…seien die Begräbniskosten im Nachlass gedeckt und die Beschwerde war als unbegründet abzuweisen. Vorlageantrag Mit Schreiben vom 29.6.2022 beantragte die Beschwerdeführerin die Vorlage der Beschwerde an das Bundesfinanzgericht mit folgender Begründung: "Das FA behauptet zu Unrecht, dass die Begräbniskosten im Nachlass gedeckt sein…
…oder ob diese durch die Nachlassaktiva gedeckt sind. Da sowohl die Vermögenserklärung und das Erbteilungsübereinkommen vom 12.05.2012 stammen und der Einantwortungsbeschluss am 12.07.2012 erlassen wurde, ist davon auszugehen, dass erst im Jahr 2012 diese Ungewissheit wegfiel. Damit begann die Verjährung für…
…EUR 24.631,40) und unter Progressionsvorbehalt steuerbefreite ausländische Pensionseinkünfte (EUR 3.265,80). Neben Sonderausgaben machte der Bf außergewöhnliche Belastungen aus dem Titel von Begräbniskosten für seine 2012 verstorbene Ehegattin "soweit nicht im Nachlass gedeckt" iHv EUR 8.863,32 und sonstige außergewöhnliche Belastungen…
…und einen Teil der Errichtungskosten der Grabstelle in Höhe von € 3.490,20 anerkannt. Die Errichtungskosten einer Grabstelle sind, wenn Sie zwangsläufig und nicht im Nachlass gedeckt sind, separat von etwaigen Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastungen anzuerkennen. Die Errichtungskosten betragen insgesamt € 8.948,22…
…Bezüglich der Begräbniskosten behauptete die Bf, dass diese im Nachlass nicht gedeckt gewesen seien, da sich ein Überschuss der Passiva in Höhe von EUR 3.504,24 ergeben habe. In einem weiteren Ergänzungsansuchen vom 3.6.2011 verlangte das Finanzamt Belege über die Krankheitskosten aus…
…des Erblassers hinausgehende Nachlassvermögen nicht gedeckt sind (vgl etwa VwGH 27.9.1995, 92/13/0261; UFS 21.8.2013, RV/3888-W/10, bzw. Fuchs aaO Tz 78). Werden die solchermaßen im Nachlass abgedeckten, angemessenen und notwendigen Begräbniskosten nicht von den im Verlassenschaftsverfahren zu…
…von 64.337,80 Euro, der nachweislich im Nachlassvermögen nicht vorhanden war, auf ein gesperrtes Sparbuch zu überweisen. Die Witwe habe also auf eigene Barmittel zugreifen müssen und sei darüber hinaus nicht in der Lage gewesen, die mit dem Nachlass verbundenen Kosten zu tragen. Gem…
…des Begräbnisses bzw der Überführung der Urne nach Österreich und machte den genannten Gesamtbetrag im Rahmen der ANV für 2019 als agB (mit Selbstbehalt) geltend. Mit Beschluss des Amtsgerichtes Stuttgart-Bad Cannstatt (Bundesrepublik Deutschland) vom 7.6.2022 wurde die "Nachlasspflegschaft" nach Günther ***2*** aufgehoben…
…und die Kosten für den Grabstein iHv 6.050,00 € abzuziehen, weil in diesem Ausmaß die angemessenen Begräbniskosten durch den Nachlass gedeckt sind und daher von der Bf. und ihrem Bruder nicht aus Eigenem zu tragen waren. Im Übrigen wird die Bf. darauf hingewiesen…
…als außergewöhnliche Belastung, da sie bevorrechtete Nachlassverbindlichkeiten darstellen und aus dem vorhandenen Nachlassvermögen (Aktiva) zu bestreiten sind. In einer rechtzeitig dagegen eingebachten Beschwerde wurde die Qualifizierung von Begräbniskosten iHv 5.842,06 € („soweit im Nachlass nicht gedeckt“) als außergewöhnliche Belastung beantragt. Dieser Betrag resultiert…
…sie in ihrer Databox einen Vorhalt erhalten habe und legte nun erst die gewünschten Unterlagen vor. Beweismittel wurden vorgelegt: Rechnung über Bestattungskosten Verlassenschaftsabhandlung, Einantwortungsbeschluss. Stellungnahme: Da die Begräbniskosten im Nachlassvermögen Deckung finden, und überdies auch die Witwe des Verstorbenen die Geltendmachung der Begräbniskosten beantragt hat…
…ist im vorliegenden Fall ob die bei der Einkommensteurveranlagung für das Jahr 2011 von der Bf. als außergewöhnlche Belastugn geltend gemachten Kosten für die Errichtung eines Grabmales als außergewöhnliche Belastung gemäß § 34 EStG 1988 berücksichtigt werden. Das Bundesfinanzgericht geht von folgendem Sachverhalt aus: Als Nachlassaktiva…
…zum Pflichtteilsübereinkommen vom 2.08.2007 lediglich zu circa 11,75% gedeckt wäre, da ihr nach diesem nur 85.112,69 Euro zukommen würden. Andererseits spricht für die Bf., dass die erbl. Witwe im Zeitpunkt der Unterfertigung des Pflichtteilübereinkommens 82 Jahre alt war und davon…
…Zahlungsbelege vorzulegen. In der Vorhaltsbeantwortung beantragte der Beschwerdeführer mittels einer weiteren Erklärung zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2007 unter der Kennzahl 731 Begräbniskosten (soweit im Nachlass nicht gedeckt) in Höhe von Euro 4.400,10. An Belegen legte er diesbezüglich eine Rechnung des…
…reinen Nachlasses das Einkommen des Bestellers des Begräbnisses belasten (VwGH 25. September 1984, 84/14/0040). Soweit die Begräbniskosten nicht aus dem Nachlass gedeckt werden können und auch nicht als Gegenleistung für die Übertragung von Sachen übernommen werden (zB Übergabeverträge, Schenkungsverträge), sind sie im Ausmaß…
…Sparbuch) noch nicht übertragen, gehen die Pflegekosten zunächst zulasten dieses Vermögens. Erst ein im Nachlass voraussichtlich nicht gedeckter Teil kommt bei den vorgesehenen Erben als außergewöhnliche Belastung in Betracht, insoweit sie den potentiellen Erbteil übersteigen. Sollten die zunächst vorgesehenen Erben (aus welchen Gründen auch immer…
…Beamten einen besonderen Sterbekostenbeitrag gewähren, wenn 1. die von den Hinterbliebenen getragenen Bestattungskosten im Nachlass des Beamten keine volle Deckung finden oder 2. Hinterbliebene aufgrund des Todes des Beamten in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Mehreren Hinterbliebenen gebührt der besondere Sterbekostenbeitrag zur ungeteilten Hand. Gem. …
…das Begräbnis angefallenen Kosten nicht durch den Nachlass gedeckt, kommt die Absetzbarkeit der Begräbniskosten als außergewöhnliche Belastung in Betracht. Zivilrechtlich haften die zum Unterhalt der Verstorbenen Verpflichteten (vor allem Kinder gegenüber Eltern und Großeltern und umgekehrt) für die nicht im Nachlass gedeckten Begräbniskosten. Bei Vorhandensein…
…darin Deckung fänden. Die Ansprüche zur Abdeckung der Begräbniskosten müssten daher gegenüber dem Erben als Empfänger der Nachlassaktiva geltend gemacht werden, was im gegenständlichen Fall aber aus freiwilliger Entscheidung nicht erfolgt sei. Die Abgabenbehörde beantrage daher die Abweisung der Beschwerde als unbegründet, da auf Grund…
…soweit im Nachlass nicht gedeckt)" iHv € 7.398,38 für das Begräbnis seiner Ehefrau sowie Krankheitskosten iHv 381,60 geltend. Letztere wurden mit Einkommensteuerbescheid 2013 vom 14. Juli 2014 berücksichtigt, während die Begräbniskosten mit der Begründung nicht anerkannt wurden, dass Begräbnis- und Grabsteinkosten Nachlassverbindlichkeiten…