…im Zeitpunkt der Betriebsaufgabe uneinbringliche Forderung ist somit als nicht werthaltig anzusehen und bei Ermittlung des Aufgabegewinnes nicht zu berücksichtigen. Würde daher der Abgabepflichtige von seinem Bewertungswahlrecht insofern rückwirkend Gebrauch machen, diese Forderung im Übergangsgewinn mit dem Nennwert und nicht mit dem niedrigeren Teilwert ansetzen…
…6/98, Anmerkung des Senates), dass die Maßgeblichkeit eines handelsrechtlichen Bewertungswahlrechtes (§ 202 HGB) für die Abgrenzung zwischen Einlagenrückzahlung und Gewinnausschüttung sachlich fragwürdig wäre. Auch Beiser tritt im Hinblick auf die unterschiedlichen Zielsetzungen von Unternehmens- und Steuerbilanz für eine klare Trennung dieser Bilanzen ein. Im Handelsrecht…
…auch bei Wahlrechten s. Werndl, Besteuerung nach Wahl? Wahlrechte, insbesondere Bewertungswahlrechte im Steuerrecht, ÖStZ 1997, S. 189 ff). Massoner kommt ebenfalls zu folgendem Schluss: "Denn gerade bei langer Haltedauer ist die Wertentwicklung einer Beteiligung im Zeitpunkt des Erwerbs oftmals nicht abschätzbar, und die Ausübung des…
…"Damit kam es bei der (Bank) abgabenrechtlich - unabhängig von handels- bzw. unternehmensrechtlichen Bewertungswahlrechten - zwingend zu einer Gewinnrealisierung nach Maßgabe des im § 6 Z 14 lit .a EStG 1988 verankerten Tauschgrundsatzes." Entsprechend den Ausführungen des VwGH sind daher nunmehr im Jahr 1999 die stillen Rücklagen iSd…
…dass infolge der Wiederaufnahme des Verfahrens, das eine geänderte Gewinnsituation bedingt, eine neue Ausübung der Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte ermöglicht und damit eine geänderte Inanspruchnahme von Investitionsbegünstigungen in den wiederaufgenommenen Veranlagungsjahren zuzulassen sei. Bei Nichtentsprechung dieses Erkenntnisses würde die erfolgte Wiederaufnahme ausschließlich zum Nachteil des Steuerpflichtigen…