…unbegründet abzuweisen. 2.) Berufung gegen den (neuen) Sachbescheid: a) Außergewöhnlicher Ernteschaden: Gemäß § 7 der Verordnung des BMF über die Aufstellung von Durchschnittssätzen für die Ermittlung des Gewinnes aus Land- und Forstwirtschaft (in der Folge: LuF PauschVO 2006) sind bei Ertragsausfällen durch außergewöhnliche Ernteschäden wie Dürre…
…Berücksichtigung außergewöhnlicher Ernteschäden und besonderer Viehverluste (§ 7). Der Bw beantragt eine Gewinnermittlung nach dem Einheitswert im Rahmen einer Vollpauschalierung. Die Verordnungsermächtigung des § 17 Abs 4 EStG bezieht sich auf "Gruppen von Steuerpflichtigen." Nach § 17 Abs 5 EStG 1988 werden in der Verordnung die Gruppen von…
…bereits zwei maßgeschneiderte Steuerbegünstigungen, die bis zum EStG 1967 zurückreichen, vorhanden sind: Gemäß § 12 Abs. 7 EStG kann die Hälfte der Einkünfte aus Waldnutzung infolge höherer Gewalt bis zu 24 Monaten einer steuerfreien Übertragungsrücklage zugeführt werden. Gemäß § 37 Abs. 6 EStG sind die Einkünfte aus…
…die Katastrophenschäden im ergangenen Einkommensteuerbescheid nicht als außergewöhnliche Belastung Berücksichtigung gefunden hätten. Hierzu führte die Bw. aus, dass ihr eigentlicher Wohnsitz in der B-Gasse in X sei und nicht in der A-Gasse in W, somit also ihr Hauptwohnsitz von den Katastrophenschäden betroffen sei…
…Sinne des § 34 Abs. 6 EStG 1988 vorliegt und dem Berufungswerber aus der Schadensbeseitigung grundsätzlich Aufwendungen erwachsen sind, in welcher Höhe die geltend gemachten Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung im Sinne des § 34 Abs. 6 EStG 1988 berücksichtigt werden können. Gemäß § 34 Abs. 1 EStG 1988…
…nicht ersetzten -Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung Anerkennung finden würden (€ 6.898,-). Die Zustimmung zur Einigung wurde von den Parteien am 2. März 2011 gegeben (vgl. diesbezüglichen Mailverkehr). Über die Berufung wurde erwogen: Gemäß § 34 Abs. 6 EStG 1988 können Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden…
…cit). Gemäß § 34 Abs. 6 erster Teilstrich EStG 1988 können Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden, insbesondere Hochwasser-, Erdrutsch-, Vermurungs- und Lawinenschäden ohne Berücksichtigung des Selbstbehaltes im Ausmaß der erforderlichen Ersatzbeschaffungskosten abgezogen werden. Eine Steuerermäßigung wegen außergewöhnlicher Belastung kommt nur dann in Betracht, wenn sämtliche Voraussetzungen…
…Anerkennung der außergewöhnlichen Belastungen. F) Mit Berufungsvorentscheidung vom 11. November 2011 wurde der Einkommensteuerbescheid für 2009 dahingehend abgeändert, dass außergewöhnliche Belastungen gemäß § 34 Abs. 4 EStG 1988 vor Abzug des gleich hohen Selbstbehaltes in Höhe von € 2.356,03 (d.i. € 7.774…
…Arbeitszimmer) jedoch nicht als außergewöhnliche Belastung. Mit Eingabe vom 7. November 2008 wurde Berufung gegen diesen Steuerbescheid erhoben. Der Berufungswerber hätte im Winter 2005/2006 einen Schneedruckschaden an seinem Dach erlitten. Der Berufungswerber hätte trotz mehrmaligem Abschaufeln des Daches von Schnee und Eis durch den…
…bestanden hätte und sich angesichts des Einkommens des Bw. aus anderen Erwerbsquellen auch keine persönliche wirtschaftliche Notlage ergeben hätte. Zudem ist der Bestimmung des § 37 Abs. 6 EStG 1988 der vom Bw. wiederholt ins Treffen geführte Begriff des "aussetzenden Betriebes" nicht zu entnehmen. § 37 Abs…
…Aufwendungen, die unmittelbar zur Beseitigung von Schadensfolgen verausgabt werden, sind als außergewöhnlich und zwangsläufig erwachsen im Sinne des § 34 Abs. 1 EStG 1988 zu bezeichnen. Dem Grunde nach ordnet der Unabhängige Finanzsenat daher entsprechend der gegebenen Sach- und Aktenlage im Schätzungswege ausschließlich die vom Bw…
…die sonstigen Bezüge gemäß § 67 Abs. 1 und 2, anzusetzen. (6) Folgende Aufwendungen können ohne Berücksichtigung des Selbstbehaltes abgezogen werden: - Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden, insbesondere Hochwasser-, Erdrutsch-, Vermurungs- und Lawinenschäden im Ausmaß der erforderlichen Ersatzbeschaffungskosten. - ........... (7) .......... (8) .......... " Eine Steuerermäßigung wegen außergewöhnlicher Belastung ist grundsätzlich…
…von Katastrophenschäden (Überschwemmung des Kellers infolge starker Regenfälle) iHv. (zunächst) € 7.389,70 als außergewöhnliche Belastungen. Das Finanzamt verwehrte im angefochtenen Bescheid den Abzug des geltend gemachten Katastrophenschadens und begründete dies wie folgt: "Die Erbringung eigener Arbeitsleistung ist mangels eines Kostenaufwandes steuerlich als außergewöhnliche…
…Jänner 2001 | 22.400,00 S | 24. März 2001 | 67.404,42 S | 7. November 2001 Rücküberweisung | -21.838,34 S Den Einkommensteuerbescheiden von 22. Juli 2004 legte das Finanzamt für das Jahr 2000 87.509 S und 4.568…
…Bescheid wird gemäß § 289 Abs. 1 BAO unter Zurückverweisung der Sache an die Abgabenbehörde erster Instanz aufgehoben. Entscheidungsgründe Der Berufungswerber (Bw) hat in seiner Einkommensteuererklärung für das Jahr 2006 Aufwendungen zur Beseitigung von Katastrophenschäden in der Höhe von 2.308 € als außergewöhnliche Belastung geltend…
…soweit sie einen vom Steuerpflichtigen von seinem Einkommen (§ 2 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 5) vor Abzug der außergewöhnlichen Belastungen zu berechnenden Selbstbehalt übersteigt. Der Selbstbehalt beträgt bei einem Einkommen | Von höchstens 7.300 Euro | 6% | mehr als 7.300 Euro…
…der Gewinn aus Forstwirtschaft gemäß § 3 der Pauschalierungsverordnung 2001 ermittelt, sondern beschränken sich die Ausführungen in den Einkommensteuerrichtlinien ausschließlich auf die Ermittlung der Einkünfte aus der Einkunftsquelle infolge höherer Gewalt (Kalamitätsnutzung). In der am 3. Mai 2007 abgehaltenen Berufungsverhandlung wurde von der steuerlichen Vertretung im…
…schließt die Anerkennung der geltend gemachten Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung aus (vgl. VwGH vom 1.7.1964, 865/63 und 10.4.1973, 398/73). In Anbetracht der dargestellten Rechtslage ist die Belastung durch die Reparatur des im Hochwasser beschädigten Fahrzeugs des Berufungswerber jedenfalls außergewöhnlich…
…Arbeitszimmer) jedoch nicht als außergewöhnliche Belastung. Mit Eingabe vom 7. November 2008 wurde Berufung gegen diesen Steuerbescheid erhoben. Die Berufungswerberin hätte im Winter 2005/2006 einen Schneedruckschaden an ihrem Dach erlitten. Die Berufungswerberin hätte trotz mehrmaligem Abschaufeln des Daches von Schnee und Eis durch den…
…zu finden. Es sei daher völlig unverständlich, wenn es nun in der Rz 7338 EStR 2000 idF 2. Wartungserlass 2006 heiße: "Wird das Holz aus Kalamitätsnutzung am Stock verkauft, sind die Betriebsausgabenprozentsätze des § 3 Abs. 2 Z 2 LuF Pausch VO 2006 anzuwenden". Unverständlich sei…