Findok · EAS-Auskünfte
EAS 612
Österreichische Zwischenholding mit nachgeschalteter Luxemburg-Gesellschaft
geltende FassungEAS-AuskunftE 1109/4/2-IV/4/95vom 12.04.1995
Wortlaut laut Findok
Ist an einer österreichischen
Zwischenholding eine luxemburgische Gesellschaft beteiligt, deren Anteile
einerseits zu 40% von einer Unternehmensgruppe mit Börsennotierung an der
Stockholmer Börse und zu weiteren 40% von einer amerikanischen
Investmentgesellschaft mit US-Zertifikatsinhabern gehalten werden, wobei der
Restanteil in den Händen einer schwedischen Familie und in den Händen
luxemburgischer Direktoren liegt, so spricht vieles dafür, dass für
die österreichische Zwischenholding die Voraussetzungen für die
Steuerbefreiung ihrer ausländischen Schachteldividenden erfüllt sind.
Allerdings kann dies nicht mit Bindungswirkung im EAS-Verfahren auf
ministerieller Ebene entschieden werden, da die hiefür nötige
Nachweisführung bzw. Glaubhaftmachung der zuständigen
Abgabenbehörde 1. Instanz obliegt; um für solche Fälle die
nötige Rechtssicherheit zu verschaffen, wurde in § 6 der Verordnung zu
§ 10 Abs. 3 KStG, BGBl. Nr. 57/1995, ein finanzamtliches
Sonderauskunftsverfahren eingerichtet.
12. April
1995 Für den Bundesminister: Dr. Loukota
Für die
Richtigkeit der Ausfertigung:
Normen und Schlagworte
- § 10 KStG 1988, Körperschaftsteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 401/1988
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- EAS-Auskünfte
- Dokumenttyp
- EAS-Auskunft
- Geschäftszahl
- E 1109/4/2-IV/4/95
- Stammnummer
- 17199
- Gültig
- 12.04.1995 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:11
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF