Findok · BFG-Entscheidungen
BFG RV/4100271/2010
Frage des Vorliegens eines Dienstverhältnisses, sozialversicherungsrechtliches Verfahren
geltende FassungBescheidbeschwerde - Einzel - ErkenntnisRV/4100271/2010vom 04.03.2015Teil 2 von 2
Entscheidung in der vom BMF bzw. BFG anonymisiert veröffentlichten Fassung. Wir ergänzen oder verknüpfen keine personenbezogenen Angaben.
Wortlaut laut Findok
Im gegenständlichen Fall wurde die Beurteilung, ob im gegenständlichen Fall eine Dienstnehmereigenschaft des J.G. im Verhältnis zum Bf. vorliegt, vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz in seinem Bescheid vom XY., vorgenommen. Das BFG schließt sich sowohl der darin vorgenommenen Beweiswürdigung wie auch der darin enthaltenen rechtlichen Beurteilung an, dass nämlich das im gegenständlichen Fall zwischen dem Bf. und J.G. bestehende Vertragsverhältnis so ausgestaltet ist, dass eine persönliche Abhängigkeit und damit auch eine Dienstnehmereigenschaft des J.G. nicht gegeben war.
Somit erfolgten die vom Finanzamt vorgenommenen Abgabenvorschreibungen (Dienstgeberbeitrag und Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag für die Jahre 2005 bis 2008) zu Unrecht.
Es ergeben sich daraus folgende geänderte Bemessungsgrundlagen und Abgabenbeträge:
1. Bemessungsgrundlagen:
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Jahr
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Bemessungsgrundlage laut Bescheid vom 30. April 2010
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Bemessungsgrundlage laut Erkenntnis BFG
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2005
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271.086,88
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237.062,08
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2006
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308.460,44
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273.920,84
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2007
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339.774,88
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305.235,28
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2008
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360.116,22
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335.650,58
2. Abgaben und Ergebnis:
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Jahr
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DB/Bescheid 30.4.2010
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DB/Erkenntnis
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DZ/Bescheid
30.4.2010
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DZ/Erkenntnis
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Gutschrift DB/DZ
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2005
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12.198,91
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10.667,83
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1.138,58
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995,66
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1.531,08/142,92
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2006
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13.880,72
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12.326,44
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1.295,53
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1.150,47
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1.554,28/145,06
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2007
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15.289,87
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13.735,59
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1.427,07
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1.281,99
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1.554,28/145,08
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2008
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16.205,23
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15.104,28
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1.476,49
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1.376,17
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1.100,95/100,32
Gegen diese Entscheidung ist gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG eine Revision nicht zulässig, da das Erkenntnis nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt, insbesondere weil das Erkenntnis nicht von der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes abweicht, eine solche Rechtsprechung fehlt oder die zu lösende Rechtsfrage in der bisherigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes nicht einheitlich beantwortet wird.
Klagenfurt am Wörthersee, am 4. März 2015
Normen und Schlagworte
- § 41 Abs. 1 FLAG 1967, Familienlastenausgleichsgesetz 1967, BGBl. Nr. 376/1967
- § 47 Abs. 2 EStG 1988, Einkommensteuergesetz 1988, BGBl. Nr. 400/1988
Herkunft
Herkunft dieses Textes
- Bestand
- BFG-Entscheidungen
- Dokumenttyp
- Bescheidbeschwerde - Einzel - Erkenntnis
- Geschäftszahl
- RV/4100271/2010
- ECLI
- ECLI:AT:BFG:2015:RV.4100271.2010
- Stammnummer
- 103895
- Gültig
- 04.03.2015 bis auf Weiteres
- Stand Bestandsliste
- 25.09.2026 06:13
- Von uns abgerufen
- 26.09.2026
- Quelle
- Findok – Finanzdokumentation des Bundesministeriums für Finanzen
- Lizenz
- CC0 1.0 — gemeinfrei gewidmet vom BMF