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Findok · BFG-Entscheidungen

BFG RV/4100476/2016

Wiederaufnahme eines Verfahrens, in welchem trotz Erkennbarkeit der Ungewissheit der objektiven Ertragsfähigkeit eine kleine Vermietung endgültig als Einkunftsquelle anerkannt worden ist

geltende FassungBescheidbeschwerde - Einzel - ErkenntnisRV/4100476/2016vom 19.11.2020Teil 2 von 2
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.

Wortlaut laut Findok

III.) Das Finanzamt hatte daher nicht das Recht, die Wiederaufnahmebescheide betreffend Umsatzsteuer und Feststellungen gem. § 188 BAO für 2009 zu erlassen.   IV.) Einnahmen, Werbungskosten der Bf 2009-2033 1.)Zeitraum vor Änderung der Art der Bewirtschaftung 2009-August 2011 2009 | Art der Einnahmen, Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Zinsaufwand |   | -2.530,83 |   |   |     (Bestätigung der …..bank vom 31.12.2009 betreffend Rückzahlungsbestätigung; F-Erklärung 2009, eingebracht am 8.3.2011) 2010 (siehe Prognoserechnung der Bf vom 25.11.2014, vom 22.3.2016, vom 30.8.2016) | Art der Einnahmen, Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse fiktiv lt. Bf. | 10.000 |   | Zinsen |   | -5.801 | Kreditgebühren |   | -499 | AfA |   | -10.133 | Vermarktungskosten |   | -2.500 | Betriebskosten |   | -1.500 | Summe | 10.000 | -20.433 |   |   |   | Fiktiver Verlust |   | -10.433 |   |   |   |   |   |   Zum Zinsaufwand: Siehe Bankbestätigung vom 31.12.2010. Die fiktiven Mieteinnahmen 2010 (lt. Prognoserechnungen der Bf vom 25.11.2014, vom 22.3.2016 und vom 30.8.2016) waren anzusetzen, weil der Verwaltungs- und Managementvertrag vom Juni 2009 durch den ersten Betreiber (Pkt 6 dieses Vertrages), wegen Zahlungsunfähigkeit nicht einmal zum Teil eingehalten worden ist. Der erste Betreiber, der für die Bf unvorhersehbar seine Zahlungsversprechen (insbesondere in Bezug auf die der Bf zu bezahlende Miete) von Anfang an, dh ab Beginn der Laufzeit des Vertrages, dh ab Jänner 2010 (Pkt 7 des Vertrages), nicht einmal zum Teil eingehalten hat, wurde durch die Gesellschafter der Bf im September 2011 durch einen anderen Betreiber (IGG GmbH) ersetzt. Dies ist eine ausreichend rasche Reaktion der Eigentümer / Gesellschafter der Bf. Im Verwaltungs- und Managementvertrag vom Juni 2009 verpflichtete sich der erste Betreiber, der Bf einen jährlichen Mietzins von 27.860 € zu bezahlen (§ 6 dieses Vertrages). Er verpflichtete sich ferner dazu, alle Kosten (Betriebskosten, Stromkosten, Heizkosten, Instandhaltungskosten lt. § 3 des Vertrages), die mit dem Ferienhaus im Zusammenhang standen, zu tragen, sodass die Bf nur damit rechnen musste, die Zinsen und die Rückzahlungsraten für den Kredit selbst zu bedienen (§ 3.4 des Vertrages). Der erste Betreiber hielt diesen Vertrag nicht einmal zum Teil ein und bezahlte der Bf keinen Mietzins. Ad Vermarktungskosten und Betriebskosten: Diese betrugen tatsächlich im Jahr 2010 (Prognoserechnung vom 25.11.2014 = Anlage 3 der Beschwerde vom 26.11.2014):   | (-2.500) Vermarktungskosten | (-1.500) Betriebskosten   2011 Jänner bis August (erster Betreiber, erster abgeschlossener Bewirtschaftungszeitraum; Zahlen lt. Prognoserechnung der Bf vom 22.3.2016 , vom 25.11.2014 und vom 30.8.2016) | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen | Werbungskosten | Mieterlöse fiktiv lt. Prognoserechnungen der Bf vom 22.3.16 und 25.11.14 | 6.666,67 €( 10.000 x 8/12) |   | Zinsen |   | -5.384 (8/12 von 8.076) | Kreditgebühren |   | -332,67 (8/12 von 499) | AfA |   | -6.755,33 (8/12 von 10.133) | Betriebskosten |   | -1.000 (8/12 von 1.500) | Vermarktungskosten |   | -1.666,67 (8/12 von 2.500) | Summe |   | -15.138,67 €   | Fiktiver Verlust bis 8/2011 | -8.472 € |   |   |   |   |   |   |   |   |   |   . 2011 September bis Dezember (Zahlen lt. Prognoserechnung der Bf vom 22.3.2016 , vom 25.11.2014 und vom 30.8.2016) | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen | Werbungskosten | Mieterlöse fiktiv lt. Prognoserechnungen der Bf vom 22.3.16 und 25.11.14 | 3.333,33 €( 10.000 x 4/12) |   | Zinsen |   | -2.692 (4/12 von 8.076) | Kreditgebühren |   | -166,33 (4/12 von 499) | AfA |   | -3.377,67 (4/12 von 10.133) | Betriebskosten |   | -500 (4/12 von 1.500) | Vermarktungskosten |   | - 833,33 (4/12 von 2.500) | Summe |   | - 7.569,33 €   | Fiktiver Verlust 9-12/2011 | -4.236 € |   |   |   |   |   |   |   |   |   |   . Gesamtverlust 2011, der bei Vernachlässigung der Änderung der Bewirtschaftung anzunehmen wäre: | Fiktiver Verlust 9-12/2011 | -4.236 € |   | Fiktiver Verlust bis 8/2011 | -8.472 € |   | Gesamtverlust 2011 | -12.708 € | (lt. PrognoseRG 30.8.2016)     Zum Zinsaufwand: Siehe Bankbestätigung vom 31.12.2011. Die tatsächlichen Betriebskosten (1.500 € ) und die tatsächlichen Vermarktungskosten (2.500 €) ergeben sich aus der Prognoserechnung der Bf vom 25.11.2014 ( = Anlage 3 zur Beschwerde vom 26.11.2014), aus der Prognoserechnung der Bf vom 22.3.2016 und vom 30.8.2016. Von diesen Kosten entfielen auf den Zeitraum Jänner bis August . | -1.000 (8/12 von -1500) | -1.666,67 (8/12 von -2.500)   Der Zeitraum von 2009-August 2011 ist ein abgeschlossener Bewirtschaftungszeitraum, in welchem wegen einer Unwägbarkeit (nicht vorhersehbare Zahlungsunfähigkeit des ersten Betreibers) fiktive Ergebnisse (siehe zur Höhe in Bezug auf den Zeitraum bis August 2011 die Prognoserechnungen der Bf vom 25.11.2014 , vom 22.3.2016 und vom 30.8.2016) anzusetzen sind. Ab September 2011 hat die Bf mit einer neuen Betreiberin zusammengearbeitet, die unvergleichlich tüchtiger gewirtschaftet hat als die erste Betreiberin und erstmals ab 2012 der Bf Einnahmen verschafft hat. Zum Unterschied von der ersten Betreiberin, die der Bf insbesondere einen Mietzins von 27.800 € pro Jahr sowie die Tragung aller mit der Immobilie im Zusammenhang stehenden Kosten bis auf die Finanzierungskosten zugesagt hat (§ 3, § 6 Verwaltungs- und Managementvertrag mit der ersten Betreiberin), aber nie auch nur einen kleinen Teil davon bezahlt hat, hat die zweite Betreiberin der Bf keinen konkreten Ertrag zugesagt, aber für die Bf Erträge erwirtschaftet. Die zweite Betreiberin vermietete im Einvernehmen mit der Bf das Ferienhaus an Feriengäste und erhielt dafür von den Mieteinnahmen abzüglich der Betriebs- Strom- und Energiekosten 25% Provision. Die Tragung der Instandhaltungskosten, der Hausversicherung und der Grundsteuer war zum Unterschied vom Vertrag mit der ersten Betreiberin Sache der Bf. Die Änderung der Bewirtschaftung im September 2011 ergibt sich daraus, dass die Bf damals an Stelle der bisherigen, völlig ungeeigneten, zahlungsunfähigen Betreiberin eine neue Betreiberin verpflichtet hat, die unvergleichlich tüchtiger als die bisherige Betreiberin gewirtschaftet hat und der Bf erstmals wesentliche Einnahmen verschafft hat. Die Bf hat auch deshalb im September 2011 die Art der Bewirtschaftung geändert, weil der ab September 2011 beginnende Vertrag mit der neuen, zweiten Betreiberin verglichen mit dem Vertrag mit der ersten Betreiberin völlig anders gestaltet war (vgl. Rauscher/Grübler, Steuerliche Liebhaberei, 2. Auflage, TZ 220,222). Die ursprüngliche, wegen des zahlungsunfähigen, ersten Betreibers erfolglose Betätigung gilt daher per 31.8.2011 als beendet (vgl. Rauscher/Grübler, Steuerliche Liebhaberei, 2. Auflage, TZ 221). Mit dem Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag vom September 2011 mit der zweiten Betreiberin änderte sich die Vermietungstätigkeit der Bf wesentlich: Der neue Betreiber hielt seine Zusagen, zum Unterschied vom ersten, zahlungsunfähigen Betreiber ein. Der neue Betreiber garantierte der Bf zum Unterschied vom ersten, zahlungsunfähigen Betreiber kein konkretes wirtschaftliches Ergebnis. Er versprach nur, die Betriebsführung so gut wie möglich zu bewerkstelligen, die Rezeption zu betreiben, die Einnahmen und Kosten abzurechnen, die Preise festzulegen, die erforderlichen Verträge mit Vertriebspartnern abzuschließen, die Vermarktung durchzuführen, den Zustand des Objektes zu kontrollieren, alle mit dem Objekt im Zusammenhang stehenden Betriebs- Strom- und Energiekosten mit Ausnahme der Grundsteuer und Gebäudeversicherung zu bezahlen, aber mit den einlangenden Zahlungen der Feriengäste zu finanzieren (Pkt 4 und 5 Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag). Im Gegenzug verpflichtete sich die Bf, dem zweiten Betreiber 25% der Netto-Mieteinnahmen zu überlassen (Pkt 5 Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag). Auch die Kosten der Endreinigung durfte der zweite Betreiber aus den Zahlungen der Feriengäste finanzieren (Pkt 5 Gästevermittlungs, - und Betriebsführungsvertrag). Die Bf verpflichtete sich, zum Unterschied vom Vertrag mit dem ersten Betreiber die Instandhaltungskosten, die Grundsteuer und Gebäudeversicherungen selbst zu tragen (Pkt 4, Pkt 6 Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag mit der zweiten Betreiberin). Das bei Beginn des Vertrages fehlende Inventar wurde auf Kosten der Bf durch den zweiten Betreiber beschafft (Pkt 7 Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag). Der zweite Betreiber verpflichtete sich, die später allenfalls notwendige Erneuerung und Ergänzung des Inventars und Mobiliars zu übernehmen (Pkt 7 Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag). Bei gedanklicher Außerachtlassung der Änderung der Bewirtschaftung (September 2011) und bei gedanklicher Außerachtlassung der Unwägbarkeit (Zahlungsunfähigkeit des ersten Betreibers) wäre im ersten Bewirtschaftungszeitraum (2009-August 2011) , wenn sich die Verhältnisse nicht geändert hätten, mit einem Gesamtverlust in einem absehbaren Zeitraum (2009-2029) zu rechnen gewesen. Dies zeigen die folgenden, im Hinblick auf die Unwägbarkeit (Zahlungsunfähigkeit des ersten Betreibers) angepassten Zahlen:   | Ergebnis 2009 | -2.322,73 | Ergebnis 2010 (fiktiv wegen Unwägbarkeit) | -10.433 | Ergebnis 2011 (fiktiv wegen Unwägbarkeit) | -12.708 € |   |   |   |     Im ersten Bewirtschaftungszeitraum (2009-August 2011) wäre damit zu rechnen gewesen, dass in einem absehbaren Zeitraum von 2009-2029 bei im Wesentlichen gleichbleibenden Verhältnissen ein Gesamtverlust zu erwarten gewesen wäre. Die Betätigung war daher von 2009-August 2011 jedenfalls keine Einkunftsquelle, weil man auch ohne die verwirklichte Unwägbarkeit (Zahlungsunfähigkeit des ersten Betreibers, vgl. Rauscher-Grübler, Steuerliche Liebhaberei, 2. Auflage, TZ 262) mit einem Gesamtverlust in einem absehbaren Zeitraum zu rechnen gehabt hätte. Dass bereits im ersten Bewirtschaftungszeitraum (2009-August 2009) mit einem Gesamtverlust in einem absehbaren Zeitraum (2009-2029 ) zu rechnen gewesen wäre, ergibt sich aus den bisher genannten und den folgenden genannten Zahlen: 2012 (siehe Überschussrechnung 2012): | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Miete 2012, fiktiv | 10.000 |   | Gutschrift 14.11.2012 |   |   | Zinsen |   | 8.975,49 (Kto 8280, | Kreditgebühren |   | 499,44 (Kto 8300) | Versicherungen |   | 385,67 (Kto 7700) | AfA |   | 10.132,59 | Beratung |   | 878,99 (Kto 7750) | Instandhaltung |   | 946,76 (Kto 7200) | Werbungskosten |   | -21.818,94 | Verlust |   | -11.818,94 Ad 8.975,49: Siehe Bankbestätigung vom 31.12.2012 Die Bf setzen noch im Jahr 2012 fiktive Einnahmen von 10.000 € an (Prognoserechnung vom 22.3.2016). Die Kosten von 8.975,49 und von 499,44 ergeben sich aus der Überschussrechnung 2012, aber auch aus der Prognose vom 25.11.2014 (= Anlage 3 der Beschwerde vom 26.11.2014). Dasselbe gilt für die restlichen Werbungskosten (385,67; 946,76; 10.132,59 und 878,99). Ad Betriebskosten 2012: Die Betreiberin hat die von ihr getragenen Kosten für das Verbrauchsmaterial, Stromkosten, Heizungskosten, sonstige Energiekosten, Kosten für Wasser- Kanalgebühren, Kosten der Ortstaxe, anderer Instandhaltungen, Reinigungskosten, Kosten der Abfallentsorgung, Managementkosten, Wäschekosten von den Vermietungserlösen abgezogen und den Rest an die Eigentümer ausbezahlt. Dh , die Mieterlöse wurden im Großen und Ganzen vertragskonform (Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag vom September 2011 mit der zweiten Betreiberin, siehe oben) bereits mit dem Großteil der Betriebskosten saldiert, bevor sie durch die Betreiberin an die Eigentümer, u.a. die Bf weitergeleitet wurden (E-Mail der Betreiberin an die Eigentümer vom 16.4.2012 "maandag 16 april 2012").   2013 (siehe Überschussrechnung 2013, siehe auch Prognose vom 22.3.2016 und vom 30.8.2016): | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Entgelt Fruchtgenuss | 10.930,40 (Kto 4010) |   | Versicherung |   | 390,58 (Kto 7700) | Aufenthalt Eigentümer Gegenverrechnung |   | 203,64 (Konto 7211) | Zinsen |   | 8.645,81 (Kto 8280) | Kreditgebühren |   | 499,44 (Kto 8300) | AfA |   | 10.132,59 | Beratung |   | 1.252,12 (Kto 7750) | Instandhaltung |   | 223,46 (Kto 7200) |   |   | -21.347,64 | Verlust |   | -10.417,24 Die Einnahmen von 10.930,40 € laut Überschussrechnung 2013 ergeben sich auch aus der Prognoserechnung der Bf vom 22.3.2016 und vom 30.8.2016. Dasselbe gilt auch für die Werbungskosten des Jahres 2013, die als Istwerte anzusehen sind (Prognoserechnung der Bf vom 22.3.2016). Diese Einnahmen sind auch aus den einzelnen Abrechnungen ersichtlich. Die Einnahmen 2013 stammen zum Teil von der IGG GmbH (2.727,27 + 2.781,31 = 5.508,58 €) (Gutschrift der Betreiberin IGG GmbH 1/73 vom 9.3.2013; Gutschrift 2/73 der Betreiberin vom 30.4.2013), zum Teil (920,91+ 920,91+ 1.534,55 + 2.045,45 € = 5.421,82) von der @EIU BR B.V., EINN ( Creditnota 975 026 177 der @EIU BR B.V.vom 13.6.2013; Creditnota 574 964 390 der @EIU BR B.V. vom 20.6.2013; Creditnota 575 000 526 der @ EIU BR B.V vom 21.11.2013; Bestätigung über Buchungen vom 21.12.2013 und vom 28.12.2013 über 1.688 € und über 2.250 €). Ab Mai 2013 lag die Akquisition von Mieteinnahmen von Feriengästen hauptsächlich in den Händen der @EIU BR B.V. Zu den Zinsen von 8.645,81, mit welchen das Konto der Bf im Jahr 2013 belastet wurde, siehe auch Bankbestätigung vom 25.9.2014. Ad Versicherung (390,58 €) siehe auch Prämienabrechnung vom 9.8.2013.   2014 (lt. Überschussrechnung der Bf 2014): | Art der Einnahmen/ Werbungskosten | Einnahmen | Werbungskosten | Mieterlöse | 8.824,28 (Kto 4010) |   | Eigennutzung | 681,82 (Kto 4020) |   | Betriebskosten 20% |   | 2.404,06 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | 383,74 (Kto 7411) | Versicherungen |   | 397,63 (Kto 7700) | Grundsteuer |   | 70,38 (Kto 7150) | Zinsen |   | 6.170 (Kto 8280) | Kreditgebühren |   | 499,49 (Kto 8280) | AfA |   | 10.132,59 (lt. Anlagenverz.) |   |   |   | Beratung |   | 727,06 (Kto 7750) | Instandhaltung |   | 0 | Einnahmen gesamt | 9.506,10 |   | Werbungskosten gesamt |   | -20.784,95 | Verlust |   | -11.278,85 Siehe auch Prognose 30.8.2016. Die Mieterlöse der Bf (8.824,28 €) wurden hauptsächlich (7.424,28 €) durch die @EIU BR B.V., EINN, akquiriert. Zum Teil (1.400 € + Ust für die Zeit 22.2.-1.3.2014) erfolgten die Mietzahlungen noch durch das "OAndorf"= IGG GmbH (Mieterlöse siehe auch Creditnota der @EIU BR B.V. vom 2.1.2014; Creditnota der @EIU BR B.V vom 16.1.2014; Creditnota der @EIU BR B.V. vom 30.1.2014; Abrechnung vom 1.7.-30.9.2014; Rechnung an das OAndorf für die Zeit 22.2.-1.3.2014; Abrechnung von OEING EINN 20.12.14 Die Betriebskosten von 2.404,06 setzen sich zusammen aus 669,49 € und 1.724,57 €: -Betriebskosten von 679,49 € siehe auch ER vom 30.9.2014, erhalten vom Fernwärmeversorgungsunternehmen -Betriebskosten von 1.724,57 siehe auch ER vom 18.2.2014 der Hotel GmbH.   2015 (Überschussrechnung der Bf 2015) | Art der Einnahmen/ Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Miete | 15.040,19 (Kto 4010) |   |   |   |   | Betriebskosten (3.736,48 €) |   |   | Betriebskosten 20% |   | 2.862,27 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | 401,48 (Kto 7411) | Versicherungen |   | 402,35 (Kto 7700) | Grundsteuer |   | 70,38 (Kto 7150) |   |   |   | Zinsen |   | 4.887,78 (Kto 8280) | Kontoberichtigung (lt. Über- | -schussrechnung) | -0,02 | Kreditgebühr |   |   | AfA |   | 10.132,59 (Anlagenverzeichnis) | Beratung |   | 611,48 (Kto 7750) | Instandhaltung und Schneeräumung |   | 1.292,20 (Kto 7200) | Werbungskosten |   | -20.660,51 | Verlust |   | -5.620,32   Die Erträge auf dem Konto 4010 (15.040,19 €) wurden zu Gunsten der Bf hauptsächlich durch die @EIU BR B.V., EINN, akquiriert (Konto 4010 Mieterlöse, Huurovereenkomst Jänner-März 2015, Creditnota der @EIU BR B.V. vom 17.12.2014, Betalingsvoorstel der @EIU BR B.V vom 13.1.2015, Creditnota der @EIU vom 8.1.2015, Betalingsvoorstel der @EIU vom 15.1.2015, Betalingsopgave der @EIU vom 22.1.2015; Huurovereenkomst der EIU EINN April-Juni 2015; Reserveringsbevestiging der EIU vom 18.7.2015; Abrechnung der EIU EINN betreffend OEX und AML vom 19.10.2015; Huurovereenkomst der EIU EINN Dezember 2015; Betalingsopgave der EIU vom 19.11.2015 und vom 26.11.2015). Ein Teil der Erträge (2.492,93 €) wurde durch die IEA Immobilien GmbH zu Gunsten der Bf verursacht (Konto 4010 ; Rechnung vom 10.12.2014 an die IEA) Mit Betriebskosten 20% sind gemeint: Energiekosten, Heizungskosten, Check-In und Checkout Service und Entgelt des Internet-Providers (Kto 7410) Mit Betriebskosten 10% sind gemeint: Kanal- und Wassergebühren (Kto 7411) 2016 (lt. Überschussrechnung der Bf 2016 ):   | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse (ELA) | 7.323,64 (Kto 4010) |   | Mieterlöse Ferienhaus 13 % | 8.906,76 (Kto 4013) |   | Eigennutzung | 569,03 (Kto 4020) |   | Summe Mieteinnahmen | 16.799,43 |   | AfA |   | 10.132,59 (Anlagenverzeichnis) | Instandhaltung |   | 1.028,84 (Kto 7200) |   |   |   | Betriebskosten 20% |   | 3.898,51 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | 301,59 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | 140,76 (Kto 7150) | Gebühren, Abgaben |   | 163,50 (Kto 7180) | Versicherungen |   | 406,10 (Kto 7700) | Gebühren 20% |   | 4,92 (Kto 7782) |   |   |   | Zinsen Bank |   | 4.765,20 (Kto 8280) | Beratung |   | 2.422,81 (Kto 7750) | Werbungskosten Summe |   | -23.264,82 | Verlust |   | -6.465,39   Die Einnahmen auf dem Konto 4010 (7.323,64 €) stammen von den Akquisitionstätigkeiten der @EIU BR B.V, EINN, zu Gunsten der Bf (Konto 4010 , Huurovereenkomst Jänner-März 2016). Dies ist daraus zu schließen, dass links oben bei der Abrechnung "huurovereenkomst" die Bezeichnung "EINN" zu finden ist, die auf die EIU BR B.V. hinweist. Die Einnahmen auf dem Konto 4013 (8.906,76 €) stammen hauptsächlich (923,89 € + 4.264,29 € = 5.188,18 €) ebenso von den Akquisitionstätigkeiten der @ EIU BR B.V, zum etwas geringeren Teil (1.553,98 € + 2.164,60 €= 3.718,58) aber auch von den Akquisitionstätigkeiten der ELA B.V. zu Gunsten der Bf (Konto 4013; Huurovereenkomst April-Juni 2016; Juli - September 2016; Oktober - Dezember 2016;). Dies ist anhand der Abrechnungen links oben zu erkennen, wo sich entweder die Bezeichnung "EINN" für die EIU BR B.V. oder "ELA" befindet. Die ELA B.V und die @EIU BR B.V. gehörten aber zum selben Konzern. Instandhaltungen (Kto 7200): Kosten für Reparaturen und Winterdienst Betriebskosten 20% (Kto 7410): Energiekosten, Kosten der Tätigkeit des Agenten (IEA GmbH)= "Management Fee" z.B. Check in, Check out; Kosten der Nutzung des Internets; Kosten GIS, Kosten der Zählermiete und Wasserbereitstellung Betriebskosten 10% (Kto 7411): Kanal und Wasserverbrauch   2017 (Überschussrechnung 2017 der Bf) | Art der Einnahmen/ Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten ( €) | Mieterlöse AS EE | 4.375 (Kto 4010) |   | Mieterlöse 13 % ELA | 8.813,62 (Kto 4013) |   | Eigennutzung Ferienhaus | 0 |   | Summe Einnahmen | 13.188,62 |   |   |   |   | AfA |   | -10.132,59 (Kto 7020) | Instandhaltung |   | -30 (Kto 7200) | Betriebskosten 20% |   | -4.606,66 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | -469,31 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | -140,76 (Kto 7150) | Zinsen |   | -4.471,61 (Kto 8280) | Kontoberichtigung |   | +0,01 (Kto 8300) | Gebühren, Abgaben |   | -157,36 (Kto 7180) | Versicherungen |   | -409,34 (Kto 7700) | Rechts-und Beratungsaufwand |   | -2.287,93 (Kto 7750) | Gebühren |   | -5,01 (Kto 7782) | Summe Werbungskosten |   | -22.710,56 | Verlust |   | -9.521,94   Auf dem Konto 4010 ist eine Gutschrift, erhalten von AS EE, von 4.375 € erfasst (siehe auch Gutschrift Nr. 18019 von AS EE vom 4.12.2017)- Der Vertrag mit AS EE lief ab Dezember 2017 (Schreiben der Bf vom 24.9.2020). Auf dem Konto Nr. 4013 sind die Mieterlöse 13% (8.813,62), allesamt erhalten durch die Akquisitionstätigkeiten von ELA, erfasst (siehe die Darstellungen"Huurovereenkomst" von ELA vom 15.4.2017 und vom 8.10.2017 über die von ELA akquirierten Buchungen von Feriengästen). Somit wurden die Vermietungserlöse 2017 der Bf durch AS EE und ELA zu Gunsten der Bf akquiriert.   2018 (Überschussrechnung 2018 der Bf) | Art Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse 20% | 17.500 (Kto 4000) |   | AfA |   | -10.132,59 (Kto 7020) | Instandhaltung |   | -2.426,17 (Kto 7200) | Betriebskosten 20% |   | -2.328,63 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | -496,63 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | -105,57 (Kto 7150) | Zinsen |   | -3.460,84 (Kto 8280) | Gebühren, Abgaben |   | -97,24 (Kto 7180) | Versicherungen |   | -416,61 (Kto 7700) | Beratungsaufwand |   | -879,97 (Kto 7750) | Gebühren 20% |   | -5,20 (Kto 7782) | Summe Ausgaben |   | -20.349,45 | Verlust |   | -2.849,45 € |   |   |   Die Mieterlöse von 17.500 € stammen zur Gänze von der einzigen Mieterin AS EE GmbH (Kto 4000 Erlöse). Die Mieterin verpflichtete sich zu einer jährlichen Miete von 17.500 € (Pkt 2 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ). Die Bf verpflichtete sich, die Betriebskosten (Grundsteuer, Versicherung, Strom, Müllabfuhr, Kanal, Wasser, Heizung, Gartenpflege, Schneeräumung, TV, Internet), die Instandhaltung, die Einrichtung und Ausstattung des Ferienhauses und deren Erhaltung zu bezahlen € (Pkt 4 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ).   2019 (Überschussrechnung 2019 der Bf) | Art Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse 20% | 17.500 (Kto 4000) |   | AfA |   | -10.132,48 (Kto 7020) | Instandhaltung |   | -1.212,44 (Kto 7200) | Betriebskosten 20% |   | -2.834,32 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | -873,48 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | -105,57 (Kto 7150) | Zinsen |   | -3.298,37 (Kto 8280) | Gebühren, Abgaben |   | -133,24 (Kto 7180) | Versicherungen |   | -427,24 (Kto 7700) | Beratungsaufwand |   | -886,10 (Kto 7750) | Gebühren 20% |   | -21,29 (Kto 7782) | Summe Ausgaben |   | -19.924,53 | Verlust |   | -2.424,53 € |   |   |   Die Mieterlöse von 17.500 € stammen zur Gänze von der einzigen Mieterin AS EE GmbH (Kto 4000 Erlöse). Die Mieterin verpflichtete sich zu einer jährlichen Miete von 17.500 € (Pkt 2 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ). Die Bf verpflichtete sich, die Betriebskosten (Grundsteuer, Versicherung, Strom, Müllabfuhr, Kanal, Wasser, Heizung, Gartenpflege, Schneeräumung, TV, Internet), die Instandhaltung, die Einrichtung und Ausstattung des Ferienhauses und deren Erhaltung zu bezahlen € (Pkt 4 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ).   2020 (lt. Zahlen der Bf - Prognoserechnung der Bf 2020-2030 vom 24.9.2020, dem BFG überreicht am 28.9.2020) | Art Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse 20% bis März | 4.375 (Kto 4000) |   | Mieterlöse | 5.700 |   | Mieterlöse April-Dezember | 5.000 |   | Summe Einnahmen | 15.075 € |   | Provision |   | -1.140 | AfA |   | -10.100 (Kto 7020) | Instandhaltung (Prognose, | vorgelegt 28.9.2020) | -1.200 | Betriebskosten 20%+10% | (Prognose 28.9.2020) | -2.800 |   |   |   | Grundsteuer |   | -100 | Zinsen | (Prognose 28.9.2020) | -2.700 | Übrige Werbungskosten |   | -1.500 |   |   |   |   |   |   |   |   |   | Summe Ausgaben |   | -19.540 | Verlust |   | - 4.465 € |   |   |     Die Bf errechnete in ihrer Prognoserechnung vom 24.9.2020 einen Verlust von -3.325 € für 2020, berücksichtigte dabei allerdings zu Unrecht die auch lt. ihrer Prognoserechnung anzusetzenden Werbungskosten in Höhe von 1.140 € nicht. Die Bf verpflichtete sich, die Betriebskosten (Grundsteuer, Versicherung, Strom, Müllabfuhr, Kanal, Wasser, Heizung, Gartenpflege, Schneeräumung, TV, Internet), die Instandhaltung, die Einrichtung und Ausstattung des Ferienhauses und deren Erhaltung zu bezahlen € (Pkt 4 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ). Ad tatsächliche Ergebnisse bis 2019 , Prognoserechnungen Bf bis zum Jahr 2030 samt Prognose des BFG 2031: Tatsächliche Werte bis 2019 inklusive fiktiver Ansätze zum Ausgleich der Unwägbarkeit | -2.530,83 | 2009 | -10.433 inklusive fiktiver Einnahmen | 2010 | -8.472 € inklusive fiktiver Einnahmen | 2011 bis August | -4.236 € inklusive fiktiver Einnahmen | 2011 ab September | -11.818,94 € | 2012 | -10.417,24 | 2013 | -11.278,85 | 2014 | -5.620,32 | 2015 | -6.465,39 | 2016 | -9.521,94 | 2017 | -2.849,45 | 2018 | -2.424,53 | 2019 | - 86.068,49 € | 2009-Ende 2019 |   |     Prognose der Bf 28.9.2020 ab 2020 | -4.465 inkl. Provision 1.140 € | 2020 | 1.400 | 2021 | 500 | 2022 | 1.140 | 2023 | 1.040 | 2024 | 3.300 | 2025 | 3.000 | 2026 | 3.100 | 2027 | 3.500 | 2028 | 4.100 | 2029 | 2020-2029 Summe | +16.615   | - 86.068,49 € | 2009-Ende 2019 | +16.615 € | 2020-2029 | -69.453,49 € | Gesamtverlust in 21 Jahren, mit welchem bei Außerachtlassung der Änderung der Bewirtschaftung im September 2011 und bei Außerachtlassung der Unwägbarkeiten auch im ersten Bewirtschaftungszeitraum zu rechnen gewesen wäre Da im ersten Bewirtschaftungszeitraum (2009-August 2011) mit einem Gesamtverlust zu rechnen gewesen wäre, ist in der Zeit 2009-August 2011 von Liebhaberei auszugehen, wie das Finanzamt zu Recht festgestellt hat.   2.) die Zeit nach Änderung der Art der Bewirtschaftung vom September 2011 2011 September - Dezember (zweiter Betreiber, 2. Bewirtschaftungszeitraum ab September 2011) | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse fiktiv | 3.333,33 € (10.000 x 4/12) |   | Zinsen |   | -2.692 (4/12 von 8.076) | Kreditgebühren |   | -166,33 (4/12 von 499) | AfA |   | -3.377,67 (4/12 von 10.133) | Vermarktungskosten |   | -833,33 (4/12 von -2.500) | Betriebskosten |   | -500 (4/12 von - 1.500 ) | Werbungskosten |   | -7.569,33 € | Verlust |   | -4.236 € |   |   |   Zu den Vermarktungskosten von 2.500: Siehe Prognoserechnung der Bf vom 25.11.2014 = Beilage 3 der Beschwerde vom 26.11.2014 und Prognose der Bf vom 22.3.2016. Zu den Betriebskosten von 1.500 €: Siehe Prognoserechnung der Bf vom 25.11.2014 = Beilage 3 der Beschwerde vom 26.11.2014 und Prognose der Bf vom 22.3.2016.   2012 (siehe Überschussrechnung 2012): | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Miete fiktiv | 10.000 |   | Gutschrift 14.11.2012 |   |   | Zinsen |   | 8.975,49 (Kto 8280, | Kreditgebühren |   | 499,44 (Kto 8300) | Versicherungen |   | 385,67 (Kto 7700) | AfA |   | 10.132,59 | Beratung |   | 878,99 (Kto 7750) | Instandhaltung |   | 946,76 (Kto 7200) | Werbungskosten |   | -21.818,94 | Verlust |   | -11.818,94 Ad 8.975,49: Siehe Bankbestätigung vom 31.12.2012 Die Bf setzen noch im Jahr 2012 fiktive Einnahmen an (Prognoserechnung vom 22.3.2016). Die Kosten von 8.975,49 und von 499,44 ergeben sich aus der Überschussrechnung 2012, aber auch aus der Prognose vom 25.11.2014 (= Anlage 3 der Beschwerde vom 26.11.2014). Dasselbe gilt für die restlichen Werbungskosten (385,67; 946,76; 10.132,59 und 878,99). Ad Betriebskosten 2012: Die Betreiberin hat die Kosten für das Verbrauchsmaterial, Stromkosten, Heizungskosten, sonstige Energiekosten, Kosten für Wasser- Kanalgebühren, Kosten der Ortstaxe, anderer Instandhaltungen, Reinigungskosten, Kosten der Abfallentsorgung, Managementkosten, Wäschekosten von den Beherbergungserlösen abgezogen und den Rest an die Eigentümer ausbezahlt. Dh , die Mieterlöse wurden im Großen und Ganzen vertragskonform (Gästevermittlungs- und Betriebsführungsvertrag vom September 2011 mit der zweiten Betreiberin, siehe oben) bereits mit dem Großteil der Betriebskosten saldiert, bevor sie durch die Betreiberin an die Eigentümer, u.a. die Bf weitergeleitet wurden (E-Mail der Betreiberin an die Eigentümer vom 16.4.2012 "maandag 16 april 2012"). 2013 (siehe Überschussrechnung 2013, siehe auch Prognose vom 22.3.2016): | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Entgelt Fruchtgenuss | 10.930,40 (Kto 4010) |   | Versicherung |   | 390,58 (Kto 7700) | Aufenthalt Eigentümer Gegenverrechnung |   | 203,64 (Konto 7211) | Zinsen |   | 8.645,81 (Kto 8280) | Kreditgebühren |   | 499,44 (Kto 8300) | AfA |   | 10.132,59 | Beratung |   | 1.252,12 (Kto 7750) | Instandhaltung |   | 223,46 (Kto 7200) |   |   | -21.347,64 | Verlust |   | -10.417,24 Die Einnahmen von 10.930,40 € laut Überschussrechnung 2013 ergeben sich auch aus der Prognose vom 22.3.2016. Dasselbe gilt auch für die Werbungskosten des Jahres 2013, die als Istwerte anzusehen sind (Prognose vom 22.3.2016). Diese Einnahmen sind auch aus den einzelnen Abrechnungen ersichtlich. Die Einnahmen 2013 stammen zum Teil von der IGG GmbH (2.727,27 + 2.781,31 = 5.508,58 €) (Gutschrift der Betreiberin IGG GmbH 1/73 vom 9.3.2013; Gutschrift 2/73 der Betreiberin vom 30.4.2013), zum Teil (920,91+ 920,91+ 1.534,55 + 2.045,45 € = 5.421,82) von der @EIU BR B.V., EINN ( Creditnota 975 026 177 der @EIU BR B.V.vom 13.6.2013; Creditnota 574 964 390 der @EIU BR B.V. vom 20.6.2013; Creditnota 575 000 526 der @ EIU BR B.V vom 21.11.2013; Bestätigung über Buchungen vom 21.12.2013 und vom 28.12.2013 über 1.688 € und über 2.250 €). Ab Mai 2013 lag die Akquisition von Mieteinnahmen von Feriengästen hauptsächlich in den Händen der @EIU BR B.V. Zu den Zinsen von 8.645,81, mit welchen das Konto der Bf im Jahr 2013 belastet wurde, siehe auch Bankbestätigung vom 25.9.2014. Ad Versicherung (390,58 €) siehe auch Prämienabrechnung vom 9.8.2013. 2014 (lt. Überschussrechnung 2014): | Art der Einnahmen/ Werbungskosten | Einnahmen | Werbungskosten | Mieterlöse | 8.824,28 (Kto 4010) |   | Eigennutzung | 681,82 (Kto 4020) |   | Betriebskosten 20% |   | 2.404,06 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | 383,74 (Kto 7411) | Versicherungen |   | 397,63 (Kto 7700) | Grundsteuer |   | 70,38 (Kto 7150) | Zinsen |   | 6.170 (Kto 8280) | Kreditgebühren |   | 499,49 (Kto 8280) | AfA |   | 10.132,59 (lt. Anlagenverz.) |   |   |   | Beratung |   | 727,06 (Kto 7750) | Instandhaltung |   | 0 | Einnahmen gesamt | 9.506,10 |   | Werbungskosten gesamt |   | -20.784,95 | Verlust |   | -11.278,85 Siehe auch Prognose 30.8.2016. Die Mieterlöse der Bf (8.824,28 €) wurden hauptsächlich (7.424,28 €) durch die @EIU BR B.V., EINN, akquiriert. Zum Teil (1.400 € + Ust für die Zeit 22.2.-1.3.2014) erfolgten die Mietzahlungen noch durch das "OAdorf"= IGG GmbH (Mieterlöse siehe auch Creditnota der @EIU BR B.V. vom 2.1.2014; Creditnota der @EIU BR B.V vom 16.1.2014; Creditnota der @EIU BR B.V. vom 30.1.2014; Abrechnung vom 1.7.-30.9.2014; Rechnung an das OAndorf für die Zeit 22.2.-1.3.2014; Abrechnung von OEING EINN 20.12.14 Die Betriebskosten von 2.404,06 setzen sich zusammen aus 669,49 € und 1.724,57 €: -Betriebskosten von 679,49 € siehe auch ER vom 30.9.2014, erhalten vom Fernwärmeversorgungsunternehmen -Betriebskosten von 1.724,57 siehe auch ER vom 18.2.2014 der Hotel GmbH. 2015 (Überschussrechnung 2015) | Art der Einnahmen/ Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Miete | 15.040,19 (Kto 4010) |   |   |   |   | Betriebskosten (3.736,48 €) |   |   | Betriebskosten 20% |   | 2.862,27 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | 401,48 (Kto 7411) | Versicherungen |   | 402,35 (Kto 7700) | Grundsteuer |   | 70,38 (Kto 7150) |   |   |   | Zinsen |   | 4.887,78 (Kto 8280) | Kontoberichtigung (lt. Über- | -schussrechnung) | -0,02 | Kreditgebühr |   |   | AfA |   | 10.132,59 (Anlagenverzeichnis) | Beratung |   | 611,48 (Kto 7750) | Instandhaltung und Schneeräumung |   | 1.292,20 (Kto 7200) | Werbungskosten |   | -20.660,51 | Verlust |   | -5.620,32 Die Erträge auf dem Konto 4010 (15.040,19 €) wurden zu Gunsten der Bf hauptsächlich durch die @EIU BR B.V., EINN, akquiriert (Konto 4010 Mieterlöse, Huurovereenkomst Jänner-März 2015, Creditnota der @Leisture BR B.V. vom 17.12.2014, Betalingsvoorstel der @EIU BR B.V vom 13.1.2015, Creditnota der @EIU vom 8.1.2015, Betalingsvoorstel der @EIU vom 15.1.2015, Betalingsopgave der @EIU vom 22.1.2015; Huurovereenkomst der EIU EINN April-Juni 2015; Reserveringsbevestiging der EIU vom 18.7.2015; Abrechnung der EIU EINN betreffend OEX und AML vom 19.10.2015; Huurovereenkomst der EIU EINN Dezember 2015; Betalingsopgave der EIU vom 19.11.2015 und vom 26.11.2015). Ein Teil der Erträge (2.492,93 €) wurde durch die IEA Immobilien GmbH zu Gunsten der Bf verursacht (Konto 4010 ; Rechnung vom 10.12.2014 an die IEA) Mit Betriebskosten 20% sind gemeint: Energiekosten, Heizungskosten, Check-In und Checkout Service und Entgelt des Internet-Providers (Kto 7410) Mit Betriebskosten 10% sind gemeint: Kanal- und Wassergebühren (Kto 7411)   2016 (lt. Überschussrechnung der Bf ): | Art der Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse (ELA) | 7.323,64 (Kto 4010) |   | Mieterlöse Ferienhaus 13 % | 8.906,76 (Kto 4013) |   | Eigennutzung | 569,03 (Kto 4020) |   | Summe Mieteinnahmen | 16.799,43 |   | AfA |   | 10.132,59 (Anlagenverzeichnis) | Instandhaltung |   | 1.028,84 (Kto 7200) |   |   |   | Betriebskosten 20% |   | 3.898,51 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | 301,59 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | 140,76 (Kto 7150) | Gebühren, Abgaben |   | 163,50 (Kto 7180) | Versicherungen |   | 406,10 (Kto 7700) | Gebühren 20% |   | 4,92 (Kto 7782) |   |   |   | Zinsen Bank |   | 4.765,20 (Kto 8280) | Beratung |   | 2.422,81 (Kto 7750) | Werbungskosten Summe |   | -23.264,82 | Verlust |   | -6.465,39   Die Einnahmen auf dem Konto 4010 (7.323,64 €) stammen von den Akquisitionstätigkeiten der @EIU BR B.V, EINN, zu Gunsten der Bf (Konto 4010 , Huurovereenkomst Jänner-März 2016). Dies ist daraus zu schließen, dass links oben bei der Abrechnung "huurovereenkomst" die Bezeichnung "EINN" zu finden ist, die auf die EIU BR B.V. hinweist Die Einnahmen auf dem Konto 4013 (8.906,76 €) stammen hauptsächlich (923,89 € + 4.264,29 € = 5.188,18 €) ebenso von den Akquisitionstätigkeiten der @ EIU BR B.V, zum etwas geringeren Teil (1.553,98 € + 2.164,60 €= 3.718,58) aber auch von den Akquisitionstätigkeiten der ELA B.V. zu Gunsten der Bf (Konto 4013; Huurovereenkomst April-Juni 2016; Juli - September 2016; Oktober - Dezember 2016;). Dies ist anhand der Abrechnungen links oben zu erkennen, wo sich entweder die Bezeichnung "EINN" für die EIU BR B.V. oder "ELA" befindet. Die @EIU BR B.V. und die ELA B.V. gehörten zum selben Konzern. Instandhaltungen (Kto 7200): Kosten für Reparaturen und Winterdienst Betriebskosten 20% (Kto 7410): Energiekosten, Kosten der Tätigkeit des Agenten (IEA GmbH)= "Management Fee" z.B. Check in, Check out; Kosten der Nutzung des Internets; Kosten GIS, Kosten der Zählermiete und Wasserbereitstellung Betriebskosten 10% (Kto 7411): Kanal und Wasserverbrauch 2017 (Überschussrechnung 2017 der Bf) | Art der Einnahmen/ Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten ( €) | Mieterlöse AS EE | 4.375 (Kto 4010) |   | Mieterlöse 13 % ELA | 8.813,62 (Kto 4013) |   | Eigennutzung Ferienhaus | 0 |   | Summe Einnahmen | 13.188,62 |   |   |   |   | AfA |   | -10.132,59 (Kto 7020) | Instandhaltung |   | -30 (Kto 7200) | Betriebskosten 20% |   | -4.606,66 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | -469,31 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | -140,76 (Kto 7150) | Zinsen |   | -4.471,61 (Kto 8280) | Kontoberichtigung |   | +0,01 (Kto 8300) | Gebühren, Abgaben |   | -157,36 (Kto 7180) | Versicherungen |   | -409,34 (Kto 7700) | Rechts-und Beratungsaufwand |   | -2.287,93 (Kto 7750) | Gebühren |   | -5,01 (Kto 7782) | Summe Werbungskosten |   | -22.710,56 | Verlust |   | -9.521,94   Auf dem Konto 4010 ist eine Gutschrift, erhalten von AS EE, von 4.375 € erfasst (siehe auch Gutschrift Nr. 18019 von AS EE vom 4.12.2017)- Der Vertrag mit AS EE lief ab Dezember 2017,(Schreiben der Bf vom 24.9.2020). Auf dem Konto Nr. 4013 sind die Mieterlöse 13% (8.813,62), allesamt erhalten durch die Akquisitionstätigkeiten von ELA, erfasst (siehe die Darstellungen"Huurovereenkomst" von ELA vom 15.4.2017 und vom 8.10.2017 über die von ELA akquirierten Buchungen von Feriengästen). Somit wurden die Vermietungserlöse 2017 der Bf durch AS EE und ELA zu Gunsten der Bf akquiriert. 2018 (Überschussrechnung 2018 der Bf) | Art Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse 20% | 17.500 (Kto 4000) |   | AfA |   | -10.132,59 (Kto 7020) | Instandhaltung |   | -2.426,17 (Kto 7200) | Betriebskosten 20% |   | -2.328,63 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | -496,63 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | -105,57 (Kto 7150) | Zinsen |   | -3.460,84 (Kto 8280) | Gebühren, Abgaben |   | -97,24 (Kto 7180) | Versicherungen |   | -416,61 (Kto 7700) | Beratungsaufwand |   | -879,97 (Kto 7750) | Gebühren 20% |   | -5,20 (Kto 7782) | Summe Ausgaben |   | -20.349,45 | Verlust |   | -2.849,45 € |   |   |   Die Mieterlöse von 17.500 € stammen zur Gänze von der einzigen Mieterin AS EE GmbH (Kto 4000 Erlöse). Die Mieterin verpflichtete sich zu einer jährlichen Miete von 17.500 € (Pkt 2 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ). Die Bf verpflichtete sich, die Betriebskosten (Grundsteuer, Versicherung, Strom, Müllabfuhr, Kanal, Wasser, Heizung, Gartenpflege, Schneeräumung, TV, Internet), die Instandhaltung, die Einrichtung und Ausstattung des Ferienhauses und deren Erhaltung zu bezahlen € (Pkt 4 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ).   2019 (Überschussrechnung 2019 der Bf) | Art Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse 20% | 17.500 (Kto 4000) |   | AfA |   | -10.132,48 (Kto 7020) | Instandhaltung |   | -1.212,44 (Kto 7200) | Betriebskosten 20% |   | -2.834,32 (Kto 7410) | Betriebskosten 10% |   | -873,48 (Kto 7411) | Grundsteuer |   | -105,57 (Kto 7150) | Zinsen |   | -3.298,37 (Kto 8280) | Gebühren, Abgaben |   | -133,24 (Kto 7180) | Versicherungen |   | -427,24 (Kto 7700) | Beratungsaufwand |   | -886,10 (Kto 7750) | Gebühren 20% |   | -21,29 (Kto 7782) | Summe Ausgaben |   | -19.924,53 | Verlust |   | -2.424,53 € |   |   |   Die Mieterlöse von 17.500 € stammen zur Gänze von der einzigen Mieterin AS EE GmbH (Kto 4000 Erlöse). Die Mieterin verpflichtete sich zu einer jährlichen Miete von 17.500 € (Pkt 2 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ). Die Bf verpflichtete sich, die Betriebskosten (Grundsteuer, Versicherung, Strom, Müllabfuhr, Kanal, Wasser, Heizung, Gartenpflege, Schneeräumung, TV, Internet), die Instandhaltung, die Einrichtung und Ausstattung des Ferienhauses und deren Erhaltung zu bezahlen € (Pkt 4 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ).   2020 (siehe Prognoserechnung vom 24.9.2020, dem BFG vorgelegt am 28.9.2020)     | Art Einnahmen/Werbungskosten | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Mieterlöse 20% bis März | 4.375 (Kto 4000) |   |   | 5.700 |   |   | 5.000 |   |   | 15.075 |   | Provision |   | -1.140 | AfA |   | -10.100 (Kto 7020) | Instandhaltung (Prognose, | vorgelegt 28.9.2020) | -1.200 | Betriebskosten 20%+10% | (Prognose 28.9.2020) | -2.800 |   |   |   | Grundsteuer |   | -100 (-106/8x 12) (Kto 7150) | Zinsen | (Prognose 28.9.2020) | -2.700 (Kto 8280) | Übrige Werbungskosten |   | -1.500 |   |   |   |   |   |   |   |   |   | Summe Werbungskosten |   | 19.540 | Verlust |   | - 4.465 € |   |   |   Die Bf errechnete einen geringeren Verlust (-3.325 €), hat jedoch zu Unrecht die Provision in Höhe von 1.140 € nicht abgezogen. Die Bf verpflichtete sich, die Betriebskosten (Grundsteuer, Versicherung, Strom, Müllabfuhr, Kanal, Wasser, Heizung, Gartenpflege, Schneeräumung, TV, Internet), die Instandhaltung, die Einrichtung und Ausstattung des Ferienhauses und deren Erhaltung zu bezahlen € (Pkt 4 der Vereinbarung vom 5.10.2017 über die Miete eines Ferienhauses ). Ad tatsächliche Ergebnisse bis 2019 , Prognoserechnungen Bf bis zum Jahr 2030 samt Prognose des BFG 2031: Tatsächliche Werte bis 2019 | -2.530,83 | 2009 | -10.433 inklusive fiktiver Einnahmen | 2010 | -8.472 € inklusive fiktiver Einnahmen | 2011 bis August | Ende erster Bewirtschaftungszeitraum per 31.8.11 |   |   |   | Beginn zweiter Bewirtschaftungszeitraum ab 1.9.11 |   | -4.236 € | 2011 ab September | -11.818,94 € | 2012 | -10.417,24 | 2013 | -11.278,85 | 2014 | -5.620,32 | 2015 | -6.465,39 | 2016 | -9.521,94 | 2017 | -2.849,45 (62.208,13) | 2018 | -2.424,53 | 2019 | - 64.632,66 | September 2011-Ende 2019 |   |     Prognose der Bf 24.9.2020 (vorgelegt 28.9.2020) ab 2020 |   |   |   |   | -4.465 inkl. Provision 1.140 | 2020 | 1.400 | 2021 | 500 | 2022 | 1.140 | 2023 | 1.040 | 2024 | 3.300 | 2025 | 3.000 | 2026 | 3.100 | 2027 | 3.500 | 2028 | 4.100 | 2029 | 4.400 | 2030 | +21.015 | 2020-2030 lt. Prognose Bf, vorgelegt 28.9.2020 Prognose des BFG für 2031 ausgehend von den Zahlen der Bf lt. Prognose 2020-2030: Die Bf hat die Einnahmen in ihrer letzten Prognose vom 24.9.2020 alle 2 Jahre valorisiert. Die Bf nahm für das Jahr 2023 verglichen mit dem Jahr 2022 eine Steigerung der Einnahmen um 5% an. Die Bf nahm für das Jahr 2025 verglichen mit dem Jahr 2024 eine Steigerung der Einnahmen um 14,29% an. Die Bf nahm für das Jahr 2027 verglichen mit dem Jahr 2026 eine Steigerung der Einnahmen um 2,08 % an. Die Bf nahm für das Jahr 2029 verglichen mit dem Jahr 2028 eine Steigerung der Einnahmen um 2,04% an. Selbst gesetzt den Fall, die Einnahmen würden im Jahr 2031 verglichen mit dem Vorjahr 2030 um 15% steigen, würde sich für 2031 in Anlehnung an die Prognose der Bf 2020-2030 folgendes Ergebnis erwarten lassen: | Art Einnahmen /Werbungskosten 2031 | Einnahmen (€) | Werbungskosten (€) | Einnahmen | 28.750 (25.000 x 1,15) |   |   |   |   | AfA |   | -10.100 | Instandhaltung |   | -5.000 | Betriebskosten |   | -3.900 | Grundsteuer |   | -100 | Zinsen |   | 0 | Übrige Werbungskosten |   | -1.500 | Summe Werbungskosten |   | -20.600 | Überschuss 2031 (Prognose BFG) | +8.150 |   Bisherige Ergebnisse und Prognosen bis 2031: | - 64.632,66 | Ergebnisse September 2011-Ende 2019 | +21.015 | 2020-2030 lt. Prognose Bf, vorgelegt 28.9.2020 | +8.150 | 2031 Prognose BFG | -35.467,66 | Gesamtverlust 2011-2031 Der Gesamtverlust bis einschließlich 2019 ist so hoch, dass er durch die prognostizierbaren Ergebnisse bis 2031 nicht mehr aufgeholt werden kann. Es ist daher für die Zeit ab Änderung der Bewirtschaftungsart (September 2011) nicht mit einem Gesamtüberschuss zu rechnen. Die Betätigung der Bf ist daher aus heutiger Sicht auch ab September 2011 als Liebhaberei anzusehen, wie das Finanzamt zu Recht festgestellt hat. V.) Zulässigkeit der Revision Die Bf, eine Personengesellschaft, hat ein Ferienhaus vermietet. Die Vermietung begann am 1.1.2010. Am 24.3.2011 ergingen ein Umsatzsteuerbescheid 2009 und ein F-Bescheid 2009 (Erstbescheide), mit welchen die Vermietung ohne Erlassung vorläufiger Bescheide als Einkunftsquelle anerkannt wurde. Daher wurden Vorsteuern 2009 in Höhe von ca 75.000 € und ein Verlust 2009 von ca 2.500 € anerkannt. Nach Erlassung dieser Erstbescheide erließ das Finanzamt am 16.10.2014 Wiederaufnahmebescheide betreffend U und F 2009. Das Finanzamt begründet die Wiederaufnahme 2009 im Wesentlichen damit (TZ 1 BP-Bericht), dass während der Betriebsprüfung (September 2013-2014), dh nach Erlassung der Erstbescheide (24.3.2011) festgestellt worden sei, dass die Mieterin der Bf von Beginn der Mietvertragsdauer an (1.1.2010, dh 15 Monate vor Erlassung des Erstbescheides) in Zahlungsverzug gewesen sei. In Kenntnis dieser Tatsachen hätte das Finanzamt vorläufige Bescheide erlassen. Hiezu wird durch das BFG festgestellt: Auch ohne Kenntnis dieses Sachverhaltselementes des Einnahmenausfalles war das Finanzamt nicht daran gehindert, die richtigen Bescheide (richtig und zweckmäßig wären jedenfalls auch beim Kenntnisstand bei Erlassung der Erstbescheide vorläufige Bescheide gewesen) zu erlassen. Schon mangels eines aus der damaligen Sicht (24.3.2011) ausreichenden Beobachtungszeitraumes - die Vermietungstätigkeit war erst am 1.1.2010 begonnen worden - war damals (24.3.2011) nach Ansicht des BFG jedenfalls ungewiss, ob die Bf in der Lage sein würde, bis zum 31.12.2029 (Beginn der ersten Aufwendungen 2009, Beginn der Vermietung 2010) einen Gesamtüberschuss zu erwirtschaften (vgl.DKMZ, EStG, 20. Auflage, § 2 LVO TZ 474). Daher hätte das Finanzamt unabhängig von der Kenntnis nicht vorhandener Einnahmen in der Zeit 1.1.2010 bis 24.3.2011 die Einkunftsquelle im Rahmen vorläufiger Bescheide betreffend U und F 2009 anerkennen können (vgl. DKMZ EStG 20. Aufl. § 2 LVO TZ 564; 564/1; 565; 567; 568). Die Erlassung vorläufiger Bescheide ist typischerweise die effizienteste Strategie, um dem Finanzamt und dem BFG bei Vermietungsfällen einen ausreichend langen Beobachtungszeitraum zu ermöglichen, um beurteilen zu können, ob eine objektive Ertragsfähigkeit der Vermietung vorliegt. Ein noch so günstig scheinender Vertrag (vgl. die für die Vermieterin sehr günstigen Vertragsbestimmungen des Verwaltungs- und Managementvertrages: § 6, § 3,§ 4,§ 5.1 ) ersetzt einen ausreichend langen Beobachtungszeitraum nicht, da man erst nach einer ausreichend langen Beobachtungszeit erkennen kann, was ein Mietvertrag tatsächlich wert ist und ob eine Vermietung tatsächlich objektiv ertragsfähig ist. Dieser vom Finanzamt herangezogene Wiederaufnahmsgrund besteht daher aus der Sicht des BFG nicht zu Recht. Fazit: Das BFG ist der Ansicht, dass bei einem Beobachtungszeitraum von nur 15 Monaten im gegenständlichen Fall jedenfalls von einer Ungewissheit der objektiven Ertragsfähigkeit der Vermietungstätigkeit i.S. des § 200 BAO auszugehen war. Das Finanzamt ist jedoch der Ansicht, dass sich die Ungewissheit erst aus der Kenntnis des totalen Einnahmenentfalles im Zeitraum von 15 Monaten vor Erlassung der Erstbescheide ergeben hat. Über eine vergleichbare Rechtsfrage hatte der VwGH noch nicht zu entscheiden. Die Revision ist daher gem. Art 133 Abs 4 B-VG zulässig.     Klagenfurt am Wörthersee, am 19. November 2020  

Normen und Schlagworte

Herkunft

Herkunft dieses Textes

Bestand
BFG-Entscheidungen
Dokumenttyp
Bescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis
Geschäftszahl
RV/4100476/2016
ECLI
ECLI:AT:BFG:2020:RV.4100476.2016
Stammnummer
131044
Gültig
19.11.2020 bis auf Weiteres
Stand Bestandsliste
25.09.2026 06:13
Von uns abgerufen
26.09.2026
Quelle
Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
Lizenz
CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF

Original in der Findok öffnen PDF beim BMF