…als schweres Unglück angesehen werden. Absetzbar seien unter dem Titel Katastrophenschäden nur die Kosten der Beseitigung eines eingetretenen Katastrophenschadens. Aufwendungen zwecks Abwehr künftiger Katastrophenschäden seien nicht absetzbar. Allerdings seien nicht die Aufwendungen nach § 34 Abs. 6 EStG 1988 beantragt worden, sondern die außergewöhnlichen Belastungen nach…
…Schadensereignisse, die nach objektiver Sicht aus dem regelmäßigen Ablauf der Dinge herausfallen, in der Regel verheerende Folgen nach sich ziehen und von der Allgemeinheit als schweres Unglück angesehen werden, können grundsätzlich als "Katastrophenschaden" angesehen werden und zu einer außergewöhnlichen Belastung führen. Zu den erwähnten Katastrophenschäden…
…Juni 2012 gegen den o.a. Bescheid Berufung und begründet diese damit, dass er noch Aufwendungen i.H.v. 30.761,36 € als außergewöhnliche Belastung aufgrund eines am 30. Jänner 2011 erlittenen Wasserschadens beantrage. Dieser Betrag ermittle sich wie folgt: | | Betrag lt…
…Abdeckung des Gesamtaufwandes bis zur Erzielung eines wirtschaftlichen Gesamterfolges in Kauf genommen wird (Rz 15 Liebhabereirichtlinien). Die vom Finanzamt im Vorlagebericht unter Hinweis auf Fundstellen im Internet genannte Amortisationsdauer von 7,5 bzw.15 Jahre als absehbarer Zeitraum ist nach Ansicht des erkennenden Gerichts viel…
…Beschwerde als unbegründet abgewiesen. Daraufhin beantragte der Bf, die Beschwerde dem Bundesfinanzgericht (vormals Unabhängigen Finanzsenat) zur Entscheidung vorzulegen. II. Rechtsausführungen Die Bestimmung des § 34 EStG 1988 regelt die steuerliche Behandlung von außergewöhnlichen Belastungen wie folgt: (1) Bei der Ermittlung des Einkommens (§ 2 Abs. 2) eines…
…Erkenntnis ist eine ordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe I. Verfahrensgang Der Beschwerdeführer (Bf.) beantragte in seiner Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung für 2024 die Anerkennung von Aufwendungen iHv. € 25.069,76 als außergewöhnliche Belastungen…
…pauschale) Vergütungen für Eigenleistungen des Bf (nach Art eines Unternehmerlohnes) ausbezahlten, ändert an den steuerlichen Kriterien für die Berücksichtigung solcher Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung nichts (kein Abzug fiktiver Kosten ohne tatsächlichen Abfluss). Dies betrifft sowohl den geltend gemachten Flurschaden als auch den Bereich des Gebäudeschadens…
…Erdrutsch-, Vermurungs- und Lawinenschäden im Ausmaß der erforderlichen Ersatzbeschaffungskosten ohne Berücksichtigung eines Selbstbehaltes als außergewöhnliche Kosten abgezogen werden. Erkenntnis des Verwaltungsgerichtshofes vom 19.02.1992, 87/14/0116: Die Anerkennung von Kosten zur Beeitigung von Katstrophenschäden als außergewöhnliche Belastung kommt nur nach Naturkatastrophen, insbeondere bei…
…erhob der Beschwerdeführer mit am 26. März 2012 bei der Abgabenbehörde eingelangtem Schreiben Berufung. Kosten in Höhe 2.187,18 € für die Sanierung seines Hausdaches nach einem Katastrophenschaden seien nicht als außergewöhnliche Belastung anerkannt worden. Außerdem habe er vergessen, Werbungskosten für Arbeitsmittel in Höhe…
…des Katastrophenschadens als außergewöhnliche Belastung fest. Begründend führte die belangte Behörde aus, ein bloßer Vermögensschaden stelle keine außergewöhnliche Belastung dar. Dagegen richtete sich die Beschwerde vom 14. März 2021. Begründend führte der Beschwerdeführer aus, dass die geltend gemachten Kosten Schäden nach einem schweren Hagelunwetter mit…
…die steuerliche Anerkennung von Katastrophenschäden iHv € 14.000,00 als außergewöhnliche Belastung. Mit Vorhalt vom 9. April 2015 forderte das Finanzamt den Bf. zum belegmäßigen Nachweis der geltend gemachten Beträge sowie zur Vorlage einer Bestätigung der Gemeindekommission/des Katastrophenfonds über die getroffene Schadensfeststellung und…
…zu einer Werterhöhung des Grundstückes führt. Damit ist ein Abzug als außergewöhnliche Belastung nach der ständigen Rechtsprechung ausgeschlossen (vgl. auch UFS 17.11.2005, RV/0167-W/05; BFG 7.5.2014, RV/2100944/2011 oder BFG 28.9.2015, RV/7100673/2015). Zulässigkeit einer…
…Bescheid bleibt unverändert. Eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof ist nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) unzulässig. Entscheidungsgründe Der Beschwerdeführer (Bf.) machte in seiner Einkommensteuererklärung 2011 u.a. "Krankheitskosten" in Höhe von € 4.973,02 als außergewöhnliche Belastung mit Selbstbehalt und …
…Höhe von € 39.644,66 als außergewöhnliche Belastung gemäß § 34 Abs. 1-4 EStG 1988. Es handle sich nicht wie vom Finanzamt angenommen um Sonderausgaben, sondern um eine für ihn unausweichlich - also zwangsläufig - entstandene außergewöhnliche finanzielle Belastung. In seinem Vorlageantrag ergänzte der Bf. noch…
…beschwerdeführende Partei Hochwasserschäden in Höhe von EUR 8.841,28 als außergewöhnliche Belastung geltend. Zusätzlich beantragte die beschwerdeführende Partei die Berücksichtigung des Kinderfreibetrages für ein nicht haushaltszugehöriges Kind in Höhe von EUR 132 sowie des Unterhaltsabsetzbetrags. Nach Durchführung eines Vorhalteverfahrens setzte das Finanzamt Lilienfeld St…
…als schweres Unglück angesehen. Sie stellen unvorhersehbare Schadensereignisse größeren Umfangs dar, die für den Steuerpflichtigen eine unabwendbare Vermögenseinbuße nach sich ziehen. Zu den Katastrophenschäden gehören jedenfalls Felssturz-, Steinschlag-, Hagel-, Blitz-, Erdbeben- und Sturmschäden (Fuchs in Doralt/Kirchmayr/Zorn, EStG § 34 EStG ABC der außergewöhnlichen Belastungen…
…allgemeines Schadensereignis vorgelegen sei (BVE), der Schaden nicht am Hauptwohnsitz, sondern im Gebäude am Ort 2 entstanden sei, als Katastrophenschäden grundsätzlich nur Wiederbeschaffungskosten von (existenz-)notwendigen Wirtschaftsgütern des Hauptwohnsitzes, nicht aber eines Zweitwohnsitzes, als außergewöhnliche Belastung Berücksichtigung finden könnten, und aufgrund der Ausführungen des Bf…
…Gegen dieses Erkenntnis ist eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof nach Art. 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) nicht zulässig. Entscheidungsgründe Die Beschwerdeführerin (Bf) beantragte in ihrer Einkommensteuererklärung für 2017 (ANV) die Anerkennung von katastrophenbedingten Aufwendungen iHv 1.487,59 € als außergewöhnliche Belastung (…
…FA) lehnte im Einkommensteuerbescheid 2012 vom 19.7.2013 diese außergewöhnlich Belastung mit der Begründung ab, dass als Katastrophenschaden nur die Kosten der Beseitigung eines eingetretenen Katastrophenschadens absetzbar seien. Die beantragten Ausgaben seien aber in zeitlicher Hinsicht – erst nach dem eingetretenen Katastrophenfall (Handrutschung/Steinschlag) - für…
…§ 34 Rz 58). Es liegen im gegenständlichen Fall sowohl die allgemeinen Merkmale der Außergewöhnlichkeit als auch der Zwangsläufigkeit vor. Unstrittig ist der Eintritt eines Katastrophenschadens aufgrund einer Hangrutschung. Der Eintritt eines bloßen Vermögensschadens stellt jedoch für sich allein noch keine außergewöhnliche Belastung dar. Es können…