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Findok · EAS-Auskünfte

EAS 326

Nachträgliche Einkommensteuertragung durch den Arbeitgeber bei Dienstnehmerauslandsentsendung

geltende FassungEAS-AuskunftP 2163/6/2-IV/4/93vom 27.10.1993

Wortlaut laut Findok

  Wird ein amerikanischer Dienstnehmer einer US-Gesellschaft im Rahmen seines Dienstverhältnisses für den Zeitraum Jänner 1988 bis August 1991 nach Österreich entsendet und erfolgt im August 1993 durch das österreichische Finanzamt die Veranlagung dieses Dienstnehmers, wobei die Einkommensteuer vom amerikanischen Dienstgeber getragen wird, so ist der Auffassung beizupflichten, dass darin ein weiterer steuerpflichtiger Vorteil aus dem Dienstverhältnis liegt. Die Quelle für diese weiteren Einkünfte ist in der in den Vorjahren in Österreich erbrachten Tätigkeit des Dienstnehmers zu sehen. Da der Dienstnehmer sich in diesen Vorjahren länger als 183 Tage in Österreich aufgehalten hat, steht Österreich das Besteuerungsrecht für sämtliche Vergütungen zu, die auf diese Tätigkeit entfallen, gleichgültig in welchem Jahr diese dem Arbeitnehmer zufließen. Eine Steuerfreistellung dieser Einkünfte in Österreich kann daher nicht mit dem Argument erwirkt werden, dass im Zuflussjahr, sonach im Jahr 1993, kein Inlandsaufenthalt mehr gegeben war. 27. Oktober 1993 Für den Bundesminister: Dr. Loukota Für die Richtigkeit der Ausfertigung:

Normen und Schlagworte

AuslandsentsendungDienstverhältnisArbeitskräfteentsendungFreistellung183-Tage-Frist183-Tage-Klausel

Herkunft

Herkunft dieses Textes

Bestand
EAS-Auskünfte
Dokumenttyp
EAS-Auskunft
Geschäftszahl
P 2163/6/2-IV/4/93
Stammnummer
17985
Gültig
27.10.1993 bis auf Weiteres
Stand Bestandsliste
25.09.2026 06:11
Von uns abgerufen
26.09.2026
Quelle
Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
Lizenz
CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF

Original in der Findok öffnen PDF beim BMF

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