthhausen, 28.12.2004-2.1.2005: Programm nicht vorhanden, Inhalte
siehe unten
Einladung,
Internet:
In
unserem Silvester-Seminar bieten wir dir die Möglichkeit, im
geschützten Energiefeld der Gruppe dein Herz und deine Sinne zu
öffnen, um Erfahrungen von wirklicher Nähe und Tiefe zu dir selbst und
zu anderen Menschen zuzulassen. Durch den Wechsel von bewussten Begegnungen mit
dem du - und Übungen, die dich nach innen ganz du dir selbst führen -
lernst du zu spüren, welcher Kontakt zu einem anderen Menschen gerade
authentisch und richtig für dich ist.
Yoga
Uns
ist es wichtig, dir einen Weg zu zeigen, einen genüsslichen Zugang zum Yoga
zu finden!
Oft steht einer Freude
am Yoga der eigene Leistungsanspruch und das Vergleichen mit anderen im
Weg.
Wenn du dir erlaubst, deinen
Körper erst einmal in seinen ganz eigenen Grenzen zu erkennen und zu
respektieren, kannst du dich dann diesen Grenzen achtsam
annähern.
Du kannst lernen,
deinen Körper langsam zu dehnen und dabei gleichzeitig zu
entspannen.
Wenn du zusätzlich
deinen Atem und (leine Aufmerksamkeit in die gedehnten Bereiche deines
Körpers lenkst, kannst du das Prickeln der Lebensenergie in (leinen Zellen
und Freude an der Erweiterung deiner körperlichen Grenzen erleben und dich
in deinem Körper wohlig zu Hause fühlen. Atem ist
Leben.
Wer das ganze Spektrum
seines Atem-Raumes zur Verfügung hat, kann auch seinen ganzen LebensRaum
einnehmen und sein ganzes Potential an Kreativität und Energie nutzen. Die
integrative Atem- und Energie-Arbeit hat ihre Ursprünge im Yoga und in der
körperorientierten Selbsterfahrung.
Die
Ziele:
Befähigung
zur selbständigen kompetenten Begleitung von emotionalen
Atem-Integrationsprozessen
Differenzierte
Wahrnehmung von Körperstrukturen und Atem-Mustern
Ausbildung
der Fähigkeit, Menschen mit achtsamen Berührungen dabei zu
unterstützen, in einen lebendigen Atem-Flow zu kommen und sich dabei tief
zu entspannen
Ausbildung
der Fähigkeit, tragfähige, vertrauensvolle Beziehungen zu Klienten
herzustellen und zu pflegen
Befähigung
zur Leitung von energetischen Atem- und Gruppenprozessen
Zielorientierte
Gesprächsführung
Der
Umgang mit transpersonalen Bewusstseinsbereichen
Selbsterfahrung,
Selbsterkenntnis, Atembefreiung
Die
Zielgruppe:
Menschen
mit Interesse an körper- und gefühlsorientierter Atem- und
Energiearbeit
Lebens-
und Sozialberater
Sozialpädagogen
Psychologen
Masseure
Energetiker
Physiotherapeuten
Yogalehrer
Reiki-Praktizierende
Menschen
mit Interesse an Selbst-Erfahrung und Selbst-Entfaltung
Wer
über eine bestimmte Zeit in einem verbundenen, gelassenen Atemfluss
eintaucht und mit den lebendigen Impulsen seines Körpers in Kontakt ist,
kann erleben, wie es zu spontanen, befreienden Entladungen von
Körperspannungen oder unterdrückten Gefühlen kommt. Diese
Spannungslösungen können sehr subtil oder kraftvoll-dynamisch
sein.
In
jedem Fall hat das System "Körper-Seele-Geist" die Chance, in eine
höhere Ordnung zu springen, in einen Zustand von leichtem, mühelosen
Zusammenspiel, größerer Entspannung und tiefem
Glücksgefühl.
Die
integrative Atemarbeit ist eine selbstregulierende Methode zur Wiederherstellung
von innerer und äußerer Balance.
Alte
Verletzungen und Programmierungen, die oft über lange Zeit im Körper
gespeichert sind, können damit bewusst gemacht und losgelassen werden.
Dadurch kann sowohl auf der physischen, als auch auf der emotionalen Ebene, ein
tiefer Reinigungsprozess stattfinden.
Der
Zuwachs an Vitalität, der dadurch erreicht werden kann, ist ein kraftvoller
Beitrag zu einer ganzheitlichen Gesundheitspflege und zu seelischem
Gleichgewicht...
Yoga
und Entspannungsübungen, Kommunikationsübungen, Meditation,
Atemübungen, ein bewusster Jahreswechsel mit der Auseinandersetzung mit
Vergangenem und Zukünftigem.
Ziel:
Entspannung,
im gestressten Alltag irr einfachen Atem- und Körperübungen zu finden,
Übungen in den Arbeitsalltag einbauen und an Mitarbeiter weitergeben
Meditationstechniken erlernen, die das Bewusstmachen und Verwirklichen von
beruflichen Zielen ermöglichen.
6.
Hussa-Seminar, 31.1 und 1.2. 2004:
Einladung und Kurzbeschreibung
beiliegend
"mit Huna zu Kraft und
innerem Gleichgewicht"
Huna ist
eine Foren des Schamanismus und ermöglicht einen Zugang zu seiner inneren
Mitte und damit seinem inneren Gleichgewicht, und ermöglicht den
erfolgreichen Umgang mit Stress- und Konfliktsituation.
Inhalt
:
Informativer
Hilfsmittel und spirituelle Anleitungen für den erfolgreichen Umgang mit
Angst, Stress, erfolgreich Führen, Problemlösung, Anerkennung von
Mitarbeiter, Gelassenheit, u.v.m. Zusätzliche Methoden sich diesem zu
öffnen sind Phantasie- und Traumreisen und der persönliche Austausch
innerhalb der Gruppe in Form von Gruppenarbeiten.
Ziel:
Die
innere Mitte finden, sich seiner Stärken bewusst werden, Entspannung in
angstbesetzten Situationen finden und mit Selbstsicherheit beruflich
herausfordernden Situationen als Führungskraft meistern. Unterstützung
bei Lösungsfindung, die allen nützen
sollte.
Umgang mit Stress
heißt: Stress ist Widerstand, wo Energie nicht mehr fließen kann.
Umgang mit Problemen heißt: sie zuerst anerkennen, um sie dann zu
verändern. Problem nicht negieren, wegschauen, Angst wird sonst immer
größer.
Als
Führungskraft kann hiervon viel mit an den Arbeitsplatz und zu den
Mitarbeitern genommen werden.
7.
"Einführung in den provokativen Stil", 19. und
20.6.2004:
Einladung
beiliegend
Der
Provokative Stil (ProSt) I + ll mit Dr. C. Noni Häfner
Die
ProSt-Seminare liefern den kognitiven Hintergrund für die provokative
Vorgehensweise und ausgiebig Gelegenheit, einzelne Bausteine der PT passend zum
eigenen Humor zu üben, Auch Noni Häfner demonstriert Ihre Arbeit
life.
In
ProSt
I
wird das provokative Grundhandwerkszeug
eingeübt, sodass die ersten selbständigen Gehversuche im neuen
Kommunikationsstil möglich werden.
In
ProSt
II
wird das Repertoire ausgebaut und erste
eigene Fälle supervidiert...
Eleonore
(genannt Noni) Höfner, Jahrgang 1946, Diplompsychologin,
Dr.phil.
Ausbildungen
u.a. Klientzentrierter Gesprächstherapie, Hypnotherapie, NLP,
Entspannungstechniken, Provokativer Therapie, EMDR, Private Praxis in
München, Mitbegründerin und Geschäftsführerin des D.I.P.,
Mitbegründerin und Leiterin des Consulting-Institutes k U.c.
(www.klieinstitut,de),...
8.
Gentle Moving mit Wim Luipers, 3.2004
-11.2005:
Programm
beiliegend
Rust/Neusiedler
See, Ö
Anreise privat, kein
Sonderurlaub
Inhalte:
In
Anlehnung an Feldenkrais wurde Körperbewusstsein, gesunde Ernährung
und Bewegung und das Übermitteln von diesen Inhalten
gelehrt.
Die Teilnehmer lernten
auch wichtige Tipps für eine gesunde ergonomische Arbeitshaltung,
Übungen am Arbeitsplatz zum Ausgleich für Tätigkeiten mit
extremer Körperbelastung (Verweis auf meine Mitarbeiter in der ZU, die
über lange Zeit eine sehr belastende Körperhaltung an einer
Hochsicherheits-Arbeitswerkbank zubringen und speziell für diese
Mitarbeiter sind Körperübungen in den Pausen von persönlichem und
wirtschaftlichen Interesse).
Reifung
und Wachstum
Erfolgreich
eigene Ziele verwirklichen
Das
Training "Aufbruch zu Reifung und Wachstum" wendet sich an alle Menschen, die
geleitet von einem ehrlichen Wunsch nach authentischer Lebensweise eine
tiefgreifende persönliche Entwicklung hin zu mehr Autonomie,
Selbstbewusstsein und Selbstverantwortung machen wollen. Diese Entwicklung setzt
einen geeigneten Rahmen voraus. Deshalb geht dieses Training über einen
Zeitraum von zwei Jahren. Diese Zeit ist notwendig, um versteckte Schwachstellen
und Stärken zu erkennen, Veränderungen zu planen und im Berufsleben
und privaten Alltag umzusetzen sowie das eigene Handeln konsequent auf das
eigene Lebensziel hin auszurichten.
Wer
Menschen führt, berät und versucht, Ihnen zu helfen, muss sich
zunächst selbst kennen. Das ist die Voraussetzung, um sich in andere
einzufühlen und verantwortungsvoll mit Ihnen umzugehen. Daher belegen
gerade Berater, Führungspersonen, Trainer und Coaches das Training
"Aufbruch zu Reifung und Wachstum" als Weiterbildung, die ihnen eine intensive
Selbsterfahrung ermöglicht. Denn nur wer sich seiner Stärken und
Schwächen bewusst ist, kann auch andere Menschen in ihrer
Verschiedenartigkeit verstehen und damit erreichen.
Das
Training ist prozessorientiert und im Laufe der zwei Jahre werden alle
wesentlichen Lebensbereiche berührt. Dabei ist die Lebensnähe ein
Grundprinzip unserer Arbeit. Die Teilnehmer werden motiviert, statt
vorgefertigte Lebensweisheiten zu kopieren, die eigene Wahrheit und die eigene
persönliche Lebensphilosophie zu entwickeln und zu erproben. Deshalb werden
auch die Methoden den individuellen Bedürfnissen der Gruppe bzw. der
einzelnen Teilnehmer angepasst. So ergibt sich ein Angebot unterschiedlicher
Methoden, die sich logisch und wirksam
ergänzen.
Trainingsaufbau:
...
Schwerpunkt-Themen
pro Einheit:
Identität,
Selbst- und Fremdbild, Körperwahrnehmung
Rolle
und Verhalten in der Gruppe, Krisenbewältigung
Meditation,
Trance und Atemarbeit
Aggression
und Konfliktlösung
Kindheit
und Sozialisation
Frau-Sein/Mann-Sein
und Sexualität
Individuelle
Entwicklung - Balance in der Partnerschaft.
Veränderungen
und Perspektiven
Methoden:
Gruppendynamik,
Körperorientierte Selbsterfahrung, Meditation, Atemarbeit, Aktive
Imagination, Skriptanalyse, Rollenspiele, Psychodrama, Gestalt,
u.v.m.
Inhalte:
Krisenbewältigung,
Aggression und Konfliktlösung, Selbstbewusstsein, Selbst- und Fremdbild,
Rolle und Verhalten in der Gruppe, Führungsverhalten, Körpersprache,
Nähe und Distanz, Beziehungen und Partnerschaft, Entspannung und
Stressbewältigung,
Lifestyling
Trainingsziele:
Steigerung
von Sensibilität und Einfühlungsvermögen die Fähigkeit
Beratungsgespräche erfolgreich und kompetent durchzuführen
methodische
Grundlagen des Coaching als Element der Mitarbeiterführung
ein
kooperatives Führungs- und Teamverhalten zu trainieren
einen
konstruktiven Umgang mit individuellen Krisen und Konfliktsituationen im
Gruppenprozess zu finden
die
Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit in
stressbelasteten Arbeitsabläufen
die
Steigerung von beruflicher Motivation, Leistungsfähigkeit, Innovationskraft
und Kreativität
die
Stärkung der Persönlichkeit, um den physischen und psychischen
Berufsbelastungen gesundheitlich besser gewachsen zu sein
die
Ausstrahlung einer selbstbewussten Persönlichkeit als motivierendes Modell
Steigerung
von Kreativität und Fantasie in Entscheidungs- und
Problemlösungsprozessen
Stabilität
und Selbstsicherheit durch eine ausgeglichene Balance sowohl in der
Persönlichkeit als auch der Lebensgestaltung
Methodentraining/train
the trainer
Für
die Entwicklung von Sicherheit in der Trainings- und Beratungstätigkeit ist
neben der eigenen Selbsterfahrung die souveräne Handhabung
unterschiedlicher Methoden erforderlich. Hier wird im Rahmen der
train-the-trainer Einheiten durch die Vielfalt der eingesetzten Methoden und
durch ihr intensives Erleben ein umfangreiches Handwerkzeug vermittelt. Es
ermöglicht Ihnen, in Trainings- und Beratungssituationen jederzeit
gelassen, kompetent und verantwortungsbewusst reagieren zu können.
Die praxisnahe Weiterbildung
für Coaches, Berater und Trainer reicht von individuellen Trainingsaufgaben
über ein spezielles Literaturstudium bis zu drei zusätzlichen
Seminareinheiten, in denen theoretische, methodische und didaktische Grundlagen
vermittelt werden. Zudem konzipieren und leiten alle Teilnehmer/innen je zwei
Seminartage unter Supervision, sowie eine festgelegte Anzahl von supervidierten
Coachinggesprächen. Die Trainerausbildung schließt mit einem
Zertifikat ab.
Aufbaumodule:
Modul
1: Coaching Kompetenz
Modul 2:
Trainings Kompetenz
Modul 3:
Emotionale Kompetenz
Trainingsziele:
Anwendung
verschiedener Coachingmethoden
Begleiten
eines Coachingprozesses
Kommunikationsstrukturen
in der Transaktionsanalyse
Trainingsleitfäden
und Seminardesign
Moderation
Seminartransfer
und Kontrolle
Trainerprofil
und Eigenmarketing
Einzelcoaching
- Gruppencoaching
(http://www.merz-training.de/train-the-trainer)
Über
die Berufung wurde erwogen:
Rechtsgrundlagen
§ 16 Abs. 1 EStG definiert Werbungskosten als
Aufwendungen oder Ausgaben zur Erwerbung, Sicherung oder Erhaltung der
Einnahmen.
Gemäß
§ 16 Abs. 1 Z 10 EStG in der für
das Veranlagungsjahr 2002 geltenden Fassung sind Werbungskosten auch:
"Aufwendungen
für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom
Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen
Tätigkeit. Aufwendungen für Nächtigungen sind jedoch
höchstens im Ausmaß des den Bundesbediensteten zustehenden
Nächtigungsgeldes der Höchststufe bei Anwendung des § 13 Abs. 7
der Reisegebührenvorschrift zu berücksichtigen. Keine Werbungskosten
stellen Aufwendungen dar, die im Zusammenhang mit dem Besuch einer
allgemeinbildenden (höheren) Schule oder im Zusammenhang mit einem
ordentlichen Universitätsstudium stehen."
Mit BGBl. I 180/2004 wurde obige Norm rückwirkend ab
dem Veranlagungsjahr 2003 geändert und lautet in dieser bis dato geltenden
Fassung wie folgt:
"Aufwendungen
für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom
Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen
Tätigkeit und Aufwendungen für umfassende Umschulungsmaßnahmen,
die auf eine tatsächliche Ausübung eines anderen Berufes abzielen.
Aufwendungen für Nächtigungen sind jedoch höchstens im
Ausmaß des den Bundesbediensteten zustehenden Nächtigungsgeldes der
Höchststufe bei Anwendung des § 13 Abs. 7 der
Reisegebührenvorschrift zu berücksichtigen."
Gemäß
§ 20 Abs. 1 Z 2 lit. a EStG
dürfen bei den einzelnen Einkünften Aufwendungen oder Ausgaben
für die Lebensführung nicht abgezogen werden, selbst wenn sie die
wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen mit sich
bringt und sie zur Förderung des Berufes oder der Tätigkeit des
Steuerpflichtigen erfolgen.
Nach § 16 Abs. 1 Z 3 lit a und b EStG sind
Werbungskosten unter den dort beschriebenen näheren Voraussetzungen auch
Beiträge zu gesetzlichen Interessenvertretungen sowie für die
freiwillige Mitgliedschaft bei Berufsvertretungen und
Interessenvertretungen.
Folgender Sachverhalt
steht fest:
Die Bw. gab in ihrem Schreiben vom 1. September 2008 an,
dass sie in einer Krankenhausapotheke arbeite. Sie sei seit 1992 mit dem Aufbau
und in Folge mit der Leitung der Abteilung Zentrale Zytostatika Zubereitung im
DSP betraut und führe ein Team von vier
MitarbeiterInnen. In ihrer Tätigkeit als Führungsperson halte
sie regelmäßig Schulungen und Vorträge ab und leite
regelmäßig Teambesprechungen. Weiters sie sie in der Apotheke als
Sicherheitsbeauftragte tätig und arbeite in interdisziplinären Teams
im Donauspital u.v.m. Die Fortbildung im fachlichen Bereich betreffe im
Speziellen die Onkologie und Infektiologie, im Allgemeinen sämtliche Themen
betreffend pharmazeutische Tätigkeiten in einem
Schwerpunktkrankenhaus.
Laut Aktenlage sind diese Ausführungen der Bw.
zutreffend.
Fest steht weiters, dass die geltend gemachten Aufwendungen
nicht im Zusammenhang mit dem Besuch einer allgemeinbildenden (höheren)
Schule oder im Zusammenhang mit einem ordentlichen Universitätsstudium
stehen, und dass weiters keine Aufwendungen für umfassende
Umschulungsmaßnahmen, die auf eine tatsächliche Ausübung eines
anderen Berufes abzielen, vorliegen. Für die strittigen Kurse wurde vom
Arbeitgeber kein Sonderurlaub gewährt.
Somit war für alle Streitjahre gleichlautend zu
prüfen, ob es sich bei den geltend gemachten Aufwendungen um solche
für Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der vom
Steuerpflichtigen ausgeübten oder einer damit verwandten beruflichen
Tätigkeit handelt, oder ob gemäß
§ 20 Abs. 1 Z 2 lit. a
EStG nicht abzugsfähige Aufwendungen der Lebensführung gegeben
sind.
Rechtliche
Würdigung
Unter den Begriff
"Berufsausbildung" sind alle Arten
schulischer oder kursmäßiger Ausbildung zu zählen, in deren
Rahmen noch nicht berufstätigen Personen das für das künftige
Berufsleben erforderliche Wissen vermittelt wird (ständige Rechtsprechung;
s zB VwGH 1.3.2007, 2006/15/0178 zu § 2 Abs 1 lit b FLAG). Berufsausbildung
liegt weiters dann vor, wenn die Maßnahmen der Erlangung eines anderen
Berufes dienen (VwGH 22.11.2006, 2004/15/0143). Um eine berufliche
Fortbildung handelt es sich dann, wenn
der Steuerpflichtige seine bisherigen beruflichen Kenntnisse und
Fähigkeiten verbessert, um im bereits ausgeübten Beruf auf dem
Laufenden zu bleiben und den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden. Die
Eignung der dafür getätigten Aufwendungen an sich zur Erreichung
dieses Ziels ist dabei ausreichend (VwGH 19.10.2006, 2005/14/0117). Steht eine
Bildungsmaßnahme iZm der bereits ausgeübten Tätigkeit, ist eine
Unterscheidung in Fort- oder Ausbildung nicht erforderlich, weil in beiden
Fällen Abzugsfähigkeit gegeben ist. Aus- und Fortbildungskosten
unterscheiden sich von der Umschulung dadurch, dass sie nicht "umfassend" sein
müssen, somit auch einzelne berufsspezifische Bildungssegmente als WK
abzugsfähig sind.
Steuerlich absetzbare Ausbildungs- und Fortbildungskosten
müssen von Bildungsmaßnahmen, die den nicht abzugsfähigen
Aufwendungen der Lebensführung zuzuordnen sind, abgegrenzt werden. In
Fällen von Aufwendungen, die ihrer Art nach eine private Veranlassung nahe
legen, darf die Veranlassung durch die Einkunftserzielung nur dann angenommen
werden, wenn sich die Aufwendungen als für die betriebliche bzw berufliche
Tätigkeit notwendig erweisen. Die Notwendigkeit bietet in derartigen
Fällen das verlässliche Indiz der betrieblichen bzw beruflichen im
Gegensatz zur privaten Veranlassung (s VwGH 27.6.2000, 2000/14/0096, 0097 mwN;
14.12.2006, 2002/14/0012). Nicht abzugsfähig sind jedenfalls alle
Bildungsmaßnahmen, die auch bei nicht berufstätigen Personen von
allgemeinem Interesse sind. Die EB zu BGBl I 106/1999 nennen dabei zB
Persönlichkeitsentwicklung, Sport, Esoterik und B-Führerschein.
Ferner sind zB idR nicht abzugsfähig: Aufwendungen
für den Besuch von Kursen für neuro-linguistisches Programmieren (NLP)
(VwGH 27.6.2000, 2000/14/0096; 0097); Aufwendungen für den Besuch eines
Kurses unter dem Titel "Kunst- und Gestaltungstherapie" (VwGH 14.12.2006,
2002/14/0012); Kurse zur Entfaltung des Charaktergefüges, der
Bewältigung von Stress, der Beseitigung negativer Einstellungen und
emotionaler Störungen sowie zum Beckenbodentraining (VwGH 24.6.2004,
2001/15/0184). Vgl. hierzu Jakom/Lenneis § 16 Rz 48ff.
Die Bestimmung des § 20 Abs. 1 Z. 2 lit. a EStG
enthält als wesentliche Aussage ein Abzugsverbot für gemischt
veranlasste Aufwendungen, dem der Gedanke der Steuergerechtigkeit insoweit zu
Grunde liegt, als vermieden werden soll, dass ein Steuerpflichtiger auf Grund
der Eigenschaft seines Berufes eine Verbindung zwischen beruflichen und privaten
Interessen herbeiführen und dadurch Aufwendungen der Lebensführung
steuerlich abziehbar machen kann, was ungerecht gegenüber jenen
Steuerpflichtigen wäre, die eine Tätigkeit ausüben, die eine
solche Verbindung zwischen beruflichen und privaten Interessen nicht
ermöglicht, und die derartige Aufwendungen aus ihrem bereits versteuerten
Einkommen tragen müssen (VwGH 21.9.2005, 2001/13/0241 mwN).
Demnach stellen Aufwendungen oder Ausgaben, die sowohl
durch die Berufsausübung als auch durch die Lebensführung veranlasst
sind, grundsätzlich keine Werbungskosten dar (Aufteilungsverbot). Eine
Aufspaltung in einen beruflichen und einen privaten Teil ist auch im
Schätzungswege nicht zulässig. Ein Werbungskostenabzug kommt
ausnahmsweise dann in Betracht, wenn feststeht, dass solche Aufwendungen
ausschließlich oder nahezu ausschließlich beruflich veranlasst sind.
Misst man die von der Bw. geltend gemachten Seminare an
diesem Maßstab, so ergibt sich, dass nur den vom Finanzamt bereits
anerkannten Fortbildungsveranstaltungen - hierbei handelt es sich zB um "Trends
in Mycology" in Amsterdam, ABS Veranstaltung (Antibiotika) in Linz sowie
"35. wissenschaftliche Fortbildungswoche für Apotheker in Saalfelden"
- unstrittigerweise eine weitaus überwiegende berufliche Veranlassung
zugrunde liegt. Dafür spricht im Übrigen auch, dass der Arbeitgeber
der Bw. für den Besuch derartiger Veranstaltungen regelmäßig
Sonderurlaub gewährt hat.
Was hingegen die streitgegenständlichen Seminare
anlangt, so ergibt sich, dass es sich hierbei um solche handelt, in denen ein
Wissen von sehr allgemeiner Art vermittelt wird, das keineswegs als
berufsspezifisch angesehen werden kann und auch nicht nur einer beruflichen
Verwertung zugänglich ist. Wie aus den oben wörtlich wiedergegebenen
Seminarinhalten hervorgeht, ist das in diesen Seminaren vermittelte Wissen
durchwegs - wenn nicht ausschließlich, so doch weitaus überwiegend -
auch im privaten Bereich anwendbar; Inhalt dieser Seminare ist es nämlich
unter anderem die "innere Mitte" zu finden, sich seiner Stärken bewusst
werden, Entspannung in angstbesetzten Situationen finden,
Stressbewältigung, Aggression und Konfliktlösung,
Körperwahrnehmung, Meditation, Trance und Atemarbeit, individuelle
Entwicklung - Balance in der Partnerschaft etc.
Es sei keineswegs bestritten, dass die
Fortbildungsveranstaltungen durchaus auch geeignet sein mögen, Probleme im
beruflichen Bereich besser bewältigen zu können. Im Fall der Bw.
konnten die darin erworbenen Kenntnisse zwar allenfalls ein friktionsfreieres
Arbeiten mit Kollegen und Kunden ermöglichen, "mit Selbstsicherheit
beruflich herausfordernde Situationen als Führungskraft zu meistern" und
die Kenntnisse (in Ansätzen) auch an die Mitarbeiter weiterzugeben, wobei
hinzuzufügen ist, dass dies wohl nur einen geringen Teil ihrer Aufgaben als
Leiterin einer Spitalsapotheke mit vier MitarbeiterInnen ausgemacht hat. Die
allfällige berufliche Mitveranlassung der Seminare wird allerdings von
einem in erster Linie die persönliche Sphäre betreffenden Faktor,
nämlich die Verwertbarkeit der Kurse vor allem im privaten Bereich,
überlagert. Dadurch wird der Veranlassungszusammenhang der Aufwendungen und
Ausgaben, der sich aus dem Werbungskostenbegriff ergibt, unterbrochen.
Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass es sich bei
den Kosten für die von der Bw. absolvierten Seminare im Hinblick auf §
20 Abs. 1 Z 2 lit. a EStG um Kosten der privaten Lebensführung handelt, die
die berufliche Sphäre der Bw. nur am Rande berühren, daher dem
Aufteilungsverbot unterliegen und somit keine abzugsfähigen Werbungskosten
im Sinne des § 16 EStG darstellen.
Gleiches gilt auch für die von der Bw. geltend
gemachten Aufwendungen für Literatur; wie aus der - ebenfalls im
Sachverhaltsteil wiedergegebenen - Bücherliste zu ersehen ist, handelt es
sich auch hierbei um Literatur, die mit den Seminaren in engem Zusammenhang
steht, jedenfalls aber dem privaten Lebensbereich zuzuordnen und somit nicht
abzugsfähig ist.
Inhaltlich kann man die von
der Bw. als Werbungskosten geltend gemachten Bücher unter den Begriff der
Psychologie bzw. Esoterik einreihen ("Lachen ist gesund", "So zähmen sie
ihren inneren Schweinehund", "Der Humorfaktor, "Lachen lernen ua.).
Was zuletzt die Apothekerkammerumlage gemäß
§ 74 Apothekerkammergesetz 2001, die Mitgliedsbeiträge zur
Pharmazeutischen Gehaltskasse gemäß
§ 8 Abs. 3 lit. a
Gehaltskassengesetz 2002 und den Mitgliedsbeitrag zum Verband Angestellter
Apotheker Österreichs, kollektivvertragsfähige Organisation der
angestellten Apotheker, anlangt, so sind diese Beiträge - soweit sie nicht
bereits bei der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigt worden sind - als
Werbungskosten abzugsfähig.
Somit konnte der Berufung in diesem Punkt entsprochen
werden. Die Werbungskosten erhöhen sich daher 2002 um 1.726,56 €, 2003
um 1.832,12 € und 2004 um 1.902,84 €.
Beilage:
3 Berechnungsblätter
Wien, am 14.
November 2008
Normen und Schlagworte
- § 16 Abs. 1 Z 10 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
- § 20 Abs. 1 Z 2 lit. a EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- UFS-Entscheidungen
- Dokumenttyp
- Berufungsentscheidung - Steuer (Referent)
- Geschäftszahl
- RV/2238-W/07
- Stammnummer
- 37748
- Gültig
- 14.11.2008 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:13
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF