…mit Vorhalt vom 6. Oktober 2010 angeforderten Nachweise betreffend der entstandenen Kosten der Familienheimfahrten nicht erfolgt sei. In Beantwortung des im vorigen Absatz erwähnten Ergänzungsersuchens brachte der damalige Vertreter des Bf. eine Auskunft aus der Zulassungsevidenz des Verkehrsamtes Wien beim Finanzamt ein. Aus dieser geht…
…Familienheimfahrten nur bis Oktober 2017 Anerkennung finden und im Einkommensteuerbescheid 2018 nicht mehr berücksichtigt werden. Mit Eingabe vom 5. Mai 2020 beantragte der Bf. die Entscheidung über seine Beschwerde gegen den Einkommensteuerbescheid 2018 durch das Bundesfinanzgericht und verwies auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzgerichts in einem…
…die regelmäßigen Familienheimfahrten an den Familienwohnsitz in Serbien, noch jene für die Mietaufwendungen für die Unterkunft am Beschäftigungsort in Österreich berücksichtigt, weil die Unzumutbarkeit der Verlegung des Familienwohnsitzes aus Serbien nach Österreich nicht vorliegen würde. Der Beschwerdeführer verfüge am Familienwohnsitz in Serbien über einen kleinen…
…dass die Führung eines Fahrtenbuches für ausländische Gastarbeiter, die in Österreich lediglich Hilfsarbeitertätigkeiten verrichten, oftmals zu kompliziert ist; es wird daher in derartigen Fällen ein Nachweis der Kosten der Familienheimfahrten auch mittels anderer Beweismittel zugelassen bzw. mitunter gemäß § 184 auch eine Schätzung der Kosten aufgrund…
…beantragte für 2007, 2008 und 2009 Kosten für Familienheimfahrten von 2.585,00 € und doppelte Haushaltsführung von 1.200,00 € je Jahr und den Kinderabsetzbetrag für ein Kind mit der zusätzlichen Begründung, dass er eine Wohnung in Graz gehabt habe, für die er…
…18.10.2005, 2005/14/0046, verwiesen, wonach nach inzwischen gängiger Judikatur die Kosten der regelmäßigen Familienheimfahrten und der doppelten Haushaltsführung für Gastarbeiter dauerhaft als Werbungskosten absetzbar seien, wenn es ihnen wirtschaftlich nicht zumutbar sei, ihre Familien nach Österreich nachkommen zu lassen. Dem Beschwerdeführer sei…
…Die belangte Behörde bestreitet nicht, dass die vom Beschwerdeführer genannten Familienheimfahrten nach Ort_4 im von diesem in den Veranlagungen beantragten Ausmaß tatsächlich stattgefunden haben. Dass sich der Bf. im beschwerdegegenständlichen Zeitraum in einer Lebensgemeinschaft mit Frau F G befand, ergibt sich aus dem Vorbringen…
…Verkaufserlös nicht möglich wäre. Es wird daher nach der Nachreichung einer begl. Übersetzung des beigeschlossenen Besitzblattes unter Hinweis auf die bestehende Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes die steuerliche Anerkennung der Werbungskosten für die Familienheimfahrten von Gastarbeitern aus dem ehemaligen Jugoslawien an deren Familienwohnsitze im ehemaligen Jugoslawien und…
…Kosten für die Familienheimfahrten. Diese Aufwendungen wurden vom Finanzamt, g estützt auf die Ermittlungen, die im Zuge der Veranlagung des Kalenderjahres 2010 erfolgten , im Erstbescheid vom 7.10.2011 nicht anerkannt. Gegen diesen Bescheid brachte der steuerliche Vertreter am 9.11.2011 eine Berufung ein…
…für die Kalenderjahr 2011 Kosten für die Familienheimfahrten. Diese Aufwendungen wurden vom Finanzamt im Erstbescheid vom 2.8.2012 nicht anerkannt. Der steuerliche Vertreter des Bf. brachte sodann mit Datum 5.10.2012, eingelangt am Finanzamt am 8.10.2012, einen Antrag auf Aufhebung gemäß …
…in seinen Einkommensteuererklärungen für die Kalenderjahr 2009 Kosten für die Familienheimfahrten. Diese Aufwendungen wurden vom Finanzamt im Erstbescheid vom 19. Juli 2010 anerkannt. Am 7.10.2011 erließ das Finanzamt gem. 303 Abs. 4 BAO einen Bescheid über die Wiederaufnahme des Verfahrens betreffend die Einkommensteuer…
…Wohnung am Beschäftigungsort und die Kosten für Familienheimfahrten, nur dann steuerlich berücksichtigt werden, wenn die doppelte Haushaltsführung beruflich bedingt ist. Wenn dem Arbeitnehmer Mehraufwendungen erwachsen, weil er am Beschäftigungsort wohnen muss und die Verlegung des (Familien)Wohnsitzes in eine übliche Entfernung zum Ort der Erwerbstätigkeit…
…dahin enthielten keine Indizien dafür, dass diese Wohnsitzverlegung für ihn unzumutbarer wäre als für einen durchschnittlichen ledigen Arbeitnehmer. Das Dienstverhältnis des Beschwerdeführers habe laut Lohnzettel am 05.02.2020 begonnen, Familienheimfahrten wären folglich nur bis 05.08.2020 zu berücksichtigen, dies würde laut Vorhaltsbeantwortung vom…
…der Bf. Erklärungen zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagungen für die Jahre 2018 und 2019 ein und beantragte darin u.a. die Berücksichtigung von Aufwendungen für Familienheimfahrten iHv € 3.672,00 als Werbungskosten. In Beantwortung eines vom Finanzamt erlassenen Ergänzungsersuchens gab der Bf. bekannt, dass er…
…für Familienheimfahrten außer Ansatz blieben. Mit Beschwerde vom 21.11.2018 machte der Bf. wiederum die oa. Sonderausgaben und Werbungskosten geltend und legte nachstehende Unterlagen in Kopie vor: Arbeitsvertrag vom 18.10.2007, abgeschlossen zwischen der Firma Frachtschiff-Unternehmen C und dem Bf., sowie eine…
…Haus seiner Eltern keinen eigenen Hausstand hatte. Die rechtliche Würdigung des festgestellten Sachverhaltes entspricht der zitierten Judikatur des Verwaltungsgerichtshofes zur Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung war darüber hinaus nicht zu lösen, weshalb die Revision nicht zuzulassen war…
…als glaubhaft angesehen werden. Ebenso erschien es nachvollziehbar, dass er diese Fahrten allein mit seinem PKW und ohne Fahrtkostenersatz durch den Arbeitgeber durchgeführt hatte. Dass wöchentliche Familienheimfahrten bei einem verheirateten bzw. in eheähnlicher Gemeinschaft lebenden Steuerpflichtigen anzunehmen und gerechtfertigt sind, entspricht Judikatur, Lehre und Verwaltungspraxis…
…Familienwohnsitzes im Zusammenhang mit Familienheimfahrten als unzumutbar beurteilt werden muss. Diese Ansicht hat auch der unabhängige Finanzsenat in seinen Entscheidungen vom 6.6.2008, RV/0237-F/08 und 1.8.2012, RV/0593-W/12 vertreten. Aber auch die Beibehaltung eines Wohnsitzes in Ungarn…
…Familienheimfahrten anerkannt, da nach Ansicht des Finanzamtes aufgrund der getrennten Hauptwohnsitzmeldungen der Ehegatten im Jahr 2009 - die Beschwerdeführerin war in OrtA, der Ehegatte der Beschwerdeführerin war in OrtB hauptwohnsitzgemeldet - kein gemeinsamer Familienwohnsitz der Eheleute in OrtA bestanden habe. Der Kirchenbeitrag wurde mangels damaliger Vorlage eines…
…Wahrscheinlichkeit für sich. Die anzuerkennende Häufigkeit von Familienheimfahrten ist im jeweiligen Einzelfall zu beurteilen, wobei nach der Rechtsprechung insbesondere die Distanz und familiären Verhältnisse zu berücksichtigen sind (UFS 18.12.2007, 2004/15/0102). Bei einem verheirateten Steuerpflichtigen mit minderjährigen Kindern sind grundsätzlich die Kosten…